Thierry Müller

Joined February 2020Living in: Thun, Schweiz
  • Day19

    Kiten Hua Hin

    Yesterday in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Die letzten beiden Tage, versuchten wir unser Glück beim Kitesurfen:
    Unser Lehrer sieht von der Ferne aus wie Captain Seebär. Besonders wenn er im Wasser steht - mit seiner grünen Mütze, braungebrannt, haarig und zerzaustem
    Bart steht er da. Alez Sanz hat über 25 Jahre Kite Erfahrung. Er war mitunter einer der ersten Generation.. und das merkt man gut..er teached so leidenschaftlich wie kein anderer am ganzen Beach.
    Tina ist zuerst an der Reihe. Da der Wind noch schwach ist und sie noch nie an einem Kite war. Sie versucht sich am Trainerkite und macht ihre Sache super. Schon in der ersten Stunde gehts ins Wasser. Das Gleitschirmfliegen und insbesondere das Groundhandling helfen enorm den Kite schneller zu beherrschen. Erschöpft aber mit einem grossen Smile kommt sie nach ca. 1-1.5h in den Schatten um zu Chillen.
    Für mich hats noch zu wenig Wind. Wir warten bis dieser ein wenig auffrischt und mit ca. 10-12kt (Knoten) bläst. Mit einem 15er Duoton Dice versuch ichs..nach einem Jahr Kite-Pause wiedermal ins Wasser🏄‍♂️🤙🏽. Bodydragging klappt einwandfrei und nach kurzer Zeit fahre ich auch wieder Downwind. Allerdings ist die Strömung, welche aus der selben Richtung wie der Wind kommt, ca. 4-5kt stark..sprich ich habe ein Delta von plus- minus 6-8kt Wind. Es reicht zwar gerade mal aus, aber für meine Fähigkeiten halt doch noch nicht ganz um Upwind zu fahren. Höhe halten klappt. Wenn da nur nicht meine "Weak-Side" wäre. Bei dieser ich immer wieder das Board, mit meinem Frontfuss ins Wasser drücke (falsche Gewichtsverlagerung), welche mich nach jedem umfallen wieder locker 30-50m Downwind kostet. Die Steine kommen näher. Also entscheide ich mich die letzten Meter zu Bodydragen, - was ich auch Upwindy behersche und was mich wieder weg von den messerscharfen Steinen bringt. Ein guter Refresh und ein noch besserer Start für Tina.
    Am Mittwoch fahren wir mit der ganzen Schule an einen anderen Spot, da man am Hua Hin Beach immer Mittwochs nichts kommerzielles anbieten darf.
    Der Spot ist viiiiiiel besser als der Hua Hin Beach, insbesondere für Anfänger. Zwar heute leider viel zu wenig Wind, aber ziemlich flaches Wasser, kleinere Wellen und weniger Strömung (ca. 2-3kt).
    Alex packt sofort seine Übungsmaten aus und drückt Tina und Michèle umgehend die Kites in die Hand. Irgendwann kommt Alex zu mir, zeigt mir meinen 15er Kite und fragt mich, ob ich weiss, wie der Kite aufgebaut wird. Lut - mein Kitelehrer in Mexiko hat mir in meinen ersten 5 Stunden unglaublich viel mitgegeben -, daher ja, aber halt eingerostet. Der Wind ist leider einfach zu schwach. Daher packen wir den 15er Duotone Capa aus, ein Foile - oder auch Softkite genannt. Dieser Kite ähnelt einem Gleitschirm viel mehr und Alex ist sich sicher das mir dieser mit meiner Paragliding- Vorgeschichte wohl besser gefällt. Im Direktvergleich ist der Tube eine fliegende Schwimmweste, während der Capa ein Fluggerät ist. Die Power ist wirklich unglaublich, doch mit den süssen 7-8kt Wind, abzüglich 2-3kt Strömung, ist dann halt ein 5-6kt Wind selbst mit dem Foilkite etwas zu wenig. Vorallem, da dies erst meine 9te Stunde, also quasi mein 3ter Kite Tag ist, und ich unbedingt vermeiden muss, dass dieser Kite ins Wasser fällt. Diesen bringst du nur noch seeeeeehr schlecht hoch.
    Nachdem mirAlex den Kite gestartet hat, gibt er ihn mir und lässt mich komplett selbständig arbeiten. Hochlaufen Bodydragen um die Power zu spüren und dann ab aufs Brett. Ich komme hoch, fahre einige Meter, bekomme aber einfach nicht genügend Power hin. Auch die Kitelehrer haben Mühe mit ihren Tube Kites die Höhe zu halten. Umso mehr freut es mich, dass ich den teuersten Schirm auf Platz fliegen durfte😍🤙🏽.
    Inzwischen ist Alex bei Tina. Als ich raus komme um eine kurze Pause einzulegen, sehe ich sie und Alex ca. 2 km weiter unten. Sie hat unermüdlich Bodydraging mit und ohne Board gemacht..und kam sogar kurzzeitig aufs Brett.
    Aber auch für Tina leider zu wenig Wind. Glücklich kehrt sie zurück. Während mir Alex bestätigt das es heute einfach wirklich zu wenig Wind hat und das selbst er mit dem Capa - seinem aktuellen Lieblingsschirm,- keine Höhe machen kann und wirklich alles aus im rausholen muss.
    Glücklich, zufrieden und mit einem neuen Abenteuer im Gepäck fahren wir zurück in den North Kiteboarding Club, wo wir sehr Müde helfen, die Sachen zu reinigen.
    Am Abend treffen wir uns mit Michèle am Nightmarket, wo wir Essen und rumschlendern.
    Ein toller Tag, obwohl sich Tina ganz leicht am Knie aufgeschürft hat und wir dieses mit Bepanthen und Merfen behandeln. Stay tuned..🤙🏽😍😜
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day16

