• Schotti Steiner
  • Schotti Steiner

Schottland

A 21-day adventure by Schotti Read more
  • Trip start
    June 13, 2026

    Engelburg nach Worms

    June 13 in Switzerland ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute Morgen sind wir um 9 Uhr losgefahren. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – strahlender Sonnenschein, angenehm warm und einfach herrlich, auch wenn der Wind zeitweise recht kräftig war.

    Die erste Etappe führte uns über die Autobahn. Anschliessend ging es durch die wunderschöne Landschaft des Schwarzwalds, bevor wir wieder auf die Autobahn Richtung Worms wechselten.

    In Worms angekommen, wurden wir von einer charmanten Altstadt mit vielen kleinen Restaurants und gemütlichen Gassen empfangen. Besonders lebendig war die Stimmung heute, denn in der ganzen Stadt fand die Kulturnacht statt. Überall gab es Konzerte, Musik und kulturelle Veranstaltungen, die für eine tolle Atmosphäre sorgten.

    Insgesamt war es ein wunderschöner Tag mit einer abwechslungsreichen Fahrt, bestem Sommerwetter und vielen schönen Eindrücken.
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  • Worms nach Venlo

    Jun 14–15 in the Netherlands ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Worms nach Venlo – mit Zwischenstopp am Tagebau

    Heute führte uns die Reise von Worms nach Venlo. Die Fahrt verlief fast durchgehend unter einer dichten Wolkendecke, und immer wieder sah es nach Regen aus. Im Vergleich zum sonnigen und warmen Vortag war das Wetter deutlich kühler. Zeitweise zeigte das Thermometer gerade einmal 14 Grad, dazu war es stark bewölkt.

    Da wir bereits früh in unserer Unterkunft bei Venlo angekommen wären, entschieden wir uns spontan für einen Abstecher zu einem Braunkohle-Tagebau. Gegen Mittag erreichten wir die riesige Grube und besuchten zwei Aussichtspunkte. Der Anblick war beeindruckend: gewaltige, tief in die Erde gegrabene Landschaften, in denen über Jahrzehnte Braunkohle abgebaut wurde. Noch immer stehen dort rund zehn der riesigen Fördermaschinen, die wie gigantische Ungetüme wirken. Ob in diesem Teil des Tagebaus heute noch aktiv Kohle gefördert wird, konnten wir allerdings nicht feststellen.

    Anschliessend setzten wir unsere Fahrt auf der Autobahn in Richtung Venlo fort. Unsere Unterkunft liegt etwas ausserhalb der Stadt. Da der Fussweg nach Venlo rund eine Stunde gedauert hätte, stellte uns das Hotel freundlicherweise zwei Fahrräder zur Verfügung. So radelten wir die etwa vier Kilometer bequem in die Innenstadt.

    Venlo zeigte sich als gemütliche Stadt mit einer angenehmen Atmosphäre. Dort genossen wir unser Abendessen und liessen den Tag entspannt ausklingen. Gegen 20 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg und erreichten unser Hotel nach einer etwa zehnminütigen Fahrradtour.

    Ein abwechslungsreicher Reisetag mit eindrucksvollen Landschaften, spannenden Einblicken in den Braunkohleabbau und einem gemütlichen Abend in Venlo.
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  • Venlo nach Amsterdam/Fähre

    Jun 15–16 in the Netherlands ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute stand eine eher kurze Etappe auf dem Programm. Mit etwas mehr als 200 Kilometern und rund drei Stunden Fahrzeit auf der Autobahn konnten wir den Tag gemütlich angehen und sind erst um 10 Uhr losgefahren.

    Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite. Fast den ganzen Tag begleitete uns feiner Nieselregen, und die Wolken hingen tief am Himmel. Erst gegen Ende der Fahrt, in Richtung Amsterdam, liessen sich zwischendurch einige helle Momente blicken und sorgten für einen freundlicheren Eindruck.

    Bereits um 15 Uhr konnten wir auf die Fähre fahren und unsere Kabinen beziehen. Die Kabinen sind zwar sehr klein, doch für eine Nacht auf See reicht der Platz vollkommen aus – schliesslich muss man darin hauptsächlich nur schlafen können. Nun freuen wir uns auf die Überfahrt und die nächsten Eindrücke unserer Reise.
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  • Amsterdam nach Glasgow

    Jun 16–18 in Scotland ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einer stürmischen Nacht auf der Fähre von Amsterdam nach Newcastle setzten wir unsere Reise heute in Richtung Glasgow fort. Die Strecke führte uns durch die wunderschöne Landschaft Südschottlands, vorbei an schmalen Strassen, saftig grünen Hügeln, zahlreichen Schafen und grossen Farnfeldern. Besonders beeindruckend waren die vielen klaren Seen, die immer wieder für herrliche Ausblicke sorgten.

