Ho Chi Minh City = Saigon
January 30, 2023 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C
Zuerst hatten wir gar nicht geplant nach Ho Chi Minh City (kurz HCMC) zu fahren, jedoch gab es in Can Tho dann doch nicht so viel zu sehen wie gedacht und einen Tag länger in Vietnam bleiben hörte sich für uns auch nicht so schlecht an.
Unsere nette Homestay Besitzerin buchte uns den Bus vor und es stellte sich als beste Busfahrt unseres Lebens heraus, sehr zu empfehlen die orange Firma Futa. Einerseits haben sie einen tollen Service: man wird von seiner Unterkunft zum Busbahnhof mit Minibussen abgeholt und dann vom Busbahnhof auch gratis ins Stadtzentrum gebracht. Es gibt überall so viele Mitarbeiter, dass alle sehr hilfbereit sind. Vorm Einsteigen mussten wir dann wieder die Schuhe ausziehen und fanden eine luxuriöse Busausstattung vor: Lederliegen mit eigenem TV, privaten Licht, Steckdosen, Vorhängen und Sicherheitsgurt (Foto). Dann bekam man gratis Wasser & Feuchttücher ausgehändigt. Bei einer kurzen Klopause bekam man gratis Schlapfen zur Verfügung gestellt und die öffentlichen Toiletten dort glichen die eines 4* Hotels. Alles in allem eine tolle Fahrt, man kommt sehr entspannt am Endziel an 😎
Die Hostelbesitzerin (Long Hostel) war auch sehr nett und half uns bei der Auswahl eines Busses für die Weiterfahrt.
Allgemein zu Ho Chi Minh City: die gesamte Region heißt schon noch Saigon aber der Stadtkern wurden in HCMC unbenannt. Wir gingen die vom Lonely Planet vorgeschlagene Route in der Innenstadt ab, die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen sollte. Unser Eindruck: nicht über drüber. Vom Verkehr her hätten wir es uns viel ärger vorgestellt: die Gehsteige waren nicht von Mopeds zugestellt und frei zum Gehen. Das Straße überqueren war aufgrund der mehrspurigen Straßen etwas stressiger, aber mittlerweile bringt uns da auch nichts mehr so schnell aus der Ruhe. Die Märkte und andere Sights an denen wir vorbei gingen wirkten alle eher heruntergekommen bzw nichts Besonderes. Wir gingen an einigen Kinos (scheinen fast nur regionale Filme zu zeigen) und einigen Schulen (Foto blaues Schild Hoa Bin) vorbei, auch mal spannend zu sehen. Von den Tet Feierlichkeiten war auch noch einiges zu sehen (Bühne, Deko, Straßenlichter). Und zum ersten Mal in Vietnam sahen wir einen Rettungswagen fahren.
Highlights in HCMC sollen die Notre Dame Kathedrale (von den Franzosen erbaut), der Unabhängigkeitspalast und das Post Office sein. Leider war die Kathedrale aber gerade komplett eingerüstet und man konnte nirgends rein gehen. Das Post Office war dann schon ganz nett (abgesehen von den Souvenirshops drinnen) aber nur wegen dem würde ich jetzt auch nicht gerade nach HCMC fahren 😆 wie sind dann am Abend noch an einem Platz vorbei gegangen, der wie ein Mini Times Square ausgesehen hat. Es hätte noch ein unterirdisches Tunnelsystem, das während des Vietnamkrieges gebaut wurde, gegeben. Das liegt aber ziemlich außerhalb, da fehlte uns die Zeit. Und einige Museen u.a. zum Vietnamkrieg, die sicher auch spannend gewesen wären. Also 1-2 Tage kann man theoretisch wrs schon ausfüllen.
Zum Abschluss unserer Sightseeing Tour und unseres Aufenthaltes in Vietnam gönnten wir uns noch ein Getränk auf einer Rooftop Bar (Shri) im 23. Stockwerk. Dort sahen wir einen halben Sonnenuntergang, da es doch etwas bewölkt war. Die Stadt in der Nacht zu sehen war schon schön, habe aber dennoch die Bilder aus Dubai in meinem Kopf.
Alles in allem wars ok für einen halben Tag, aber extra länger stehen bleiben muss man unserer Meinung nach wirklich nicht 😉Read more




















Traveler
Nicy😘