• die Dueses on Tour
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Motorradtour Ost

Ja… im Osten geht die Sonne auf☀️
Einmal rund um den Osten Deutschlands.
Besichtigung der ehemaligen innerdeutschen Grenzanlagen und Besuch historischer Orte und Einrichtungen.
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  • Trip start
    May 5, 2025

    Start bei winterlichen Temperaturen

    May 5, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Es geht los…
    Mein Freund Detlef und ich haben schon im Winter die Urlaubsgenehmigung von unserer Frauen erhalten.
    Heute starten wir bei fast winterlichen Temperaturen😇.
    Solange es nicht schneit…😱
    Alles gut😎🤩

    Ziel der Reise - Das Grüne Band Deutschland.
    Hier ein Auszug aus Wikipedia:
    Das Grüne Band Deutschland ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt: Es wurde auf Initiative des BUND Naturschutz in Bayern e. V. am 9. Dezember 1989, kurz nach dem Mauerfall und der friedlichen Revolution, ins Leben gerufen. Es bezeichnet den Geländestreifen zwischen ehemaliger innerdeutscher Grenze und den Grenzanlagen auf östlicher Seite. Der 1393 km lange und 50-200 m breite Geländestreifen soll ein Grüngürtel bleiben bzw. es wieder werden. Der Geländestreifen reicht von Travemünde bis zum Dreiländereck bei Hof. Das Grüne Band ist der größte Biotopverbund Deutschlands.
    Das Grüne Band Deutschland verläuft fast vollständig auf der Ostseite der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Falls Grenzkorrekturen galten, kann es allerdings auch durch ein westdeutsches Land verlaufen. Dies trifft beispielsweise auf das Nordostufer der Elbe im heute niedersächsischen Amt Neuhaus zu.

    Das Grüne Band Deutschland hat mittlerweile in einigen Bundesländern, an deren Rand es liegt, den Status Nationales Naturmonument und ist Teil des mitteleuropäischen Abschnitts des Grünen Bands Europa.
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  • 1. Tag, Fahrt bis in die Rhön

    May 5–6, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Die Temperatur zum Start war nicht unbedingt der Traum für eine Motorradreise. Aber die Freude, dass wir über viele kleine Sträßchen Richtung Hohenlohe in die Rhön fahren werden, hat überwogen. Entlang der Jagst ging es in Richtung Tauberbischofsheim am Main und zum Schluss noch an der fränkischen Saale entlang bis nach Hammelburg.Read more

  • 2. Tag Grenzverlauf Bayern/Thüringen

    May 6–8, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Grenzverlauf zwischen Bayern und Thüringen war heute unsere Route. Dieses ist der südliche Teil des „Grünen Band Deutschlands“. Hier gibt es viele interessante Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ein beeindruckendes Schieferbergwerk, unzählige kleine Sträßchen und Grenzwege rundeten den Tag ab.Read more

  • 3. Tag immer entlang der Grenze

    May 7, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Die Tour führte uns zunächst nach Zwickau in das August Horch Museum.
    Hier werden auf der 6.500 m² großen Ausstellungsfläche ca. 160 Automobile Großexponate und eine Vielzahl von Kleinexponaten zur Geschichte des Automobilbaus in Zwickau präsentiert. Danach ging es weiter in das Erzgebirge. Berg rauf und runter auf wunderschönen, verkehrsarmen Straßen.Read more

  • 4. Tag, ostwärts im Erzgebirge

    May 8, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Getreu unserem Motto „immer ostwärts entlang der Grenze“ über feinste kleine Straßen erreichen wir unsere heutige erste Station, die Saigerhütte in Olbernhau. Anschließend nach Neuhausen, Rathen an der Elbe, Bad Schandau in Kirnitzschtal und zur Spreequelle nach Neugersdorf. Der Schlenker über die schönen Kurstädte Jonsdorf und Oybin, die eher kleine Dörfer sind, hat sich wirklich gelohnt. Den Abschluß des Tages bildete heute das 3-Ländereck Trojstyk (PL/CZD) auf der polnischen Seite der Lausitzer Neiße.Read more

