• Windhuk

    29. januar, Namibia ⋅ ☁️ 25 °C

    ein Mal mehr konnten wir einen wunderschönen Campingplatz, mitten in der Hauptstadt Namibias anfahren. Einen Platz, der mit so viel Geschick und Liebe gestaltet wurde, haben wir wirklich nicht erwartet.
    Am zweiten Tag wurden wir von einer lokalen Reiseleiterin auf eine Tour durch Windhuk geführt.
    Naja, die Stadt an sich bietet nicht viel, dafür waren die Erzählungen sehr interessant.
    Wir erfuhren, dass hier die Bezeichnungen "schwarz", "weiss" und "farbig" ganz normal und korrekt sind. Auch dass alles, was nicht niet- undnagelfest verstaut, oder verschlossen ist ratz fatz gestohlen wird. Alle Gebäude und Parks sind mit hohen Elektrotzäunen, oder Natodraht umgeben.
    Namibia war von 1884 bis 1915 als Schutzgebiet eine deutsche Kolonie und hiess Deutsch-Südwestafrika.
    Schon erstaunlich, dass hier und an anderen Orten richtiges deutsch gesprochen wird. Auch Strassen und Schulen tragen deutsche Namen. Sogar einen deutschsprachigen Radiosender gibt es, wir konnten zum Beispiel Helene Fischer und Peter Maffay geniessen.
    Wichtig zu wissen ist auch, dass die deutsche Herrschaft nichts mit Apartheit zu tun hat.
    Auf dem Weg nach Windhuk passierten wir einen Steinbruch. Es wird "blauer" Marmor abgebaut. Und wohin wird er exportiert ????
    Na ??? Nach Italien, genauer nach Carrara 😁😁.
    Den Abend genossen wir auf "Geschäftskosten" im fantasievollen "Joes Beerhouse"
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