• Schotti Steiner
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Schweden 2026

25. Juli – Der Ferienstart
Heute Morgen starteten wir bereits um 8.00 Uhr von zu Hause in Richtung Schweden. Die Vorfreude war gross, doch die Fahrt auf der Autobahn war alles andere als entspannt. Gefühlt folgte eine Baustelle der nächsten, dazu ka
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  • Trip start
    July 25, 2026

    Camping Fuldaschleife, Guxhagen

    July 25 in Germany ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute Morgen starteten wir bereits um 8.00 Uhr von zu Hause in Richtung Schweden. Die Vorfreude war gross, doch die Fahrt auf der Autobahn war alles andere als entspannt. Gefühlt folgte eine Baustelle der nächsten, dazu kamen mehrere Staus. So zog sich die Reise ganz schön in die Länge.

    Gegen 15.00 Uhr erreichten wir schliesslich den Campingplatz Fuldaschleife. Die Anstrengung der Fahrt war beim Anblick des Platzes jedoch schnell vergessen. Der Campingplatz liegt idyllisch direkt an der Fulda und lädt sofort zum Entspannen ein.

    Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite: strahlender Sonnenschein, sommerlich warme Temperaturen und ein tiefblauer Himmel. Ein perfekter Start in unsere Ferien. Jetzt geniessen wir den ersten Abend in aller Ruhe und freuen uns auf die Weiterreise Richtung Travemünde.
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  • Die Fahrt nach Travemünde

    July 26 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    Heute ging es weiter Richtung Hafen. Die Fahrt auf der Autobahn war allerdings ziemlich zäh. Ein Stau reihte sich an den nächsten, sodass wir für die 380 Kilometer rund sechs Stunden benötigten. Als wäre das nicht schon genug gewesen, gerieten wir unterwegs immer wieder in kräftige Regenschauer, was die Fahrt zusätzlich anstrengend machte.

    Am Ende sind wir aber gut und sicher am Hafen angekommen. Jetzt hoffen wir, dass wir schon bald auf die Fähre fahren können. Dann lassen wir die anstrengende Autobahn hinter uns und freuen uns auf den nächsten Abschnitt unserer Reise nach Schweden.
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  • Ystad

    July 27 in Sweden ⋅ 🌬 18 °C

    Heute Morgen erreichten wir mit der Fähre Malmö. Der Empfang in Schweden fiel allerdings etwas kühl aus: Der Himmel war wolkenverhangen, zeitweise regnete es und das Thermometer zeigte gerade einmal 14 Grad.

    Von Malmö aus fuhren wir direkt weiter nach Ystad, wo wir uns auf dem Campingplatz eingerichtet haben. Anschliessend machten wir uns zu Fuss auf den Weg in die Altstadt. Ystad hat uns sofort begeistert. Die liebevoll erhaltenen Fachwerkhäuser, die kleinen Gassen und die gemütliche Atmosphäre verleihen der Stadt ihren ganz besonderen Charme. Es ist leicht zu verstehen, weshalb Ystad zu den schönsten Kleinstädten Südschwedens zählt. Vielen dürfte die Stadt auch als Schauplatz der bekannten Wallander-Krimis bekannt sein.

    Nach unserem Rundgang waren wir uns einig: Ystad ist absolut einen Besuch wert. Eine wunderschöne, typisch schwedische Stadt, die mit ihrem historischen Ortskern und ihrer entspannten Stimmung begeistert.
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  • Ystads kommun

    July 28 in Sweden ⋅ 🌬 18 °C

    Heute machten wir uns mit den Fahrrädern von Ystad aus auf den Weg zu Ales Stenar. Hin- und Rückweg zusammen ergaben knapp 40 Kilometer. Die Strecke führte entlang der wunderschönen schwedischen Küste. Zwar blies uns der Wind zeitweise kräftig entgegen, doch immerhin blieb es den ganzen Tag trocken. Am Himmel wechselten sich Sonne und vorbeiziehende Wolkenfelder ab und sorgten für eine ganz besondere Stimmung.

    Ales Stenar – Schwedens grösste und am besten erhaltene Schiffssetzung. Die beeindruckende Anlage besteht aus 59 gewaltigen Steinblöcken, die vor rund 1'000 bis 1'500 Jahren in Form eines 70 Meter langen Schiffes aufgestellt wurden. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welchem Zweck sie diente. Manche vermuten eine Grabstätte, andere sehen darin einen Versammlungsplatz oder sogar einen riesigen Sonnenkalender. Sicher ist jedoch, dass die Lage hoch über der Ostsee mit ihrem weiten Ausblick einfach beeindruckend ist.

    Mit diesem Eindruck waren wir allerdings nicht allein. Trotz der abgelegenen Lage herrschte ein regelrechter Besucheransturm. Menschenmassen strömten über das Gelände – typisch für die Ferienzeit. Trotzdem hat sich der Ausflug absolut gelohnt. Die Kombination aus der herrlichen Landschaft, der spannenden Geschichte und der sportlichen Fahrradtour machte diesen Tag zu einem weiteren schönen Erlebnis unserer Schwedenreise.
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  • Ein Tag in Ystad

    July 29 in Sweden ⋅ ☁️ 23 °C

    Ystad und das Kloster – Geschichte zum Anfassen

    Vom Campingplatz aus fuhren wir mit unseren Fahrrädern gemütlich dem Strand entlang und durch den Hafen nach Ystad. Schon der Weg war ein Erlebnis: Mit Blick auf die Ostsee, den kleinen Booten im Hafen und der frischen Meeresluft kamen wir entspannt in der historischen Altstadt an.

