SightseeingTour Dubai
May 11, 2023 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 33 °C
In Bur Dubai am südlichen Ende des Creeks, der Lebensader Dubais, beginnt Ende des 18. Jahrhunderts die Geschichte des Emirats, als sich ein Beduinenstamm aus Abu Dhabi hier niederlässt und von Oasenwirtschaft und vom Fischfang lebt.
An diesem Ort finden wir das ursprüngliche Dubai
mit seiner antiken
arabischen Architektur wie im Märchen aus
1001 Nacht.
Nach den ersten Erdölfunden im Jahre 1966 entwickelte und veränderte sich die Stadt wie im Zeitraffer.
Und immer noch wächst Dubai ohne jede Beschränkung stetig schneller, höher und größer.
Das berühmteste Beispiel für die Devise: " Stillstand ist Rückstand " ist der Burj Khalifa.
Neben ihm sehen Hochhäuser, ja selbst Wolkenkratzer lächerlich klein aus.
Das Gebäude protzt nicht nur vom Boden aus mit seiner mächtigen Höhe. Von der Aussichtsplattform auf über 800 Metern Höhe erstreckt sich die Wunderwelt Dubais bis in die Wüste am Horizont. Der Blick von hier oben ist einfach phänomenal und das Gefühl unglaublich, einmal auf dem höchsten Gebäude der Welt gestanden zu haben.
Ganz Dubai liegt uns zu Füßen.
Der Tower ist nicht einfach viereckig, sondern verjüngt sich nach oben hin mehrfach.
Das sieht zunächst einmal unglaublich interessant und ausgefallen aus und bietet zudem dem Wind weniger Angriffsfläche.
An jeder Ecke und mit jedem Blick nach oben entdecken wir bei unserer gebuchten Stadtrundfahrt etwas Neues.
Allein das Shopping in den größten Malls der Welt, die mit Aquarium und Skiarena punkten, wird ein unvergleichliches Erlebnis bleiben.
Auf dem Weg zum Einkaufszentrum XXL hören wir den Muezzin zum Gebet rufen.
Der Islam ist der prägendste Pfeiler der Kultur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Koran bestimmt nicht nur den Alltag der Muslime hier, auch im Bild der Stadt ist die islamische Kultur allgegenwärtig. Und er fügt sich hervorragend ein in das moderne Dubai.
Auf der einen Seite die Art der Bewohner, ihre Religion zu würdigen, in ihrer traditionellen Weise, Handel zu betreiben auf der anderen Seite ihre Weltoffenheit. Das alles wird ewig Dubai bleiben.
Bei Jumeira bewundern wir den Public Beach.
Das glasklare Wasser ist ganz ruhig und schimmert von hell türkis
bis tiefblau.
Gegenüber vom Beach hat man in den letzten Jahren ein wahres Wunderwerk von Menschenhand erschaffen.
Da, wo sich vorher das Meer befand, entstand eine künstliche Insel in Form einer Palme, die aus einem 2 Kilometer langen
" Stamm" , 17
" Palmenwedeln" und einer das Ganze umgebenden Einfassung, Wellenbrecher genannt, besteht.
Reist man mit dem Flugzeug an und sieht beim Landemanöver die Palme, weiß man sofort, wo man sich befindet. Das heißt, auch aus der Luft ist Dubai unverwechselbar.
Am Stamm der Palme befindet sich ein gewaltiger Hafen mit 600 Liegeplätzen für Luxusyachten.
Auf den Palmenwedeln reihen sich Millionen teure Villen aneinander, die meisten mit privatem Strand.
Die Straße auf der Palme führt - ohne das Bild zu stören - durch einen Tunnel und kommt erst am Ende wieder ans Tageslicht.
Hier liegt das Atlantis, ein für 1 Milliarde Dollar errichtetes Hotel
in Form eines rosafarbenen Prachtschlosses.....so kitschig, dass es schon wieder beeindruckt.
Die Türgriffe sollen in Form von Seepferdchen und Delfinen gefertigt sein.
Uns als normalem Fußvolk ist es nicht gestattet, ins Innere, also sozusagen hinter die Kulissen zu blicken. Das ist ausschließlich der High Society vorbehalten.
Zum Hotel gehören 20 verschiedene Restaurants und auch Aquaventure, einer der größten und schönsten Wasserparks weltweit. Versteht sich selbstredend, oder?
Alle Rutschen sind ästhetisch gestylte Kunstwerke, die auf einer 30 Meter hohen Pyramide beginnen und für Thrill und Action sorgen. Eine von ihnen führt in einer Glasröhre durch ein Haifischbecken.
Den Menschen scheinen die Ideen für Verrücktheiten nicht auszugehen.
Ein anderes unglaubliches Highlight sicherte Dubai im Jahre 1999 durch seine Eröffnung Aufmerksamkeit.
Das selbst ernannte 7 Sterne Hotel Burj Al Arab( eigentlich gibt es ja nur 5 😉) für 1.2 Milliarden Dollar wurde auf einer künstlichen Insel vor dem Strand ins Meer gesetzt.
Das architektonische Wahrzeichen des Emirats hat die Form eines vom Wind geblähten Dhau Segels. Auf die kreisrunde riesige Plattform im 28. Stock können sich Gäste, die den großen Auftritt lieben, vom Helikopter bringen lassen.
Manchmal kreisen hier auch ein paar sündhaft teure Rennwagen herum.
Nein, ihr habt recht. So etwas kann man einfach nicht glauben. Das liegt außerhalb unseres Vorstellungsvermögens.
Auch für die Architektur scheint es keine Limits zu geben.
Wir bestaunen an den Gebäuden unglaubliche Kaleidoskope aus Glas, Sand und Beton. Dem
Spiel mit Formen, Farben und Materialien sind keinerlei Grenzen gesetzt.
Filigrane Ornamente und Kalligrafien prägen die Architektur modernster Hochhäuser und auch vieler Hotels in Dubai.
Natürlich sind die hoch aufragenden Wolkenkratzer der Stadt keine Leuchtfeuer der Geschichte oder Tradition. Dennoch machen sie diese Metropole zu einem unverwechselbaren Ort.
Elemente der östlichen und westlichen Kultur werden auf eine bewundernswerte Art vereint,
und der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelingt, ohne den traditionellen Charakter des Landes zu verlieren.
Doch an Dubai scheiden sich auch die Geister.
Nicht alle berauschen und begeistern sich an dieser Anhäufung der Superlative.
Viele empfinden Überdruss und Abneigung angesichts von Luxus und Megakonsum, der hier zur Tagesordnung gehört.
Betrachtet man den Rest der Welt, ist das Leben hier teilweise oberflächlich, mitunter vielleicht sogar auch ein wenig dekadent.
Wir hatten drei interessante Tage in Dubai, freuen uns aber, wieder in unser normales Leben zurückzukehren. Das ist mehr unsere Welt.Read more











Was könnte man mit dem vielen Geld Gutes tun.... Sorry, absolut nicht meine Welt 😖 [Babsi]