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Italien im Herbst 2017

October 2017 - November 2019
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  • Day12

    Heimreise

    October 13, 2017 in Italy ⋅ 🌙 18 °C

    Frühes Frühstück, Aufbruch nach Norden, Schloss Elmau, Essen im Biergarten der Mühle von Ettal, Kurzbesuch der Basilika von Ettal. Damit verbunden war die Informationssuche über das Kloster. Dabei sind wir auf die Missbrauchsfälle im Internat des Klosters gestoßen. Heftig! In diesem Jahr wurde kein neuer Fünftklässler angemeldet. Das kann ich verstehen. Weiter über eine herrliche schmale Straße wieder an der Mühle vorbei. Plansee, etcRead more

  • Day11

    Venezia

    October 12, 2017 in Italy ⋅ 🌙 16 °C

    Übernachtung in Mestre, das war schlau! Kein Gewaffel mit den Koffern. Unser Hotel ( mmmmh, Hostel) liegt super zum Bahnhof in Mestre und wurde erst im August eröffnet. Es riecht neu und ist spartanisch aber praktisch eingerichtet. Die Lobby ist bei unserer Ankunft, kurz nach Mitternacht, von einer Menge chillender Jugendlicher aus aller Welt belagert. Die Luft war entsprechend.
    Frühstücken wie im Landheim, nur heller😃. Stylische Mensa mit mindestens so gutem Frühstück wie in den Hotels, das war allerdings durchwachsen.
    Abfahrt mit dem Zug in die Lagunenstadt. Jedesmal wieder begeistert mich schon der erste Moment, wenn man aus dem Bahnhof auf den Vorplatz tritt: so ein bißchen wie eine Theaterkulisse.
    Wir kaufen das Tagesticket für das Veporetto und fahren einfach los. Philipp hatte eine prima Idee, nach Burano zu fahren. Dort war noch keiner von uns. Die Fahrt dauerte erheblich länger als gedacht und führte uns über Murano, die Glasbläserinsel. Die ansässigen Handwerker versuchen gerade, die vielen Asienartikel, die angeblich hier gefertigt werden, aus dem Handel zu bekommen. Ich verstehe gar nicht, wieso das so schwer ist.
    In Burano erwartet uns eine komplette Insel mit bunten Häusern durchzogen von Kanälen. Wie schön ist das denn. Trotz der weiteren Anfahrt tummeln sich auch hier Unmengen von Touristen und die dazugehörigen Souvenirverkäufer. Wie eng wird es hier erst in der Hochsaison. Egal, wir essen lecker an einem Kanal und lassen uns von der fröhlichen Farbigkeit einlullen. Wenn da nicht der Wunsch wäre, in den 24 Stunden Venedig, den Kindern noch mehr zu zeigen.
    Zurück in Venedig wird es schon langsam dunkel. In den engen Gassen nocheinmal schneller. In die manchmal nur wenig mehr als meterbreiten Gehwegen fällt auch tagsüber nur wenig Licht. Der Weg vom Bootsanleger im Norden zur Rialtobrücke ist herrlich. Hier kann man sich das Leben eines Venezianers noch vorstellen. Tatsächlich gibt es hier auch Bars und Lokale, deren Gäste weitestgehend einheimisch aussehen. Hier möchte ich nocheinmal länger bleiben!
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  • Day10

    Abreise nach Norden

    October 11, 2017 in Italy ⋅ 🌙 14 °C

    Probleme mit dem Kofferraumschloss. Umweg über Mercedes Werkstatt vor Neapel. Mit 2 Stunden Verspätung dann doch noch auf dem Vesuv gewesen. Von dort direkt nach Norden Richtung Venedig. Vielleicht schaffen wir es noch nach Mestre, von dort kann man prima mit dem Zug nach Venedig fahren.

  • Day8

    Pompeji und Neapel

    October 9, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Zugfahrt in einem vollen rumpeligen und viel zu schnellen Zug, Diese Strecke windet sich den ganzen Golf von Neapel lang und heißt Circum........ und ist wirklich günstig. Erst bis Pompeji, von dort dann weiter bis zum Bahnhof Garibaldi in Neapel. Die Geister streiten dich, ob man nun Hercolaneum oder Pompeji besichtigen soll. Das eine (Pompeji) ist eine normale Stadt gewesen, Herculaneum war wohl mehr ein Urlaubsort. Ich hatte vorher noch einen Bericht im Internet gelesen, der sich tatsächlich als realistische Beschreibung herausstellte. Die Ausstellung von Pompeji wurde eine Zeit lang nicht gepflegt/ renoviert. Man kann bei Weitem nicht alles besichtigen. Die außergewöhnlichen Häuser schließen um 13:30h und bleiben zu. Die Häuser sind weitestgehend leer. Von der Katastrophe ist nichts mehr spürbar. Auch die Gipsfiguren, die sich aus den vergangenen Menschenkörpern als Hohlkörper im Lavagestein abgebildet hatten, wurden beiseite geräumt.
    Unser Audioguide hatte ein anderes Zahlensxstem als die spärlichen Hinweistafeln. Die gesprochenen Texte hatten noch einen anderen Restaurationsstand als heute. Es wurden Mosaike oder Wandmalereien beschrieben, die heute im Museum zu sehen sind. Leider gibt es dann hier keine Kopie oder ein Foto. Auch gibt es auf dem Gelände keine Ansicht, wie es früher tatsächlich ausgesehen haben könnte. Erst beim Ausgang gibt es eine Animation, die genau das zeigt.
    Es sind ganz schöne Entfernungen zurückzulegen. Auf dem ganzen Terrain gibt es nur einen Verpflegungsladen.
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  • Day7