    Ystad hat uns mit seinem besonderen Charme begeistert. Die kleinen, verwinkelten Gassen, die liebevoll erhaltenen Fachwerkhäuser und das gemütliche Flair machen die Stadt zu einem Ort, an dem man gerne verweilt. Bekannt ist Ystad natürlich auch als Heimat des fiktiven Kommissars Wallander, dessen Spuren man an vielen Ecken der Stadt begegnet.

    Ein besonderes Highlight war der Besuch des Klostergartens des ehemaligen Franziskanerklosters. Das Kloster wurde bereits im Jahr 1267 gegründet und zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Schwedens. Auch wenn wir nur den Klostergarten besuchten, war die historische Atmosphäre gut spürbar. Zwischen gepflegten Beeten, Kräutern und blühenden Pflanzen lässt sich erahnen, wie die Mönche den Garten früher zur Selbstversorgung und für Heilpflanzen nutzten.

    Der Besuch des Klostergartens war eine schöne Ergänzung zu unserem Bummel durch die Altstadt und rundete unseren Aufenthalt in Ystad perfekt ab.
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  • Karlshamn

    July 30 in Sweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute führte uns unsere Reise von Ystad nach Karlshamn. Die Etappe war mit rund 140 Kilometern angenehm kurz und in etwa zwei Stunden zu bewältigen. Statt der Schnellstraßen wählten wir überwiegend die kleinen schwedischen Landstraßen, die durch dichte Wälder, idyllische Dörfer und eine wunderschöne Landschaft führten. So konnten wir die Ruhe und den besonderen Charme Südschwedens noch einmal richtig genießen.

    Auf dem Campingplatz angekommen, erwartete uns ein herrlicher Stellplatz ganz in der Nähe des Meeres. Ein kleiner Sandstrand lädt zum Baden ein, doch der größte Teil der Küste besteht aus Felsen und Steinen – typisch für diese Region. Karlshamn liegt am Rand der berühmten Schärenküste. Die unzähligen kleinen Inseln, Felsen und aus dem Wasser ragenden Granitklippen prägen das Landschaftsbild und verleihen der Küste ihren ganz besonderen Reiz. Die Schären entstanden vor Tausenden von Jahren durch die Eiszeit und bilden heute ein einzigartiges Naturparadies. Gleichzeitig kann dieses Labyrinth aus Inseln und Felsen für die Schifffahrt eine Herausforderung sein, weshalb die Fahrrinnen sorgfältig markiert sind.

    Karlshamn selbst ist eine charmante Hafenstadt in der Provinz Blekinge und wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Mit ihrem historischen Hafen, den gemütlichen Gassen und der direkten Lage an der Ostsee verbindet sie maritimes Flair mit schwedischer Gelassenheit. Schon der erste Eindruck macht Lust darauf, die Stadt in den nächsten Tagen näher zu erkunden.
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  • Ein Tag in Karlshamn

    July 31 in Sweden ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück auf dem Campingplatz machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Karlshamn. Die kurze Fahrt entlang der Küste führte uns in eine der schönsten Kleinstädte Südschwedens. Karlshamn begeistert mit seinem typisch schwedischen Charme: liebevoll erhaltene, farbige Holzhäuser, kleine Gassen und der Blick auf den Hafen verleihen der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.

    Ein Höhepunkt unseres Besuchs war die Karl-Gustav-Kirche. Die imposante Barockkirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut und beeindruckt schon von außen durch ihre Größe. Im Inneren fällt vor allem die wunderschöne Holzkonstruktion des Daches auf, die der Kirche eine warme und eindrucksvolle Ausstrahlung verleiht. Die schlichte, aber elegante Gestaltung lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

    Anschließend schlenderten wir durch die Altstadt, vorbei an kleinen Geschäften und gemütlichen Restaurants, die zum Verweilen einladen. Die Lage direkt am Meer, der idyllische Hafen und die typisch schwedische Architektur machen Karlshamn zu einem Ort, den man gerne etwas länger genießt.

    Einen deutlichen Kontrast zur historischen Altstadt bildet die große Industrieanlage von AAK am Hafen. Das international tätige Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Herstellern und Verarbeitern von pflanzlichen Spezialölen und Fetten, die unter anderem für Lebensmittel, Schokolade, Kosmetik und Pharmaprodukte verwendet werden. Die Anlage unterstreicht die Bedeutung Karlshamns als wichtiger Industrie- und Hafenstandort in Südschweden.

    Für uns war es ein wunderschöner Ausflug und ein weiterer Tag, an dem wir die entspannte Lebensart und den besonderen Charakter Schwedens erleben durften.
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  • Kalmar

    August 1 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute haben wir die schnellste Route von Karlshamn nach Kalmar gewählt. Die Etappe war mit rund 140 Kilometern und knapp zwei Stunden Fahrzeit angenehm kurz, sodass wir bereits am frühen Nachmittag unser nächstes Ziel erreichten.

