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- Giorno 1
- mercoledì 17 luglio 2024
- ⛅ 24 °C
- Altitudine: 90 m
GermaniaWelldorf50°57’1” N 6°25’18” E
Abfahrt und Anreise
17 luglio 2024, Germania ⋅ ⛅ 24 °C
Am frühen Nachmittag des 16. Juli 2024 nehmen Anna und Jonas ihr Wohnmobil bei Kuki in Nörvenich in Empfang.
In Welldorf wird der Wagen bepackt und ausgestattet mit allem, was man für einen Campingurlaub benötigt.
Unser Ziel ist Skandinavien und morgen soll es losgehen: wir natürlich mit unserem Camper - Anna, Jonas und Enkelhund Milla im gemieteten Wohnmobil.
Für Anna und Milla ist es der erste Campingurlaub ihres Lebens; Jonas ist als Kind selten anders gereist. Woran er sich noch im Einzelnen erinnert, weiß ich nicht so genau.
Am 17.7 geht es los: die Tanks sind voll, die Laune bestens und das Abschiedskommitee bestehend aus Papa, Mama, Oma Reisky und den Hunden Emmi, Zoe und Oscar wünscht uns eine gute Reise.
Flensburg ist unser erstes Ziel. Die Fahrt in den Norden gestaltet sich unerwartet zäh: eine Baustelle löst die andere ab. Milla erträgt alles erstaunlich gelassen und gut gelaunt, ist es doch ihre erste große Fahrt.
Aber alles, was zählt ist, dass sie bei Anna und Jonas sein darf - am liebsten auf dem Schoß. ❤️.
Hinter Münster der erste Schock: Wir haben Millas Papiere, die sie für die Einreise nach Schweden braucht, vergessen!
Was nun?
Zurückfahren? Reiseziel ändern? Auf Risiko gehen ( Viktor: au ja!) Oder die Papiere nachsenden
lassen?
Wir entscheiden uns für Option 4 und bitten Richard, Annas Vater, uns die Dokumente zu einer DHL Station in Flensburg zu schicken. In deren Nähe befindet sich der erste Platz, den wir ansteuern wollen.
In Hamburg vor dem Elbtunnel geraten wir in einen mörderischen, den letzten Nerv tötenden Stau.
Mehr als 2,5 Stunden bewegen wir uns vielleicht 5 Kilometer vorwärts....die erste harte Probe für die Beiden und Milla.
Entsprechend spät erreichen wir am Abend den Campingplatz : der ist voll, die Rezeption geschlossen und es regnet. Worst case Szenario 💀
An einem kleinen See finden wir einen leeren Parkplatz und entscheiden uns, die Nacht hier zu verbringen.
Als Jonas nochmal zur Toilette muss, drückt Viktor ihm unseren goldenen Spaten in die Hand. Jonas erinnert sich noch vage daran, was zu tun ist: Grube ausheben, Geschäft verrichten, Grube mit Erde zuschütten. Anna traut ihren Ohren und Augen nicht und schaut wie vom Donner gerührt. So was hat sie noch nicht erlebt, und
ich bin mir nicht sicher, ob sie schon in dieser ersten Nacht an die Heimreise denkt. Aber nach außen schlägt sie sich auf jeden Fall sehr tapfer. 👏👍❤️
Recht früh am nächsten Morgen knirscht es auf dem steinigen Untergrund des Areals: Der erste PKW bringt 4 Wanderer ( kein Problem), dann folgt ein zweiter, ein dritter ... und schließlich der zwanzigste!!! Unser gestern noch einsamer, leerer Platz ist binnen einer halben Stunde proppenvoll.
Einem Ameisenhaufen gleich
beginnen die eifrigen Wanderer, eine Bierzeltlandschaft für die Riesengruppe aufzubauen.
Schnell springe ich aus dem Wagen und will ihnen mitteilen, dass wir unsere Camper gleich wegfahren, um ihnen mehr Platz zu machen.
In dem Moment kommt ein großer DHL Bus und biegt auf den sowieso schon vollen Parkplatz.
Heraus hüpft eine gelb gekleidete Fahrerin mit leuchtend pinken Haaren.
Spaßeshalber sage ich: " Ich warte gerade auch auf ein Paket von DHL", woraufhin die junge Botin meint: "Ich habe etwas abzugeben für eine Anna Reisky. Sind Sie das?" Mir bleibt der Mund vor Staunen offen stehen. Da steht sie da : ein kleines, buntes Persönchen mit einem großen gelben Postauto und einem Umschlag mit Millas Papieren in der Hand!
Das ist doch nicht möglich!!!
Sie hatte herausgefunden, dass man Richard eine falsche Nummer von der DHL Station durchgegeben hatte ( nach dem Aufstehen wollten wir da heute hinfahren- so zumindest war der Plan).
Ihr war also klar, dass wir das erwartete Päckchen auf diese Weise nicht bekommen konnten.
Also ruft sie kurzerhand Anna an, bespricht sich mit ihr, ändert ihre eigentliche Route und überbringt uns persönlich das Paket an dem einsam am See gelegenen Parkplatz. Wenn das kein unglaublicher Service und ein wirklich bemerkenswerter Einsatz ist! Tausend Dank dafür!
Glücklich und ohne weitere Zwischenfälle machen wir uns auf den Weg nach Kopenhagen, wo wir schließlich am Nachmittag ankommen.Leggi altro











Wir wünschen euch eine tolle und spannende Zeit. [Alex und Anne]