• Auckland

    March 25, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Da ich vor 5 Jahren schon bereits ein Mal in Auckland war und die Stadt mich damals nicht so umgehauen hatte, hatte ich hier keinen Stress. Ich nutzte die Zeit teilweise für andere Dinge, wie die weitere Planung der Weltreise, Vorbuchungen, Skypegespräche, Wäsche waschen,…

    Ich ging auch etwas durch die Stadt spazieren. Die Stadt ist sehr hügelig, man geht viel bergauf/bergab. Deswegen sind einige mit Lime Scootern unterwegs. Als Fußgänger bekommt man schnell einen Stress beim Ampelsystem über die Straße zu kommen: kurz ist es grün, dann aber gleich wieder rot, aber es blinkt noch noch, sodass man schnell rübergehen darf, wie in Australien. Und man muss zum Rübergehen immer einen kleinen Knopf drücken.
    Die Geschäfte, Bars, Restaurants sperren hier ebenfalls so früh zu wie in Australien.
    Im Zentrum fand gerade ein Arts Festival statt.
    Mir sind einige Obdachlose auf den Straßen aufgefallen.
    Der Supermarkt ist der Gleiche wie in Australien, nur heißt er statt Woolworth Countdown. Es gab jedoch nur mehr Selbstbedienungskassen bei der Filiale in Aucklands Zentrum. Hier muss man immer jeden Artikel einscannen und dann gleich darauf auf eine Fläche neben der Kassa legen. Das System erkennt dann anhand des Gewichtes, ob es auch wirklich der eingescannte Gegenstand ist. In den Supermärkten waren überall auch schon viele Ostersachen zu finden.

    Nach Sophies Uni sind wir an einem Abend noch zu einem Nightmarket in einen Außenbezirk Aucklands gefahren: Die Nightmarkets finden immer in einer Tiefgarage in anderen Außenbezirken statt. Leider hat die Zugfahrt dorthin wirklich sehr lange gedauert und der Markt an sich war auch nicht besonders groß. Aber so war es richtig cool mal alles essen zu können, was angeboten wird und sich nicht wie in Asien zurückhalten zu müssen. Es gab mexikanische Tacos, asiatische Dumplings, Frühlingsrollen & Co, gebratenes Fleisch, japanische Spieße, Kuchen und andere Dessertstände. Es waren auch sehr viele Einheimische für take aways dort.

    An meinem letzten Tag waren Sophie und ich noch gemeinsam Shoppen: ich wollte mir vor Hawai‘i noch eine neue Taucherbrille kaufen, da ja meine ‚Alte‘, die ich mir in Bangkok gekauft hatte, in Perth verloren gegangen ist. Da es im Stadtzentrum leider sehr wenig Auswahl gab, mussten wir dann noch in ein Shoppingcenter außerhalb der Stadt fahren. Dort gab es sehr viele Marken und Geschäfte, die es ebenso bei uns gibt. Zum Glück wurde ich dann hier fündig!

    Dann zeigte mir Sophie noch ihre Uni: wir gingen durch die Bibliothek, ihr Büro und durch die Räume wo sie unterrichtet in zwei verschiedenen Gebäuden. Das war wirklich sehr spannend zu sehen. Anschließend zeigte sie mir noch den Albert Park, in dem es besondere Bäume und sogar Papageien zu beobachten gab. Allgemein war es rund um den Campus sehr grün.

    Das wars dann leider auch schon. Es ging sich dann nicht mehr aus, aber da ich ja schon einmal in Auckland war, hat es schon gepasst. Der Vergleich zwischen Auckland im Winter (vor 5 Jahren) und Auckland im Herbst (heute) war auch spannend. Damals hat es nur geregnet, dieses Mal hatte ich mehr Glück.

    Vom Wetter her war es tagsüber oftmals sonnig, nur gegen Abend zogen teilweise dunkle Wolken auf, sodass man nicht wusste, ob ein Regen kommt oder nicht. Zum Glück blieb es aber immer trocken.

    Zu den Öffis: Für so eine große Stadt hat Auckland leider eines der schlechtesten Verkehrssysteme, die ich auf meiner Weltreise kennen gelernt habe. Busse werden kurzer Hand gecancellt oder sind verspätet. Die Frequenzen sind definitiv ausbaufähig und auch an der Zuverlässigkeit kann gearbeitet werden. Spannenderweise werden die Durchsagen auf Englisch und Maori gemacht. Und die Züge waren einfach viel zu stark klimatisiert, als wäre man bei 30* in Bangkok. Vielleicht bin ich von anderen Städten meiner Reise auch einfach schon so verwöhnt, aber das war einfach mühsam 😅
    Besonders mühsam wurde es dann noch bei meiner Anreise zum Flughafen für die Weiterreise: Da hieß es, dass wir nach einer Station auch schon wieder aussteigen müssen und auf den nächsten Zug warten sollen. Nur dieser Zug kam dann eine gefühlte Ewigkeit nicht. Angeblich lag es an Oberleitungsstörungen. Dann kam der Zug zwar endlich, aber wir blieben mehrmals einfach stehen und ich bekam innerlich schon einen richtigen Stress mit meinem Flug. Ich war dann auch eine der letzten die überhaupt das Gepäck eincheckte und musste dann noch zum Gate rennen, obwohl wir über 5h vor Abflug losgegangen waren…

    Alles in allem war es sehr nett Auckland aus Sophies Perspektive zu erleben, kurzzeitig mal wieder in einer WG zu leben und eine Uni von innen zu sehen. Auckland an sich haut mich aber weiterhin vom Hocker 😆
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