    Das Wetter zeigte sich typisch schottisch und sehr abwechslungsreich. Immer wieder begleiteten uns Nieselregen und dichte Wolken, doch zwischendurch liess sich auch die Sonne blicken und tauchte die Landschaft in ein besonders schönes Licht.

    Je näher wir Glasgow kamen, desto stärker wurde der Verkehr. Die letzten Kilometer legten wir auf der Autobahn zurück, bevor wir unser Ziel, das Ibis Hotel, erreichten. Hier werden wir die nächsten zwei Tage verbringen. Morgen steht die Erkundung der lebendigen schottischen Metropole auf dem Programm, auf die wir uns bereits sehr freuen.
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  • Ein Tag in Glasgow

    June 17 in Scotland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Citybus. Vom Oberdeck aus genossen wir eine interessante Stadtrundfahrt und konnten dabei die markanten Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken – von beeindruckenden historischen Bauwerken bis hin zu moderner Architektur.

    Anschliessend schlenderten wir durch das lebhafte Stadtzentrum und erkundeten die verschiedenen Einkaufsstrassen. In den eleganten Schaufenstern wurden luxuriöse Uhren, edler Schmuck und exklusive Mode präsentiert. Besonders beeindruckt haben uns die prachtvoll verzierten Fassaden und die wunderschöne Architektur der vielen alten Gebäude, die der Stadt ihren ganz besonderen Charme verleihen.

    Zum Abschluss unseres Stadtbummels kehrten wir in einen gemütlichen Pub ein. Bei einem kühlen Bier liessen wir die vielen Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren und genossen die entspannte Atmosphäre, bevor wir den Rückweg zum Hotel antraten. 🍺🏛️🚍
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  • Glasgow nach Fort William

    June 18 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C

    Der heutige Tag begann mit Regen und endete auch wieder mit Regen. Mit unseren Motorrädern machten wir uns auf den Weg von Glasgow nach Fort William. Tiefe Wolken hingen über den Highlands, und die Temperaturen waren für die Jahreszeit recht kühl. Immer wieder begleiteten uns heftiger Regen und feuchte Strassen, sodass wir die beeindruckende Landschaft oft nur durch einen grauen Schleier betrachten konnten.

    Trotz des wechselhaften Wetters bot die Fahrt durch die schottischen Highlands eine eindrucksvolle Kulisse mit ihren weiten Tälern, Bergen und Seen. Da das Wetter jedoch nur selten bessere Sichtverhältnisse zuliess, entstanden heute deutlich weniger Fotos als an den vergangenen Tagen. Dennoch hatte die nebelverhangene Landschaft ihren ganz besonderen Reiz und verlieh der gesamten Fahrt eine einzigartige, fast mystische Atmosphäre.
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  • Fort William nach Kyleakin

    Jun 19–21 in Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Der heutige Tag begann mit Regen, weshalb wir uns entschieden, erst um 10 Uhr loszufahren. Nach kurzer Zeit besserte sich das Wetter jedoch, die Wolken lockerten auf und die Sonne zeigte sich immer öfter.

    Unsere Route führte uns über einsame Straßen durch die beeindruckende schottische Landschaft. Natürlich kamen wir auch am berühmten Loch Ness vorbei. Dort hielten wir aufmerksam Ausschau nach Nessie – und wer weiss, vielleicht ist sie ja tatsächlich auf einem meiner Fotos oder sogar auf einem Video zu entdecken. Schaut selbst nach!

    Anschliessend ging die Fahrt weiter durch die majestätischen Highlands mit ihren weiten Tälern, rauen Bergen und unzähligen Seen. Die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite und bot immer wieder fantastische Ausblicke.

    Am späten Nachmittag erreichten wir unser Tagesziel, das malerische Dorf Kyleakin auf der Isle of Skye. Das kleine Fischerdorf mit seinen Booten und dem besonderen Charme lädt zum Verweilen ein. Unser Hotel liegt direkt am Meer und bietet einen herrlichen Blick aufs Wasser. Ein wunderschöner Abschluss eines abwechslungsreichen Tages in den schottischen Highlands.
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  • Rundfahrt Skye

    June 20 in Scotland ⋅ 🌬 12 °C

    Heute stand eine Rundreise über die wunderschöne Insel Skye auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich von seiner besseren Seite: trocken, relativ freundlich, allerdings recht kühl und mit kräftigem Wind, der uns den ganzen Tag begleitete.

    Die Landschaft auf Skye wirkte vielerorts rau und karg, genau so, wie man sich die schottischen Highlands vorstellt. Trotzdem hatte sie ihren ganz besonderen Reiz. Die Küstenstrasse führte uns immer wieder an beeindruckenden Aussichtspunkten vorbei, von denen wir einen herrlichen Blick auf das Meer geniessen konnten. Das Zusammenspiel von Bergen, Klippen und Wasser sorgte für eine eindrucksvolle Kulisse.

