March 2017
  • Day8

    Kleiner Nachtrag zu der Busfahrt

    March 15, 2017 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich muss unbedingt noch diese drei Bilder mit euch teilen:

    Bild 1 und 2, damit ihr mal seht, was wir eigentlich mit uns rumschleppen. Bei mir sind es Wurm und Made (vor allem der kleine Rucksack sehr liebevoll von Nicky als Made getauft) und Nicky mit ihrem Hinkelstein :D

    Bild 3 zeigt ein zuckersüßes Mädchen, das einen Großteil der Strecke mit seiner Mama auch im Bus saß. Wir fanden es einfach so witzig, dass die keine normalen Vesperbrote dabei hatten, sondern Vespetortillas! :D
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  • Day8

    12h Busfahrt: San Cristóbal nach Oaxaca

    March 15, 2017 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    15.03.17:
    Vor unserer längsten Busfahrt haben wir uns in der Chocolateria neben unserem Hostel nochmal gestärkt. Für Nicky gab es 80%ige und für mich 50%ige heiße Schokolade und ein Schokoladentörtchen - Schokoflash!! Selbst für mich ein bisschen viel, aber ich konnte dem Teil einfach nicht widerstehen.

    Nun sitzen wir schon wieder seit fast 7 Stunden im Bus, aussteigen mussten wir bisher nicht, aber viermal wurden Passagiere von einem Polizisten befragt, einmal wurden alle mit einer Digicam gefilmt... Naja, wenns der Sicherheit dient... Wir haben nochmal 5 Stunden vor uns. Zum Glück bleiben wir in Oaxaca zwei Nächte.

    Obwohl die Busfahrerei ziemlich anstrengend ist, sehen wir natürlich auch viel. Heute sind wir durch ein Gebirge und Serpentinen gefahren, da wurde einem ganz anders. Vorher haben wir hunderte von Windkrafträdern gesehen und jetzt gibt es wieder viel viel mehr Palmen aufgrund der Nähe zum Meer! Die Temperaturen sind auch wieder höher. Bei einem Essensstopp mit Wifi zeigte mein Handy mir 33 Grad an!

    Der letzte Teil der Strecke musste leider im Dunkeln stattfinden. Die Fahrt ging in Schlangenlinien kreuz und quer durch die Berge. Ganz schön unheimlich! Zu der Angst vor Überfällen kam die Angst vor Unfällen, so ist der Busfahrer im Dunkeln über die kurvige, unbeleuchtete Strecke gefahren!! Nach genau 12 Stunden und 8 Minuten sind wir dann zum Glück wohlbehalten in Oaxaca angekommen. Dort haben wir dann ein Taxi zum Hostel genommen (das seit kurzem Deluxe-Mehrbettzimmer und mehrere Cleanliness-Awards hat) und haben anschließend in einem kleinen "Imbiss" zu Abend gegessen, Tacos Blandos und Quesadillas oaxaqueñas mit agua de jamaica (Hibiskuswasser) und Atole de Leche (einer Milch mit Mais und Zimt). Satt und müde sind wir dann in unsere bevorhangten Betten gefallen.

    Bilder:
    - Mein Schoko-Frühstück "Mousse de Chocolate"
    - Mexiko-Deko im Hostel
    - Straße in San Cristóbal
    - Buspause: endlich wieder Wärme und Sonne
    - So nah waren wir dem Meer bei einem der unzähligen Zwischenstopps
    - Abendessen um 23 Uhr: Quesadillas mit Käsefüllung und Guacamole
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  • Day7

    Hippietown San Cristóbal de Las Casas

    March 14, 2017 in Mexico ⋅ ☁️ 15 °C

    14.03.17:
    Während der Fahrt sind wir durch eine super schöne Landschaft gefahren. Ein riesiger, bergiger Dschungel mit so verschiedenen Grüntönen, die ich noch nirgends sonst gesehen habe. Traumhaft! Nach gut 8 1/2 Stunden im Bus sind wir dann in San Cristóbal angekommen. Die Temperatur ein kleiner Schock - nur um die 14 Grad. Aber auch ganz angenehm nach der Hitze in Campeche. Den Weg zum Hostel könnten wir diesmal getrost zu Fuß gehen. Nachdem wir erstmal dran vorbeigelaufen sind, haben wir das sehr neue Hostel dann auch gefunden ;)

