• Bays of Island

    24. marts 2023, New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem Coromandel Ausflug schlief ich einmal in Ruhe 13h und fühlte mich trotzdem noch komplett fertig 😅
    Sophie war währenddessen so nett und bereitete mir ein ausgezeichnetes Brunch Frühstück zu 🥰
    Während Sophie auf der Uni war, entspannte ich noch etwas. Wir trafen uns dann in der Innenstadt und fuhren mit dem Bus wieder zum Mietauto, netterweise durfte ich hier auch wieder gratis mitfahren ☺️

    Beim Rausfahren aus der Stadt machen wir wieder einen kurzen Zwischenstopp bei einem Supermarkt, um für das Wochenende gut ausgestattet zu sein. Dann ging es wieder 3,5h rauf in den Norden in den Ort Pahia. Sophie hatte hier für uns schon netterweise die Unterkunft vorgebucht. Leider stellte sich im Hostel dann aber heraus, dass sie leider nur für sich und nicht auch für mich vorgebucht hatte 😅 Zum Glück ist das Team an der Rezeption erst neu sodass alles recht chaotisch ablief und für zumindest 1 Nacht mein Schlafplatz gesichert war. Für die 2. Nacht wollten wir am nächsten Tag noch einmal in Ruhe mit der Rezeption reden, die sperrte aber leider erst spät auf, sodass das erst nach unserem Bootsausflug möglich war. Leider erfuhren wir dann aber, dass sie schon ausgebucht waren und gingen dann zu einem anderem Hostel um die Ecke. Die meinten, dass das letzte Bett vor 5 Minuten gebucht wurde, ein echtes Pech. Ein weiteres Hostel gab es in diesem Ort noch, aber dies war ebenfall ausgebucht. Also machen wir mitten am Tag eine Pause und recherchierten wegen einer alternativen Unterkunft. Mit Glück fanden wir noch ein Airbnb im nahe gelegenen Ort Kerikeri und das war dann echt eine tolle Unterkunft! Dann kochten wir auch noch schnell die Pizza, da wir in der alternativen Unterkunft leider keinen Ofen hatten.

    Aber nun wieder zu unserem ursprünglichen Plan für den Tag: wir hatten einen Bootsausflug für einen halben Tag vorgebucht, um die Bays of Island (eine Bucht mit vielen kleinen Inseln) näher zu erkunden. Dabei sehr auffällig: es waren sehr viele Pensionist:innen an Bord, wir stachen aufgrund unseres Alters klar hervor. Der Kapitän des Bootes war auch gleichzeitig unser Guide und erzählte uns während der Fahrt einiges über Gegend. Highlight hier war das Hole in the Rock, ein Tunnel im Felsen, durch das wir mit dem Boot durchgefahren sind. Auf der Bootsfahrt haben wir auch zwei Mal bottle nose Delfine gesehen, das war ebenfalls sehr cool! Es war nur schade, dass es seit kurzem ein Gesetz gibt, wo man nur von 12-16 Uhr mit ihnen interagieren kann, sodass wir nicht extra stehen bleiben konnten.
    Dann machten wir noch einen längeren Stopp auf der größeren Insel Urupukapuka Otehei Bay. Hier hatten wir ca 1h Zeit, um die Insel etwas zu erkunden. Wir gingen einen Wanderweg bergauf und hatten einen schönen Ausblick auf die Bay of Islands und die Inseln rundherum. 🥰 Auffällig war auch, dass wir sehr viele Vögel hören konnten, da die Insel sehr spärlich bewohnt ist. Anschließend ging es für uns mit dem Boot wieder zurück zum Festland.

    Am Nachmittag fuhren wir dann nach Kerikeri und machten noch ein paar Zwischenstopps. Zunöchst wollten wir zu einem Wasserfall, da es in dieser Gegend Einige davon gibt. Bevor wir das Gelände aber überhaupt betreten durften, mussten wir unsere Schuhe bei einer speziellen Reinigungsstation putzen. Es gab eine Bürste und Wasser, wie beim Auto waschen nur in Mini Format. Dies muss man oftmals beim Rein- und Rausgehen von Naturschutzgebieten machen. Dann gingen wir zu den Rainbow Falls, die sehr schön waren und uns positiv überraschten. Auch die Gegend & der Weg dorthin waren schön mitten im Grünen. Auf unserem weiteren Weg sahen wir noch einige Kiwiplantagen und andere Obstplantagen.

    Dann ging es weiter zur Aroha Island, die leider etwas ein Reinfall war. Es gab über die Insel leider sehr spärliche Infos im Internet. Ich hatte nur überall gelesen, dass es eine Straße gint, die auf die Insel führt. Letztendlich stellte sich heraus, dass es sich hierbei nur um eine Halbinsel handelte und die echte Insel gar nicht zugänglich ist. Es gab dort auch nur einen Campingplatz, wo man parken konnte. Der war aber nur bis 18 Uhr zugänglich. Die Gegend ist für Kiwis und andere Vögel bekannt. Leider war es noch nicht dunkel, deswegen hatten wir auch keine Chance Kiwis zu sehen, die sind nämlich nachtaktiv. Das war natürlich sehr schade. Der Rundweg war auch sehr kurz und der Wald, wo der Weg durchführte, war auch nicht besonders. Insgesamt hätten wir uns mehr erhofft gehabt. Auf dem Rückweg haben wir uns noch kurz den Mangrovenwald angesehen. Letztendlich macht ein Besuch der Insel nur Sinn, wenn man dort campt und die Kiwis bei Dunkelheit beobachten kann. Da hatten wir aber leider nicht richtige Ausstattung mit.

    Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch den Puleti Forest: Der Kauri Walk dort dauerte nur 15min und führte auf einem barrierefreien Steg entlang. Da die Sonne zu dieser Zeit erst gegen 19.30 Uhr untergeht beschlossen wir noch tiefer in den Wald zu gehen. Dieser 1 stündige Walk durch den Wald war richtig schön & beeindruckend! Die Kauri Bäume waren sehr alt und groß, die Farne die Neuseeland auszeichnen waren ebenfalls sehr schön und die Atmosphäre im Licht der Abendsonne war auch toll!

    Dann ging es ins tolle AirBnB, wo es über Nacht dann doch ziemlich abkühlte, aber mit den Decken ging es dann doch ganz gut.

    Insgesamt war es ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag, an dem wir wirklich sehr viel gesehen haben. ☺️
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