Big Apple
February 3 in the United States ⋅ ☁️ 1 °C
Heut Morgen haben wir dem Voodoo von New Orleans Lebewohl gesagt – na ja, zumindest so halb. Man weiß ja nie, ob der alte Zauber nicht doch noch im Kofferraum hockt wie ein beleidigter Alligator. Ein letztes Mal durch die schwülen Straßen, wo der Jazz aus den Gullydeckeln kriecht und der Staub Geschichten erzählt. Dann den Mietwagen abgegeben – über 3.000 km Mojo mehr auf der Uhr, y’all. Der Cowboy zieht den Hut, der Motor schweigt, und irgendwo lacht ein Voodoo-Gott leise in sein Rumglas.
Bevor’s Richtung Himmel ging, haben die Ladys noch ein ordentliches Sektfrühstück eingelegt – Southern Style: „It’s five o’clock somewhere“, Baby.
Punkt zwölf, High Noon, hob der Vogel ab ✈️, und zweieinhalb Stunden später: Bäm! Newark. Willkommen im Norden, Partner.
Und dann – wie ein Slide von der Mundharmonika zur Jazzband – ging’s mit dem Shuttle rüber nach Manhattan, wo der Asphalt nicht staubt, sondern glänzt. Kurz eingecheckt im La Quinta, keine Zeit verlieren, denn Tradition ist Tradition: Auf zur Zweiradgilde. Harley-Tempel, Baby. Mütze und Handschuhe 🧤 abgestaubt – New York meint’s ernst, hier weht der Wind nicht, der pfeift.
If you can make it here, you can make it anywhere.
Danach ging’s Schlag auf Schlag, wie ein New Yorker Satz ohne Punkt und Komma: Rockefeller Center, LEGO Store, St. Patrick’s Cathedral und Times Square – alles auf der To-doo-Liste, forget about it. Da stehst du als kleiner Vogtländer vom Dorf um die Ecke, guckst hoch – und zack, Kathedrale. So groß, dass dir die Kauleiste runterklappt wie ’ne schlecht geölte Klappe. Ehrlich. Unvorstellbar. Der Hammer. Holy moly, sagt der New Yorker, und meint das genau so.
Abendessen dann im Dallas BBQ 🍖 – und Leute, ich sag euch: Die spinnen, die Amis. Portionen wie Baupläne für Wolkenkratzer. So viel auf dem Tisch, dass selbst Walburga freiwillig auf den NY Cheesecake verzichtet hat – hier heißt der übrigens Junior’s Cheesecake, aber Junior ist da gar nix dran. That’s a fact, Jack.
Um wenigstens ein bisschen Ordnung in das kulinarische Chaos zu bringen, waren 2️⃣ große Tequila dringend notwendig. Medizinisch quasi. Erst hat der Magen kurz gezuckt wie ein Rodeo-Pferd, dann salutiert und gesagt: Alright, boss, jetzt läuft der Laden wieder. 🥃🥃
Jetzt klopfen wir uns den Staub – und den Großstadtglitzer – aus den Klamotten, lassen den Tag in den Straßenschluchten von New York ausklingen und hoffen, dass die Hupen irgendwann die Klappe halten. Spoiler: tun sie nicht.
Aber hey – that’s New York, baby 🤣🤩😇Read more






















TravelerSo ist halt NY, 😉. 🥳🤠😳😛🤑