    Nach dem Einchecken haben wir uns dann gleich noch dran gemacht, die "Fußgängerzone" zu erkunden. San Cristóbal ist übersäht von kleinen Lädchen und süßen Cafés und Restaurants. Die meisten Läden verkaufen Klamotten und Schmuck aus Kooperativen aus den umliegenden Dörfern. Ich habe mir super coole Schuhe gekauft - von denen es nur 2 bis 5 Paar gibt ;) Auch Kaffee und Schokolade stehen hier sehr hoch im Kurs. In einem Laden haben wir gleich dunkle Schokolade mit Rosmarin und einen lokalen Schnaps, einmal mit Zitronengras- und einmal mit Hibiskus-Geschmack, probiert. Schokolade haben wir gekauft, den Schnaps nicht ;) Die Menschen sehen meiner Meinung nach sehr viel indigener aus, sie sind kleiner und dunkler, viele versuchen dir auf der Straße Ponchos, Schals oder Schmuck anzudrehen. Auch viele Kinder sind hier unterwegs. Daneben gibt es hier einige nicht mexikanisch aussehende "Hippies", es spielt viel Musik und viele Läden verkaufen politisch motivierte Postkarten, Magnete oder sonstige Bildchen. Leider kenne ich mich mit der mexikanischen Geschichte und Politik überhaupt nicht aus...

    Abendessen waren wir dann in einem mexikanischen Restaurant, wo wir leckere Guacamole, Quesadillas (La muerte del hambre - der Tod des Hungers) und Enchiladas chiapatecanas gegessen haben. Pappsatt haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang über den "Hauptplatz" gemacht, bevor uns dann doch zu kalt wurde und wir zurück ins Hostel sind.
    An meinem Hand Sanitizer und meiner Gesichtscreme habe ich dann auch gemerkt, dass San Cristóbal ziemlich hoch liegt (laut Wikipedia auf 2.200 m), beides kam mir förmlich ohne Zutun entgegen gelaufen ^^

    Bilder:
    - Der Versuch die Dschungellandschaft während der Fahrt im wackligen Bus einzufangen
    - Temperatursturz in San Cristóbal (der Flur unseres Hostels)
    - Getrocknete Kakaobohnen in einem der viele Schokoladengeschäfte
    - Fancy Hostelzimmer im Industriestyle
    - Guacamole 😍😍 und Limonada (Wasser mit Limonensaft)
    - Kathedrale am Plaza 31 de Marzo in San Cristóbal
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  • Day6

    Pizzabestellung in Palenque

    March 13, 2017 in Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    13.03.17:
    Heute sind wir dann am Vormittag in den Bus nach Palenque gestiegen. Die erste von einigen längeren Fahrten - 6 Stunden... Die Tage müssen wir einfach Strecke machen, damit wir am Freitag in Cuernavaca ankommen. Jetzt sind wir schon besser vorbereitet und haben immer was zum zudecken im Bus dabei, weil man sich fühlt wie im Kühlschrank.
    Der Bus hat dann auch nach zwei Stunden eine Pause von 20 Minuten gemacht, in der man auftauen und was zu essen kaufen konnte.

    Während der Fahrt wurde der Himmel immer bewölkter und auf der Windschutzscheibe sah man schon einige Regentropfen. Von Nicky's mexikanischem Kumpel wussten wir schon, dass Palenque richtiggehend im Dschungel liegt. So veränderten sich auch die Pflanzen am Straßenrand etwas. Als wir dann gegen Abend endlich ankamen, merkten wir auch gleich, dass die Luftfeuchtigkeit viel höher ist als bisher. Zunächst wollten wir zum Hotel laufen, aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und der enormen Steigungen der Straßen entschieden wir uns schließlich doch für ein Taxi. Das erwies sich als gute Idee, da das Hotel selbst zwar in Ordnung war, jedoch in einer merkwürdigen Gegend lag.