    Indiana Jones

    February 24 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Die letzten zwei Tage haben wie mehrheitlich am Strand verbracht und auch paar Besorgungen erledigt. Die Bedingungen fürs Kiten sind im Moment eher suboptimal für Anfänger und die Kiteschule hat uns daher abgeraten im Moment einen Kurs zumachen oder in Thierrys Fall einen Refresher. Am Dienstag soll aber der Wind kehren. Daher haben wir unseren Aufenthalt auch verlängert.
    Für heute haben wir einen Ausflug mit dem Roller geplant.
    Ursprünglich wollten wir wilde Elefanten im Kui Buri Nationalpark schauen gehen. Wir fragen bei Florian, dem Restaurantbesitzer unser Unterkunft nach, ob er uns einen Tipp hat, wie wir diesen am besten erreichen können. Er rät uns aber davon ab. Laut ihm sind auch diese Tiere zugeritten und in der Nacht angebunden und die Freiheit der Tiere nicht echt. Ob dies stimmt, können wir nicht beurteilen. Aber da wir vor vier Jahren einmal den Fehler, mit dem Besuch einer Elefantenanlage gemacht haben, entschliessen wir uns, Flos Ratschlag zu folgen. Er empfiehlt uns die Phrayanakhon Höhle im Nationalpark Khao Roi Sam Yot.
    Diese ist ca. 50 Min Rollerfahrt von Hua Hin entfernt.
    Am nächsten Tag inspizieren wir also den Roller und machen Fotos von den bereits vorhanden Schäden. Wie vorbildlich wir doch sind. Starten und los. Bereits bei der ersten Abbiegung hauts uns fast auf die Schnauze. Die Federung, die wahrscheinlich einknickt und die neuen Pneus sind dafür verantwortlich. Puuuh mein Herz rast. 🙊🙈
    Thierry ist am verhungern und schon ganz schwach daher hat die Nahrungssuche Priorität. 😅🤣 Bei einem Supermarkt machen wir halt und kaufen uns etwas zu Essen. Ein Strassenhund schleicht um uns herum und schaut einem mit traurigen Hundeaugen an. Ich beherrsche mich und fasse ihn nicht an, obwohl ich gerne würde. Aber ich gehe zurück in den Supermarkt und kaufe Trockenfutter. Es gibt noch weitere Streuner die in der Nähe sind. Er beginnt sofort an zu fressen. Der zweite Hund der dazugekommen ist, interessiert sich aber nicht gross für das Futter sondern beginnt mir nach zu laufen. Ich glaub er möchte Streicheleinheiten, aber ich getrau mich nicht. Ich liebe Tiere aber ich hab zuviel Respekt vor einem Biss. Erst als wir losfahren geht er zum Futter. Wie gerne hätte ich beide mitgenommen.
    Die Rollerfahrt führt uns durch Hinterland, an Ananasplantagen und Tempeln vorbei.
    Der Eingang des Nationalparks liegt vorne am Meer. Es gibt zwei Optionen zum Eingang zu kommen. Entweder per Boot oder zu Fuss. Wir entscheiden uns für letzteres. Der Aufstieg beginnt. Schon nach kurzer Zeit bin ich klitschnass. Es ist wahnsinnig heiss und die Hitze macht mir etwas zu schaffen. Wie Thierry weise meint; D Hitz isch heiss. 🤦‍♀️🤦‍♂️🤣🤣
    Der Viewpoint entschädigt aber für vieles. Wir kommen auf der anderen Seite am Strand an, an welchem die Boote die Touristen rauslassen. Dann kanns ja nicht mehr weit sein.....Denkste....Das Märtyrium fängt erst an. Der Eigentliche und noch viel steilere Aufstieg zur Höhle beginnt erst. Der Jahresunterschied zwischen Thierry und mir macht sich nun bemerkbar.🤣🤣 Während Thierry wie ein Steinbock 🐐 die Treppen hoch springt, bin ich die Schnecke im Umzug. Auch die Tropfspur die ich vor lauter schwitzen hinterlasse ist passend. 🐌
    Die Strapazen lohnen sich aber. Der Ort den wir vorfinden ist wie auf einem anderen Planeten. Die Fotos können die Magie und die Schönheit nicht offenbaren.
    Nach Überschreiten des Bergkammes geht es wieder steil hinunter in die erste Höhle. Wer jetzt ein dunkles Loch erwartet liegt falsch. Die Höhle ist offen. Bäume und Sträucher wachsen in der Mitte und werden von den eintretenden Sonnestrahlen beleuchtet. Wenn du nach oben blickst siehst du die Hell Bridge. Eine natürlich gebildete Steinbrücke.
    Das eigentlich Highlight kommt aber erst noch. Und der Moment wenn du die zweite Höhle betrittst ist Atemberaubend. Ich fühle mich wie in einem Indiana Jones Film. Als hätte ich endlich den Ort, an welchem der versteckte Schatz liegt gefunden. Es ist magisch. In der Höhle auf einem kleine Hügel, umgeben von Bäumen und Vegetation, wurde im Jahr 1890 ein kleiner Pavillion gebaut. Zu Ehren der Könige welche die Höhle besuchten. Von der Höhlendecke wachsen Lianen herunter
    Auch hier wieder das eintretende Sonnenlicht.
    Der Abstieg ist einiges leichter.
    Auf dem Nachhause weg kaufen wir am Strassenrand die beste Ananas die wir je hatten. Die Verkäuferin ist super lieb.
    Dann noch kurz an den Strand zum abkühlen.
    Zum Abendessen möchten wir endlich wieder mal ein Curry. Von der Unterkunft wird ein Restaurant empfohlen, welches wir testen wollen. Wir werden wegen der schärfe gefragt. Ich nehme Medium und Thierry spicy. Es soll aber Touristenschärfe sein. Das Essen ist sehr lecker. Thierry fängt an zu husten und schwitzen. 🤣 Doch etwas schärfer als gedacht. 🌶
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  • Day13

    Fussgängerstreifen? Überbewertet.