    Entspannung und die Amalfieküste

    October 8, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Entspannung heißt dumm auf der Liege rumliegen und die Sonne angucken. Der ein oder andere geht auch ins Meer. Nur Helenas Bikini ist immernoch nicht nass geworden. Um 17h brechen wir in Richtung Amalfieküste auf und werden mit allen bekannten Cliches belohnt. Voll, eng, sehr, sehr, sehr kurvig, bunt und beeindruckend, und man braucht für 15 km unglaublich lang.Read more

  • Day6

    Südlich von Neapel, aber wo?

    October 7, 2017 in Italy ⋅ 🌙 16 °C

    Abfahrt von Rom, Fußballstadion von Rom , Olympiastadion, Richtung Süden über San Pietro de Circeo - oder so ähnlich. Ein Tipp aus der Süddeutschen Zeitung. Gottlob kein so großer Umweg. Ein Ort mit Hafen und kleinen Restaurants, von denen man leider nicht aufs Meer sehen kann sondern nur auf die geparkten Autos. Aber der dazugehörende Strand war toll. Weiter nach Sperlonga, dem schönsten Ort zwischen Rom und Neapel. Das passt. Zwar überall geschlossene Fensterläden, aber das heißt ja nicht, dass hier keiner wohnt. Es sieht einfach nur ungemütlich aus. Wir wählen aus den 2 geöffneten Restaurants eines aus und essen ganz lecker. Jens bekommt sein Essen ( frittiertes Sea Food ) und sagt : die sind aber ein bißchen blass, die Jungs. Es hätte mich fast zerrissen, ich könnte mich noch retten. Danach ein paar Minütchen Powernapping am fast leeren Strand von Sperlonga. Tücher-, Hüte-, Selfiesticks- und Spielzeugverkäufer und Strandgäste teilen sich großzügig den breiten Strand. Ein Beau pflügt vor malerischer Kulisse des Ortes aufgepumpt durch die Wellen.
    Weitergehst nach Neapel und darüber hinaus. Allerlei Wissen wird während der Autofahrt über Nespel und den Vesuv gegipfelt, z Bsp. : wann war das letzte " Lebenszeichen" des Vulkans? Im Juni und davor im April. Oder: In der Gegend gibt es eigentlich ein viel größeres vulkanisches Problem, die xxxxxx Terassen. Ihr Potential ist weitaus größer als das des Vesuvs. Wie weit liegt Pompeji vom Vesuv entfernt? Hat nicht irgendein Kaiser damals den verheerenden Ausbruch des Vulkans von Capri aus gesehen (Filmwissen)?
    Auffällig ist, dass sich die Stadt schon bis auf die Hänge des Vulkans ausgebreitet hat. Die müssen sich dann eben ein bißchen sputen wenn es losgeht. Der letzte größere Problemfall war 1944.
    unser heutiges Hotel liegt um die Bucht herum in der Nähe von Sorrento. Wir fahren durch einen wirklich ungepflegten gammeligen Ort und schieben uns zusammen mit Lkws, Moppeds und Fußgängern und anderen Autos durch enge Gassen. Hier baumelt fast von jedem Balkon die Wäsche über der Straße.