  • 5. Tag, die Lausitz

    May 9, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 9 °C

    Als wir in der Lausitz angekommen sind, ist unser erster Besichtigungspunkt die „blaue Lagune“ am Berzdorfer See. Dort sehen wir die ersten Kohlehochbunker und Schaufelradbagger. Anschließend besuchten wir den Findlingspark und die Aussichtsplattform vom Tagebau Nochten. Nach der Rakotzbrücke im Rhododendron Park in Kromlau fahren wir weiter zum Braunkohletagebau nach Welzow. In Welzow steht wieder ein altes Schaufelrad mitten im Dorf zur Ausstellung. Da der Geierswalder See direkt in der Nähe liegt, sind wir natürlich zum Leuchtturm hin. Die letzte Station am heutigen Tag ist der Besuch der Aussichsplattform in Schipkau-Hörlitz. Von hier aus hatten wir eine wunderbare Sicht auf den alten Schaufelbagger, sowie auf den Lausitzring.Read more

  • 6. Tag, Richtung Norden

    May 10, 2025 in Germany ⋅ 🌙 13 °C

    Es geht immer weiter in Richtung Norden. In Lübbenau im Spreewald sind wir zum Glück früh eingetroffen und haben die Ruhe genossen. Aber uns zog es zum nächsten Publikumsmagneten, den Wasserpark Tropical Island in Krausnik. Die ursprünglich größte freitragende Werfthalle für Lastenluftschiffe auf dem ehemaligen Fliegerhorst Brand, wurde nach der Insolvenz der CargoLifter in den tropischen Freizeitpark umgewandelt. Danach sind wir über Bad Saarow am Scharmützelsee zur Pyramide von Garzau im Märkisch-Oberland und weiter zum Schiffshebewerk in Niederfinnow gefahren. Genau genommen sind es zwei Hebewerke. Das Ältere von 1934 und das Neue von 2022. Zum Abschluss des Tages fuhren wir nach Bernau in die Waldsiedlung/ Wandlitz und besichtigten die (damals) geschlossene Wohnsiedlung des Politbüro-Frührungskreis der DDR. Heute gehören die Gebäude zur Brandenburg Klink.Read more

  • 7. Tag, Ziel - Fahrt Richtung Uckermark

    May 11, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Zunächst besuchten wir einen Lost Place am Bogensee. Die FDJ-Hochschule für den Funktionärsnachwuchs direkt neben dem Sommerhaus von Josef Göbbels. Ein komfortabler Landsitz mit 30 Zimmern auf 1600 m²; mit großem Empfangsraum, Kinosaal, Gästehaus und eigenem Wasserwerk.
    Seit gut 20 Jahren stehen die denkmalgeschützten Häuser leer. Als markante Erinnerungsorte repräsentieren sie die Zeit vor und nach 1945, sind aber dem Verfall preisgegeben. Das rund 170.000 m² große Areal im Besitz des Landes Berlin liegt im Dornröschenschlaf.
    Anschließend ging es in die Schorfheide. Hier hatte Hermann Göring seinen mächtigen Waldhof Carinhall. Die Zerstörung des Anwesens wurde bereits im April 1945 beauftragt. Heute erinnert nur noch eine Tafel im Wald, ein Stein mit der Aufschrift "Carinhall" und die beiden Torhäuser an diesen Ort.
    Ziel für diesen Tag war Ueckermünde am Stettiner Haff.
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  • 8. Tag Kursänderung auf Nord-West