    Unser Campingplatz liegt wieder direkt am Meer – ein wunderschöner Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Nach der Ankunft haben wir die nähere Umgebung zu Fuss erkundet und sind dabei am imposanten Schloss Kalmar vorbeigekommen.

    Kalmar zählt zu den ältesten Städten Schwedens und spielte über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Landes. Das Schloss, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, gilt als eines der am besten erhaltenen Renaissance-Schlösser Skandinaviens. Hier wurde im Jahr 1397 die berühmte Kalmarer Union beschlossen, die Schweden, Norwegen und Dänemark unter einer Krone vereinte.

    Schon der erste Spaziergang durch Kalmar hat uns begeistert. Die Kombination aus historischem Flair, dem eindrucksvollen Schloss und der unmittelbaren Nähe zum Meer macht die Stadt zu einem ganz besonderen Ort. Morgen werden wir Kalmar sicher noch etwas genauer entdecken.
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  • Aufenthalt Kalmar

    August 2 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute gegen Mittag sind wir mit den Fahrrädern Richtung Altstadt von Kalmar gefahren. Der schöne Radweg führte grösstenteils direkt am Meer entlang und bot immer wieder herrliche Ausblicke auf die Küste. Die Altstadt von Kalmar ist ein kleiner, historischer Stadtteil in unmittelbarer Meeresnähe. Mit ihren gepflegten Gassen und den gut erhaltenen Gebäuden versprüht sie einen besonderen Charme.

    Besonders beeindruckt hat uns der ehemalige Wasserturm. Das markante Bauwerk ist rund 65 Meter hoch, wurde um 1900 erbaut und diente früher der Wasserversorgung der Stadt. Heute befinden sich darin stilvolle Wohnungen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie historische Gebäude sinnvoll weitergenutzt werden können.

    Anschliessend besichtigten wir den Dom von Kalmar. Die Kathedrale wurde Anfang des 18. Jahrhunderts nach den Plänen des berühmten schwedischen Architekten Nicodemus Tessin des Jüngeren erbaut und gilt als eines der schönsten Barockbauwerke Schwedens. Mit ihrer hellen, harmonischen Architektur bildet sie das Wahrzeichen des zentralen Stortorget und beeindruckt sowohl von aussen als auch im Inneren.

    Natürlich durfte auch ein Blick auf das eindrucksvolle Schloss Kalmar nicht fehlen. Die mächtige Festung zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Schwedens und spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Landes. Direkt am Wasser gelegen bietet das Schloss eine eindrucksvolle Kulisse.

    Am späteren Nachmittag machten wir uns noch auf den Weg zur Ölandbrücke. Mit einer Länge von 6'072 Metern verbindet sie seit 1972 das schwedische Festland mit der Insel Öland. Die aus Stahlbeton gebaute Brücke war bei ihrer Eröffnung eine der längsten Europas. Ihre höchste Stelle liegt 41,6 Meter über dem Meeresspiegel, damit auch grössere Schiffe den Kalmarsund passieren können. Der Ausblick auf die Brücke und das glitzernde Meer war ein würdiger Abschluss eines abwechslungsreichen Tages in Kalmar.
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  • 2. Tag in Kalmar

    August 3 in Sweden ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute stand ein eher praktischer Tag auf dem Programm. Mit den Fahrrädern machten wir uns auf den Weg zu einem grossen Bauzentrum, da wir für unser Wohnmobil einen neuen Wasserkanister benötigten – der alte war undicht geworden. Ausserdem kauften wir eine Spritzkanne, mit der sich künftig Wasser viel einfacher in den Frischwassertank nachfüllen lässt. Die Fahrt zum Baumarkt war länger als gedacht, sodass wir einige Kilometer in die Pedale treten mussten.

    Am Nachmittag unternahmen wir noch eine gemütliche kleine Radtour entlang der Küste und genossen nochmals die herrliche Umgebung von Kalmar. Den Abend liessen wir – wie schon an den vergangenen Tagen – in der Altstadt ausklingen, wo wir in einem gemütlichen Restaurant ein feines Nachtessen genossen.

    Morgen geht unsere Reise weiter nach Öland. Über die imposante Ölandbrücke, die mit rund sechs Kilometern Länge die längste Brücke Schwedens ist, werden wir auf die Insel fahren. Wir freuen uns schon darauf, diese für ihre weiten Landschaften, Windmühlen und schönen Küsten bekannte Insel zu erkunden.
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  • First Camp Löttrop

    August 4 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute hiess es Abschied nehmen von Kalmar. Unser nächstes Ziel war die Insel Öland, die wir über die beeindruckende Ölandbrücke erreichten. Schon die Überfahrt war ein Erlebnis. Die mehr als sechs Kilometer lange Brücke scheint fast endlos über das Wasser zu führen und verbindet das schwedische Festland mit einer Insel, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Während der Fahrt genossen wir den weiten Blick über den Kalmarsund und freuten uns auf das, was uns auf Öland erwarten würde.

    Unser Ziel war Löttorp im Norden der Insel. Schon nach wenigen Kilometern fiel uns auf, wie anders Öland im Vergleich zum Festland wirkt. Die Landschaft ist weit, flach und teilweise karg. Genau diese Schlichtheit macht aber ihren besonderen Reiz aus. Immer wieder tauchten entlang der Strasse die typischen alten Holzwindmühlen auf. Sie gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen Ölands. Früher mahlten sie das Getreide der Bauern, heute erinnern sie an die lange Geschichte der Insel und verleihen ihr ein einzigartiges, fast nostalgisches Flair.