    February 21 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Dank thailändischem Fahrstyle, massiver Tempoüberschreitung und überholen auf beiden Spuren, schaffen wir es noch rechtzeitig an den Bahnhof.💪
    Jetzt nur noch den Zug finden. 🚉
    Ööööh das ist der Bahnhof? So klein? Ich habe einen riesen Bahnhof wie Zürich erwartet. Kaum sind wir in der Tickethalle werden wir sogleich von einer Frau empfangen, welche uns zum Zug resp. in den richtigen Wagon begleitet und die Sitze zeigt.
    Nach 6 1/2 Stunden unspektakulärer Zugfahrt kommen wir in Hua Hin an.
    Einfach zum Zugklo noch paar kurze Worte.🚽
    Es ist ein Stehklo und so eng das man kaum hinein oder heraus kommt. Das eklige dabei ist, dass du gezwungen bist, auf den Rand des Klos zu stehen, welcher total verpisst ist, um überhaupt die Türe öffnen zu können. Aber dies nur schnell am Rande und als Tipp für weitere Reisende, nicht die flächsten Flip Flops anzuziehen. Und unbedingt einen Pullover im Rucksack dabei haben da der Zug dermassen gekühlt ist, dass sogar unser Thierry kalt hat.
    In Hua Hin angekommen, schultern wir unsere Backpacks und haben laut Google Maps ca. 20 Min Fussmarsch zu unserer Unterkunft. Doch schon die Strassenüberquerung gestaltet sich als eine Herausforderung. Nirgends eine Ampel oder Fussgängerstreifen. Wir warten uuuuuund warten. Doch nirgends gibt es eine Lücke, welche die Überquerung ermöglicht. Also warten wir halt noch ein bisschen mehr. 🤷‍♂️🤷‍♀️ haben ja Zeit 🙈
    Am Anfang wars noch interessant den vielen Roller und Autos zu zuschauen aber irgendwann werden die Rucksäcke schwer.
    Thierry; ,,Schätzu bi 3 muesch losrenne, gäu"!
    Ig: ,,Nei aber de wärde mr no überfahre".
    Thierry: ,,Mou, du muesch! D Asiate mache das o so, mir sie da nit ir Schwiz. Bisch parat? 1,2,3. Go".
    Ich glaub wenn Thierry nicht die Initiative ergriffen hätte würde ich immer noch mit meinem Backpack an der Strasse stehen.
    Wir durchqueren eine kleine Gasse. Und dann......eine 4 Spurige Strasse mit doppelt soviel Verkehr. Wieder kein Fussgängerstreifen in Sicht. Are you kidding me?!?
    Doch diesesmal haben wir Glück und ein Polizist hilft uns über die Strasse.👍
    Unsere Unterkunft befindet sich oberhalb einer Kiteschule resp. gehört zum Laden und Restaurant dazu.
    Wir bestellen Burgers. Wohl die Besten die wir je hatten. Das Essen ist gigantisch. Alles frische Zutaten.
    Müde fallen wir ins Bett. Und ich bin ehrlich gesagt froh, wiedereinmal eine Nacht ohne Geckos zu verbringen und warmes Duschwasser zu haben.
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  • Day13

    Tik Tok

    February 21 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Tik tok tik tok. Die Uhr tickt. Ich werde langsam etwas nervös. Werden wir unseren Zug noch erwischen?

    Unsere Reise geht weiter nach Hua Hin. Wir nehmen den Zug um 10;40 von Surat Thani aus. Von Sao Phao nach Surat Thani wollen wir den Bus nehmen.
    Haben aber keine Chance, trotz Google Translate und Bildern herauszufinden, um welche Zeit der Bus fährt. Also entscheiden wir uns für das ,,teure" aber sichere Taxi. In Thailand müssen die Plätze vorgängig reserviert werden. Du kannst nicht einfach wie bei uns in den Zug einsteigen. Daher müssen wir pünktlich ankommen.
    Nach einer nicht so guten Nacht meinerseits, mit unwohl sein und erbrechen, warten wir auf unser Taxi, welches um halb 9 kommen sollte. Eigentlich haben wir Sarah angwiesen es für 8 Uhr zu besteĺlen. Aber sie hat ihren eigenen Kopf und meint halb 9 reiche. 🙈
    Mein Erbrechen und unwohl sein ist zum Glück nicht von Lebensmitteln verursacht sondern von anderen Komponenten. Ich vermute die Massage, die unzähligen Mückenstiche auf welche ich stark reagiere, das Antihistaminikum, zu wenig Wasser getrunken und die 2 Margarithas auf leeren Magen haben mir den Rest gegeben. Warum leerer Magen? Tja Sarah hat zwar eine grosse Speisekarte aber anscheinend null Bock zu kochen. Auch das im Preis inbegriffene Frühstück war nicht immer leicht zu bekommen.
    Warum wir nicht einfach sonst in ein Restaurant sind? Dies ist im kleinen untouristischem Örtchen Sao Phao gar nicht so einfach. Es gibt keine üblichen Restaurants, niemand versteht englisch und da wir keine Hühnerbeine oder sonstiges essen wollen blieben uns nicht viel Alternativen.
    Zurück zum Taxi. Dieses kommt zwar pünktlich, aber unsere Zugtickets, welcher der Fahrer ausdrucken sollte, sind natürlich nicht dabei. (Der Fahrer ist ein Freund von Sarah und sie hat ihm unsere pdfs der Tickets gemailt).
    Also machen wir einen Stop vor seinem Geschäft. Nach 15 Min kehrt er zurück hat aber nur die Zahlungsbestätigung ausgedruckt. Mon Dieu 🙈 Thierry versucht ihm verständlich zu machen, dass dies nicht die Tickets sind. Der Fahrer ruft den Typ vom Geschäft an, welcher etwas Englisch spricht. Dieser wiederum will uns für blöd verkaufen und behauptet es reiche so. Thierry bleibt hartnäckig da ganz klar steht, dass die Tickets nur ausgedruckt gültig sind. Also erneut in das Geschäft. Thierry geht mit. Mittlerweile ist es 9 Uhr. Das Navi zeigt mir 90 Min fahrt an. Natürlich ohne gross Verkehr. Unser Zug geht 10;40. Also nur 10 Minuten Zeit den Zug zu finden. 😱
    Wird Thierry die Tickets bekommen? Werden wir rechtzeitig den Zug erwischen?
    Fortsetzung folgt... .
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  • Day12

    Die gefühlt 100 - Jährigen..

    February 20 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Die letzten drei Tage hatten wir in Sao Phao ziemlich stürmisches Wetter: Sonne, Wind, Regen, Sturm und hohe Wellen. Umso mehr Zeit hatte ich, mich um meine Schulter zu kümmern:
    Anfangs noch seeeeeeehr zögerlich und gar mit dem Ursprungsplan, es gar nicht erst zu wagen oder versuchen.. Erzählte mir Sarah Jane am ersten Abend von den zwei alten Masseuren ihres Vertrauens. Die beiden Arbeiten in einer Art "Local Klinik". Hier ist es üblich, dass quasi JEDE Verletzung mit Massagen therapiert werden.