    Nach der Buchung der übrigen Übernachtungen (in weniger komischen Gegenden ^^) und einer ausgiebigen Dusche (wenigstens funktionierte dort das Wasser, die Klospülung ging nämlich nicht... zum Glück musste keine von uns "groß" ^^...) wollten wir eigentlich was essen gehen. Der Rezeptionist meinte aber, es gäbe lediglich einen Supermarkt in der Nähe und wir sollten auf dem Weg dorthin diese und jene Straße besser meiden. Glücklicherweise hat er unsere skeptischen Blicke schnell gedeutet und vorgeschlagen, dass wir eine Pizza bestellen. Knapp 30, statt der angegebenen 15 Minuten später hatten wir dann unsere Hawaii-Pizza auf dem Zimmer und haben noch auf Nicky's Laptop bisschen was angeschaut. Eindeutig die beste Wahl für diesen Abend.

    14.03.17:
    Die Nacht war kurz und laut. Zunächst wechselten sich verschiedene Hunde mit ihrem Gekläffe hab, dann fing es an wie aus Eimern zu schütten und diverse Alarme und rot-blaues Polizeiauto-Blinken verhinderten einen ruhigen Schlaf. Ich war ganz froh, dass wir den nächsten Bus gleich um 8:30 Uhr gebucht hatten. Als wir aufstanden hatte es zum Glück aufgehört zu regnen, nur um kurz vor unserer Abreise wieder anzufangen... Das Hotel hatte aber eine Garage, in die der Taxifahrer kurzerhand fuhr, um uns trockenen Fußes einsteigen zu lassen.
    Eine kurze Autofahrt später waren wir dann wieder am Busterminal (die die letzten Male echt gut ausgestattet waren, mit Wifi, Lademöglichkeiten und ordentlichen Klos - nur beim Essen gibt es meistens nur süße Sachen oder Chips...). Dort gönnten wir uns noch ein Frühstück à la Backpacker: unsere Cornflakes aus Cancún mit Milch von der Kaffeebar des Busterminals in Palenque (für 25 Cent pro Becher) aus Plastikbechern unseres Hotels... Leider habe ich zu spät gesehen, dass der Kaffeemann auch Crêpes macht, sonst hätte ich wohl lieber so einen gegessen. Aber wir waren grade fertig, da ging es auch schon los. Die heutige Busfahrt dauert laut Fahrer mindestens 7 1/2 Stunden, ich war irgendwie von 5 oder 6 ausgegangen... Wenigstens ist es heute nicht so kalt. Dafür mussten wir nach einer guten dreiviertel Stunde Fahrt an einem Grenzposten? samt Gepäck aussteigen und uns einmal durchscannen lassen. Per Zufall wurde dort, wie am Flughafen bei der Einreise, entschieden wer sein Gepäckstück zusätzlich öffnen muss. Die Wahl fiel zum Glück auf Nicky und nicht auf mich ;)

    Jetzt sitzen wir seit gut drei Stunden im Bus, haben unser erstes Schläfchen hinter uns und ich habe Zeit den Beitrag zu schreiben.

    Wir fahren übrigens nach San Cristóbal de las Casas. Ein sehr schöner Name finde ich. Hoffentlich hält das Wetter in den wenigen Stunden, die wir dort verbringen. Der Himmel ist immer noch sehr bewölkt.

    Bilder:
    - Ich, eingemummelt und schlafend im Bus von Campeche nach Palenque
    - Das Kaufen der Bustickets funktioniert immer sehr gut, die Informationen darauf sehr detailliert. ADO ist echt gut organisiert.
    - Bei der Buspause auf dem Weg von Campeche nach Palenque hat eine mexikanische Oma Tortillas gemacht
    - Wir bei der Pause
    - Unser erster Regen in Mexico und dann gleich so, als würde die Welt untergehen
    - Das besagte Backpacker-Frühstück ^^
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  • Day5

    Slow down in Campeche/ Edzná

    March 12, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 33 °C

    12.03.17: Obwohl Mérida eine tolle Stadt ist und ich gern länger geblieben wäre, haben wir den zweiten Bus (um 7 Uhr morgens) nach Campeche genommen. Und was soll ich sagen, auch Campeche ist toll! Wieder ein totaler Kontrast zu dem schnellen, vollen Mérida, aber wunderschön. Die kleine Stadt liegt direkt an der Küste, die Häuser sind kunterbunt bemalt und der spanische Dialekt klingt ganz anders.

