Tag 14: NZ Weihnachten
December 25, 2025 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C
Eine Aktivität musste heute her – und unser 60‑Liter‑Kühlschrank war schon wieder leer und hat uns vorwurfsvoll angeschaut, als wären wir schlechte Eltern.
Also gingen wir an den Weihnachtstagen einkaufen.
In der Schweiz wäre das nur an der Coop‑Tankstelle möglich, aber in Neuseeland haben immerhin ein paar Läden offen.
Trotzdem fühlt es sich an wie eine Mischung aus Notvorrat‑Jagd und „Haben wir das gestern nicht schon gekauft?“
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🧭 Glow Worm Caves: Der internationale Menschen‑Tetris‑Level
Dann ging es Richtung Waipu Worms Cave.
Dort hatte es so viele Leute auf 20 m² wie sonst nur im Coop Pronto am Berner Hauptbahnhof, wenn der Zug nach Zürich ausfällt.
Selfiesticks, Wanderschuhe, Kinderwagen, GoPros, Stirnlampen, Powerbanks – ein globales Outdoor‑Lager auf engstem Raum.
Es fühlte sich an wie Skifahren in Grindelwald am Weihnachtstag, mit dem sicheren Gefühl: Nur wir hatten diese tolle Idee.
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🎥 Höhlenabenteuer
In den Glowworm Caves war die Menschenmenge noch dichter.
Alle perfekt ausgerüstet mit Bodycams, Selfiesticks und technischem Zubehör.
Wir hingegen: ein Handy mit 12 % Akku, ein Rucksack voller Snacks und die naive Annahme, dass es in einer Höhle „schon nicht so dunkel“ sein wird.
Lisa stampfte mit den Kindern voran, ich rannte zurück zum Auto, um Jacken, Essen und ein paar zusätzliche Handys für Licht zu holen.
In der Höhle folgten wir einfach dem internationalen Gemurmel und dem Dauer‑Klicken der Kameras.
Ich kam mir vor wie auf der Kleinen Scheidegg, wenn alle dem Reiseführer und seiner Fahne hinterherrennen und pro Sekunde 337 Fotos schiessen.
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✨ Würmli‑Magie & die Geräuschkulisse
Als wir das Licht ausschalteten, leuchteten die Würmli wie ein Sternenhimmel.
Die ganze Gruppe um uns herum staunte laut, seufzte, jubelte, kommentierte – als wären sie bei einer Live‑Übertragung eines Fussballspiels.
Mir wurde es irgendwann zu viel, und ich pfiff die Familie zusammen.
Schliesslich kann das Wetter schnell umschlagen, und dann sitzt man tagelang in der Höhle fest.
Ohne Essen.
Ohne Hotspot.
Und – das Schlimmste – ohne den heiligen Strähl.
Ich sah die Schlagzeile schon vor mir:
„J. A. aus M., 38 J., Vater von vier Kindern, in Flipflops in Höhle eingeschlossen – zusammen mit 237 weiteren Touristen. Wollte nicht auf seine Frau hören…“
Dazu die Experten‑Kommentare der Höhlenforscher und Bergsteiger.
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🚶♂️ Der Beachwalk – Kühe in den Stall treiben wäre einfacher
Dann ging es zurück zum Campingplatz.
Schliesslich mussten wir auch noch den Beachwalk machen.
Auf dem Schild stand „2 h“.
Zum Glück haben die Kinder das nicht gesehen, sonst wäre es wie Kühe in den Stall treiben – wobei Etienne darin bereits Experte wäre. Er hilft regelmässig auf dem Bauernhof.
Weiter ging es mit dem gleichen tosenden Gestöhn der Küste entlang, hin und zurück über Pancake Rocks, Leitern und versteckte Strände.
Lisa und mir hat’s gefallen, und wir hoffen, dass die Kinder wenigstens ein bisschen müde geworden sind.
Zwischendurch hatte ich schon das Gefühl, dass Etienne uns als Kuhherde betrachtet und mit Stock, Gebrüll und (gefühlt) Elektroschock vorantreibt.
Denn morgen früh geht’s los zum Boxing‑Day‑Ride.Read more









Traveler🎼🎵 Feliz navidad, feliz navidad 🎵 ... mit Uku Begleitig zum vorstelle via 🐌-Post.
Traveler...ud Frag wo für Gsprächstoff sorgt: Het dr Influencer resp. TeleBärn Reporter äch Ferie oder isch d Kamera kaputt? 🤔
TravelerI frage ihn öb ig wieder öpis darf teilä vo sim content... Ig hoffe dir 120GB Speicher isch no nid voll
Traveler👍