• Moldau-Klöster #3: Sucevița und Moldovița

    May 29 in Romania ⋅ 🌬 14 °C

    Zwei Klöster stehen heute noch auf unserem Plan, beide gelten als besonders schön - wir sind gespannt.

    --- Mănăstirea Sucevița ---
    UNESCO Weltkulturerbe

    Es ist Mittagszeit. Der Parkplatz ist gähnend leer. Das kleine Tor in der Wehrmauer ist zu. Wir fragen uns kurz, ob Sucevița Mittagspause hat 😲 Lacht nicht. Die Kirchenburg in Biertan hatte von 13 bis 14 Uhr geschlossen.

    Ist hier aber nicht so, man muss sich nur trauen, die Tür einfach aufzumachen 🤣 Ging aber nicht nur uns so; ein anderes Paar, das eigentlich schon umgedreht hatte, folgt uns erleichtert lächelnd ins Kloster.

    Sucevița ist eine mittelgroße Anlage mit einer sehr wehrhaften Mauer drumherum. Der überbaute Eingang an der Seite unterscheidet es von anderen Moldau-Klöstern. Vor allem aber sind in Sucevița die Fresken an der Nordseite ungewöhnlich gut erhalten.

    Die sind zwar eingerüstet, ist trotzdem spannend zu sehen, denn die Nordseite besteht nicht aus vielen kleinen Bildern, sondern zeigt ein großflächiges Fresko der Himmelsleiter.

    --- Mănăstirea Moldovița ---
    UNESCO Weltkulturerbe

    Last not least Moldovița. Und um zu spoilern: für uns das Beste zum Schluss.

    Die Anlage ist kleiner und damit kompakter als Sucevița, der mit Säulen überbaute Eingangsbereich gibt dem Kirchenbau eine ganz eigene Spannung. Ein toller Abschluss unserer Klöster-Tour.

    Wobei ... Abschluss nicht ganz stimmt. Wir machen nachmittags tatsächlich noch einmal einen Abstecher nach Voroneț, weil wir auf besseres Licht hoffen. Vergebens. Deshalb habe ich die Fotos, die hier entstanden sind, auch in den ersten Footprint zu Voronețs geschummelt 😉

    Ganz ehrlich: Wir waren gespannt, ob wir am Ende dieses Tages das Wort "Kloster" noch ertragen würden 🤣 Was soll ich sagen? Der befürchtete Monastery Overload ist ausgeblieben.

    Ja, die fünf (sechs mit Voroneț) Klöster waren jetzt auch genug und wir müssen gedanklich sortieren, wo jetzt genau welche Besonderheit war. Aber mehrere Klöster hintereinander zu besuchen, hatte zumindest bei uns den Effekt, dass sich einerseits die Gemeinsamkeiten einprägen, andererseits aber auch die Unterschiede im direkten Vergleich deutlich werden.
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