    Hier haben wir wieder ein Hotelzimmer - ist irgendwie angenehmer, wenn man sich ausbreiten kann. Außerdem waren die Leute in den Hostels bisher noch nicht so gesprächig...
    Nach dem Einchecken waren wir frühstücken. Für circa fünf Euro pro Nase gab es Omlette, eine Haferflocken-"Suppe" und Concha (süßliches Brot, ähnlich wie Hefezopf) mit Schinken, Käse und Kakaosenf. Dazu frischen Orangen-Guaven-Saft. Natürlich saß dann am Nachbartisch ausgerechnet eine deutsche Familie... die sind echt überall ^^... Als wir dann dort so saßen, sprachen uns schüchterne mexikanische Mädchen an, die für die Schule ein Interview in Englisch führen sollten. Natürlich haben wir das sehr gern gemacht, man merkt nämlich teilweise schon, dass Bildung hier eine ganz andere Rolle spielt als bei uns.

    Nach dem Frühstück wollten wir dann zu einer weiteren Mayaruine - Edzná, etwa 50km außerhalb von Campeche. Dazu suchten wir die typischen Colectivos, da diese wohl das günstigste Transportmittel sind. Nachdem wir allerdings eine halbe Stunde gewartet hatten, einige Colectivos, die losfuhren, nach Auskunft eines Einheimischen, nicht die richtigen für uns waren und diese, aufgrund des Sonntags, eh nur unregelmäßig fuhren, entschieden wir uns für ein Taxi. Von dem Fahrer, der uns vom Bus zum Hotel gebracht hatte, wussten wir, dass dich die Taxifahrer hinfahren, warten während du dich umschaust und dann wieder zurückfahren. In einem Taxi mit Klimaanlage ging es also in gut 40 Minuten, vorbei an Papaya-Plantagen, nach Edzná. Der Fahrer prophezeite und dann schon, dass wir wegen der Hitze eh nicht länger als anderthalb Stunden aushalten würden. Und er hatte recht. Bei der Pyramide im Landesinneren, wo kaum ein Lüftchen wehte und die Sonne nur so knallte, hatte es gefühlte 50 Grad. Nichtsdestotrotz war es diese Pyramide absolut wert. Sie ist ganz anders als die, die wir bisher gesehen haben. Laut Beschreibung auch eher eine Mischung aus Pyramide und Palast. Da diese Pyramide mehrere Stockwerke und Türen hat, kann man sich viel besser vorstellen, dass dort wirklich mal Menschen gelebt haben. Schön war auch, dass aufgrund der Hitze und der Tatsache, dass die Pyramide nicht so bei den Touristen-Hotspots liegt, echt wenig los war. Trotzdem waren wir froh, als wir im klimatisierten Taxi zurückfahren konnten und haben, zurück in Campeche, sofort den Temperaturunterschied, den die Meeresbrise bringt, bemerkt.