    Ich dachte mir: "Alte Leute, die angeblich seit gefühlten 1000 Jahren Massieren... = 👍🏽..Hilfts nix, so schadets nix... und zudem.. viel schlimmer kanns momentan eh nicht werden..".
    Ich bat also Sarah..mir einen Termin zu organisieren..

    WAAAAAAAAAAHNSINNNNNNN.....,
    was die alte Frau und der alte Mann - alle nennen Ihn "Oncle" -, in drei Sitzungen an drei Tagen und ingsamt 5.5h Massagezeit mit mir gemacht haben.
    Es ist wirklich, wirklich unglaublich..es scheint als spühren die herzigen, alten Leute deinen Body und wissen genau wo und was das Problem ist. Es schmerzte teilweise wirklich unglaublich sehr. Vor allem beim Ersten Mal, als mir die Lady mit Ihren Finger alle Muskelstränge, Bänder und Sehnen zurechtweiste. Natürlich wurde auch sehr viel an meinen Beinen massiert - fast noch mehr als mein Oberkörper.
    Das erste Mal war ich bei der Lady, danach zwei Mal beim Oncle. Wir konnten nicht kommunizieren, viel mehr waren es Laute und Zeichensprache. Doch sie zeigten mir diverse Übungen, welche ich den Tag über machen sollte.
    Dank Hilfe von Googel Translater und der Klinik-Managerin wurden die Laute auch zu ganzen Sätzen.
    Bereits bei der ersten Sitzung gab mir die Lady eine Art Salbe von Ihrem Tempel mit. Und so auch beim letzten Mal, wo ich Muscle-Relax Pillen sowie eine sehr, sehr starke Creme als Abschiedsgeschenk erhielt. Natürlich gab ich Ihnen nebst dem Trinkgeld noch mal ein extra grosses Trinkgeld.
    Das ganze kostete mich 1320 Baht inkl. grosszügigen "Tipps" (EN für Trinkgeld) - umgerechnet ca. 41.50.- CHF.

    Nebst den 2 liebevollen und wunderbaren 2 Masseuren, erhielt ich wiederum von Tina😍 und von Zuhause die grösstmögliche Unterstützung:
    Silvio der mir via Mämmu Tipps&Tricks und eigene Erfahrungen seiner Verletzung mitteilte..., Mämmu und Vättu..., meine ganze Family sowie meine guten Freunde, die mir zahlreiche Genesungswünsche und/oder Tipps zukommen liessen und nicht zu letzt Ursula, welche mir 2 sehr Hilfreiche Tipps (AT & Selbstheilung aktivieren) zukommen lies😅👍🏽👍🏽 oder Helena, die mich bezüglich Massage beriet..
    DANKE EUCH ALLEN VIELMALS😘.
    Meine Freude ist unbeschreiblich gross😜🤙🏽🍍🌄🤿🏓 - konnte ich schon nach der ersten Sitzung, wieder alleine mein T-Shirt anziehen.

    Mir ist Bewusst, dass dies womöglich noch nicht alles gewesen sein könnte und ich um eine (teure) Nachkontrolle in der Schweiz oder wer weiss wo, nicht herum kommen werde.
    Dennoch werde ich die kommenden Wochen und Tage, die Übungen durchziehen und die Schulter belasten.. nicht all zu sehr, aber dennoch jeden Tag Belasten und auch Sport machen.. halt einfach so wie mir die Beiden geraten haben.
    Hoffe es hält, ansonsten sehen wir dann weiter.
    😅👍🏽🍍🤙🏽
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  • Day10

    Plan B

    February 18 in Thailand ⋅ 🌧 28 °C

    Wieder mitten in der Nacht werden wir von lauten Geräuschen geweckt. Es stürmt und regnet. Thierry geht auf die Veranda um unsere Schwimmsachen reinzuholen.
    Auch am morgen ist das Wetter nicht besser. Zeitweise peitscht der Regen in einer Kraft und die Wellen brechen so stark das unser Häuschen bebt. 😅🙈🤪
    Machen können wir heute nicht viel. Lesen, schlafen und sein. Gegen halb 1 geht Thierry in die Massage. Ca. 2 1/2 Stunden später kommt er freudestrahlend zurück. Die Massage hat geholfen und der Arm lässt sich wieder in alle Richtungen bewegen. Dies ging vorher nicht mehr. Für die 2 Stunden Massage der Schulter und des Nackens wurden 400 Baht verlangt. Das sind 13 Franken 🙈 Natürlich gibts noch Trinkgeld. Morgen ist gleich die nächste Sitzung. Es ist wirklich phänomenal was die Leute geschafft haben. Das Ursprungsproblem ist wahrscheinlich noch nicht behoben. Doch wurden Sehnen, Bänder und Muskelstränge in die richtigen Bahnen zurück geführt.
    Wir wollten eigentlich unseren Aufenthalt verlängern. Aber das Wetter sieht für die nächsten Tage laut Meteoapp nicht viel besser aus. Alternativen müssen her. Wir schauen das Wetter in Koh Phangan an. Mist, genau so schlecht. Da wir später Richtung Bangkok und Norden wollen ist Hua Hin eine Option. Meteo App erneut angeschaut. Wetter perfekt.
    Hua Hin ist zudem ein Kitespot. Für Thierry natürlich ein Paradies. Obs die Schulter mitmacht werden die nächsten Tage zeigen. Aber endlich noch paar Strandtage wären schon schön.
    Bei einem Glas frischem Fruchtsaft, plaudern wir mit Sarah über unsere weitere Reiseroute. So erfahren wir das im Moment in Chiang Mai und Pai, wo wir hin wollen, die Bauern die Feldern verbrennen. Sarah ratet uns ab hoch zu reisen.
    Das Verbrennen der Felder wird übrigens jedes Jahr gemacht und verursacht gewaltige Luftverschmutzungen. Das Tragen von Atemschutzmasken wird empfohlen, da die Luft dermassen ungesund ist. Die Regierung will dies in Zukunft verbieten. Zur Sicherheit fragen wir wieder Thierrys Onkel, ob er mehr darüber weiss. Thierrys Tante ist Thailänderin und wohnt in der Nähe von Chiang Mai. Noy ist so lieb und ruft umgehend aus Zürich ihre Verwandten an. Auch diese raten uns davon ab
    Plääääätsch 💧Soeben ist unser Plan ins Wasser gefallen. Da wir möglichst frei und flexibel sein wollten, haben wir zum Glück nichts vorgebucht. Die Ortschaft Pai nicht besuchen zu können nervt mich zwar, aber janu....dann halt Plan B erstellen.
    Auch reden wir viel mit Sarah über das Coronsvirus. Sie ist besorgt über die weitere Entwicklung. Heisst für uns, unser nächstes Reiseziel Vietnam im Auge zu behalten.
    Fürs Abendessen empfiehlt uns Sarah ein Restaurant welches ca. 25 Minuten mit dem Roller entfernt ist. Roller an und los brettern. Thierry fährt wie immer souverän und hat null Probleme mit dem linksverkehr. Die Strecke zieht sich. Hungrig und voller Vorfreude kommen wir an. Aber ehrlich, mir hats überhaupt nicht geschmeckt. 🙈 Mein deep fried Chicken wurde in der gleichen Friteuse frittiert wie das Seafood. Ich mag Fisch aber nicht wenn ich Poulet bestelle. Thierry Poulet war nicht essbar. Es bestand nur aus knorpeln. Die Thai mögens 🙈🙉
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  • Day9