    Zum Abschluss unserer Rundfahrt besuchten wir noch eine Whisky-Destillerie. Dort konnten wir zahlreiche edle Tropfen bestaunen und einiges über die Kunst der Whiskyherstellung erfahren. Besonders ins Auge fiel ein Whisky, der unglaubliche 37 Jahre gelagert wurde. Der Preis dafür: stolze 6'000 Pfund! Ein faszinierendes Sammlerstück – aber definitiv nichts für mein Portemonnaie.

    Nach diesem interessanten Abstecher machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Rückblickend war es trotz des starken Windes ein abwechslungsreicher und schöner Tag mit vielen eindrucksvollen Landschaften und typisch schottischen Erlebnissen.
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  • Kyleakin nach Ullapool

    Jun 21–22 in Scotland ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach den eindrücklichen Erlebnissen der vergangenen Tage führte uns die heutige Etappe weiter entlang der berühmten North Coast 500, einer der schönsten Reiserouten Schottlands. Der Tag begann mit recht freundlichem Wetter. Zwar war der Himmel am Morgen noch von Wolken bedeckt, doch schon nach kurzer Zeit lockerte es auf und die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

    Die Strecke führte grösstenteils der Küste entlang und bot immer wieder herrliche Ausblicke auf das Meer und die raue schottische Natur. Unterwegs überquerten wir sogar einen Pass. Dort oben zeigte das Thermometer gerade einmal 11 Grad an, während es auf Meereshöhe mit etwa 15 Grad etwas angenehmer war. Die Strassen sind hier teilweise extrem schmal – oft kaum breiter als ein normales Fahrzeug. Gegenseitige Rücksichtnahme und Geduld gehören deshalb zum Alltag und funktionieren erstaunlich gut.

    Am frühen Nachmittag erreichten wir Ullapool, wo wir unser Hotel bezogen. Anschliessend machten wir einen Spaziergang durch den Ort. Ullapool präsentiert sich als malerisches, lebendiges Hafenstädtchen mit vielen Restaurants, kleinen Geschäften und einer ausgesprochen gemütlichen Atmosphäre. Vom Hafen aus verkehren Fähren zu den Hebrideninseln, was dem Ort zusätzlich Leben verleiht. Trotz seiner überschaubaren Grösse ist Ullapool ein beliebter touristischer Treffpunkt und ein wunderschöner Zwischenstopp auf unserer Reise durch die Highlands.

    Ein weiterer abwechslungsreicher Tag auf unserer Schottland-Rundreise geht damit zu Ende – mit beeindruckenden Küstenlandschaften, kurvenreichen Strassen und einem Ort, der mit seinem besonderen Charme lange in Erinnerung bleiben wird.
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  • Ullapool nach Thurso

    June 22 in Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem Frühstück starteten wir heute gegen 9.30 Uhr mit den Motorrädern in den Tag. Da wir bereits am Vorabend getankt hatten, konnten wir ohne Umwege direkt losfahren. Unsere Route führte uns weiter entlang der berühmten North Coast 500 in Richtung Thurso, dem nördlichsten Ziel unserer Schottlandreise.

    Wie schon an den vergangenen Tagen wechselte die Landschaft ständig ihr Gesicht. Kilometerlang fuhren wir direkt an der Küste entlang, begleitet vom Blick auf das Meer, das sich je nach Licht mal ruhig und glitzernd, mal rau und dunkel präsentierte. Die Strecke führte durch sanft hügelige Regionen, vorbei an kargen Moorlandschaften, die typisch für den hohen Norden Schottlands sind. Dazwischen tauchten immer wieder grüne Wälder auf und sorgten für abwechslungsreiche Eindrücke.

    Die Strassen blieben auch heute eine Herausforderung. Oft waren sie kaum breiter als eine Fahrspur, sodass gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit gefragt waren. Genau diese schmalen Strassen machen jedoch einen grossen Teil des besonderen Reizes der Highlands aus und führen durch Gegenden, die man sonst nie entdecken würde.

    Unterwegs passierten wir zahlreiche Seen, die sich wie Spiegel in die Landschaft einfügten. Hinter jeder Kurve eröffnete sich ein neues Panorama, das zum Anhalten und Staunen einlud. Die Weite, die Ruhe und die unberührte Natur machen diese Region zu etwas ganz Besonderem.

