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  • Day5

    Matala, die Hippiebucht

    September 10, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Kreta von Norden nach Süden zu überqueren, ist bald erledigt. Die größte Breite zählt grade mal 60 km. Die Straße ist gut ausgebaut und so kommen wir gegen Mittag ganz entspannt nach einer Fahrt durch die typisch kretische Landschaft mit ihren unzähligen Olivenbäumen und Weingärten an. Entspannt ist gut. Es passt genau zu Matala, der ehemaligen Hippiekonnolie. In den 60er Jahren wurde es von ein paar Hippies entdeckt, die in den Höhlen DAS einfache Leben genossen. Unter den Blumenkindern hat es sich damals auch ohne Facebook und Co. schnell herum gesprochen, wie cool es da ist. Für sie alle war das der Inbegriff von Freiheit und Andersartigkeit. Sogar Größen wie Bob Dylan, George Harrison, Cat Stevens und Joni Mitchell lebten eine zeitlang hier. Die Höhlen selbst sind uralt. Sie wurden bereits in der Jungsteinzeit gegraben und bewohnt. Später kamen die Römer und machten Grabstätten draus. So richtig bekannt wurden sie aber erst mit den Hippies. Die Höhlen kann man heutzutage besichtigen und die Ortschaft bewahrt noch heute den Flair von damals.
    Uns gefällt es voll gut. Wir ergattern einen schattigen Platz unter einem Baum. Gleich nebenan ist ein Resti. Da gibt's gutes Gegrilltes, Knoblauchbrot und Melonen. Der Wirt besetzt uns unseren Tisch unterm Baum während wir schwimmen und serviert anschließend noch Eiskaffee. Urlaub pur also!
    Am späteren Nachmittag reissen wir uns los und fahren über Bergstraßen und durch Schluchten nach Plakias.
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