• Richtung Nelson

    23. november, New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf dem Weg von Picton nach Nelson, unserem nächsten Ziel, hat Viktor wieder einen ganz besonderen Ort für einen Zwischenstopp entdeckt: Der kristallklare Pelorus River schneidet sich an dieser Stelle durch eine felsige Schlucht, die auf beiden Seiten von dichtem Urwald bewachsen ist – eine fast magische Landschaft.
    Kein Wunder, dass Regisseur Peter Jackson hier ein Stück Mittelerde entstehen ließ. Aber auch für Nicht-Hobbit-Fans ist der Pelorus River einen Besuch wert.
    Die mindestens 30 Meter tiefe Schlucht aus schroffen Klippen und riesigen herumliegenden Steinen, dazu die tiefgrünen neuseeländischen Buchen und Baumfarne – einfach nur unbeschreiblich schön.

    Der Pelorus River – seit kurzem wieder unter seinem Maori-Namen Te Hoiere bekannt – entspringt in der Richmond Range und mündet in den Pelorus Sound am nördlichen Ende der Südinsel, fast genau dort, wo die Fähre von der Nordinsel landet. Fast jeder Neuseeland-Reisende kommt hier auf der Fahrt von Picton in den Marlborough Sounds zum Abel Tasman National Park und der Golden Bay vorbei – kein Wunder, das will niemand verpassen.
    Übrigens fand hier 1979 der erste Bungy-Sprung Neuseelands statt!

    In Nelson angekommen beziehen wir unser kleines Chalet. Es ist groß, sauber und bietet ein eigenes Bad und eine kleine Küchenzeile.
    Auch ein Balkon gehört dazu.
    So viel Platz sind wir gar nicht mehr gewöhnt- in unserem Camper ist es tatsächlich sehr beengt.
    Viktor passt die Reisepläne an die veränderte Situation ( ohne Wohnmobil) an, derweil ich einen Riesenberg Wäsche abarbeite.
    Zum Glück sind Waschmaschine und Trockner in einem hervorragenden Zustand.
    Die Kleidungsstücke, die am Ende immer noch nicht ganz trocken sind, hänge ich auf Bügeln überall in unserem Zimmer auf.
    So ein Luxus - ich glaube, könnte mich glatt daran gewöhnen!!!
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