Cusco
September 3, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C
Cusco ist die dritte Stadt, die wir bis jetzt in Peru gesehen haben, und die schönste. Wobei die Schönheit der Stadt im Vergleich zu Lima und Arequipa gemessen wird, die eher unattraktiv sind.
Cusco liegt, wie eine Tasse, im Tal, umgeben von Hügeln, an denen sich die Siedlungen der Stadt erstrecken. Am schönsten ist es am Abend, wenn alles beleuchtet ist.
Um 6:30 Uhr kommen wir mit dem Nachtbus in Cusco an. Den ersten Blick aus dem Bus Terminal habe ich auf dem ersten Bild festgehalten.
Nachdem ich meine Akklimatisationsphase überstanden habe, ( den ersten Tag war ich außer Gefecht)
war es auch möglich, endlich Cusco zu erkunden. Allerdings haben wir soviel außerhalb der Stadt besucht dass wir keine Zeit hatten sie zu genießen.
Die Gassen Cuscos sind sehr eng. Man muss aufpassen, auf dem Gehweg zu bleiben, um nicht von den vorbeikommenden Autos erfasst zu werden. Wie überall gibt es auch in Cusco große Kontraste: gut restaurierte Gebäude, teure Hotels und gleich daneben fast auseinanderfallende Ruinen.
Zuerst besuchen wir nur die Qorikancha, den Inkatempel in Cusco – den Sonnentempel. Nach der Ankunft der Spanier wurde der Tempel sowie sein Garten bis auf kleine Fragmente zerstört. Der Konvent Santo Domingo wurde an deren Stelle erbaut. Heute kann man beide Architekturen an einem Ort bewundern: die Präzision der Inkas und die Baukunst der Spanier.
Auf dem Weg zu den Ausgrabungen der archäologischen Ruinen der Hochkultur musste ich an deren solide und präzise Architektur denken, während ich die heutigen Gebäude in Cusco sah. Diese liefern ein Armutszeugnis der heutigen Architektur. Wahrscheinlich werden die meisten Gebäude in eigener Regie errichtet.
Um möglichst viel zu erfahren, buchen wir eine geführte Tour. Unser Guide Leo begleitet uns zuerst zu Saqsaywaman, einer imposanten Anlage. Leo erklärt mit Nachdruck, dass dieser Platz ausschließlich religiösen Zeremonien diente und nicht als Fortifikation genutzt wurde. Die beeindruckende Bauweise und die Höhe bieten einen schönen Blick auf Cusco von oben.
Nur ein paar Autominuten entfernt liegt der nächste archäologische Komplex, Q'enco. Hier kann man einen weiteren Zeremonienort samt dem Opfertisch sehen. Die Mutter Erde wurde hier gewürdigt. Unser Guide versichert uns, dass die Inkas keine Menschenopfer durchgeführt haben. Laut anderen Quellen wurden allerdings kindliche, gut erhaltene mumifizierte Leichen in der Region des heutigen Argentinien gefunden. Im Mund der Kinder wurden Coca-Blätter gefunden, und die Leichnam zeigte keine weiteren Gewalteinwirkungen.
Eigentlich hat Cusco einen recht schönen Plaza de Armas, den wir nur flüchtig am Abend gesehen hatten. Am letzten Tag ist Alfred krank. Ich kam totmüde von einem Tagesausflug zum Vinicunca zurück und habe keine Kraft mehr, um noch einmal durch die Stadt zu laufen. Es bleibt mir noch zu viel regeln, bis wir am nächsten Tag zurück nach Arequipa geflogen waren.Read more




















TravelerJa ja so ist es in der Welt , weil ich wegen meine Krankheit wusste , dass ich nirgendwo einige Orte /Länder die über 1000 m Höhe liegen SO habe ich unzählige Bücher sowie Filmen über Südamerika gelesen .
TravelerUnd jetzt reise ich mir euch und sehe alles mit deinen Augen DANKE gracias mi amiga 🫶
TravelerHola querida Renata, con mucho gusto ❤️