    May 12, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute wurde der Kurs auf Nord-West geändert.
    Im Süden von Usedom besichtigen wir in Karnin ein technisches Denkmal - die Reste einer Eisenbahn-Hubbrücke im Peenestrom.
    Die Brücke war die wichtigste Verkehrsanbindung von Usedom an das Festland. Sie querte den Strom – wie die kurze Verbindung zwischen dem Stettiner Haff und der Mündung der Peene in den Peenestrom genannt wird – zwischen Kamp und Karnin und war für die touristische Entwicklung der Insel, aber auch für den Standort militärischer Einrichtungen auf Usedom (Munitionslager bei Usedom, Heeresversuchsanstalt Peenemünde ab 1936) von großer Bedeutung. Im April 1945 wurde die Brücke von der Wehrmacht gesprengt, um der Roten Armee den Vormarsch zu erschweren. Zerstört wurden dabei bewusst nur die insel- und festlandseitigen festen Brückenteile, die eigentliche Hubbrücke blieb unbeschädigt.
    Von dort ging es nach Ahlbeck, das östlichste der Kaiserbäder. Das Seeheilbad Ahlbeck liegt direkt an der Grenze zu Polen und zum polnischen Badeort Swinemünde. Es gehört zu den drei Kaiserbädern, die verwaltungstechnisch zur Gemeinde Heringsdorf zusammengeschlossen sind. Vor allem entlang der Dünenstraße findet man eine Reihe sehenswerter Villen im Stil der Bäderarchitektur die umfassend saniert wurden.
    Jetzt war es nach Peenemünde nicht mehr weit. Hier steht das Historisch-Technisches Museum, vorm. von 1936 -1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Zusätzlich liegen im Hafen mehrere Schiffe zur innen/außen Besichtigung.
    Über Freest und Wiek/Greifswald sind wir zur heutigen Endstation nach Stralsund gefahren.
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  • 9. Tag, Rügen Rundfahrt

    May 13, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 11 °C

    Um auf die Insel zu gelangen haben wir die südliche Route mit der Fähre von Stahlbrode nach Glewitz gewählt. Über zahllose Alleen fuhren wir nach Sellin. Hier steht für mich die schönste der Seebrücken an der deutschen Ostsee.
    Anschließend besuchten wir Binz, Prora und Sassnitz.
    Prora ist ein Ortsteil der Gemeinde Binz auf Rügen. Er liegt direkt an der Ostseeküste im Zentrum der Prorer Wiek und ging aus dem zwischen 1936 und 1939 gebauten, jedoch unvollendet gebliebenen KdF-Seebad Rügen hervor. Im Komplex sollten durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Der „Koloss von Rügen“ ist der Kern des Komplexes und bestand aus ursprünglich acht auf einer Länge von 4,5 Kilometern entlang der Prorer Wiek aneinandergereihten baugleichen Blöcken. Drei Blöcke wurden zwischen 1945 und 1949 bis auf wenige Segmente zerstört. Es verblieben fünf Blöcke auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern.
    Heute ist Prora ein Ortsteil des Ostseebades Binz und ein moderner, staatlich anerkannter Erholungsort, der dank seiner unvergleichlichen Lage direkt am Meer, seiner bewegten Vergangenheit und seiner einzigartigen Urlaubsmöglichkeiten und Freizeitangebote zu den absoluten „Hotspots“ auf der Insel Rügen gehört.
    Über viele wunderschöne Straßen/Alleen umrundeten wir die Insel und fuhren zurück nach Stralsund
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  • 10. Tag, Entlang der Ostsee - westwärts

    May 14, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Das erste Ziel für den heutigen Tag war das Technik-Museum auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz.
    Von dort ging es mit der Fähre über die Warnow - vorbei an großen "Pötten" nach Warnemünde. Über Bad Doberan mit Besichtigung des Münsters war das Endziel Rerik zwischen Salzhaff und Ostsee. Die geschichtsträchtige Halbinsel Wustrow konnten wir leider nicht besichtigen.
    Wustrow ist eine 10 km² große Halbinsel südwestlich von Rerik. Zwischen den 1930er und 1990er Jahren war die Halbinsel militärisch genutzt. Auch nach dem Abzug der Militärs blieb Wustrow für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich wegen Gefährdung durch verbliebende Munition.
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  • 11. Tag, weiter Richtung Westen

    May 15, 2025 in Germany ⋅ 🌬 10 °C

    Von Rerik ging es entlang am Salzhaff nach Timmendorf auf Poel.
    Von hier aus steuerten wir Wismar mit dem historischen Hafen an.
    Weiter gings entlang der Ostsee-Küste bis Lübeck.
    In Priwall hatten wir eine tolle Ansicht auf Timmendorf sowie auf das Segelschiff Passat. 1911 ist die Passat als einer der legendären „Flying P-Liner“ vom Stapel gelaufen und hat bis 1957 die Welt umsegelt. Dabei hat die Passat 39 mal Kap Hoorn umrundet. Heute ist die Viermastbark Passat das Travemünder Wahrzeichen, Museumsschiff und beliebter Veranstaltungsort.
    Ab jetzt geht es Richtung Süden. Immer am "grünen Band" entlang.
    Letzte Station für diesen Tag war Ratzeburg.
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  • 12. Tag, am „grünen Band“ entlang