    Je näher wir den grösseren Dörfern kamen, desto freundlicher und lebendiger wirkte die Umgebung. Die roten Holzhäuser, gepflegten Gärten und kleinen Höfe strahlten eine angenehme Ruhe aus – typisch Schweden.

    Am Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz in Löttorp. Schon bei der Einfahrt waren wir überrascht, wie riesig die Anlage ist. Noch erstaunlicher war jedoch, dass der Platz trotz der schwedischen Sommerferien fast leer war. So konnten wir die herrliche Ruhe geniessen und den Abend entspannt ausklingen lassen.

    Öland hat uns bereits am ersten Tag begeistert. Die Mischung aus der eindrucksvollen Brücke, den historischen Windmühlen, der weiten Landschaft und der wohltuenden Gelassenheit macht die Insel zu einem ganz besonderen Ort. Wir sind gespannt, welche Eindrücke die nächsten Tage noch für uns bereithalten.
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  • 1. Tag in Löttrop

    August 5 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute stand eine gemütliche Fahrradtour auf dem Programm. Vom Campingplatz aus fuhren wir rund fünf Kilometer nach Löttorp, dem größten Ort im nördlichen Öland. Löttorp ist das Versorgungszentrum der Region und bietet alles, was die Bewohner der umliegenden Dörfer benötigen. Da es im Norden der Insel über viele Kilometer hinweg nur wenige Ortschaften gibt, herrscht hier trotz der ländlichen Lage überraschend reger Verkehr. Neben Supermärkten, kleinen Geschäften und Cafés gibt es jedoch nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Nach einem kurzen Dorfbummel machten wir uns deshalb wieder auf den Rückweg zum Campingplatz.

    Unterwegs begleiteten uns immer wieder die für Öland typischen alten Holzwindmühlen. Sie prägen das Landschaftsbild der Insel wie kaum etwas anderes. Früher wurden sie von den Bauern zum Mahlen des Getreides genutzt, heute sind sie liebevoll erhalten und erinnern an die lange landwirtschaftliche Tradition Ölands.

    Am Nachmittag unternahmen wir noch einen etwa einstündigen Spaziergang entlang der Küste. Das ruhige Meer, die frische Brise und die nahezu unberührte Natur machten den Ausflug zu einem echten Genuss. Immer wieder boten sich wunderschöne Ausblicke auf die Küstenlandschaft, die in ihrer Schlichtheit einen ganz besonderen Reiz ausstrahlt.

    Nicht weit südlich von unserem Campingplatz ragt zudem eine schmale Landzunge ins Meer hinaus. Dort befindet sich der Leuchtturm Kapelludden, der seit dem 19. Jahrhundert den Schiffsverkehr entlang der Ostküste Ölands unterstützt. Gemeinsam mit den Ruinen der mittelalterlichen St.-Brita-Kapelle verleiht dieser Ort der Küste einen besonderen historischen Charme und macht ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.
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  • Ein weiterer Tag in Löttrop

    August 6 in Sweden ⋅ ⛅ 22 °C

    Mit dem E-Bike zum nördlichsten Fischerdorf Ölands

    Heute stand eine wunderschöne Radtour auf dem Programm. Direkt vom Campingplatz aus machten wir uns mit unseren E-Bikes auf den Weg nach Byxelkrok, dem nördlichsten Fischerdorf der Insel Öland. Die Hin- und Rückfahrt betrug rund 50 Kilometer, was dank der elektrischen Unterstützung unserer Fahrräder ganz entspannt zu bewältigen war.

    Die Route führte uns über ruhige Nebenstraßen durch dichte Wälder und vorbei an kleinen, typisch schwedischen Dörfern. Immer wieder fuhren wir kilometerweit durch die Natur, ohne einem Auto oder vielen Menschen zu begegnen. Besonders beeindruckend waren die langen Waldwege, gesäumt von hohen Kiefern, Birken und üppigen Farnen. Es herrschte eine wunderbare Ruhe – nur Vogelgezwitscher und das leise Surren unserer Fahrräder begleiteten uns.

    Unterwegs kamen wir an einem riesigen Sonnenblumenfeld vorbei, das in der Sonne leuchtete und einen wunderschönen Kontrast zum tiefblauen Himmel bildete. Wenig später entdeckten wir einen kleinen, weißen Leuchtturm, der malerisch zwischen Bäumen und Wiesen direkt an der Ostsee stand – ein perfektes Fotomotiv.

    Unser Ziel, Byxelkrok, empfing uns mit seinem gemütlichen Hafen. Fischerboote, Segelyachten und die typisch roten Holzhäuser verliehen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Obwohl der Ort klein ist, strahlt er viel Charme aus und lädt zum Verweilen ein. Hier gönnten wir uns eine Pause, bevor wir den Rückweg antraten.

    Auf dem Rückweg begegnete uns dann noch ein echtes Wahrzeichen Schwedens: ein gewaltiger Elch. Natürlich durfte ein Erinnerungsfoto nicht fehlen – zumindest eines, auf dem ich mutig auf dem riesigen Geweihträger Platz genommen habe 😉😊😎 Ein lustiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages.
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  • Västervik

    August 7 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute haben wir Öland verlassen. Von Löttorp fuhren wir zunächst südwärts bis etwa zur Inselmitte, überquerten anschließend die beeindruckende Ölandbrücke und setzten unsere Reise auf dem schwedischen Festland entlang der malerischen Ostseeküste in Richtung Västervik fort.