    Gegen 16 Uhr erreichten wir schliesslich Thurso. Nach einem erlebnisreichen Fahrtag bezogen wir unser Hotel und liessen die Eindrücke der vergangenen Kilometer noch einmal Revue passieren. Mit dem Erreichen des hohen Nordens haben wir einen weiteren Höhepunkt unserer Schottlandreise erlebt – eine Reise voller spektakulärer Landschaften, schmaler Strassen und unvergesslicher Ausblicke.
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  • Thurso nach Inverness

    June 23 in Scotland ⋅ 🌬 25 °C

    Heute führte uns die Motorradreise von Thurso nach Inverness. Wie gewohnt starteten wir gegen 9 Uhr in den Tag und machten uns auf den Weg durch die beeindruckenden Landschaften der schottischen Highlands.

    Das Wetter zeigte sich heute von seiner bisher wärmsten Seite. Während uns in den vergangenen Tagen oft kühle Temperaturen, Wind und gelegentliche Regenschauer begleiteten, kletterte das Thermometer heute auf bis zu 28 Grad. Fast hatte man das Gefühl, die sommerliche Wärme aus Mitteleuropa habe ihren Weg bis in den hohen Norden Schottlands gefunden.

    Die Strecke führte erneut durch abgelegene und nur dünn besiedelte Regionen. Über viele Kilometer waren wir nahezu allein unterwegs. Die Strassen zogen sich durch eine grandiose Landschaft mit sanften Hügeln, weiten Moorflächen, glitzernden Seen und beeindruckenden Ausblicken. Gerade diese Einsamkeit macht den besonderen Reiz des Motorradfahrens in den Highlands aus. Fernab von Hektik und Verkehr kann man die Natur in ihrer ursprünglichen Form erleben und jeden Kilometer geniessen.

    Die abwechslungsreiche Strecke bot immer wieder neue Eindrücke. Mal führte die Strasse durch offene, karge Landschaften, dann wieder vorbei an grünen Hängen und kleinen Seen, die in der Sonne funkelten. Trotz der sommerlichen Temperaturen war die Fahrt äusserst angenehm und wurde von einer leichten Brise begleitet.

    Gegen 16 Uhr erreichten wir Inverness. Nach dem Einchecken im Hotel nutzten wir den restlichen Nachmittag, um einen Teil der Stadt zu erkunden und das geschäftige Treiben der Highland-Hauptstadt zu geniessen. Nach den vielen ruhigen und einsamen Kilometern der vergangenen Tage bildete dies einen spannenden Kontrast.

    Wieder liegt ein wunderschöner Tag unserer Schottlandreise hinter uns. Die Highlands haben uns auch heute mit ihrer Weite, ihrer Ruhe und ihrer beeindruckenden Natur begeistert. Und das Beste daran: Das Abenteuer ist noch lange nicht zu Ende – weitere spannende Etappen und neue Eindrücke warten bereits auf uns.
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  • Ein Tag in Inverness

    June 24 in Scotland ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach den vielen erlebnisreichen Kilometern auf den Motorrädern haben wir heute einen wohlverdienten Ruhetag eingelegt. Die Motorräder blieben den ganzen Tag stehen, während wir die Highlands einmal aus einer anderen Perspektive entdecken konnten.

    Nach dem Frühstück starteten wir mit einer Stadtrundfahrt im Tourbus durch Inverness. Dabei erhielten wir interessante Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der Hauptstadt der Highlands und konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten bequem erkunden.

    Anschliessend gingen Bruno und ich getrennte Wege. Bruno nutzte die Gelegenheit, eine der traditionsreichen Whisky-Destillerien der Region zu besuchen und mehr über die Kunst der Whiskyherstellung zu erfahren. Ich hingegen erkundete die Stadt zu Fuss. Besonders beeindruckend waren die historischen Bauwerke und die Atmosphäre der Altstadt. Unter anderem besichtigte ich die Inverness Cathedral und spazierte über einen alten Friedhof, dessen Grabsteine teilweise bis ins 17. und 18. Jahrhundert zurückreichen. Zwischen den verwitterten Steinen und den alten Bäumen konnte man die Geschichte förmlich spüren.

    Am Nachmittag trafen wir uns wieder und liessen den Tag gemütlich ausklingen. Bei einem kühlen Bier tauschten wir unsere Eindrücke aus und blickten auf die vergangenen Tage unserer Schottlandreise zurück.

    Auch wenn heute keine Motorradkilometer auf dem Programm standen, war es ein abwechslungsreicher und interessanter Tag. Solche Pausen gehören zu einer längeren Reise dazu. Sie bieten die Möglichkeit, die vielen Eindrücke wirken zu lassen, neue Energie zu tanken und die Kultur und Geschichte des Landes etwas näher kennenzulernen. Morgen geht unser Abenteuer durch Schottland wieder weiter. 🍻🏍️🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿
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  • Inverness nach Aberdeen

    June 25 in Scotland ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute führte uns unsere Motorradreise von Inverness nach Aberdeen. Bereits am Morgen zeigte sich das Wetter von seiner allerbesten Seite: strahlender Sonnenschein, keine einzige Wolke am Himmel und angenehme Temperaturen, die im Laufe des Tages fast schon zu heiss zum Motorradfahren wurden. Es hatte den Anschein, als hätte die Hitzewelle aus Mitteleuropa nun auch Schottland erreicht.

