• Von Aperol zu Aperol

    April 25 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Mit einem ersten Wecker um 8 Uhr haben wir uns langsam für den Tag gerüstet. Die entspannte Reisegruppe war dann nach diversen Outfit-Optimierungen gegen 10 Uhr bereit das Apartment zu verlassen. Erstes Ziel war Tiffany, ein Frühstückslokal, bei dem wir sogar zu fünft direkt einen Platz bekommen haben - 30 Minuten später wäre das tatsächlich nicht mehr der Fall gewesen. Gestärkt mit Rührei, Saft, Kaffee, Croissants oder auch einer Frühstücksbowl haben wir begonnen durch die Innenstadt zu schlendern. Gleich nach ein paar Minuten war ein Aperol to go ein verlockender Zwischenstopp. So haben wir einige Stunden verbracht. Die Kathedrale angeschaut, die kleinen Shops und vollen aber sehr typischen italienischen Seitenstraßen abgelaufen und immer wieder ein neues kühles Getränk auf dem Weg mitgenommen. Wir haben Fotos unter Palmen gemacht, Souvenirshops angeschaut und sind über den Markt „Piazza Bellaro“ gelaufen. Der Markt hatte eine Mischung aus Straßenverkauf von Obst, Fisch und allerlei Souvenirs aber auch kleine Lokale mit Streetfood anzubieten. Besonders gut hat uns da der Melo Spritz gefallen - eine Kreation aus frisch gepresstem Granatapfelsaft und Prosecco, garniert mit zweifarbigen Orangenscheiben. Dazu gab es dann noch einen Limoncello-Shot für jeden. Irgendwann haben wir uns dann noch in ein kleines Lokal für einen Pizza- und überbackenen Auberginen Snack gesetzt bevor wir uns auf den Rückweg zum Airbnb gemacht haben. Dort haben wir es uns dann richtig gutgehen lassen: Mit Sekt und Chips gab es eine Jacuzzi-Session auf der sonnigen Dachterasse unserer Unterkunft. Mit einem Uber haben wir uns dann 2h später auf den Weg zum Mondello Beach gemacht. Ziel war gegen 19 Uhr zum reservierten Restaurant zu gehen. Am Strand haben wir einige viele Fotos gemacht ehe wir die Zeit bis zur Reservierung bei einer Rooftop-Terasse mit DJ verbringen wollten. Das war weniger ein geplanter Programmpunkt aber die Stimmung und Location waren überzeugend. Das Publikum war allerdings mehr als interessant. Da man Getränke nur mit einem Coupon an der Bar bekommt und die Schlange an der Kasse zu lang war sind wir statt der zweiten Getränkerunde lieber zu einem Supermarkt gelaufen. Dort gab es einen Limoncello und einen Prosecco - für die Wegbegleitung zum Restaurant. Da wir schon einige Zeit auf der Rooftop-Terasse verbracht hatten und die Reisegruppe nicht die schnellste war haben wir auf dem Weg gleich zwei mal die Uhrzeit der Reservierung anpassen müssen. Dort angekommen gab es direkt wieder eine Getränkerunde und drei Pizzen zum teilen. Die Wartezeit wurde hier intensiv genutzt - Jessy hatte schwarze Kärtchen und weiße Stifte dabei um von jedem in der Runde er erfragen wie Karens Brautkleid wohl aussehen könnte. Das ganze wurde so ausführlich besprochen dass im Laufe des Abends sogar drei Mitarbeiter des Restaurants ihre Ideen zu Papier brachten. Nachdem die Ideen fertig besprochen waren sind wir ein Stück am Strand zurückgelaufen - dort hatten wir auf dem Hinweg eine kleine Rave-Party direkt am Strand gesehen, die unser nächstes Ziel werden sollte. Leider wurde uns zunächst der Eintritt verwehrt, da alle Tickets verkauft wurden. So standen wir ein paar Minuten davor und haben überlegt, was wir stattdessen machen könnten. Die Party war allerdings weiterhin der Favorit der Runde weshalb wir es gleich noch mal versucht haben. Dieses Mal wurden wir einfach zügig und ohne Eintrittspreis durchgewunken und waren nun ganz überraschender Weise Teil der Party. Mit einem leckeren Getränk wurde dann die nächste Zeit ausgelassen getanzt und gefeiert. Als die Party dann zu Ende war und alle sich auf den Weg machen mussten war der Plan zunächst mit dem Bus zurück in die Stadt zu fahren. Der kam allerdings nicht - eventuell weil der 25.April Tag der Befreiung ein italienischer Feiertag die Fahrzeiten eingeschränkt hat. So wurde es dann wieder ein Uber, das uns direkt zum Airbnb gemacht hat. Drei von uns sind dann noch mal schnell zum Supermarkt gegangen, eine hat sich für „ein Nickerchen kurz hingelegt“ und eine hat ohne Nickerchen Pause gemacht. Als dann alle wieder in der Unterkunft vereint waren stand eine nächtliche Jacuzzi-Session mit Eiscreme Begleitung an. Selbst das Nickerchen wurde dafür erstaunlicherweise unterbrochen, auch wenn keiner damit gerechnet hat, dass das passieren würde. So haben wir den Abend entspannt ausklingen lassen und sind dann gegen halb 2 müde ins Bett gefallen.Read more