    Wir sind dann noch ein bisschen durch die Sträßchen und an der Promenade herumgeschlendert. Zum Abendessen haben wir uns dann richtig was gegönnt. Die Restaurants bauen dann einfach auf der Straße ihre Tische auf und jeder versucht dich gleich bei sich zu platzieren. Wir haben nach den hübschen pinken Stoffservietten ausgewählt :D
    Zu essen gab es dann für mich Fettuccini mit Camarones (Shrimps) und Nicky hat ein lokales Gericht probiert: Cochinita Pibil. Das ist eine Art Gulasch, der in Blättern (was für welche weiß ich leider nicht) geschmort wird. Dazu gibt es kleine Tortillas und verschiedene Dips. War sehr lecker. Da wir beide schon von den obligatorischen Tortilla-Chips und unseren Hauptgängen so voll waren, haben wir uns einen Nachtisch geteilt - flambierte Bananen mit Vanilleeis. Diese wurden vor unseren Augen, vom Restaurantmanager höchstpersönlich flambiert. Nachdem wir dann so voll gefressen waren, half nur noch Tequila :D Die zur Verfügung stehende Preisspanne ließ uns zwar schlucken, aber wir mussten ja auf jeden Fall mal guten mexikanischen Tequila probieren! Also wurde es der "günstigste" für 170 Peso pro Glas...Zur Info, das sind circa 8,50 Euro! Naja, einmal kann man sich das schon gönnen. Er war auch kein Vergleich zu den Tequilas, die man in Deutschland kaufen kann. Sehr viel weniger scharf und irgendwie geschmackvoller. Allerdings waren wir trotzdem froh, als unsere sehr gut gefüllten Gläser leer waren :D

    Morgen können wir mal ein bisschen länger schlafen, weil der Bus nach Palenque erst um 11 Uhr geht.

    Bilder:
    - Straße von Campeche
    - Pyramide von Edzná
    - Nur im Schatten gelang ein Lächeln
    - An der Promenade von Campeche
    - Beim Abendessen
    - Der Manager beim Flambieren unserer Bananen
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  • Day4

    Bilder: Kurzstopp Mérida

    March 11, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    - La Bierhaus in Mérida
    - Mittagsessenslocation "Pipiripau"
    - Bengala Kaffeehaus
    - Am Plaza de Independencia
    - Nacht-Food-Markt
    - Sonnenaufgang hinter der Kathedrale von Mérida

  • Day4

    Kurzstopp Mérida

    March 11, 2017 in Mexico ⋅ ⛅ 33 °C

    11.03.17:
    Heute Nachmittag sind wir dann in Mérida angekommen. War ein kleiner Schock nach dem ruhigen Fischerdörfchen... Mérida ist voll mit Menschen. Der Weg vom Bus zum Hostel hat mit Gepäck fast eine halbe Stunde gedauert, weil so viel los war auf den Straßen. Im Hostel war die Stimmung nicht so toll, weil es bisher das schlechteste ist, das wir hatten. Zum Glück bleiben wir nur eine, statt wie geplant zwei Nächte. Nach dem Einchecken waren wir erstmal Mittag essen, haben die nächsten zwei Nächte gebucht und die Stadt ein bisschen erkundet. Das hat definitiv entschädigt. Mérida gefällt mir richtig gut und ich würde gern länger bleiben (wenn auch in einer anderen Unterkunft). Leider zwingt uns unser Zeitplan dazu, morgen in der Früh gleich weiter zu fahren.

    Trotzdem möchte ich natürlich ein paar Eindrücke und Geschichten loswerden.
    Wie gesagt, Mérida ist toll. Ich mag die Stimmung. Es ist bunt und laut und fröhlich. Auf englisch würde ich es als vibrant bezeichnen, also lebhaft oder pulsierend. Eines unserer ersten Highlights war ein Laden, in dem wir uns Oberteile/ Tuniken gekauft haben, die für die Region typisch zu sein scheinen, weil wir schon viele Frauen damit gesehen haben. Die Verkäuferin hat sich sehr gefreut; wir wissen allerdings nicht, ob es war weil sie überhaupt was verkauft hat oder weil sie uns übers Ohr gehauen hat ^^ Naja, für und war es ein guter Preis.
    Danach haben wir einen wirklich guten Kaffee getrunken, im Bengalo Kaffeehaus. Das heißt so, weil sich diese deutsche Schreibweise wohl in jeder Sprache gut aussprechen lässt... Wie valide diese Aussage ist wollen wir jetzt mal nicht bewerten :D Jedenfalls waren die Leute dort super freundlich.
    Anschließend sind wir zufällig in eine Hochzeitsgesellschaft gestolpert. Einige Gäste und die Braut warteten vor der Kirche auf den großen Moment. Das war sehr schön anzusehen und hat die Vorfreude auf "unsere" mexikanische Hochzeit geschürt.
    Nach der erfolgreichen Suche einer Bank, konnten wir uns auch ein Abendessen leisten: Tortillas de pollo mit mole aus Oaxaca. Also mit Hühnchen gefüllte Tortillas mit einer kräftigen Soße mit Schokoladennote. Sehr lecker! Sehr interessant war auch die Location. In einem Innenhof waren lauter kleine Hütten aufgebaut, an denen es verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten gab, von B wie Burger über O wie Original Mexikanisch bis W wie Wok, für jeden Hunger und Durst ;) war etwas dabei.
    Abschließend haben wir auch mehr oder weniger zufällig die "noche mexicana" auf dem Paseo de Montejo entdeckt. Das war eine Art Markt mit Livemusik und mexikanischen Tanzpaaren. Dort haben wir uns noch einen Nachtisch gegönnt: eine Art dünner Crêpes, der sehr kross gebacken ist, mit Nutella gefüllt (die Mexikaner essen diesen offenbar mit Nutella UND geriebenem Käse?! Aber am Nebenstand stand als Soße zu Pommes und Würstchen neben Ketchup und anderen pikanten Möglichkeiten auch Schokosoße zur Auswahl?).