    Die Fahrt begann zunächst auf der Autobahn, bevor wir in den beeindruckenden Nationalpark der Cairngorms abbogen. Die Strasse führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit sanften Hügeln, dichten Wäldern und weiten Tälern. Immer wieder wechselten sich schmale Single-Track-Roads mit gut ausgebauten, breiten Strassen ab, sodass die Fahrt nie langweilig wurde und wir die Schönheit der schottischen Natur in vollen Zügen geniessen konnten.

    Gegen 16 Uhr erreichten wir Aberdeen an der Nordostküste Schottlands und bezogen unser Hotel. Anschliessend machten wir noch einen ersten Spaziergang durch einen Teil der Stadt. Besonders aufgefallen sind uns die breiten, mondänen Strassen mit erstaunlich wenig Verkehr sowie die moderne Architektur, die einen interessanten Kontrast zu den historischen Orten unserer bisherigen Reise bildet. Gleichzeitig verleiht der helle Granit, für den Aberdeen bekannt ist, der Stadt ihren ganz besonderen Charakter.

    Unser erster Eindruck ist durchwegs positiv. Aberdeen wirkt ruhig, gepflegt und sehr einladend. Wir könnten uns gut vorstellen, hier einen zusätzlichen Tag zu verbringen, um noch mehr von den schönen Stadtvierteln und der besonderen Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt zu entdecken.
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  • Aberdeen nach Edinburgh

    June 26 in Scotland ⋅ 🌧 19 °C

    Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des schottischen Wetters. Es war kühl, regnerisch und wir gerieten gleich zweimal in heftige Gewitter mit Blitz und Donner. Entsprechend gab es heute leider nicht viele Gelegenheiten für schöne Fotos. Trotz der widrigen Bedingungen legten wir rund 260 Kilometer bis nach Edinburgh zurück.

    Kurz vor unserem Tagesziel machten wir einen Zwischenstopp beim beeindruckenden Falkirk Wheel. Dieses weltweit einzigartige Schiffshebewerk verbindet den Forth and Clyde Canal mit dem Union Canal und überwindet dabei einen Höhenunterschied von rund 24 Metern. Das Besondere daran: Zwei große, mit Wasser gefüllte Becken nehmen die Boote auf. Anschließend dreht sich die gesamte Konstruktion um 180 Grad. Dank eines ausgeklügelten Systems bleiben die Wasserbecken dabei jederzeit waagerecht. Weil ein schwimmendes Schiff genau so viel Wasser verdrängt, wie es selbst wiegt, bleiben beide Becken stets gleich schwer. Dadurch ist zum Drehen der rund 1'800 Tonnen schweren Konstruktion erstaunlich wenig Energie nötig – etwa so viel wie für den Betrieb einiger Wasserkocher. Ein faszinierendes Beispiel moderner Ingenieurskunst.

    Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Edinburgh und bezogen ein schönes Hotel mitten in der Stadt. Direkt gegenüber befindet sich die ukrainische Botschaft. Die zentrale Lage ist ideal, und nur wenige Schritte entfernt fanden wir eine ausgezeichnete Pizzeria, in der wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

    Nun hoffen wir auf freundlicheres Wetter. Morgen bleibt das Motorrad stehen, denn wir möchten die historische Altstadt von Edinburgh in aller Ruhe zu Fuß erkunden. Wir freuen uns darauf, die verwinkelten Gassen, die beeindruckenden historischen Gebäude und das besondere Flair dieser faszinierenden Stadt zu entdecken.
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  • Ein Tag in Edinburgh

    June 27 in Scotland ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuss vom Hotel auf den Weg zur Haltestelle des Citybusses. Mit diesem unternahmen wir zunächst eine Rundfahrt durch Edinburgh und konnten dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der schottischen Hauptstadt bequem entdecken.

    Anschliessend erkundeten wir die Altstadt zu Fuss. Edinburgh beeindruckte uns mit seinen prachtvollen historischen Gebäuden, den engen Gassen und der besonderen Atmosphäre. Die Stadt war heute voller Menschen, und überall herrschte reges Treiben.

    Ein besonderes Erlebnis war der farbenfrohe Umzug, der durch die Innenstadt zog. Zahlreiche Gruppen und Vereine präsentierten sich in traditionellen Uniformen und festlicher Kleidung. Sie repräsentierten verschiedene Regionen und Gemeinschaften Schottlands und sorgten mit ihren Fahnen und ihrem feierlichen Auftreten für eine eindrucksvolle Atmosphäre. Es war spannend, dieses Stück schottischer Tradition und Kultur hautnah mitzuerleben.

