• Hampelmann, Dr.
  • Hampelmann, Dr.

Molti ponti, nessuna strada

A 8-day adventure by Hampelmann, Dr. Read more
  • Trip start
    March 10, 2025

    Abfahrt

    March 10, 2025 in Italy ⋅ 🌧 10 °C

    Aus der Horizontalen ins Vertikale um 3.30 Uhr. Um den Bus um 4.18 Uhr zu bekommen. Der aber um 4 18 Uhr nicht kam. 7 Minuten angekündigte Verspätung waren in die Planung nicht inkludiert, nicht bezahlt und damit hätten wir die S-Bahn nach Harburg nicht bekommen.

    Erst Taxiruf, dann Taxiignoranz wegen aufgeholter Verspätung des Buses und nach 10 Minuten Busfahrt, 15 Minuten S-Bahn-Fahrt erreichten wir locker den ICE nach München. Die "leichte" Panik war aber den meisten Fotos anzusehen, die in der Regel unscharf ausfielen.

    Auch der Anschluss ln München wurde nur mäßig erreicht. Nach längerem Aufenthalt vor Augsburg gab Gummimollischumi aber Vollgas, so dass wir den voll gefüllten RJ noch erreichten und sogar noch Proviant kaufen konnten. Dann ging es auf die zweite Etappe.
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  • Ankunft

    March 10, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 12 °C

    Der Zug wurde immer leerer, Venedig erreichten wir mit nur 5 Minuten Verspätung.

    Es war duster und die beiden Anlaufstationen - Ticketautomat und Abfahrtsort des Vaporettos - nicht ganz einfach zu finden. 195 Euronen ärmer erreichten wir dann doch mit dem Wochenticket ausgestattet den schlecht ausgeschilderten Ausgangspunkt des Vaporettos 5.2 und 20 Minuten später stiegen wir wieder aus. Wir warteten noch 5 Minuten auf unseren Vermieter Andrea, der uns zur Wohnung begleitete, uns alles zeigte und uns eiinige Tipps gab.

    Die Wohnung ist groß und gemütlich, wir aßen zunächst die mitgebrachten Fake-Miracoli, bevor wir uns noch - nach 14 Stunden Anreise - auf einen Spaziergang durchs Viertel machten. Dieser war gegen 21.15 Uhr beendet - auf der Rialtobrücke fing es an zu regnen - und dann wurde noch etwas gechillt.
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  • Frühstück am Wasser

    March 11, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach einem erholsamen Nachtschlaf gingen Dr. Oswald und Dr. Hampelmann gegen 8.30 Uhr zum Coop. Frau Dr. wurde dort aufgefordert, ihre schmierigen Finger vor dem Betasten der Obstwaren in Handschuhe zu hüllen.

    Vor und nach dem Einkauf gingen wir am Ospedale vorbei. Auf dem Hinweg wurde ein Patient mit dem Boot vorgefahren, auf dem Rückweg zwei Särge. Wie beruhigend.

    Beim Bäcker kauften wir noch: Backwaren. Die sich als Reinfall erwiesen.

    Das Frühstück war dennoch nett, auch der Ausblick auf "unseren" Kanal.
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  • Im Süden auch nichts Neues

    March 11, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Nur alte Gebäude. Nichts Neues.

    Auf dem Weg zum Markusplatz wurde es langsam voller und die Zahl der Nippesstände nahm zu.

    Der Platz selbst war etwas enttäuschend. Nicht wegen der Fülle - die Zahl der Touristen war überschaubar - sondern wegen des baulichen Zustands. Alles ziemlich abgeranzt. Nur deshalb verzichteten wir auf den 16-Euro- Cappuccino im Caffè Florian und machten uns auf in Richtung Nordwesten, die Pizza aus der von Emma empfohlenen Pizzabude lockte.Read more

  • Die "Reste"-Rampe des zweiten Tages

    March 11, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Pizza in der Pizzeria da Zorma war wirklich gut. Auch dieser Bereich von Cannaregio überzeugte sehr.

    Nach dem Essen ging es zur Siesta nach Hause. Gegen 17.10 Uhr machten wir uns noch einmal auf, Hampelmann hatte kostenlose Slots für die Dachterrasse des schrecklichen Kaufhauses Fondaco dei Tedeschi gebucht. Im Kaufhaus gab es mehr Personal als Kunden und nur wenige, aber seeeeeehr teure Produkte zu erwerben. Wir verzichteten.

    Wir verzichteten auch auf den Sonnenuntergang (Wolken) und Aperol Spritz (Niesel) und machten es uns nach dem Einkauf von Abendutensilien (Käse und Schinken für Sandwiches und Orangenlimo) auf den 3 (!) Sofas zu Hause gemütlich.
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  • Besuch bei Igor, Morattis und FC Venedig

    March 12, 2025 in Italy ⋅ 🌧 12 °C

    Die Wettervorhersage sagte: Ab 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr sonnig, dann 2 Stunden bedeckt, dann 2 Stunden Niesel, dann bis in die Nacht Regen.

    Die Urlauber sagten: Ab 9.00 Uhr wird mit einem maßgeschneiderten Programm zurückgeschossen. Sitzenliegensitzenliegen.

    Hampelmann bereitete dieses Programm mit einem frühen Frühstückseinkauf vor. Nach Einnahme des Gekauften nahmen wir das Vaporetto, um Igor Strawinsky einen Besuch abzustatten. Dieser liegt seit geraumer Zeit auf der Friedhofsinsel, auf der das Fotografieren leider untersagt ist.

