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  • Day14

    19.06.19

    June 19, 2019 in Botswana ⋅ ☀️ 22 °C

    Im Nordosten Botswanas ist der Chobe Nationalpark ein großer Anziehungspunkt. Neben dem Okavango Delta gilt er als das beliebteste Reiseziel des Landes
    Das Reservat ist ganzjährig
    geöffnet und überwiegend nur mit Allrad Geländewagen befahrbar. Im Park gibt es keinerlei Versorgungs- und Tankmöglichkeiten. Deshalb muss ein Besuch gut vorbereitet und geplant sein.
    Mit zeitweise mehr als 70.000 Tieren beherbergt der Chobe Park die größte geschlossene Elefantenpopulation überhaupt.
    Ihre tägliche Suche nach Nahrung hinterlässt unübersehbare Spuren an der Vegetation des Gebietes.
    Über weite Strecken erscheinen Büsche und Bäume wie abrasiert .
    Doch auch die anderen Tiere, die wir im Moremi Park gesehen haben, sind hier vertreten.
    Am Morgen des 19. Juni entsteht im Maghoto Camp, wo wir drei Tage bleiben wollen, ein Riesentumult. Die Vögel kreischen aufgeregt, die Affen flüchten schreiend über die Baumwipfel. Die Schwarzen, die für das Lager verantwortlich sind, laufen hektisch durcheinander und gestikulieren wild. Der Grund für die große Aufregung ist ein Leopard, der ganz nah am Camp entlangläuft .
    Doch Gott sei Dank interessiert er sich für uns und die anderen Besucher in keiner Weise und setzt seinen Weg in den Busch unbeirrt fort.
    Auf unserem heutigen game drive sehen wir unzählige Nilpferde, die zunächst aussehen wie Felsblöcke im River Kwai. Erst als eins sein Maul sperrangelweit aufreißt, erkennen wir, dass es Hippos sind.
    Mehrmals versperren Elefanten unseren Weg, und wir müssen warten, bis sie endlich weiterziehen. Denn, wenn man in ihr Territorium dringt, verstehen sie keinen Spaß und greifen an. Und wo sie mit ihrem Rüssel hinhauen, da wächst kein Gras mehr.
    Schließlich gelangen wir an eine Stelle, wo wir den Fluss überqueren müssen, damit wir weiter fahren können. Um die Tiefe zu testen, watet Kai hindurch. Danach folgen wir mit den Autos. Kurze Zeit später liegen weiter unten am Fluss zwei riesige Krokodile. Nein, hier würde ich für einen Haufen Geld keinen Fuß ins Wasser setzen. Gut, dass Kai mit heiler Haut davongekommen ist. 🐊
    Plötzlich schießen auf einer Lichtung drei aufgebrachte afrikanische Wildhunde an uns vorbei. Sie verfolgen eine Herde Impalas,die nun um ihr Leben rennen. Ein jüngeresTier schafft es nicht, und innerhalb von Sekunden reißen die Hunde es in Stücke . Es hat überhaupt keine Chance.
    Es dauert nicht lange, da fliegen 5 Geier heran, die auch etwas von der Beute haben wollen. Doch die Wildhunde geben ihnen keine Chance, sie wollen sich erst einmal selbst satt fressen.
    Auf dem Weg zurück zum Camp sammeln wir Holz für unser allabendliches Lagerfeuer.
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