    Teufelsgefährt und Fredy

    February 17 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Als wir an der Busstation in Sao Phao aussteigen, werden wir sogleich von einem Mann in oranger Weste angesprochen. Auf Thailändisch. Soweit wir erraten können, will er uns zur Unterkunft fahren. Mit seinem Roller. 😂 Wir versuchen ihm verständlich zu machen, dass wir zuerst in den 7/11 Shop und Apotheke müssen. 🛒💊
    Er hält den Verkehr für uns an und bringt uns auf die andere Seite zum Shop. Ach wie süss von ihm. Richtig um unser Wohlergehen besorgt. 😍 Neeee ist er gar nicht. 🙈
    Auf der anderen Strassenseite angekommen merken wir, dass er kein Wort verstanden hat. Sein Roller steht nämlich direkt vor dem Laden und er gestikuliert uns aufzusteigen. 🛵 Wir ignorieren ihn und gehen in den Laden um Wasser zu kaufen. Sobald wir wieder nach draussen kommen gehts wieder los. Er läuft uns nach und zeigt immer wieder auf sein Gefährt. Dummerweise müssen wir noch Geld beziehen und die ATMs stehen natürlich direkt vor dem Shop. Unser neuer Freund zeigt sich auch da wieder sehr zuvorkommend. Als er mir dann aber ,,helfen" will und vor lauter Ungeduld plötzlich neben mich kommt und auf den Knopf drücken will, wirds uns dann aber doch zu bunt. Wir nehmen unsere Backpacks und steuern die Apotheke an. Niemand hier spricht Englisch. Aber das haben wir ja auch gesucht. Mit Händen und Füssen geht dann doch alles. 👋🦶
    In der Zwischenzeit habe ich der Homestay Besitzerin geschrieben wie wir am besten zu ihr an den Strand gelangen. Sie verweist uns auf die Rollerfahrer. Nein bitte bloss nicht. Wie soll das überhaupt gehen? Habe schliesslich 2 Rucksäcke, Backpack und Tagesrucksack. So auf den Roller? Erst heute morgen als ich den Kontrollblick unters Bett gemacht habe, um sicher zugehen nichts vergessen zu haben, bin ich beim aufstehen rückwärts vom Gewicht nach hinten gezogen worden und auf den Boden geplumpst. Was wenn ich auch auf dem Roller Schlagseite bekomme? Laufen ist keine Option. Zu weit und zu heiss. Und mit Thierrys Schulter sowieso nicht. An dieser Stelle sei zu sagen; der Schulter gehts besser. Thierry sieht das ganze gelassener. Allerdings muss er gestehen, dass auch er sich nicht vorstellen kann, wie dies mit 2 Gepäckstücken pro Person gehen soll. Aber wir sind ja schliesslich in Thailand. Dort werden teilweise bis zu 4 Personen auf einen Roller gepackt. Hühner und Hunde nicht mitgezählt. Nach langem Zureden von Thierry willige ich ein mir das ganze anzusehen. Aber zum ansehen komme ich nicht. 😅 Mein kleiner Rucksack wird mir aus der Hand genommen und vorne ins Körbli gepackt. Und dann heissts rauf auf das Gefährt. 🛵 Zum Glück dauert die Fahrt nicht länger als 5 Minuten. Wie sich herausstellt kennen die Rollerfahrer unsere Homestaybesitzerin und haben Freude das sie uns fahren konnten.
    Unser Homestay liegt direkt am Strand. 4 kleine süsse Häuschen. Sarah die Besitzerin empfängt uns nett und zeigt uns die Zimmer. Wir haben aus Versehen ein Zimmer gemietet, welches das Badezimmer draussen gehabt hätte. Zum Glück ist das etwas teurere noch frei und wir überlegen nicht lange. 🙈
    Sarah kommt ursprünglich aus England. Lebt aber seit 22 Jahren in Thailand und ist mit einem Thailänder verheiratet. Sie gibt uns viele Tipps und Ratschläge. Thierry bietet sie an, ihn morgen in die Klinik ihres Vertrauens zu bringen. Dort soll ein Einheimischer die Schulter mit Massage therapieren. Nach anfänglicher Skepsis (Angst das es schlimmer werden könnte), möchte Thierry die Therapie versuchen. Zum Abendessen kocht uns Sarah ein Massanam Curry. Lecker. 😋
    Da unser Zimmer keine Glasfenster hat, sondern die Fenster offen(aber mit Gitterstäben davor gesichert sind) haben wir natürlich Besuch von Geckos. Für mich kleine T-Rexs. Es braucht mich Überwindung neben diesen zu duschen und vorallem in der Dunkelheit aufs Klo zu gehen. Wie immer geb ich ihnen Namen, das hilft. Fredy ist Dauerbewohner und wohnt hinter dem Bild, neben dem Bett. Silvia, Paul und Charly habens sichs im Badezimmer gemütlich gemacht. Da sie Insekten fressen versuche ich sie als unsere neuen Haustiere zu sehen.
    Also dann: Gute Nacht Fredy, Charly, Silvia und Paul. 🦎😘
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  • Day9