    Jetzt liegen wir im Hostelbett, weil wir in gut 5 1/2 Stunden wieder aufstehen müssen. Weitere Bilder folgen in Kürze ;)

    Bilder:
    - In der Mittagessens-Location
    - Abendessen: Tortilla von pollo y mole
    - Ich in überdimensionalen "Love"-Chairs
    - Die Kathedrale von Mérida
    - Aus der Kategorie "außergewöhnliche Urlaubsbilder": ein Zebrastreifen
    - Leeeecker: Nutella-Nachtisch
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  • Day4

    Bilder: Bird & Flamingo Watching in Rio

    March 11, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 16 °C

    - Die Mangroven wachsen in einer Mischung aus Salz- und Süßwasser. Das Salzwasser natürlich aus dem Meer, das Süßwasser unter anderem aus "Ojos de Agua" oder Cenoten, unterirdischen Seen. Wir haben probiert, das Wasser war tatsächlich Süßwasser!
    - Wunderschöne Flamingos, deren Farbe viel kräftiger ist, als ich sie je in irgendeinem Zoo gesehen habe.
    - Das besagte Warnschild zum Baden im sehr salzigen Salzwasser (ich glaube 28x salziger als der Ozean)
    - Ich beim Posen für mein neues WhatsApp-Profilbild ;)
    - Leckeres Frühstück mit Meerblick (nicht im Bild)
    - Ich und Nicky beim Warten im "Busterminal"
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  • Day3

    Bird & Flamingo Watching in Rio Lagartos

    March 10, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 19 °C

    10.03.17:
    Gestern sind wir gegen 10 Uhr aus Valladolid Richtung Río Lagartos, ganz im Norden von Yucatán, gestartet. Da wir das Frühstück ausgelassen hatten, kam mir das im Bus angebotene Sandwich gerade recht. Erwähnenswert ist es aber deshalb weil das süßliche Brot zwar mit Schinken und Käse belegt, aber auch mit Zucker bestreut war. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, war es aber doch ganz lecker. Auf dem Weg nach Río Lagartos mussten wir in Tizimín umsteigen. Die Wartezeit dort habe ich genutzt, um mir eine neue Sonnencreme zu kaufen. Die, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, lässt sich nämlich super schlecht verstreichen und ist somit total ungeeignet um zwischendurch schnell nachzucremen. Das ist aber unbedingt notwendig, weil die Sonne einen hier sonst verbruzzelt.

    Circa um dreiviertel 2 sind wir dann Río Lagartos angekommen, im Bus haben wir noch eine Italienerin kennengelernt, die wir gleich mal für eine Bootstour aufgegabelt haben, weil man diese pro Boot bezahlt. Ergo, je mehr Personen, desto günstiger das ganze.
    Da dort momentan wohl Nebensaison ist, konnten wir um halb 4 zu dritt auf eine Tour starten. Diese führt durch Mangroven bis zu den Salzfeldern, deren Wasser eigentlich (so hofften wir) pinkfarben sein sollte. Auf dem Weg haben wir allerlei Vögel und sogar Krokodile gesehen. Das Highlight waren aber definitiv die Flamingos, die dort in Massen leben.