    Bevor wir unseren Campingplatz ansteuerten, machten wir noch einen Einkaufsstopp. Das Einkaufszentrum war schlicht gigantisch – ich habe noch nie zuvor ein so großes Einkaufszentrum gesehen. Hier findet man wirklich alles unter einem Dach.

    Danach ging es weiter zum Västervik Resort. Schon bei der Ankunft wurde uns klar, warum dieser Campingplatz als einer der größten Schwedens gilt. Mit rund 250.000 Übernachtungen pro Jahr ist er eine regelrechte Ferienstadt. Wer einmal den gesamten Campingplatz zu Fuß umrunden möchte, sollte mindestens eine Stunde einplanen. Die Anlage ist riesig und dennoch hervorragend in die Natur eingebettet.

    Wir hatten das Glück, einen wunderschönen, großzügigen Stellplatz direkt am Meer zu bekommen. Der Blick auf die Ostsee, der feine Strand und die frische Meeresluft machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem.

    Auch die Umgebung von Västervik begeistert auf Anhieb. Die zerklüftete Schärenküste mit ihren unzähligen kleinen Inseln, die dichten Wälder und das glasklare Wasser schaffen eine einzigartige Landschaft. Überall bieten sich traumhafte Fotomotive – man kommt aus dem Staunen und Fotografieren kaum mehr heraus.

    Je mehr wir von Schweden entdecken, desto mehr wächst unsere Begeisterung für dieses Land. Die unberührte Natur, die Ruhe und die Weite sind einfach faszinierend. Wer Schweden noch nie bereist hat, sollte es unbedingt einmal erleben – dieses Land hinterlässt bleibende Eindrücke.
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  • 1. Tag in Västervik

    August 8 in Sweden ⋅ ☁️ 21 °C

    Västervik – eine schöne kleine Stadt

    Heute haben wir uns Västervik angeschaut. Die Stadt hat uns richtig gut gefallen. Sie liegt direkt an der Ostsee und ist von der für diese Gegend typischen Schärenlandschaft geprägt. Västervik hat eine lange Geschichte und wurde bereits im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.

    Wir sind durch die Innenstadt und die alte Altstadt gebummelt. Besonders schön sind die vielen alten, bunten Holzhäuser. Die kleinen Gassen mit den roten, gelben und anderen farbigen Häusern vermitteln genau das schwedische Flair, das wir auf unserer Reise so mögen. Man entdeckt immer wieder ein schönes Haus oder eine kleine Ecke, die zum Fotografieren einlädt.

    Besonders beeindruckt hat uns die Sankt-Petri-Kirche. Die grosse Backsteinkirche mit ihren mehreren Türmen und den hohen Dächern ist wirklich imposant. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im neugotischen Stil erbaut und ist heute ein markantes Wahrzeichen der Stadt.

    Im Zentrum gibt es viele kleine Geschäfte. Uns ist vor allem aufgefallen, dass es erstaunlich viele Kleiderläden gibt. Rund um den Marktplatz war heute einiges los, und wir konnten gemütlich durch die Stadt schlendern.

    Und natürlich gab es auch wieder etwas Kurioses zu entdecken. In Schweden sieht man ja immer wieder aussergewöhnliche Fahrzeuge – heute war es ein Motorrad mit einem riesigen, selbstgebaut wirkenden Anhänger, das sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. 😄

    Västervik hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Eine kleine, gemütliche Stadt mit schönen Holzhäusern, einer beeindruckenden Kirche, vielen kleinen Geschäften und typisch schwedischen Überraschungen. Ein schöner Ausflug für heute.
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  • 2. Tag in Västervik

    August 9 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein windiger Tag in Västervik

    Heute haben wir Västervik noch einmal von der Wasserseite aus erlebt. Mit dem Schiff sind wir hinaus in die Schären gefahren, bis zur Insel Hasselö. Das Wetter war allerdings alles andere als ruhig. Es war sehr windig, und laut Wetterbericht hatten wir Windstärken von 5 bis 9. Auf dem Wasser hat man den Wind natürlich noch einmal deutlich stärker gespürt. Trotzdem war die Fahrt durch die Schären mit den vielen kleinen Inseln, Felsen und Buchten sehr schön.

    Als wir wieder auf dem Campingplatz angekommen waren, musste ich zuerst einmal Tisch und Stühle in Sicherheit bringen. So stark hat es inzwischen gelüftet, dass sonst wahrscheinlich bald alles über den Campingplatz geflogen wäre.

    Am frühen Abend sind wir dann noch einmal mit den Fahrrädern nach Västervik in die Altstadt gefahren. Dabei haben wir auch dieses außergewöhnliche alte Gebäude entdeckt. Besonders auffällig ist der grosse, dunkel verkleidete Turm mit seiner kuppelförmigen Haube. Solche ungewöhnlichen Gebäude findet man in Västervik immer wieder. Die Stadt erlebte vor allem zwischen 1890 und 1920 eine starke Wachstumszeit, in der viele markante Gebäude entstanden. Diese Zeit hat das heutige Stadtbild bis heute geprägt.