    Day Trip: Kao Sok to Sao Phao

    February 17 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir reisen gerade im "Local Bus" von Surat Thani nach Sao Phao, wo wir am Beach unser nächstes Air BnB gebucht haben.
    Keiner der im Bus anwesenden versteht Englisch, aber das kommt schon gut🤙🏽😜. Die Agency in Suratthani hat uns jedenfalls preislich gesehen VERARSCHT🤣.Wir zahlen wohl schon für eine Person mehr als das dreifache des Üblichen - so scheint es mir jedenfalls wenn ich die Banknoten sehe, die die Thais dem Driver zustecken😉
    Von Kao Sok to Surat Thani: 200 THB p.P. (ca. 6 CHF), 1.5h fahrt im Mini Bus.
    Von Surat Thani to Sao Phao: 350 THB p.P (ca. 11 CHF), ? 1-2h?🤷🏽‍♂️, fahrt im Local Bus. Obwohl wir auch dort eigentlich ein Minibusticket gekauft hatten.
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  • Day8

    Kao Sok National Park

    February 16 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    "Früh" aus den Federn, stehen wir kurz vor Acht an der Homestay-Reception, bereit das morgenessen zu bestellen.
    Wir beide nehmen das Omelette und bedienen uns am Getränkebuffet.
    Anstatt um 0830, kommt unser Driver halt um 0900..tja macht nix, er vergisst uns wenigsten nicht😅
    Wir fahren ca. 1h gegen Osten zu. Mit kurzem Halt an einem Touri-Shop, um allenfalls noch Stirnlampen für die Höhle zu kaufen. Danach gehts direkt an den Pier des "Kao Sok National Park".
    Dort angekommen, instruiert uns "Green" unser Tourguide übers weitere Vorgehen.
    Wir ärgern, bzw. fragen uns einwenig über den Rest unserer Gruppe, da unser Guide bereits ein 24ger Gascho mit Wasser trägt, und uns, die Gruppe, bittet das Zweite zu tragen. Nachdem die anderen nicht drauf reagieren, nehme ich, welchen meinen linken Arm in der Schlinge schone, das Gascho unter meinen rechten Arm.
    Tina, wie sie ist, reisst mir das Ding aus den Händen. Doch provokativ lasse ich dies nicht zu.. doch dann endlich merkt die eine Frau der 8 köpfigen Franzmann-Gruppe ETWAS, und packt ihren gut gebauten Hächel (Mann), schreitet zu uns und mir, bzw. quasi Tina das Gascho doch noch ab zu nehmen😅.

    Im Boot platz genommen und die obligate Schwimmweste angezogen, cruisen wir mit unserem Seerosenmixer auch schon durch den unfassbar schönen See namens "Ratchaprapha" oder "Cheow Lan Lake".
    1 Stunde und div. Pics weiter, erreichen wir das kleine schwimmende Dorf wo wir Lunch erhalten. Es gibt div. Thai- Essen, wobei ich an dieser Stelle versucht bin das Wort "Thai" mit "🗑Rubish🚮" zu ersetzen 🙈😉..man konnte es Essen, aber naja..die 🍍Früchte🍉 dagegen waren super frisch🥰😋.

    "Green" informiert uns weiter und bald brechen wir auf, um mit dem Dschungeltrekking zu beginnen. Zwar werden wir von der Franz-Frau einwenig merkwürdig angeschaut, als Sie bemerkt, dass auch ich die einarmige Absicht habe den Trek mit zu machen, doch das ignoriere ich gekonnt🤙🏽😜.

    Im Dschungel angekommen gehts tiefer und tiefer, wir staunen ehrlich gesagt nicht schlecht..die angekündigten 3h Trekking bewahrheiten sich zu unserer grossen Freude. Kurzer Stopp, Rauchpause für unseren Guide, der sich hier quasi die ganze Lunge weg raucht.
    Und dann stockt mir der Atem...🙈🤷🏽‍♂️🥶😰😱😱😱 ...
    Fragte Tina noch vor 1min unseren Guide, ob wir hier Baden gehen können...? Er meinte allerdings nur, dass wir hier zu Nahe an der Höhle sind, bzw. andersrum, wir von hier aus nochmal 1.5 km zum anderen Höhlen Eingang hätten (dieser Ort war also der Punkt an dem wir, egal wie wir die Cave durchtrekken, sowieso wieder hinkommen.).
    Ich war immernoch wie gelähmt und brach keinen Pieps raus...😰, dann endlich sage ich stotternd zu Tina: "Sssscccccchlaaaaaange...🐍". Und danach auf Englisch, ziemlich leise "Snake, Snake", Green fragt mich "Where?" - der Rest der Gruppe und die Kids kommen alle zu unserem Felsen rüber -, während ich mit dem Finger ins Wasser zeige. Die rund 1 - 1.5m lange "King Cobra" zieht ihre Bahnen durchs Wasser, und kreuzt einen kleinen Wasserstaudamm, bevor sie sich verzieht... Green schreitet sofort in Ihre Richtung um sicherzustellen wo sie hin geht. Er, der selber Schlangen überhaupt nicht mag, kommt zurück und meinte nur: "King Cobra, verry Dangerous". Obs stimmt weiss ich nicht und Google bringt da auch nichts😉.
    Ps: Bereits die 2te 🐍 in 2 Tagen und wir sind noch nicht in Bangkok oder im Norden Thailands😉

    Alle die nun die Cave nicht betreten wollen, können an diesem Spot nun rund 1.5h warten, während wir anderen nochmals 1.5km durch den Dschungel wandern um den Höhleneingng der "Nam Talu Cave" zu erblicken.
    Das Tempo wird nun um einiges höher, da nur noch Tina, die Franz-Kids, die Franzmänner, Green und ich dabei waren. Die Eine der beiden Franz-Frauen wollte (zu unserem grossen Glück) nicht in die Cave - sie war ein unglaublicher Bremsklotz -, da entschied sich die Andere, es Ihr aus Loyalität, gleich zu tun.

