• Prolog zu den Moldau-Klöstern: Voroneț

    May 28 in Romania ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser letzter Stopp für heute ist gleichzeitig das erste Moldaukloster, das wir uns anschauen: Voroneț.

    Ich verzichte jetzt und in den nächsten Footprints darauf, euch seitenweise die historischen und architektonischen Zahlen, Daten, Fakten jedes Moldau-Klosters runterzuschreiben. Das kann das Internet besser als ich 😉 Ich beschränke mich auf unsere Eindrücke.

    Wir starten also mit Voroneț. Dem vermeintlich am stärksten besuchten Moldau-Kloster - was sich nicht unbedingt an dem fast leeren Parkplatz ablesen lässt. Wohl aber schon daran, dass man zum Kloster ein paar hundert Meter durch eine Gasse von Essensständen und Buden mit (unsagbar hässlichen) Souvenirs läuft.

    Das Wetter ist nicht auf unserer Seite, der Himmel ist grau, zwischendurch tropft es kurz. Was nichts daran ändert, dass wir erst einmal staunend im Eingang stehenbleiben. Wow, der Anblick ist beeindruckend.

    Wir umrunden das Kloster, betrachten die für Moldau-Klöster so typischen bunt bemalten Außenwände (Bibelcomics, wie Dirk durchaus treffend meint) und lassen das "Voronețs-Blau" auf uns wirken. Eine Farbe, die hier im Übermaß benutzt wurde, sonst in der orthodoxen Malerei aber kaum vorkommt.

    Der Innenraum (Fotografieren verboten!) ist ebenso üppig bemalt, kein Quadratzentimeter, der nicht genutzt wäre. Kaum sind wir wieder draußen, erleben wir mit, wie eine der Nonnen durch das Schlagen auf einen Holzbalken zum Gebet ruft. Gutes Timing offenbar 🙃

    Voronețs jedenfalls war schon mal spannend!

    Es wird Zeit, unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage anzusteuern, die Vila Boem in Gura Humorului. Ein hübsches kleines Hotel (in einem wirklich hässlichen Ort); der perfekte Ausgangspunkt, um morgen eine kleine Klöster-Tour zu machen.
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