    Anschliessend sind wir wieder einmal chinesisch essen gegangen. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt und war ein schöner Abschluss unseres letzten Abends in Västervik.

    Morgen geht es weiter. Wir verlassen die Küste und fahren ins Landesinnere nach Urshult. Nach den letzten Tagen am Meer und in den Schären sind wir gespannt, was uns dort erwartet.
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  • Urshult

    August 10 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Västervik ins Landesinnere nach Urshult

    Heute haben wir Västervik verlassen und sind über schöne Landstrassen ins Landesinnere Richtung Urshult gefahren. Die Strecke führte uns durch die typisch schwedische Landschaft mit viel Wald, kleinen Seen und immer wieder einsamen Häusern und Dörfern. Zwischendurch hat es sogar etwas geregnet, was der Stimmung aber keinen Abbruch getan hat.

    Unser heutiges Ziel ist Urshult, ein kleiner Ort in Småland, der direkt am See Åsnen liegt. Die Gegend rund um den Åsnen ist geprägt von viel Natur, Wäldern und unzähligen kleinen Buchten und Inseln. Hier geht es deutlich ruhiger zu als an der Küste – genau das, was wir nach den letzten Tagen gesucht haben.

    Der Campingplatz liegt wunderschön direkt am See. Von unserem Platz aus haben wir eine herrliche Aussicht auf das Wasser, und die ruhige Umgebung lädt geradezu dazu ein, einfach einmal sitzen zu bleiben und die Landschaft zu geniessen. Nach den vielen Erlebnissen der letzten Tage lassen wir es heute etwas ruhiger angehen und freuen uns auf einen gemütlichen Abend am Åsnen.
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  • Urshult 1. Tag

    August 11 in Sweden ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein ganz besonderer Ort – der Autofriedhof von Kyrkö Mosse

    Heute haben wir unsere Fahrräder genommen und sind rund 16 Kilometer zum Autofriedhof Kyrkö Mosse bei Ryd gefahren. Der Weg führte auf einem schönen Radweg entlang der Hauptstrasse und schon die Fahrt durch die ruhige Landschaft war ein Erlebnis.

    Doch was uns am Ziel erwartete, war wirklich etwas ganz Besonderes. Mitten im Wald, zwischen Moos, Bäumen und dichtem Unterholz, stehen und liegen überall alte Autowracks. Manche sind kaum noch als Fahrzeuge zu erkennen, andere lassen noch deutlich ihre ursprüngliche Form erkennen. Rost hat das Metall über Jahrzehnte zerfressen, während Bäume, Sträucher und Moose langsam Besitz von den Autos ergreifen. Teilweise wachsen sogar Pflanzen durch die Karosserien.

    Der Autofriedhof, Kyrkö Mosse genannt, hat eine ungewöhnliche Geschichte. Bereits in den 1930er-Jahren wurde hier Torf abgebaut. Ab den 1940er- und 1950er-Jahren begann Åke Danielsson damit, alte Autos zu sammeln und zu verwerten. Er baute die brauchbaren Ersatzteile aus und liess die leeren Karosserien auf dem Gelände zurück. Bis in die 1980er-Jahre wurde hier gearbeitet. Seitdem holt sich die Natur die Fahrzeuge Stück für Stück zurück. Einige der Wracks liegen damit seit rund 70 bis 80 Jahren im Wald.

    Zwischen den Bäumen entdeckt man Fahrzeuge verschiedenster Marken und aus ganz unterschiedlichen Epochen – unter anderem Volvo, Saab, Ford, Opel, Volkswagen und amerikanische Oldtimer. Besonders faszinierend sind die Formen der Autos aus den 1940er- bis 1960er-Jahren. Bei manchen erkennt man noch Lenkrad, Armaturen oder Sitze, während bei anderen nur noch die rostige Karosserie übrig ist.

    Es ist ein eigenartiger und zugleich faszinierender Ort. Der Wald ist vollkommen ruhig und friedlich, und dazwischen stehen diese Relikte aus einer längst vergangenen Zeit. Man hat fast das Gefühl, durch ein Freilichtmuseum zu laufen, nur dass hier nicht restauriert, sondern der Natur überlassen wird.

    Für uns war dieser Ausflug jedenfalls etwas ganz Besonderes. Es ist schon beeindruckend, vor einem Auto zu stehen, das hier vielleicht schon seit 70 Jahren vor sich hin rostet, während rundherum der Wald immer weiter wächst. Aus alten Schrottautos ist im Laufe der Jahrzehnte ein ganz eigener, mystischer Ort entstanden. Ein Ort, an dem die Zeit irgendwie stehen geblieben ist – und genau das macht den Autofriedhof von Kyrkö Mosse so faszinierend.
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  • Urshult 2. Tag

    August 12 in Sweden ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir nochmals einen ruhigen Tag in Urshult verbracht. Nach den vielen Erlebnissen der letzten Tage haben wir es gemütlich angehen lassen. Am Nachmittag haben wir nochmals eine kleine Runde mit den Fahrrädern durch Urshult und die Umgebung gemacht. Es ist immer wieder schön, die kleinen Strassen und die schwedische Landschaft rund um den Åsnen zu erkunden.

