Mysteriöses Reiseziel
April 24 in Switzerland ⋅ ☀️ 21 °C
Nachdem der Morgen für alle an unterschiedlichen Orten und Uhrzeiten gestartet ist wurde Karen gegen 8:30 Uhr in Esslingen zu ihrem JGA Trip von Jessy empfangen. Nach einer kleinen Kaffeestärkung wurde noch mal die Packliste von Karen - die zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte was sie die kommenden Tage erwartet - überarbeitet. Die zu Verwirrung ergänzte Stirnlampe und das Mückenspray durften Zuhause bleiben. Danach ging es 2h mit dem Auto nach Kreuzlingen an den Bodensee. Hier kamen auch die anderen Reiseteilnehmer Marit, Selina und Raphaela zusammen. Nach einer ausgiebigen Begrüßung wurde bei Marit Zuhause mittels Weißwurstfrühstück und zweierlei Kuchen die Grundlage für den noch unbekannten Ausflug geschaffen. Diverse Anspielungen, dass Karen eine Art Survival Camp oder Escape Room extreme bevorstand und oder ein paar alkoholische Getränke trugen zur guten Stimmung bei. Gegen 13 Uhr haben wir uns dann mit einer einstündigen Zugfahrt auf den Weg zum Flughafen in Zürich gemacht. Nun wuchs zwar die Wahrscheinlichkeit, dass die Reisegruppe ihr Ziel via Flug erreichen würde, der Zielort bleibt aber weiter unbekannt. So wurde Karen vor die Aufgabe gestellt, ihre Top 3 Vermutungen zu formulieren: 3. Porto, 2. London und 1. Barcelona sollte die Liste lauten - knapp daneben. Um die Ungewissheit zu überbrücken durfte Karen sich ein paar Aufgaben stellen. So wurde ein Lied performt, und allen Beteiligten ein persönliches Kompliment ausgesprochen, bevor wir uns nach der Sicherheitskontrolle noch ein Getränk auf der Terrasse genehmigt haben. Als wir danach am mysteriösen Gate angekommen waren und Karen das Reiseziel Palermo ausfindig machen konnte herrschte zunächst weiterhin wenig Klarheit. Karen der Geografieexperte war sich zunächst sicher, dass die Reise nach Spanien gehen sollte. Nachdem diese Falschinformation aus dem Weg geräumt werden konnte sind wir gut gelaunt und voller Vorfreude ins Flugzeug gestiegen. Nach 1,5h Flugzeit - einer der schönsten Flüge mit sonnigem Alpenpanorama - sind wir im Sizilianischen Parlermo gelandet. Via Zug haben wir uns dann noch mal 30 Minuten auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Jetzt gab es nur noch einen kurzen Spaziergang bis zu unserem Airbnb, den wir für einen Supermarktbesuch unterbrochen haben. Neben der tollen Obst- und Gemüseabteilung ist uns vor allem die Abteilung für Eiscreme aufgefallen - Eis mit einem separaten Behältnis für Toppings, Limoncello Eis oder auch Tiramisu. Ohne Eis aber mit Wasser und Sekt ging es dann endlich zu unserer Unterkunft. Nach kurzer Verwirrung wie die Haustür zu öffnen ist (via Link auf dem Smartphone) haben wir alles inspiziert und eine kurze Pause gemacht. Ein sehr süßes Airbnb mit Terrasse, 2 Schlafzimmern und einer Schalfcouch. Highlight war zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall der Jacuzzi und die zentrale Lage. Da die Reisegruppe schon ein wenig am Verhungern war haben wir uns ein nahegelegenes Restaurant für unser Abendessen ausgesucht und saßen keine 15 Minuten später bei Limoncello Spritz draußen bei Oste e Pizza. 3x Pizza und 2x Pasta - alles super lecker, aber auch ein bisschen zu viel. Den Rest haben wir eingepackt und sind auf dem Rückweg noch bei einer Eisdiele vorbeigekommen. Dort war gute Stimmung, weil der für unsere Bestellung verantwortliche Marco nicht in Reichweite war - dafür aber 5 andere vom Personal. Wir haben dann alle gemeinsam nach Macro gerufen und super leckeres Rieseneis bekommen. Aufgrund der Müdigkeit haben wir dann allerdings geschlossen, dass das Abendprogramm morgen stattfindet und sind zurück Richtung Airbnb und gegen Mitternacht ins Bett. Leider hat sich herausgestellt, dass die zentrale Lage an einem Freitag eine tolle Geräuschkulisse bereithält - so sind wir alle mehr oder weniger zügig eingeschlafen.Read more
Von Aperol zu Aperol
April 25 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C
