• First Camp Löttrop

    August 4 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute hiess es Abschied nehmen von Kalmar. Unser nächstes Ziel war die Insel Öland, die wir über die beeindruckende Ölandbrücke erreichten. Schon die Überfahrt war ein Erlebnis. Die mehr als sechs Kilometer lange Brücke scheint fast endlos über das Wasser zu führen und verbindet das schwedische Festland mit einer Insel, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Während der Fahrt genossen wir den weiten Blick über den Kalmarsund und freuten uns auf das, was uns auf Öland erwarten würde.

    Unser Ziel war Löttorp im Norden der Insel. Schon nach wenigen Kilometern fiel uns auf, wie anders Öland im Vergleich zum Festland wirkt. Die Landschaft ist weit, flach und teilweise karg. Genau diese Schlichtheit macht aber ihren besonderen Reiz aus. Immer wieder tauchten entlang der Strasse die typischen alten Holzwindmühlen auf. Sie gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen Ölands. Früher mahlten sie das Getreide der Bauern, heute erinnern sie an die lange Geschichte der Insel und verleihen ihr ein einzigartiges, fast nostalgisches Flair.

    Je näher wir den grösseren Dörfern kamen, desto freundlicher und lebendiger wirkte die Umgebung. Die roten Holzhäuser, gepflegten Gärten und kleinen Höfe strahlten eine angenehme Ruhe aus – typisch Schweden.

    Am Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz in Löttorp. Schon bei der Einfahrt waren wir überrascht, wie riesig die Anlage ist. Noch erstaunlicher war jedoch, dass der Platz trotz der schwedischen Sommerferien fast leer war. So konnten wir die herrliche Ruhe geniessen und den Abend entspannt ausklingen lassen.

    Öland hat uns bereits am ersten Tag begeistert. Die Mischung aus der eindrucksvollen Brücke, den historischen Windmühlen, der weiten Landschaft und der wohltuenden Gelassenheit macht die Insel zu einem ganz besonderen Ort. Wir sind gespannt, welche Eindrücke die nächsten Tage noch für uns bereithalten.
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