    Über der Bucht strahlt ein versöhnlicher Sonnenuntergang.
    Dann beginnt die Suche nach unserem Schlafplatz. Erst führt uns das Navi vor einen verschlossenes Eingang von einem Privatgrundstück. Als nächstes parken wir in eine fummelige Parklücke vor dem gebuchten Hotel ein, das uns dann allerdings weiterschickt zu einer anderen Unterkunft.
    Tja, das war dann der Totalausfall. Ohne ein Wort der Entschuldigung wurden uns zwei fensterlose Apartements als unsere Zimmer gezeigt. Sie war der Meinung, dass das die Superiour Doppelzimmer mit Gartenblick sind. Das ist doch wohl ein Witz. Zumindest zeigte sie sich verwundert, dass wir hier nicht bleiben wollten. Angeblich war alles andere belegt. Dann fiel ihr noch ein, dass sie uns teilweise die falschen Räume gezeigt hat und wir ein Apartement weiterziehen müssten. Hier riecht es nach Schimmel, man kann kein Fenster öffnen, das einzige Tageslicht fällt durch die Eingangstür mit Milchglas und die Klimaanlage erhellt mit ihrer Digitaltemperaturanzeige den Raum fast bis auf Buchlesehellugkeit. No way, hier bleibe ich jetzt diese Nacht , weil es schon spät ist, und nicht eine länger.
    Gefrustet sitzen wir in dem Loch und beraten. Philipp hielt diese Räume zunächst noch für ein Upgrade (?!?) Die Diskussion an der Reception war wenig erfreulich und führte zu noch mehr aggressiven Gedanken. Kein Wort von: sorry, we have a Problem. Sie haben uns auf morgen früh nach dem Frühstück verwiesen , vielleicht werden dann spontan unsere Zimmer frei. Dankeschön auch. Philipp sagt, dass das überbuchte Hotel dem Gast eine gleichwertige Alternative im Umfeld auf seine Kosten buchen muss, das ist das Recht des Kunden. Ich glaube, dass die hier das noch nie gehört haben.
    Während unseres Abendessens unten im Hafen fanden wir die Preise für "unser Apartement" und, dass die Zimmer bei Booking.com. immernoch für den selben Sbend angeboten wurden. Dazu kam noch, dass die Pizzeria ausgerechnet heute keine Pizza backen könnte und das Sprudelwasser keine Bubbels hatte. Na toll, jetzt sind wir im wirklichen Italien angekommen.
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  • Day5

    Rom

    October 6, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Hop in Hop off mit dem schlechtesten Anbieter, der geht. Bei den etablierten Anbietern wie "sightseeing Bus " oder ". " sind die Informationen spärlich. Bei unserem sind die Informationen mindestens so spärlich, maschinell übersetzt, manchmal mit anderen Sprachen bis zur Unkenntlichkeit gemixt und die Kopfhörer funktionieren nicht. Prinzipiell fahren die Busse längst nicht mehr so weit raus und dürfen nicht mehr so nah an z. Bsp den Petersdom heranfahren.
    Die Begeisterung, sich das eine oder andere anzusehen, hält sich bei dem mitreisenden Jungvolk in Grenzen. Zumindest von außen haben wir den Petersdom, das Colosseum, das Forum Romanum, das Denkmal von Emmanuele. gesehen. Im Pantheon waren wir sogar drin.
    Um die Stimmung wieder ein wenig nach vorne zu bringen gehen wir dann spontan alle Mann zum Friseur. Helena lässt sich den Nacken ganz kurz ausrasieren und mit einem H dekorieren, Philipp hätte gerne wieder eine Frisur wie vom Barbour aus Berlin, ich habe mir kurzentschlossen ein Bild von einer Zipfelfrisur aus dem Internet gesucht und Jens wie immer.
    Nach ein paar Minuten Pause gingen wir los zum Abendessen - diesmal Pizza oder Nudeln? Auf dem Programm standen auch noch Spanische Treppe und Trevi Brunnen. Der Plaza del Popolo - im deutschen Volksmund auch Arschplatz genannt - lag auf dem Weg. Dort trafen wir auf einen dreisten Inder, der Philipps Aversion dieser Bevölkerungsgruppe wieder Nachdruck verlieh. Zuerst schenkte er nur Helena 3 Rosen, weil sie so schön ist, ich bekam auch noch welche und Philipp ein Freundschaftsbändchen und dann gab ihm Jens doch noch Geld. Das war ihm dann aber zu wenig, da kassierte er 2 Rosen wieder ein.
    Dieser Weg führte uns diesmal durch das jüngere Rom mit moderneren Häusern und jeder Menge Läden. Der Trevi Brunnen mit Beleuchtung sieht schon toll aus. Leider - oder auch nicht leider - fing es dann nach zwei kräftigen Windböen an zu regnen. Das ersparte uns den Fußmarsch zurück. Wir fuhren mit dem Taxi zurück ins Hotel. Das war es dann auch schon wieder mit Rom.
    Etwas fand ich ganz entsetzlich: die heiligen Stufen und noch zwei andere Antike Gebäude werden von außen renoviert. Zu diesem Zweck wurden sie mit riesigen Planen eingehaust. Das alleine ist nur schade aber nicht erschreckend. Diese Planen wurden aber mit Werbung versehen, sodass die Heiligen Stufen Werbung für Samsung machen. Das geht gar nicht, finde ich. Etwas anderes fiel besonders auf: an jedem touristischen Highlight standen mehrere Militärwagen mit Soldaten mit Maschinengewehren. Das brachte ein sicheres Gefühl.
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