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- Day 36
- Sunday, September 4, 2022
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 92 m
South AfricaUmhlabuyalingana26°57’54” S 32°27’55” E
Tembe Elephant Park
September 4, 2022 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C
Der Tembe Elephant Park ist ein im Nordosten Südafrikas gelegenes Wildreservat, dessen Fläche ca 300 Quadratkilometer umfasst.
Das Schutzgebiet wurde 1983 vom König der Tembe, gegründet, weshalb die hier lebenden Elefanten als „Königselefanten“ bezeichnet werden. Aktuell wird der Park vom heutigen Chief der Tembe-Gemeinschaft gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde verwaltet.
Vor rund 30 Jahren gab es im Grenzgebiet zwischen Mozambique und dem nördlichen Teil von KwaZulu-Natal - damals "Maputaland" genannt - riesige Herden freilebender Elefanten. Sie wurden jedoch stark gewildert und insbesondere während des Bürgerkriegs in Mozambique als Nahrungsquelle benutzt. Restbestände flohen in die dichten Wälder des heutigen Reservats.
Da die Elefanten anfangs äußerst aggressiv auf Menschen reagierten, konnte der Park erst 1992 für Besucher geöffnet werden.
Heute leben rund 180 Elefanten in dem Wildreservat, das in der Übergangszone zwischen Subtropen und Tropen liegt.
Insgesamt seien die Möglichkeiten, Wildtiere im Park zu beobachten, sehr gut, wurde uns gesagt.
Außer den "Big Five" - Elefanten, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard - gäbe es Zebras, Giraffen, Hyänen, Flusspferde und zahlreiche Antilopenarten, vom Kudu bis hin zum Suni, einer der kleinsten Antilopen.
Am Eingang der Parks erhalten wir eine Karte, auf der wir uns die möglichen Routen ansehen. Dann geht es los.
Wir dürfen den Park im eigenen Fahrzeug erkunden, doch dies ist nur Allrad betriebenen Geländewagen gestattet, da alle Wege sehr weich und sandig sind.
Morastige Flächen wechseln sich mit offenem Buschland, dichter bewaldeten Arealen und
den für Afrika typischen, einzeln stehenden Akazienarten mit ihren weiten Baumkronen ab.
Der Bewuchs ist zeitweise sehr üppig, das Dickicht äußerst zugewachsen. Hier passt kein Elefant hindurch. Der ist zu dick und groß und kann hier nicht entlang laufen.
DOCH, ER KANN! Da steht das Monstrum vor uns,
mit Ausmaßen eines steinzeitlichen Mammuts!
Ohne Vorwarnung!
Mit Mühe kann ich einen Schrei unterdrücken. Er wackelt schon jetzt mit den Ohren, ich darf ihn auf keinen Fall noch zusätzlich verärgern.
Oh Gott, dahinter steht ein zweiter. Das Grau der Savannenbüsche scheint die Tiere regelrecht zu verschlucken, bis sie unmittelbar vor einem stehen. Spätestens in dem Augenblick sind sie nicht mehr zu übersehen.
Und dann sind sie verschwunden, genauso plötzlich wie sie gekommen sind. Und nichts, wirklich nichts deutet darauf hin, dass hier gerade ein Koloss von Elefant vor uns gestanden hat. Es ist unfassbar!
Viktor und Kai fahren mit einem gehörigen Abstand hintereinander. Falls so ein Tier mal nervös werden sollte, braucht man einen guten Fluchtweg, und den wollen wir uns nicht gegenseitig versperren.
Besonders am Mahlasela Hide - einem geschützten Unterstand an einem Wasserloch - haben wir richtig Glück. Hier herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von mindestens 10 Elefanten. Über eine Stunde sitzen wir auf dem Hochstand und beobachten das Trinken, Waschen und Fressen der gewaltigen Tiere. Wir haben das jetzt schon einige Male gesehen und Kai und Karola noch viel häufiger, doch immer wieder faszinieren uns die riesigen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Keine Gitter, keine Zäune, keine Käfige. Nur sie und wir.
Später bekommen wir auch noch eine Giraffenfamilie zu Gesicht. Ich bin restlos begeistert, sind es doch meine absoluten Lieblingstiere. 🙏
Ohne Scheu zupfen die fünf neben unseren Autos grüne Blätter von den Büschen. Die Anwesenheit von neugierigen Zweibeinern scheint sie in keiner Weise zu beeindrucken, geschweige denn zu stören.
Die anderen großen Tiere bleiben heute - nicht sichtbar für uns - in ihren Verstecken, aber für unseren ersten game drive haben wir genug gesehen und sind mehr als zufrieden.
Leider hat sich Karolas Zustand nicht merklich verändert, ihr Husten hört sich ziemlich übel an.
So entscheidet sie sich nach unser Rückkehr zum Platz, in dieser Nacht in ein Chalet zu ziehen und nicht im Dachzelt zu schlafen.
Wir können nur hoffen, dass die Medikamente endlich Wirkung zeigen. 🙏🙏🙏Read more












Tolle Bilder. Danke, dass wir teilnehmen dürfen. Gute Besserung für deine Schwägerin. [Ingrid Stauch]
TravelerWow wie toll ist das denn .Mal wieder ganz tolle Bilder. Besonders die Fotos von der Giraffen mit ihren jungen. LG.
Danke Inge für die lebendigen Schilderungen und die traumhaften Bilder. [Tamy]