    Am Abend wollten wir noch die Sonnenfinsternis beobachten und warteten gespannt auf das Naturschauspiel. Heute, am 12. August 2026, war in Schweden eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Der Mond schob sich dabei teilweise vor die Sonne. Die Sonne stand schon relativ tief und zusammen mit dem bevorstehenden Sonnenuntergang wäre das bestimmt ein tolles Bild geworden.

    Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Eine Wolke verdeckte genau zur richtigen Zeit die Sonne und wollte einfach nicht mehr verschwinden. So konnten wir von der Sonnenfinsternis leider praktisch nichts sehen. Schade, denn so ein Ereignis erlebt man nicht jeden Tag. Ein paar Fotos hat es dennoch gegeben.

    Morgen heisst es nun Abschied nehmen von Urshult. Wir fahren weiter Richtung Malmö und sind gespannt, was uns auf der nächsten Etappe unserer Schwedenreise erwartet.
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  • Malmö

    August 13 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute früh haben wir unsere letzte längere Fahrt durch Schweden in Angriff genommen. Die Strecke führte uns grösstenteils über schöne Landstrassen, zwischendurch aber auch über die Autobahn. Gegen 13 Uhr erreichten wir dann unseren Campingplatz First Camp in Malmö, direkt am Öresund.

    Natürlich durfte nach der Ankunft zuerst einmal ein gemütlicher Kaffee nicht fehlen. Danach waren wir gestärkt und machten uns mit den Fahrrädern auf den Weg. Wir fuhren am Meer entlang Richtung Yachthafen und weiter durch die Vororte von Malmö. Dabei kamen wieder rund 20 Kilometer zusammen – so konnten wir bereits einen ersten Eindruck von der Stadt und ihrer Umgebung gewinnen.

    Malmö ist nach Stockholm und Göteborg die drittgrösste Stadt Schwedens und liegt direkt am Öresund, mit Kopenhagen praktisch auf der anderen Seite des Wassers. Die Stadt ist bekannt für ihre Mischung aus historischer Altstadt und moderner Architektur. Besonders auffällig ist natürlich der Turning Torso, der mit seinen 190 Metern und seiner gedrehten Form weit über die Stadt hinausragt. Auch die Öresundbrücke, die Malmö mit Dänemark verbindet, ist eines der Wahrzeichen der Region.

    Die nächsten zwei Tage bleiben wir nun hier und freuen uns darauf, Malmö noch richtig zu erkunden. Die Altstadt mit ihren kleinen Plätzen, das Hafenviertel, die Parks und natürlich die vielen Sehenswürdigkeiten warten darauf, von uns entdeckt zu werden. Nach den vielen Kilometern der letzten Wochen lassen wir es jetzt etwas ruhiger angehen und geniessen die letzten Tage unserer Schwedenreise.
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  • 1. Tag in Malmö

    August 14 in Sweden ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute haben wir Malmö erkundet. Vom Camping First Camp aus sind wir mit den Fahrrädern in die Stadt gefahren – rund acht Kilometer pro Strecke. Das Fahrradfahren macht hier richtig Freude: Fast überall gibt es separate und gut ausgebaute Fahrradwege. Dazu ist Malmö praktisch flach, sodass man ganz entspannt und ohne grosse Anstrengung unterwegs sein kann.

    In der Stadt herrschte heute allerdings Ausnahmezustand. Das Malmöfestival, eines der grössten und beliebtesten Stadtfeste Schwedens, ging heute zu Ende. Über mehrere Tage verwandelt sich die Innenstadt in eine grosse Festmeile mit Musik, Essen, verschiedenen Veranstaltungen und vielen Besuchern. Entsprechend voll waren heute die Strassen, und an gemütliches Fotografieren war teilweise kaum zu denken. Deshalb sind diesmal leider nicht ganz so viele Fotos entstanden.

    Am Nachmittag fuhren wir mit den Fahrrädern wieder zurück zum Campingplatz. Natürlich durfte dabei unser inzwischen schon fast obligatorischer Blick auf die Öresundbrücke nicht fehlen. Diese gewaltige Verbindung zwischen Schweden und Dänemark zieht die Blicke einfach immer wieder an.

    Den Tag liessen wir dann mit unserem Nachtessen ausklingen: Fish and Chips – ein Klassiker, der nach einem erlebnisreichen Tag in Malmö besonders gut schmeckte.

    So ging ein weiterer schöner Tag zu Ende. Viel Stadt, eine schöne Velotour, das bunte Treiben des Malmöfestivals und natürlich immer wieder der Blick über den Öresund nach Dänemark.
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  • 2. Tag Malmö

    August 15 in Sweden ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute haben wir Malmö noch einmal auf eine etwas andere Art erkundet. Am Vormittag ging es zuerst mit den Fahrrädern zu einem riesengrossen Einkaufszentrum etwas ausserhalb der Innenstadt: dem Emporia in Hyllie. Das 2012 eröffnete Einkaufszentrum gehört mit rund 93'000 Quadratmetern Fläche und etwa 200 Geschäften zu den grössten in Skandinavien. Schon von aussen ist das Gebäude mit seiner modernen und aussergewöhnlichen Architektur beeindruckend.

