• Keine besonderen Vorkommnisse

    May 30 in Romania ⋅ ⛅ 18 °C

    Bei strömendem Regen verlassen wir Gura Humorului. Die Strecke heute und morgen ist weder reich an Sehenswürdigkeiten, noch zeichnet sie sich durch landschaftliche Highlights aus.

    Zwei Klöster nehmen wir dann doch noch mit, um auch hier nochmal einen Vergleich zu den Moldau-Klöstern zu bekommen.

    Das Mănăstirea Neamț wurde, wie so viele Klöster hier, von Stefan dem Großen erbaut. Spannend ist, dass die Klosterkirche bis in die 1950er Jahre in der Mitte des Hofes stand. Dann hat man sie Stein für Stein agetragen und 30 Meter versetzt wieder aufgebaut 😳

    Das letzte Kloster unserer Reise ist Mănăstirea Agapia. Das Kloster, das heute ein Nonnenkloster ist, stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Und auch hier ist die Anlage drumherum unglaublich gepflegt (und vermeintlich frisch angelegt).

    Spannend in Agapia sind die Malereien in der Kirche: Wie üblich in den orthodoxen Kirchen ist jeder Zentimeter bemalt und auch die Farben sind typisch. Der Malstil erinnert hier aber sehr viel mehr an katholische Kirchen. Fotografieren aber leider wieder verboten 😞

    Jetzt reicht's dann mal mit Klöstern. Wir fahren zu unserer Unterkunft Roza Vânturilor. Da hat sich jemand ein Haus auf einen Hügel gebaut und drei Gartenhüttchen daneben gestellt. Die kann man mieten 🤣 Witzig und ein toller Blick. Aber nächstes Mal dann wieder eine "echte" Unterkunft.

    Übermorgen fahren wir ins Donaudelta. Das war der initiale, der eigentliche Trigger für unsere Rumänien-Tour. Deshalb hatten wir an diesen Trip auch nur eine Erwartung, eine Hoffnung: gutes Wetter im Donaudelta.

    Da gibt es aber seit einiger Zeit diesen Wetter vs. Wildlife-Fluch, der an uns klebt. Wir fahren Montagnachmittag mit dem Speedboat ins Delta und reisen donnerstags morgens wieder ab. Guess what? Für Dienstag und Mittwoch sind Regen und fette Bewölkung angesagt. Ab Donnerstag scheint die Sonne 😡

    Das kann ich nicht akzeptieren. Pläne sind zum Umplanen da, wir bleiben einen Tag länger, skippen die Nacht an der Schwarzmeerküste und haben so hoffentlich wenigstens einen Tag Sonne und Licht.

    Ich maile Petre an, ob er uns einen Tag länger beherbergen kann ...
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