• 1. Tag in Löttrop

    August 5 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute stand eine gemütliche Fahrradtour auf dem Programm. Vom Campingplatz aus fuhren wir rund fünf Kilometer nach Löttorp, dem größten Ort im nördlichen Öland. Löttorp ist das Versorgungszentrum der Region und bietet alles, was die Bewohner der umliegenden Dörfer benötigen. Da es im Norden der Insel über viele Kilometer hinweg nur wenige Ortschaften gibt, herrscht hier trotz der ländlichen Lage überraschend reger Verkehr. Neben Supermärkten, kleinen Geschäften und Cafés gibt es jedoch nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Nach einem kurzen Dorfbummel machten wir uns deshalb wieder auf den Rückweg zum Campingplatz.

    Unterwegs begleiteten uns immer wieder die für Öland typischen alten Holzwindmühlen. Sie prägen das Landschaftsbild der Insel wie kaum etwas anderes. Früher wurden sie von den Bauern zum Mahlen des Getreides genutzt, heute sind sie liebevoll erhalten und erinnern an die lange landwirtschaftliche Tradition Ölands.

    Am Nachmittag unternahmen wir noch einen etwa einstündigen Spaziergang entlang der Küste. Das ruhige Meer, die frische Brise und die nahezu unberührte Natur machten den Ausflug zu einem echten Genuss. Immer wieder boten sich wunderschöne Ausblicke auf die Küstenlandschaft, die in ihrer Schlichtheit einen ganz besonderen Reiz ausstrahlt.

    Nicht weit südlich von unserem Campingplatz ragt zudem eine schmale Landzunge ins Meer hinaus. Dort befindet sich der Leuchtturm Kapelludden, der seit dem 19. Jahrhundert den Schiffsverkehr entlang der Ostküste Ölands unterstützt. Gemeinsam mit den Ruinen der mittelalterlichen St.-Brita-Kapelle verleiht dieser Ort der Küste einen besonderen historischen Charme und macht ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.
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