• Pasta für alle

    April 26 in Germany

    Nachdem der Morgen wieder gegen kurz nach 8 begonnen hat haben alle sich zunächst sehr entspannt für den Tag gerichtet. Zumindest bis Pierluca, die Kontaktperson vom Airbnb, uns via WhatsApp informiert hat, dass wir die Unterkunft bis 10 Uhr statt 11 Uhr wie bisher angekommen verlassen müssen. Das hat mit 15 Minuten Verspätung dann auch mehr oder weniger gut geklappt. Die Reinigungskraft hat zu dem Zeitpunkt schon vor der Wohnungstür gewartet bis auch der letzte Lockenstab noch hektisch eingepackt und Schuhe angezogen wurden. Auf den Stress gab es dann erst mal Kaffee, frischen Orangensaft und einen Snack für die Reisegruppe ehe um 12 Uhr ein unbekannter Programmpunkt anstand. Treffpunkt war das Restaurant Gustavo V auf einem kleinen Platz in der Altstadt. Zur Begrüßung gab es für die rund 15-köpfige Gruppe ein Glas Prosecco ehe wir nach drinnen gebeten wurden. Ab da war auch klar, was wir machen: in einem sehr modernen Gewölbekeller waren zwei lange Tische aufgebaut, die mit allerlei Koch- und Backutensilien ausgestattet waren. Neben Tagliatelle, Tortellini und Ravioli mit Ricottafüllung stand auch ein Tiramisu auf der Tagesordnung. So waren wir die nächsten 1,5h beschäftigt - mit tatkräftiger Unterstützung des italienischen Küchenchefs, der uns motiviert und mit musikalischer Begleitung jeden Schritt erklärt und gezeigt hat. Das Tiramisu hat jeder für sich selbst zubereitet, die Nudelsorten wurden zusammengelegt und im Anschluss für uns zubereitet. Mit guter Laune haben wir uns dann draußen an eine lange Tafel gesetzt. Zusammen mit einem Glas Wein wurde uns dann zunächst die Pasta serviert, danach das eigene Tiramisu. Alles super lecker und zum Abschluss hat jeder noch die Rezepte des heutigen Tages per QR Code mitbekommen. Glücklicherweise hatten wir noch 2h Zeit ehe die Zugfahrt zum Flughafen und damit die Rückreise anstand. Das Restaurant hat uns netterweise erlaubt, unser Gepäck für die Zeit aufzubewahren, sodass wir noch mal los durch die Stadt in Richtung Hafen spaziert sind. Neben den unzähligen Booten und ein paar Anglern gab es auch eine kleine Strandbar, bei der wir uns kurz ausgeruht und gesonnt haben. Statt die Zeit mit einem Getränk zu verbringen bestand der Wunsch auf ein letztes leckeres italienisches Eis, weshalb wir uns langsam auf den Weg zurück zum Restaurant gemacht haben. Der Zwischenstopp bei der Eisdiele war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung - jede unserer Sorten war super lecker. Gestärkt haben wir dann unsere Koffer und Rucksäcke eingesammelt und sind 20 Minuten in Richtung Zug gelaufen. Mit kleinem Umweg standen wir dann nur noch vor der Herausforderung an Tickets zu kommen. Es war kein Ticketautomat wie am Flughafen aufzufinden. Stattdessen gab es tap tap - Kreditkarte dranhalten, Strecke fahren und nach dem Aussteigen noch mal die Karte dranhalten. Hat bei den meisten auch geklappt, lediglich bei Jessy wurde nichts abgebucht. Am Flughafen sind wir dann erst mal entspannt durch die Sicherheitskontrolle ehe wir mit Snacks die übrige Zeit bis zum Boarding verbracht haben. Mit 20 Minuten Verspätung sind wir dann den Rückflug nach Zürich angetreten und um 22 Uhr gelandet. Danach gab’s noch eine Stunde Zufahrt nach Kreuzlingen für uns - Selina hat uns eine Haltestelle früher, nach ausgiebiger Verabschiedung, verlassen. Für Raphaela ging es dann noch 20 Minuten mit dem Auto nach Hause, Karen und Jessy sind wegen der langen Fahrt die Nacht über noch bei Marit geblieben. Totmüde sind wir dann ins Bett gefallen und kurz nach 8 wieder aufgewacht. Nach einem leckeren Kuchenfrühstück ging es dann auch für Karen und Jessy nach Hause. Ein bisschen müde aber ansonsten mehr als zufrieden scheint Karens JGA für alle ein tolles und ereignisreiches Wochenende gewesen zu sein. Auf eine tolle Hochzeit im Juni! Cheers 🥂Read more