    In der Cave gehts richtig zur Sache: Zwei riesen grosse Spinnen, Fledermäuse und das kalte Wasser im Bach..das Terrain und der Weg (zu unserer freudigen Überraschung) wirklich nicht einfach, sondern teilweise sehr anspruchsvoll, aber nicht gefährlich 😜🤙🏽🏔🏞.
    Zudem versteht Green seine Sache wirklich gut, man merkt dass er hier aufgewachsen ist und die Natur, ihre Bewohner und das Wetter kennt und lesen kann.

    Zurück aus den Caves, gibts bei einem Früchte zVieri, den beiden im Camp gebliebenen Canadian-Ladies, einiges zu erzählen.
    Noch ein Sprung ins warme Wasser des Sees und dann gehts auch schon zurück an den Pier🚤.

    Auf der Rückreise halten wir mit unserem Minivan ganz zufällig am Air BnB (Tanoshi Clamping), welches Tina unbedingt buchen wollte, jedoch bereits overbooked war, um den Sonnenuntergang fotografisch fest zuhalten.
    Doch ich habe erstmals andere Priotitäten: Eine schwarz-silberne, eins zu eins Thaikopie meines geliebten L200 steht auf dem PP (Thaikopie = mehr Beulen😉) 🥰😍🥰.
    Danach kümmere auch ich mich noch um den Sunset🌄.
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  • Day7

    ..my stupid Shoulder‍♂️..

    February 15 in Thailand ⋅ ☀️ 34 °C

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade daraus🤫😋...

    Heute morgen war kein schönes erwachen für mich. Meine linke Schulter schmerzte so stark,dass ich weinen musste. Den linken Arm konnte ich daher überhaupt nicht mehr Bewegen und auch den Kopf kaum mehr drehen. Tina merkte sofort das etwas nicht stimmt und kümmerte sich liebevoll um mich. Sie gab mir umgehend einen Painkiller und klebte mir ein Wärmepflaster auf.
    Naaa toll, am Tag wo wir von unserem kleinen Container am Strand nach Kao Sok weiterreisen wollen, kann ich morgens nicht mal selber meine sieben Sachen packen - der pure Horror für mich. Insbesondere wenn ich mir vorstelle, die weiteren 3 Monate in Asien rumzureisen.
    Doch Tina versuchte mir Mut zu zusprechen, welchen ich jedoch in dieser Situation überhaupt nicht mit ihr teilen konnte. Wohlwissend, dass ich am gestrigen Tag (Freitag, 14. Februar 2020 - ja, der Valentinstag) extra viel im Meer badete um meine Schulter mit ganz leichten Physioübungen zu mobilisieren und mit leichten Brust- und Kraulschwimmübungen auflockern wollte.
    Offensichtlicherweise war dies wohl leider die falsche Selbsttherapie für diesen Moment.

    Was ist den eigentlich passiert fragst du dich sicher schon lange?! Und vorweg schonmal: " Nein, wir sind nicht mit dem Scooter auf die Nase geflogen (Holz anrühren).
    Ich hatte in der Wintersaison 2018/2019 einen kleinen Skiunfall bei dem ich mir ein sog. Schulter- Impingement zugezogen habe.
    Physio,Chiro, Massage...das ganze prozedere. Ca. zwei Wochen vor unserem Abflug nach Singapur wache ich eines Nachts mit fast dem gleich starken Schmerz wie heute morgen auf. Tag für Tag wurde es ein wenig besser..doch selbst nach 4 Tagen hatte ich immer noch Mühe meinen Arm zu bewegen. Tel an Hausarzt - keinen Termin vor Abflug beim Spezialisten mehr möglich (nur Notfall) - Einigung: Fliegen, Ferien und danach Spezialist.

    Vieles geht mir heute Morgen durch den Kopf: Wie blöd ich doch bin..nicht schon früher die von mir immer wieder erwähnten, springenden und laut peitschenden Sehnen endlich zeigen zu gehen. Doch warum auch? Jeder Therapeut und Arzt sagte mir während der 3 Monatigen Aufbauphase, dass es nomal sei..und viel Zeit brauche. Ok dachte ich mir..und da ich nicht riesen grosse schmerzen hatte denke ich mir auch nicht viel mehr dabei.

    Doch jetzt sind wir in Thailand... zwar Medizinisch gesehen ein sehr fortschrittliches Land - in Bangkok soll es teilweise die weltbesten Ärzte geben. Aber denoch eine für mich unschöne Vorstellung, eventuel hier meine Schulter zeigen zu gehen. Ich kann mein Problem ja nicht einmal richtig auf Deutsch erläutetn wie sollte ich es auf Englisch.
    Zudem meinte Hamid (mein Onkel) ganz klar: a.) Geh nach Bangkok, wenn du es zeigen musst. b.) Schau das sie Englisch sprechen, zumindest der Arzt. Und c.) Frage immer zuerst was es Kosten wird (only Cash!).

    Ehglichgesagt bin ich ziemlich im Loch. Tina macht zwar wirklich alles und hilft mir wo sie nur kann. Sie packt mir den gesamten Rucksack und ich stehe nur da und helfe einhändig. Sie spricht mir ganz viel Mut und liebe Worte zu, doch ich wills und kanns an diesem morgen nicht hören.

    Was passiert nun mit unsere Reise? Können wir weiterreisen? Sollte ich besser hier schon ins Hospital? Werde ich in diesen Ferien noch Schwimmen können? Fragen über fragen und vor allem sehe ich aktuell ziemlich schwarz fürs Kiten...was mich unglaublich anscheisst.

    Ich erzähle/ frage Tina in einer zwar traurigen jedoch aggressiven und unschönen Tonlage, ob ihr klar sei, dass dies auch das Ende unserer (diesjährigen) Reise bedeuten könnte.
    (Ich denke mir: Die Reise die wir uns doch so lange erarbeitet, erkämpft und gewünscht haben...)
    Sie antwortet mir in aller seelen ruhe: "Ja, ist mir bewusst." Lächelt und packt weiter am Boden meinen Rucksack. (In diesem Moment wars mir nicht bewusst, erst heute Abend beim niederschreiben dieses Textes wurde mir klar, dass ich mich ab diesem Moment, innerlich beruhigen konnte. Den ab da hatte ich eine grosse Erleichterung, dass es ihr bewusst ist, sie aber wie auch sonst bei Ihr üblich, Gelassen reagiert😄 aber schliesslich wollen wir den Teufel nicht an die Wand malen... ab diesem moment konnte ich wieder rational denken. Denn die Fragen über Fragen erloschen sofort.)