Mit einem ersten Wecker um 8 Uhr haben wir uns langsam für den Tag gerüstet. Die entspannte Reisegruppe war dann nach diversen Outfit-Optimierungen gegen 10 Uhr bereit das Apartment zu verlassen. Erstes Ziel war Tiffany, ein Frühstückslokal, bei dem wir sogar zu fünft direkt einen Platz bekommen haben - 30 Minuten später wäre das tatsächlich nicht mehr der Fall gewesen. Gestärkt mit Rührei, Saft, Kaffee, Croissants oder auch einer Frühstücksbowl haben wir begonnen durch die Innenstadt zu schlendern. Gleich nach ein paar Minuten war ein Aperol to go ein verlockender Zwischenstopp. So haben wir einige Stunden verbracht. Die Kathedrale angeschaut, die kleinen Shops und vollen aber sehr typischen italienischen Seitenstraßen abgelaufen und immer wieder ein neues kühles Getränk auf dem Weg mitgenommen. Wir haben Fotos unter Palmen gemacht, Souvenirshops angeschaut und sind über den Markt „Piazza Bellaro“ gelaufen. Der Markt hatte eine Mischung aus Straßenverkauf von Obst, Fisch und allerlei Souvenirs aber auch kleine Lokale mit Streetfood anzubieten. Besonders gut hat uns da der Melo Spritz gefallen - eine Kreation aus frisch gepresstem Granatapfelsaft und Prosecco, garniert mit zweifarbigen Orangenscheiben. Dazu gab es dann noch einen Limoncello-Shot für jeden. Irgendwann haben wir uns dann noch in ein kleines Lokal für einen Pizza- und überbackenen Auberginen Snack gesetzt bevor wir uns auf den Rückweg zum Airbnb gemacht haben. Dort haben wir es uns dann richtig gutgehen lassen: Mit Sekt und Chips gab es eine Jacuzzi-Session auf der sonnigen Dachterasse unserer Unterkunft. Mit einem Uber haben wir uns dann 2h später auf den Weg zum Mondello Beach gemacht. Ziel war gegen 19 Uhr zum reservierten Restaurant zu gehen. Am Strand haben wir einige viele Fotos gemacht ehe wir die Zeit bis zur Reservierung bei einer Rooftop-Terasse mit DJ verbringen wollten. Das war weniger ein geplanter Programmpunkt aber die Stimmung und Location waren überzeugend. Das Publikum war allerdings mehr als interessant. Da man Getränke nur mit einem Coupon an der Bar bekommt und die Schlange an der Kasse zu lang war sind wir statt der zweiten Getränkerunde lieber zu einem Supermarkt gelaufen. Dort gab es einen Limoncello und einen Prosecco - für die Wegbegleitung zum Restaurant. Da wir schon einige Zeit auf der Rooftop-Terasse verbracht hatten und die Reisegruppe nicht die schnellste war haben wir auf dem Weg gleich zwei mal die Uhrzeit der Reservierung anpassen müssen. Dort angekommen gab es direkt wieder eine Getränkerunde und drei Pizzen zum teilen. Die Wartezeit wurde hier intensiv genutzt - Jessy hatte schwarze Kärtchen und weiße Stifte dabei um von jedem in der Runde er erfragen wie Karens Brautkleid wohl aussehen könnte. Das ganze wurde so ausführlich besprochen dass im Laufe des Abends sogar drei Mitarbeiter des Restaurants ihre Ideen zu Papier brachten. Nachdem die Ideen fertig besprochen waren sind wir ein Stück am Strand zurückgelaufen - dort hatten wir auf dem Hinweg eine kleine Rave-Party direkt am Strand gesehen, die unser nächstes Ziel werden sollte. Leider wurde uns zunächst der Eintritt verwehrt, da alle Tickets verkauft wurden. So standen wir ein paar Minuten davor und haben überlegt, was wir stattdessen machen könnten. Die Party war allerdings weiterhin der Favorit der Runde weshalb wir es gleich noch mal versucht haben. Dieses Mal wurden wir einfach zügig und ohne Eintrittspreis durchgewunken und waren nun ganz überraschender Weise Teil der Party. Mit einem leckeren Getränk wurde dann die nächste Zeit ausgelassen getanzt und gefeiert. Als die Party dann zu Ende war und alle sich auf den Weg machen mussten war der Plan zunächst mit dem Bus zurück in die Stadt zu fahren. Der kam allerdings nicht - eventuell weil der 25.April Tag der Befreiung ein italienischer Feiertag die Fahrzeiten eingeschränkt hat. So wurde es dann wieder ein Uber, das uns direkt zum Airbnb gemacht hat. Drei von uns sind dann noch mal schnell zum Supermarkt gegangen, eine hat sich für „ein Nickerchen kurz hingelegt“ und eine hat ohne Nickerchen Pause gemacht. Als dann alle wieder in der Unterkunft vereint waren stand eine nächtliche Jacuzzi-Session mit Eiscreme Begleitung an. Selbst das Nickerchen wurde dafür erstaunlicherweise unterbrochen, auch wenn keiner damit gerechnet hat, dass das passieren würde. So haben wir den Abend entspannt ausklingen lassen und sind dann gegen halb 2 müde ins Bett gefallen.Read more