    Am Nachmittag machten wir noch eine zweite Stadtrundfahrt. Diesmal führte uns die Route in die äusseren Stadtbezirke, wo wir Edinburgh nochmals aus einer ganz anderen Perspektive erleben konnten. Die Mischung aus historischen Quartieren, grosszügigen Parks und modernen Stadtteilen machte auch diese Rundfahrt sehr interessant. Anschliessend kehrten wir nach einem erlebnisreichen Tag zurück zu unserer Unterkunft.

    Edinburgh blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands. Die Stadt gehört mit ihrer beeindruckenden Alt- und Neustadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Städten Europas. Das hoch über der Stadt thronende Edinburgh Castle prägt das Stadtbild und erinnert an die bewegte Vergangenheit Schottlands.
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  • Edinburgh nach Newcastle

    June 28 in England ⋅ 🌬 21 °C

    Heute ging es zum letzten Mal durch die beeindruckenden Highlands Schottlands. Das Wetter machte seinem Ruf wieder alle Ehre – es war wie eine Wundertüte. Regen, kräftiger Wind, Sonnenschein und dunkle Wolken wechselten sich ständig ab. Genau das macht Schottland aber auch so besonders: Hinter jeder Kurve erwartet einen eine neue Landschaft und eine andere Stimmung.

    Unterwegs entdeckten wir plötzlich einen Wegweiser zu einem buddhistischen Kloster. Neugierig beschlossen wir spontan, einen Abstecher zu machen – und es hat sich mehr als gelohnt. Wir besuchten das Kagyu Samye Ling Kloster, das 1967 gegründet wurde und als erstes tibetisch-buddhistisches Kloster im Westen gilt. Es liegt mitten in der ruhigen schottischen Landschaft und strahlt eine unglaubliche Gelassenheit aus.

    Vor Ort trafen wir einen freundlichen Gärtner, der sich Zeit nahm, uns einiges über das Kloster und das buddhistische Leben zu erzählen. Anschließend durften wir die Tempelanlage besichtigen. Die einzige Bedingung war, die Schuhe auszuziehen – ein Zeichen des Respekts gegenüber diesem besonderen Ort. Die prachtvoll verzierten Gebäude, die goldenen Buddha-Statuen, die farbenfrohen Gebetsfahnen und die liebevoll angelegten Gärten hinterließen einen bleibenden Eindruck. Es war faszinierend, an einem so abgelegenen Ort in Schottland ein Stück tibetischer Kultur zu entdecken.

    Nach diesem besonderen Erlebnis setzten wir unsere Reise fort. Der Wind wurde unterwegs immer stärker und machte das Motorradfahren stellenweise recht anspruchsvoll. Trotzdem konnten wir die letzten Kilometer durch die schottische Landschaft nochmals richtig genießen.

    Gegen 16 Uhr erreichten wir schließlich Newcastle. Damit endete unsere Fahrt durch die Highlands – mit vielen unvergesslichen Eindrücken, spektakulären Landschaften und einer Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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  • Ein Tag in Newcastle

    June 29 in England ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute stand die Erkundung von Newcastle zu Fuss auf dem Programm, da der Citybus leider nicht verkehrte. Das war jedoch kein Nachteil, denn so konnten wir die Stadt in aller Ruhe entdecken und viele interessante Ecken aus nächster Nähe erleben.

    Newcastle beeindruckte uns mit seiner gelungenen Mischung aus Geschichte und moderner Architektur. Überall begegneten wir markanten Bauwerken, historischen Gebäuden und eindrucksvollen Brücken, die das Stadtbild prägen. Besonders faszinierend war, wie einige Strassen und Brücken zwischen den Häusern hindurchführen und der Stadt dadurch einen ganz besonderen Charakter verleihen.

    Ein absolutes Highlight war die berühmte Gateshead Millennium Bridge über den Fluss Tyne. Diese aussergewöhnliche Fussgänger- und Velobrücke ist weltweit bekannt, weil sie sich zum Öffnen wie ein riesiges blinzelndes Auge nach oben kippt, damit Schiffe passieren können. Sie wurde 2001 eröffnet und gilt als Meisterwerk moderner Ingenieurskunst.

    Direkt daneben befindet sich das beeindruckende Musikzentrum The Glasshouse International Centre for Music. Das markante Gebäude mit seiner riesigen Glasfassade wurde 2004 eröffnet und zählt zu den bedeutendsten Konzerthäusern Grossbritanniens. Durch die moderne Architektur fügt es sich eindrucksvoll in das Ufer des Tyne ein und bildet zusammen mit der Millennium Bridge ein unverwechselbares Wahrzeichen der Stadt.

