Aller Anfang ist schwer//Crazy sheeps
September 3, 2017 in Iceland ⋅ ⛅ 12 °C
Freitag ging es also los. Morgens um 05:30 Uhr weckte uns arneys Tante und meinte um 6 ist Abfahrt mit den Pferden usw. Am Abend davor haben wir schon alles in die autos gepackt. Zum Frühstück gab es Haferbrei und Kaffee! Richtig gut für einen langen tag. Gut eingepackt und total müde ging es mit dem auto und dem Pferde Hänger los. Mitten im nichts, eine Ewigkeit von der Hauptstraße entfernt hielt das auto und wir stiegen aus. In der Ferne Vulkan Krater und berge. Ein leichter Hauch von vergorenen schon verdauten Eiern strich uns um die Nase. Die erdgase. Wir machten die Pferde fertig (ich hatte eine 11 Jahre alte super liebe und wunderschöne Stute nabens aldis, natürlich im isländischen anders geschrieben) als wir fertig gesattelt haben sind wir los. Los ins nichts. Halli der Onkel von Arney dem die meisten Schafe gehörten hat unsere kleine Gruppe die aus lisa Arney halli und mir bestand angeführt und Anweisungen gegeben. Die gruppe sollte sich aufteilen und ich Ging dann mit halli weiter. Er zeigte irgendwo in die Ferne und meinte ich soll da mal hin gehen und die schafe treiben. Okay na klar. Erst mal runter vom Pferd damit sie sich nich die beine bricht bei diesem tollen Boden. Eine Ewigkeit gelaufen und kein Schaf in der nähe. Alle abgehauen vor uns. Ich stand halb auf diesem Riesen Sand Krater und schaute in eine Prärie von Vulkangestein. Ohne schafe. Die waren alle schlauer als ich und sind natürlich weg gerannt. Durch einen Zaun der mitten im nichts endete. Völlig an meinen Grenzen lief ich mit einem Pferd an der Hand an riesigen Knochen vorbei und wollte mich gerade dazu legen als lisa anrief und meinte ich solle mal zurück kommen. Am Zaun entlang auf meinem Pferdlein ging das dann doch ganz zackig. Dann ging es weiter. Den ganzen Tag am schafe suchen, denn irgendwie muss ja eine Herde entstehen! Vom Pferd auf und absteigen laufen wieder reiten auf berge klettern schafe treiben die wirklich nicht sehr schlau waren und immer in die falsche Richtung gerannt sind.. Leute. Ich war am Ende. Aber ich wollte nicht aufgeben, bzw. es ging nicht anders ich musste da durch! Mein Pferd lahmte irgendwann und Lisas Pferd hat ein Hufeisen verloren. Deshalb sind wir weiter gelaufen. Nach 4L Wasser was mein Pferd dann getrunken hat ging es ihr plötzlich wieder blendend und nach einer Pause konnten wir weiter. Am Abend hatten wir ca 1000 schafe zusammen getrieben und hatten alle im Pferch. Nach dem Abendessen und einem Bier war ich sofort schlafen. Am Samstag ging es weiter die Herde zu treiben und alle anderen schafe die noch auf der anderen Seite vom Hochland waren mit dazu packen. Das war cool! Neben der Herde zu reiten und diese zu treiben. Lisa war so tapfer! 7 h is sie gelaufen weil ihr Pferd nicht mehr konnte. Ich hätte das mit Sicherheit nicht geschafft! Manchmal gab es in den kleinen Pausen etwas Action weil manche schafe ausbrechen wollten. Dann waren alle wieder wach! Am Abend gab es in hallis Haus Abendessen für alle und selbst gebrannten schnaps namens landi (80%) yum!ich hab dann relativ früh die Flucht ergriffen als die Männer angefangen haben Lieder zu singen und über das Sex leben der anderen Bauern zu lästern. Am letzten Tag haben wir dann zu Fuß die Schafe die letzten Kilometer zum Pferch getrieben wo sie sortiert werden sollten. Das war cool! Das sag ich euch! Der pferch bestand aus geschichteten Lava Steinen und kleinen Gattern die zu kleineren pferchen führten. Auf den Gattern stand eine Zahl drauf, welche auch auf den Ohrmarken der Schafe stand. Jeder Hof eine andere zahl. Dann sind die Schafe in die Pferche gescheucht worden und dann ging das sortieren los. An den Hörnern gepackt, die Zahl gelesen und versucht das Schaf zum jeweiligen Pferch zu bringen. Jedes Schaf eine challenge. Jeder hatte seinen eigenen Kampf mit den Schafen. Ich bin auf einem geritten und einmal quer durch die Herde geschleudert worden. Am Ende schmückten zahlreiche Wunden und blaue flecken unsere graziösen verschwitzen Körper. Auf dem Heimweg gingen wir noch am Schwimmbad vorbei, am touri shop, an der Tankstelle und an einem Aussichtspunkt. Fazit dieses Wochenendes. Ich werde nie wieder mitgehen zum treiben. Zum sortieren gerne ! Manche Schafe haben einen extremen Knall und sind echt gestört ! Manche Menschen haben keinerlei Bezug zu Tieren und können sich auch nicht in diese hinein fühlen. Froh wieder in husey zu sein. Zuhause ist es doch am schönsten ♥️Read more