    May 16, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Ab jetzt fahren wir südwärts. Wir starten am kleinen Grenzmuseum in Leisterförde.
    Hier werden die einzelnen Abschnitte einer Grenzanlage dargestellt.
    Anschließend sind wir zur Elbe nach Lauenburg gefahren. Während der Tour konnten wir die Elbe mehrmals überqueren. Die Eisenbahrbrücke in Dömitz war das nächste Ziel.
    In Gorleben an der WAA schauten wir uns das Beluga-Dreieck an. Es ist ein Ort des Widerstandes mit dem Aktionsschiff Beluga der Umweltschutzorganisation Greenpeace als Mahnmal. Über Schnakenburg fuhren wir in noch das ehemalige Dorf Stresow. Stresow wurde im Zuge der Grenzanlagen komplett umgesiedelt und anschließend dem Erdboden gleichgemacht.
    Heute steht an dieser Stelle nur noch eine Tafel und 16 neu gepflanzte Bäume, je Einer für jeden Hof/Haus, dass ausgesiedelt wurde.
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  • 13. Tag, von der Altmark zum Harz

    May 17, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute war der Tag der Grenzmuseen und ehemaligen Grenzanlagen.
    Die größte Anlage war der Grenzübergang Marienborn an der Autobahn A2 (Transitstecke nach Berlin).
    18km weiter befindet sich das Grenzdenkmal Hötensleben, das an die Zeit der deutschen Teilung erinnert. Es umfasst ein original erhaltenes Teilstück der Grenzanlagen der DDR in Hötensleben in Sachsen-Anhalt und gehört zum Europäischen Kulturerbe.
    Zum Abschluß besichtigen wir noch Wernigerode. Die Stadt mit den unzähligen Fachwerkhäusern.
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  • 14. Tag, Eichsfeld, Hainich, Werratal

    May 17, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir starten in Wernigerode-Drei-Annen-Hohne, der Ausgangspunkt der Brockenbahn. Es ist kalt und regnerisch.
    Erster Stopp war das Zisterzienserkloster Walkenried. Über Duderstadt fuhren wir in den Naturpark Eichsfeld zur Burgruine Hanstein. Durch das Werratal kamen wir zum Grenzmuseum Schifflersgrund. Hier wird ebenfalls das Ausmaß der ehemaligen Grenzanlagen deutlich dargestellt.
    Durch den Naturpark Hainich gelangen wir zum Bratwurstmusem (eher ein Freizeitpark) in Mühlhausen und zum Mittelpunkt Deutschlands in Vogtei-Niederdorla.
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  • 15. Tag, letzte Etappe (grünes Band)

    May 19, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 11 °C

    Der letzte Tag entlang der Grenzanlagen. Wir starten in Eisenach mit dem Blick auf die Wartburg.
    Erster Stopp war der ehemalige Grenzübergang Eußenhausen/Meiningen. Der Grenzübergang Eußenhausen/Meiningen an der nun F 19 (DDR)/B 19 (BRD) genannten Fernstraße wurde am 21. Juni 1973 eröffnet und diente dem Kleinen Grenzverkehr (Tages- und Zweitagesreisen) nicht dem Transitverkehr. Heute ist auf der Thüringer Seite, „Auf der Schanz“ nahe Henneberg, nur noch ein Wachturm und ein unvollendeter Backsteinbau für geplante Büroräume der Passkontrolle, des Zolls und der Grenztruppen erhalten. Auf der bayerischen Seite befindet sich auf einem Parkplatz – gegenüber der nicht mehr vorhandenen westdeutschen Grenzabfertigungsstelle – eine Sammlung von Grenzsperranlagen. Auf dem einstigen Todesstreifen wurde ein Skulpturenpark sowie die „Goldene Brücke“ errichtet.
    Unsere letzte Besichtigung einer Grenzanlage war das Deutsch-deutsche Freilandmuseum in Grabfeld.
    Über Hammelburg folgten wir unserm Etappenziel Marktheidenfeld am Main.
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  • Trip end
    May 20, 2025