Pasta für alle
April 26 in Germany
Nachdem der Morgen wieder gegen kurz nach 8 begonnen hat haben alle sich zunächst sehr entspannt für den Tag gerichtet. Zumindest bis Pierluca, die Kontaktperson vom Airbnb, uns via WhatsApp informiert hat, dass wir die Unterkunft bis 10 Uhr statt 11 Uhr wie bisher angekommen verlassen müssen. Das hat mit 15 Minuten Verspätung dann auch mehr oder weniger gut geklappt. Die Reinigungskraft hat zu dem Zeitpunkt schon vor der Wohnungstür gewartet bis auch der letzte Lockenstab noch hektisch eingepackt und Schuhe angezogen wurden. Auf den Stress gab es dann erst mal Kaffee, frischen Orangensaft und einen Snack für die Reisegruppe ehe um 12 Uhr ein unbekannter Programmpunkt anstand. Treffpunkt war das Restaurant Gustavo V auf einem kleinen Platz in der Altstadt. Zur Begrüßung gab es für die rund 15-köpfige Gruppe ein Glas Prosecco ehe wir nach drinnen gebeten wurden. Ab da war auch klar, was wir machen: in einem sehr modernen Gewölbekeller waren zwei lange Tische aufgebaut, die mit allerlei Koch- und Backutensilien ausgestattet waren. Neben Tagliatelle, Tortellini und Ravioli mit Ricottafüllung stand auch ein Tiramisu auf der Tagesordnung. So waren wir die nächsten 1,5h beschäftigt - mit tatkräftiger Unterstützung des italienischen Küchenchefs, der uns motiviert und mit musikalischer Begleitung jeden Schritt erklärt und gezeigt hat. Das Tiramisu hat jeder für sich selbst zubereitet, die Nudelsorten wurden zusammengelegt und im Anschluss für uns zubereitet. Mit guter Laune haben wir uns dann draußen an eine lange Tafel gesetzt. Zusammen mit einem Glas Wein wurde uns dann zunächst die Pasta serviert, danach das eigene Tiramisu. Alles super lecker und zum Abschluss hat jeder noch die Rezepte des heutigen Tages per QR Code mitbekommen. Glücklicherweise hatten wir noch 2h Zeit ehe die Zugfahrt zum Flughafen und damit die Rückreise anstand. Das Restaurant hat uns netterweise erlaubt, unser Gepäck für die Zeit aufzubewahren, sodass wir noch mal los durch die Stadt in Richtung Hafen spaziert sind. Neben den unzähligen Booten und ein paar Anglern gab es auch eine kleine Strandbar, bei der wir uns kurz ausgeruht und gesonnt haben. Statt die Zeit mit einem Getränk zu verbringen bestand der Wunsch auf ein letztes leckeres italienisches Eis, weshalb wir uns langsam auf den Weg zurück zum Restaurant gemacht haben. Der Zwischenstopp bei der Eisdiele war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung - jede unserer Sorten war super lecker. Gestärkt haben wir dann unsere Koffer und Rucksäcke eingesammelt und sind 20 Minuten in Richtung Zug gelaufen. Mit kleinem Umweg standen wir dann nur noch vor der Herausforderung an Tickets zu kommen. Es war kein Ticketautomat wie am Flughafen aufzufinden. Stattdessen gab es tap tap - Kreditkarte dranhalten, Strecke fahren und nach dem Aussteigen noch mal die Karte dranhalten. Hat bei den meisten auch geklappt, lediglich bei Jessy wurde nichts abgebucht. Am Flughafen sind wir dann erst mal entspannt durch die Sicherheitskontrolle ehe wir mit Snacks die übrige Zeit bis zum Boarding verbracht haben. Mit 20 Minuten Verspätung sind wir dann den Rückflug nach Zürich angetreten und um 22 Uhr gelandet. Danach gab’s noch eine Stunde Zufahrt nach Kreuzlingen für uns - Selina hat uns eine Haltestelle früher, nach ausgiebiger Verabschiedung, verlassen. Für Raphaela ging es dann noch 20 Minuten mit dem Auto nach Hause, Karen und Jessy sind wegen der langen Fahrt die Nacht über noch bei Marit geblieben. Totmüde sind wir dann ins Bett gefallen und kurz nach 8 wieder aufgewacht. Nach einem leckeren Kuchenfrühstück ging es dann auch für Karen und Jessy nach Hause. Ein bisschen müde aber ansonsten mehr als zufrieden scheint Karens JGA für alle ein tolles und ereignisreiches Wochenende gewesen zu sein. Auf eine tolle Hochzeit im Juni! Cheers 🥂Read more
































































