• Richtung Norden - Te Paki Dünen

    31 de outubro, Nova Zelândia ⋅ ☁️ 17 °C

    Für uns geht es weiter Richtung Norden.
    Die Gegend ist recht hügelig und streckenweise stark bewaldet ( mit Kiefern, Zypressen und baumartiger Heide). Entsprechend führt der Highway mal bergauf und mal herunter. Er wurde mit all seine Steigungen und Kurven komplett dem Relief der Landschaft angepasst. Also fahren wir hoch und runter, links und rechts und genießen dabei die weiten Ausblicke auf die Landschaft rings um uns herum.
    Die Northlands sind dünn besiedelt. Kaum zu glauben, dass die Millionensradt Auckland keine 400 Kilometer entfernt liegt.
    Immer wieder gibt es riesige, nicht enden wollende Weideflächen.
    Die einzelnen Farmen liegen meilenweit auseinander. Das Leben muss hier ganz schön einsam sein.
    Einspurige Brücken, auch "One-Lane Bridges" genannt, sind in Neuseeland aufgrund der geringen Verkehrsdichte und Kostengründen weit verbreitet. Die Verkehrsregelung erfolgt durch Vorfahrtsschilder, die anzeigen, welche Richtung Vorrang hat.
    Auf dem Weg zum Cape Reinga begegnet man dem Schild „Te Paki Great Sand Dunes“.
    Wir biegen am Abzweig ab und fahren durch eine wunderschöne grüne Landschaft mit Bäumen, Wiesen, Kühen und Schafen – doch es stellt sich einem die Frage: Wo, bitte, sollen denn hier Dünen sein?

    Dann, ganz plötzlich stehen wir vor einer atemberaubenden Landschaft.
    Das kleine Flüsschen „Te Paki " markiert die Grenze zwischen zwei Hälften: Sandgebiet, die
    " gelbe Hölle " auf der einen und grüne Oase, die " grüne Hölle“ auf der anderen Seite.
    Wir sind sprachlos und können nicht aufhören, Fotos von dieser unglaublichen Szenerie zu machen.
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