• Edinburgh nach Newcastle

    June 28 in England ⋅ 🌬 21 °C

    Heute ging es zum letzten Mal durch die beeindruckenden Highlands Schottlands. Das Wetter machte seinem Ruf wieder alle Ehre – es war wie eine Wundertüte. Regen, kräftiger Wind, Sonnenschein und dunkle Wolken wechselten sich ständig ab. Genau das macht Schottland aber auch so besonders: Hinter jeder Kurve erwartet einen eine neue Landschaft und eine andere Stimmung.

    Unterwegs entdeckten wir plötzlich einen Wegweiser zu einem buddhistischen Kloster. Neugierig beschlossen wir spontan, einen Abstecher zu machen – und es hat sich mehr als gelohnt. Wir besuchten das Kagyu Samye Ling Kloster, das 1967 gegründet wurde und als erstes tibetisch-buddhistisches Kloster im Westen gilt. Es liegt mitten in der ruhigen schottischen Landschaft und strahlt eine unglaubliche Gelassenheit aus.

    Vor Ort trafen wir einen freundlichen Gärtner, der sich Zeit nahm, uns einiges über das Kloster und das buddhistische Leben zu erzählen. Anschließend durften wir die Tempelanlage besichtigen. Die einzige Bedingung war, die Schuhe auszuziehen – ein Zeichen des Respekts gegenüber diesem besonderen Ort. Die prachtvoll verzierten Gebäude, die goldenen Buddha-Statuen, die farbenfrohen Gebetsfahnen und die liebevoll angelegten Gärten hinterließen einen bleibenden Eindruck. Es war faszinierend, an einem so abgelegenen Ort in Schottland ein Stück tibetischer Kultur zu entdecken.

    Nach diesem besonderen Erlebnis setzten wir unsere Reise fort. Der Wind wurde unterwegs immer stärker und machte das Motorradfahren stellenweise recht anspruchsvoll. Trotzdem konnten wir die letzten Kilometer durch die schottische Landschaft nochmals richtig genießen.

    Gegen 16 Uhr erreichten wir schließlich Newcastle. Damit endete unsere Fahrt durch die Highlands – mit vielen unvergesslichen Eindrücken, spektakulären Landschaften und einer Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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