    Auf dem Weg zurück konnten wir dann in einer Art Kanal in dem sehr salzigen Wasser baden, das bei uns eher die Farbe von Rost oder so hatte. Jedenfalls war es sehr warm und Warnschilder weisen darauf hin, dass man dort eigentlich nicht rein sollte. Der Guide meinte allerdings, man müsste lediglich darauf achten, nicht länger als zwei Minuten drin zu bleiben, weil sonst die Haut angegriffen würde. Zweites Highlight war das Schlammbad mit dem ebenfalls sehr salzhaltigen Schlamm. Diesen haben wir auf der Rückfahrt antrocknen lassen und anschließend im Meer abwaschen. Die Haut war danach babyweich! Trotzdem haben wir uns sehr auf die Dusche gefreut... Krönender Abschluss der Tour war der Sonnnenuntergang vom Boot aus. Nach der Dusche waren wir noch mit Manuela Abend essen und sind dann auch früh ins Bett.

    11.03.17:
    Wir sind so früh ins Bett gestern, weil wir heute um 5 Uhr schon aufgestanden sind, um eine weitere Tour zu machen. Im Prinzip war es zwar die gleiche Tour wie gestern, nur haben wir diesmal den Sonnenaufgang beobachten können und die Natur war nochmal um einiges beeindruckender, weil alles noch so still und wir die einzigen unterwegs waren (bis auf ein paar Fischer). So konnten wir auch super nah an ein Krokodil und die Flamingos heran und unserem Guide einige Fragen stellen. Außerdem haben wir neben unzähligen Vogelschwärmen auch Fische und springende Shrimps beobachtet.
    Das Salzbad haben wir diesmal ausgelassen, nur unsere Füße nochmal mit der Schlammpackung bearbeitet und sie später auf einer Sandbank neben dutzenden Pelikanen abgewaschen.

    Zurück an Land hatten wir dann noch Zeit für unser Frühstück im Hotel - mit Meerblick! Zum Toast mit Marmelade gab es frische Melone, Mango und Banane. Das war bisher wohl das beste Frühstück, das wir hatten ^^
    Danach haben wir uns nochmal frisch gemacht und unsere Sachen gepackt. Am "Busbahnhof" von Rio Lagartos (circa 600 Einwohner) mussten wir dann kurz warten bis die Dame vom Ticketschalter kam. Der ist anscheinend nur kurz vor der Abfahrt eines Busses geöffnet. Leider hat Nicky dann festgestellt, dass sie ihr Tuch im Hotel vergessen hat und sie musste schnell zurücksprinten. In letzter Minute haben wir es dann auf den Bus nach Tizimín geschafft. Nach kurzem Bangen, ob die Umsteigeverbindung klappt sitzen wir nun im Bus nach Mérida.

    Obwohl es auch anstrengend ist, nie wirklich auszupacken und immer auf dem Sprung zu sein, bin ich sehr froh über den Verlauf unserer Reise. Wir haben schon so viel gesehen und ich bin weiter gespannt was noch alles kommt :)

    Bilder: (mehr folgen)
    - ein grauer Pelikan (die grauen sind dort heimisch, die weißen kommen aus Kanada zum Überwintern)
    - unser Guide Francisco "Panjo" mit einem Tier (hab vergessen wie es heißt, muss ich googeln)
    - ich nach dem Schlammbad
    - Sonnenuntergang
    - Sonnenaufgang
    - Crocodrillo ganz nah :o
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  • Day2

    Bilder: Auf den Spuren der Maya - Part 2

    March 9, 2017 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    - Maya Ruinen in Tulúm
    - schön hatten es die Mayas...
    - Wunder der Natur - Liebe in Palmblättern ;)
    - Sonne und Schatten
    - Snack am karibischen Meer
    - frisches und gesundes Mittagessen (P.S. es gab noch mehr, und zwar ein Panini mit Schinken, Käse und Avocado. Außerdem ein Schokoeis)Read more