    Newcastle selbst blickt auf eine über 2'000-jährige Geschichte zurück. Die Stadt entstand rund um ein römisches Kastell am Hadrianswall. Ihren heutigen Namen erhielt sie nach dem Bau einer «neuen Burg» – dem Newcastle – im 11. Jahrhundert. Später entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für Kohlebergbau, Schiffbau und Industrie. Heute verbindet Newcastle seine reiche Geschichte mit einer lebendigen Kultur und moderner Architektur und zählt zu den interessantesten Städten Nordenglands.
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  • Mit der Fähre nach Amsterdam

    June 30 in England ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Großbritannien. Um 17 Uhr legen wir mit der Fähre von Newcastle in Richtung Amsterdam ab. Der Tag verlief bewusst ruhig. Nach den vielen eindrucksvollen Erlebnissen der vergangenen Wochen ließen wir es gemütlich angehen, packten unser Gepäck und machten uns gegen 15 Uhr auf den rund zehn Meilen entfernten Weg zum Hafen.

    Nun beginnt die Überfahrt über die Nordsee. Die modernen Autofähren sind wahre Giganten: Sie transportieren mehrere tausend Passagiere sowie Hunderte von Autos, Motorrädern und Lastwagen auf mehreren Fahrzeugdecks. Trotz ihrer beeindruckenden Größe sorgen leistungsstarke Stabilisatoren dafür, die Bewegungen des Schiffes bei Wellengang möglichst gering zu halten und den Komfort an Bord zu erhöhen.

    Wir hoffen natürlich, dass das Meer diesmal ruhiger ist als auf der Hinfahrt und wir eine angenehme, erholsame Nacht auf See verbringen können. Morgen erreichen wir Amsterdam und damit das europäische Festland – ein weiterer Schritt auf dem Weg zurück nach Hause. Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen an Schottland geht eine wunderschöne Reise langsam ihrem Ende entgegen.
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  • Amsterdam nach Trier

    July 1 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute führte uns die Fahrt von Amsterdam nach Trier. Da die Fähre erst kurz vor 10 Uhr im Hafen anlegte und noch über 400 Kilometer vor uns lagen, entschieden wir uns, die gesamte Strecke über die Autobahn zurückzulegen. So erreichten wir am späten Nachmittag unser heutiges Etappenziel.

    Trier hat uns sofort begeistert. Die Stadt verbindet eine lebendige Atmosphäre mit einer beeindruckenden Geschichte. Direkt an der Mosel gelegen, prägt der Fluss das Stadtbild und verleiht Trier eine besonders angenehme Atmosphäre. Die Ufer laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein und bieten schöne Ausblicke auf die historische Kulisse der Stadt.

    Überall begegnet man eindrucksvollen Bauwerken, allen voran der berühmten Porta Nigra, dem Wahrzeichen der Stadt. Auch der Trierer Dom und die gut erhaltenen römischen Bauwerke erinnern daran, dass Trier bereits vor über 2.000 Jahren gegründet wurde und zu den ältesten Städten Deutschlands zählt.

    Besonders gefallen hat uns die gemütliche Altstadt mit ihren schönen Plätzen, kleinen Gassen sowie den zahlreichen Cafés, Restaurants und Gelaterias. Hier lässt es sich wunderbar verweilen, das bunte Treiben beobachten und die besondere Atmosphäre genießen. Trier ist eine Stadt mit viel Charme und Geschichte, die wir jedem für einen Besuch wärmstens empfehlen können.

    Morgen geht unsere Reise weiter nach Colmar, bevor wir einen Tag später die Heimfahrt antreten.
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  • Colmar

    July 2 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Der zweitletzte Tag unserer Reise führte uns von Trier nach Colmar. Langsam machte sich die sommerliche Hitze deutlich bemerkbar – bei Temperaturen von weit über 30 Grad wurde die Fahrt auf dem Motorrad zunehmend anstrengend. Um möglichst zügig voranzukommen, entschieden wir uns heute größtenteils für die Autobahn. Über Landstraßen wäre die Strecke zwar landschaftlich reizvoller gewesen, hätte unsere Reisezeit aber um mehrere Stunden verlängert.

    Nach der Ankunft in Colmar bezogen wir zunächst unser Hotel, gönnten uns eine kurze Erfrischung und machten uns anschließend auf den Weg in die Altstadt. Die elsässische Stadt zählt zu den schönsten Frankreichs und begeistert mit ihren liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern, engen Gassen und zahlreichen Kanälen. Nicht umsonst wird Colmar oft als „Klein-Venedig“ bezeichnet. Kleine Geschäfte, gemütliche Restaurants und Straßencafés prägen das Stadtbild und machen die Stadt zu einem beliebten Reiseziel.

