• Tag 21: Die Zensur

    January 1 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    😴 Guten Morgen & willkommen im Überwachungsstaat
    Aufgewacht, allen ein gutes neues Jahr gewünscht – und sofort das Gefühl gehabt, ich sei in China gelandet. Nicht wegen der Reisnudeln, sondern wegen der Zensur:
    Misstrauen, Paranoia, und der Blick, der sagt: „Du hast etwas getan"

    Man hätte meinen können, ich hätte gestern Staatsgeheimnisse veröffentlicht. Oder schlimmer: ein Foto, auf dem jemand ungekämmt ist.
    Ein Exemplar, das sonst nur mit dem Rennrad gesichtet wird, wurde gestern ohne Rad erwischt. Ein Skandal, der in gewissen Kreisen härter bestraft wird als Steuerhinterziehung.

    Das zweite Exemplar wurde ohne Strähl abgelichtet. Das ist so selten wie ein Sieg von mir gegen unsere Kinder im Schach – also praktisch Science-Fiction.

    Falls ihr nichts mehr von mir hört:
    Ich bin entweder im Gefängnis, vom Strähl erstochen worden oder im reparierten Fenster stecken geblieben. Bitte meldet mich bei Amnesty International. Ich hätte es verdient.

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    😳 Regierungsangriffe & drohende Zensur
    Wie lange ich den Angriffen der Regierung standhalten kann, weiss ich nicht. Die Bilder könnten bald verschwinden oder zensiert werden.
    Wenn plötzlich alles verpixelt ist, war das nicht ich – das war die Abteilung für ästhetische Notwehr.(*Bilder Tag 20!!! 🆘)

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    🧱 Die Mauer von China… äh… Palmerston North
    Nach der Mauer von China – sorry, Palmerston North, aber die Ähnlichkeit ist frappant – ging es weiter Richtung Süden.
    In Masterton mussten wir beim Spielplatz stoppen. Vermutlich, weil die Kinder sonst die Regierung gestürzt hätten.

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    🐹 Hamsterrad & Rosengym – das Spektakel des Jahres
    Die Kinder wollten ins Hamsterrad rennen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und Rosengym gemacht.
    Die Kiwis haben mich angeschaut, als wäre ich ein entlaufener Zirkuselefant, der vergessen hat, dass er eigentlich Kunststücke machen sollte.

    Die Kinder haben so getan, als würden sie mich nicht kennen.

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    🧺 Lisa, die Waschmaschinen-Flüsterin
    Lisa ging – Überraschung – waschen.
    Nach dieser Reise wird sie ein Buch schreiben:
    „Waschsalons von Neuseeland – ein Drama in 12 Trommeln“
    mit dem Untertitel:
    „Warum Sonnenuntergänge überschätzt sind und Waschmaschinen die wahren Stars sind.“

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    🏃‍♂️🏃‍♀️ 800-Meter-Chaoslauf
    Alle mussten noch zwei 800-Meter-Runden rennen. Die Highlights:

    - Liina vorne weg, motiviert wie Roger Federer, wenn er gratis Schoggi bekommt.
    - Maxime, der kleine Fuchs, hat die Stoppuhr bedient.
    - Etienne lief mit Sanna.
    - Sanna lief auch – vermutlich nur, um die Haare zu trocknen oder ihre tägliche UV-Dosis zu sichern.

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    🌬️ Lake Wairarapa bei Wellington – die Windhölle
    Jetzt sitzen wir am Lake Wairarapa. Schönes Wetter, aber Wellington ist bekannt als windigste Stadt der Welt.
    Durchschnittliche Jahres Windgeschwindigkeit: ca. 25 km/h. ( Bern ca. 7km/h)

    Ob das 3-Wetter-Taft die Haare hält?
    Ob Lisa in den nächsten Tagen vom Winde verweht wird?
    Wir werden es sehen.
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