    Anschliessend fuhren wir wieder in die Altstadt. Heute war deutlich weniger Rummel als gestern, denn die Malmöfestivalen, die vom 7. bis 14. August stattgefunden haben, waren am Vorabend zu Ende gegangen. Dadurch konnten wir Malmö viel entspannter erleben und mit den Fahrrädern durch verschiedene Strassen und Quartiere fahren.

    Natürlich waren wir auch einiges zu Fuss unterwegs und haben dabei noch viele schöne Ecken entdeckt. Auf unseren Fotos sind einige der beeindruckenden Backsteinbauten der Stadt zu sehen, darunter die imposante Sankt-Petri-Kirche, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Auch das historische Centralposthuset mit seinen markanten Türmen ist ein echter Blickfang.

    Später führte uns unsere Tour noch hinunter zum Hafen. Dort entdeckten wir den alten Leuchtturm von Malmö, der bereits 1878 errichtet wurde und heute als markantes Wahrzeichen am Hafen steht. Gleich daneben lag die beeindruckende Bark „Roald Amundsen“, die mit ihren hohen Masten und unzähligen Seilen sofort ins Auge fiel.

    Damit geht nun auch unsere letzte Nacht in Schweden zu Ende. Morgen heisst es Abschied nehmen von Schweden. Um 22 Uhr legt die Fähre in Malmö ab und bringt uns über Nacht zurück nach Travemünde. Eine schöne und abwechslungsreiche Schwedenreise neigt sich damit langsam dem Ende entgegen.
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  • Abreisetag Malmö

    August 16 in Sweden ⋅ 🌬 20 °C

    Heute hiess es endgültig Abschied nehmen von Malmö und Schweden. Gegen 12 Uhr haben wir den Campingplatz verlassen und unser Wohnmobil im Hafen parkiert. Da wir noch genügend Zeit bis zur Abfahrt der Fähre hatten, sind wir noch einmal zu Fuss durch Malmö spaziert.

    Auch heute haben wir wieder neue Ecken entdeckt. Es ist schon erstaunlich, wie man selbst nach mehreren Tagen in einer Stadt immer wieder etwas Neues zum Anschauen findet. Wir haben die letzten Stunden in Malmö ganz entspannt genossen und uns noch einmal durch die Stadt treiben lassen.

    Da wir erst gegen 20 Uhr zur Fähre fahren können und diese erst um 22 Uhr ablegt, haben wir vorher noch in der Stadt gegessen. Bei mir gab es nochmals Sushi – und es war wieder richtig lecker. Ein schöner Abschluss für die Zeit in Schweden.

    Inzwischen ist es 18.30 Uhr und wir stehen bereits vor dem Zoll. Leider geht alles ziemlich langsam voran, und wir warten noch darauf, dass wir auf das Hafengelände gelassen werden. Nun heisst es also Geduld haben, bis es endlich weitergeht und wir auf die Fähre können.

    Morgen früh um 7.15 Uhr werden wir in Travemünde ankommen. Dann geht es direkt weiter: Rund 600 Kilometer liegen noch vor uns, bevor wir den nächsten Campingplatz erreichen. Damit beginnt dann endgültig die Heimreise – unsere schöne Schwedenreise neigt sich langsam dem Ende entgegen.
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  • Heimfahrt 17. + 18. August

    August 18 in Switzerland ⋅ 🌧 20 °C

    Nun ist unsere Schwedenreise endgültig zu Ende – wir sind wieder zu Hause. Nach der Überfahrt von Malmö sind wir morgens um 7.15 Uhr in Travemünde angekommen. Nach dem Frühstück und einer kurzen Pause haben wir uns auf die erste Etappe der Heimreise gemacht.

    Die Fahrt durch ganz Deutschland war nochmals ziemlich anstrengend. Es hatte unglaublich viele Lastwagen auf der Autobahn und entsprechend viel Verkehr. Dazu kam noch ein Unfall, wegen dem wir fast zwei Stunden im Stau standen. Nach rund 600 Kilometern waren wir dann froh, als wir unseren Stellplatz in Wasserlosen erreicht hatten. Dort verbrachten wir noch eine letzte Nacht, bevor wir am nächsten Morgen die letzte Etappe von 400 Km nach Engelburg in Angriff nahmen.

    Und dann war es tatsächlich geschafft: Wir sind wieder zu Hause angekommen. Hinter uns liegen viele Wochen, knapp 4'000 Kilometer und unzählige schöne Erlebnisse in Schweden.

    Wenn wir auf die Reise zurückblicken, können wir sagen, dass alles bestens funktioniert hat. Wir haben wunderschöne Landschaften gesehen, interessante Städte und kleine Orte besucht und Schweden mit seinen vielen Seen, Wäldern und typisch roten Holzhäusern erlebt. Besonders schön war es, so vieles mit unseren Fahrrädern erkunden zu können.

    Auch mit dem Wetter hatten wir unglaubliches Glück. Tagsüber hat es während der gesamten Schwedenreise kein einziges Mal geregnet. Nur vielleicht zwei Nächte gab es etwas Regen. Besser hätte das Wetter für unsere Reise wohl kaum sein können.

    Nun heisst es erst einmal wieder zu Hause ankommen und die vielen Eindrücke und Erlebnisse Revue passieren lassen. Die Fotos werden uns noch lange an diese schöne Reise erinnern.

    Schweden – es war eine wunderschöne Reise. Und wer weiss, vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder! 🇸🇪
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    Trip end
    August 18, 2026