    Ein besonderer Höhepunkt unseres Rundgangs war die gotische Martinskirche, die wegen ihrer beeindruckenden Größe oft als „Dom von Colmar“ bezeichnet wird, obwohl sie offiziell nie Bischofssitz war. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen kunstvoll aus Stein gehauenen Figuren an der Außenfassade. Heilige, Engel und biblische Darstellungen schmücken die Portale und zeugen von der großen Handwerkskunst der damaligen Steinmetze. Ebenfalls interessant ist die historische Mittags- beziehungsweise Meridianuhr an der Fassade. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom elsässischen Uhrmacher Urbain Adam konstruiert und diente dazu, den wahren Mittag besonders präzise anzuzeigen – für ihre Zeit eine beachtliche technische Leistung. Die markante Sandsteinfassade und die vielen liebevollen Details machen die Martinskirche zu einem der bedeutendsten Bauwerke des Elsass und zu einem der meistfotografierten Wahrzeichen der Stadt.

    Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die malerischen Gassen ließen wir den Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen. Anschließend kehrten wir ins Hotel zurück, besprachen noch kurz die letzte Etappe unserer Heimreise und freuten uns darauf, am nächsten Tag nach insgesamt drei erlebnisreichen Wochen unsere Motorradreise durch Schottland und die Rückfahrt über Europa zuhause abzuschließen.
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  • Colmar - Engelburg

    July 3 in Switzerland ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit der heutigen Etappe ging unsere große Motorradtour zu Ende. Von Colmar führte uns die letzte Strecke durch den Schwarzwald, vorbei an Schaffhausen und schließlich zurück nach Hause. Insgesamt legten wir in den vergangenen Wochen rund 4'200 Kilometer zurück – eine eindrückliche Distanz voller unvergesslicher Erlebnisse.

    Die Reise führte uns von den sanften Hügeln Englands bis in den hohen Norden Schottlands. Wir fuhren über spektakuläre Küstenstraßen, durch die wilden Highlands, vorbei an tiefblauen Seen, einsamen Tälern und mächtigen Bergen. Immer wieder waren es die schmalen Single-Track-Roads, die Konzentration verlangten. Diese engen Straßen mit ihren Ausweichstellen machten das Motorradfahren zwar anspruchsvoll, verliehen der Reise aber ihren ganz besonderen Reiz. Gerade dort, fernab der großen Verkehrsachsen, zeigte sich Schottland von seiner ursprünglichsten und schönsten Seite.

    Unterwegs entdeckten wir historische Burgen und Schlösser, beeindruckende Städte wie Edinburgh, Glasgow und Aberdeen, besuchten malerische Fischerdörfer, genossen die Gastfreundschaft der Menschen und erlebten die Natur in ihrer ganzen Vielfalt. Sonne, Regen, Wind und Nebel gehörten ebenso zu dieser Reise wie die vielen Begegnungen, spontanen Stopps und die unzähligen Eindrücke, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Auch die Rückreise über Newcastle, Amsterdam, Trier und Colmar bot nochmals viele kulturelle und landschaftliche Höhepunkte und bildete einen würdigen Abschluss dieser außergewöhnlichen Tour.

    Ein ganz besonderer Teil dieser Reise waren aber auch die unzähligen Gespräche mit meinem Reisepartner Bruno. Während der vielen gemeinsamen Kilometer hatten wir spannende Diskussionen, tauschten Gedanken aus, lachten viel und fanden bei jeder Herausforderung gemeinsam den richtigen Weg. Genau diese Fteundschaft und das gegenseitige Vertrauen haben die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht.

    Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die meine Reise Tag für Tag begleitet, meine Berichte gelesen und mit ihren Nachrichten, Kommentaren und guten Wünschen unterstützt haben. Es hat mich sehr gefreut, meine Erlebnisse mit euch teilen zu dürfen.

    Nun bleibt die Erinnerung an eine fantastische Reise, an unzählige wunderschöne Momente und an das Gefühl grenzenloser Freiheit auf zwei Rädern. Schottland hat uns mit seiner rauen Schönheit, seinen faszinierenden Landschaften und seiner Geschichte tief beeindruckt.

    Und bevor bereits die nächsten Reisepläne entstehen, wartet zu Hause noch eine letzte Aufgabe auf uns: Das große Putzen der Motorräder. Nach Tausenden von Kilometern durch Regen, Staub, Schotter und den typischen Dreck der schottischen Straßen haben sie sich eine gründliche Reinigung mehr als verdient.

    Bis zum nächsten Abenteuer – denn nach der Reise ist bekanntlich vor der Reise.
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    Trip end
    July 3, 2026