    Ich beginne meine Gedanken zu fokusieren und versuche mich kurz und prägnant zu fassen. Die Painkiller scheinen auch langsam einwenig zu wirken. Vieles aus dem Führungslehrgang kommt mir in solchen Situationen zu gute, allerdings, half mir Tina mit diesen unscheinbaren paar Worten mehr, als alles andere.
    Ich begann die genaue Story meiner Unfallgeschichte, mit div. relevanten Details nieder zu schreiben. Ich wollte das Mämu in der CH kontakt mit meiner Krankenkasse aufnimmt, und wollte ihr möglichst einfach die allerwichtigsten Infos geben, die sie braucht, damit die Situation bei der Versicherung ordnungsgemäss gemeldet werden kann und einem allfälligen Spitalbesuch nichts im Wege stünde - falls es nicht besser würde. Wohlgemerkt, es war ja jetzt kein Unfall, sondern vermutlich ein Folgeschaden - doch ich will nicht weiter "Rateburgern", will see it...
    Bereits als ich den Text fertig geschrieben hatte viel mir noch mehr "unbehagen" ab, ich wusste Mämu und Vättu kümmern sich in der Schweiz um alles.

    In der neuen Unterkunft angekommen, die Apotheke vom Taxidriver (Jooms Dad) nicht angefahren und auch die Busstation nicht gezeigt, sank unsere Laune nochmals ab..
    Zum einen ich mit meiner provisorischen Tüchli- Armschlinge, zum anderen an der Reception eine junge schwangere Thai Frau, die nicht wirklich viel Englisch spricht, will uns gleich schon Tagesausflüge etc. Verkaufen. Obwohl wir noch nicht mal das Zimmer gesehen haben, reagiert Tina wiedereinmal super und nimmt jeglichen Wind aus den Segeln.
    Das Zimmer inspiziert und einwenig genervt, dass wir nun irgendwie doch kein eigenes Badezimmer haben. Erhalte ich eine WA von Mämmu: "Arzt ruft dich heute Nachmittag (CH Zeit an), siehe Mail." Ich schaue ins Mail und frage mich, was in der CH wohl wieder alles kompliziert gemacht werden muss; sitze ich doch aktuel am Boden eines mikrigen Thai Zimmers, erhalte ich einen Skype anruf: "Mämu?", "J....a, h....lo t....y.." hönt es aus dem Lautsprecher meines S10 doch wir hören einander nicht. Ich schreite zur Reception zum Wlan um erneut kontakt herzustellen.
    Mämu ind Vättu erleutern mir das Vorgehen, ich erwähne jedoch, dass ich bestimmt nicht einen Anruf eines Arztes aus der CH abnehmen werde, um mit Ihm irgendwelchen Versicherungskram durch zu sprechen, die Kosten würden ja wohl ins unermessliche steigen. Wir canceln den Anruf.
    Nebst Tinas reaktionen heute Morgen und Tagsüber, half mir dieser Anruf meiner Eltern sehr. Die Worte meiner Eltern: "Den Tag zu nehmen wie er kommt.." und all die anderen Tipps helfen mir sehr (Gelassenheit, etwas das mir leider oft schwer fällt..🙈🤦‍♂️).
    Drei, meiner wohl wichtigsten Menschen in meinem Leben, merkten wohl an diesem Tag - egal ob weit weg oder ganz nahe -, ganz genau wie es mir ging und was ich brauchte.
    😘DANKE!!!😘

    In Kao Sok suchten wir nun die Apotheke, wo ich die Salben, die mein Onkel Hamid mir empfahl, fanden, sowie einen Magenschoner und Schmerzmittel.

    Ich habe zwar immernoch starke schmerzen, kann den Arm trotz Medi kaum bewegen und sollte nun endlich schlafen 😉 - doch wollte ich meine Gedanken unbedingt noch niedeschreiben.
    Es geht mir jedoch tausend mal besser als heute Morgen. Warten wir mal den kommenden und die nächsten Tage ab. Ich hoffe natürlich sehr stark, dass meine entzündete Schulter durch schonen des Arms und regelmässiges Salben abheilt.

    Vor lauter Eigengedanken, vergesse ich fast die positiven Sachen zu erläutern:
    Es stellt sich heraus, dass unsere Homestaymanagerin namens Eid eine unglaublich liebevolle und intressierte Frau ist. Sie erklärt uns den gesamten Weg zur Apotheke, gibt uns Tipps für meine Schulter, schaut auf die Natur, und und und...ebenfalls einen Scooter organisiert sie uns (ja, ich fahre an dem Nachmittag noch Roller, allerdings mehr oder weniger einhändig😉 - habe ja auch genügend Übung dank bspw. dem Redbull Alpenbrevet. Zudem ist momentan die aller beste Position für meine Schulter: gestreckter oder gewinkelter Arm, nach vorne oder leicht nach unten zeigend und aufgestützt / stabilisiert. Kaum Seitenbewegung, kein seitliches Heben des Arms, kein Druck und vor allem kein Drehen des Arms. Die Rollerposition ist also quasi perfekt...bloss jaa keinen Sturz😉, aber es gilt eh immer der Grundsatz: "Do not have an accident in Asia". Zudem bewahrt uns der Roller vor einem 45 min Marsch an der prallen Sonne. Und auch Eid meint: " Überlegt es euch gut, heute ist es wirklich sehr heiss..".)

    Der Rollerverleiher ist ebenfalls ausgesprochen nett. Ein junger Mann namens "Pan". Seine Scooter sind äusserst gepflegt und gut gewartet. Den Unterschied zu anderen Verleihern sehe wir von 1000 km aus. Die Bremsen sind fast wie bei unseren eigenen 2 Rädern gewartet.

    Den Abend lassen wir schliesslich bei einem wunderbaren Essen in unserem Homestay- Restaurant ausklingen. Wir essen eines der wohl besten roten Currys überhaupt.
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