    Danach ging es eine Station weiter, glasklar nach Murano. Eine Glasfabrik nach der anderen, ein Glasladen nach dem anderen. Zum Teil mit chinesischen Scheußlichkeiten bestückt, andere Exponate waren sehenswert. Aber weit außerhalb unseres Budgets.

    Um der Glassache auf den Grund zu gehen, besichtigten wir vor dem Mittagessen noch das örtliche Glasmuseum. Ganz interessant, auch die Sonderausstellung über die Brüder Moratti, die seit 1959 bis 2013 in ihrer Fabrik interessante Glasutensilien herstellten.

    Das günstige Mittagessen nahmen wir draußen einer Tourist trap ein. Arne war nicht so begeistert, die Eltern fanden es okay, insbesondere der Nudelgang war das Geld wert.

    Nachdem es zu Nieseln anfing, entschieden sich die Eltern für eine 90minütige Inselumrundung per Vaporetto. Arne war leicht angeschlagen und entschied sich, nach 2 Stationen auszusteigen und zu Hause zu chillen.

    Die Inselumrundung brachte interessante Einblicke: So sahen wir das örtliche Fußballstadion, den Lido und andere Inseln der Lagune.

    Den Rest des schönen Tages verbrachten wir zu Hause, während es draußen schüttete.
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  • Engel & Völkers

    March 13, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    Eine neue und angemessene Bude musste her. Die aktuell gemietete verfügte zwar über Mücken, nicht aber über eine Spülmaschine. Und dann mussten wir uns mit zwei Schlafzimmern genügen.

    Also auf zu den örtlichen Alternativen: Am Vormittag hatte uns ein Anbieter zu einem "Palast" gebeten, danach hatten wir über einen Online-Makler noch vier "Gotteshäuser" besichtigt. Keines der fünf Gebäude überzeugte: Fußnass und/oder -kalt, zu viele Treppen, kitschig eingerichtet, Sanierungsstau, zu hohe Nebenkosten oder auch zu viele Zaungäste.

    Wir lehnten also ab und investierten das eingesparte Geld lieber in Lebensmittel: Am Nachmittag in Eis und am Abend in Antipasti, Gnocchi und Ofenfisch.
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  • Wasserstraße statt Autobahn

    March 14, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    Das Wetter verhielt sich wieder einmal so wie kurzfristig vorhergesagt und damit wieder besser als langfristig vorhergesagt: Regen bis 11.00 Uhr, danach 2 Stunden trocken und bedeckt und dann Sonne bis 16.00 Uhr.

    Wieder hatten wir das Programm danach geschneidert: Ausschlafen für alle, die konnten und dann ein spätes, unbebildertes Frühstück. Unser Hauptprogrammpunkt zur Mittagszeit war das Naturkundemuseum. Nur: Wie hinkommen, ohne dem Touristenstrom zwischen Dogenpalast, Rialtobrücke und Bahnhof zu nahe zu kommen? Die Antwort: Außenrum per Vaporetto.

    Unser Standort in der Nähe der Haltestelle Fondamente Nove erwies sich - nicht nur deswegen - als Glücksgriff.

    Das Museum war nett gemacht, wir hielten uns dort von 12.07 bis 13.25 Uhr auf.

    Danach entschieden wir uns zu einer Expedition nach Dorsoduro, in der Hoffnung, dass es dort weniger trubelig zugeht als in San Polo. Weit gefehlt! Dafür konnten wir beim mediokren Mittagessen gut Leute kucken.

    Nachdem der zweite Kirchenbesuch ausfallen musste, da die Kraft am Eingang absent war, entschieden wir uns, dem Biennale-Garten einen Besuch abzustatten. Leider kamen wir nicht auf das Gelände, so dass wir aufgaben. Arne fuhr mit dem Vaporetto nach Hause, die Oldies bewegten ihre morschen Knochen und kauften auf dem Rückweg zu Fuß noch für Spaghetti Carbonara ein.
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  • Ca’Pesaro und Ristorante Da Alvise

    March 15, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 12 °C

    Der vorletzte volle Tag in der vollen Stadt.

    Wir nutzten diesen, um zunächst auszuschlafen (Regen am Vormittag), nur der Frühstücksbrötchenjäger wurde feucht.

    Dann ging es darum, schadensfrei die Touristenautobahn zu queren: Wir wollten auch mal Gondel fahren. Die Tour über den Canal Grande dauerte zwar nur zwei Minuten, kostete aber auch nur 2 Euro und ein paar Nerven, da es ganz schön wackelte.

    Dann schauten wir uns neuere Kunst an. Von Jacopo Tintoretto hatten wir die Tage zuvor genug gesehen. Und die Dauer- wie Sonderausstellung im Ca’Pesaro waren durchaus sehenswert. Für die Orient-Ausstellung unterm Dach fehlte uns dann leider die nötige Konzentration.

    Nach einer Pause in der Museums-Caféteria mit tollem Ausblick wollten wir uns noch in der angesagtesten Eisdiele der Stadt etwas Kaltes kaufen, aber die längste Schlange der Stadt brachte uns dazu, das Eis in unserer Nachbarschaft zu kaufen und zu verzehren. War auch sehr gut.

    Nach Pause und einer Skatrunde nahmen wir unser Abendessen dann in einem netten Restaurant am Fondamenta Nove ein.
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  • 12-14-5.1-5.1-1 Part 1

    Mar 16–19, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    Eine Schifffahrt, die ist lustig: Heute war Sonntag, d.h. es war 1. sonnig, 2. waren Wochenendtouristen in der Stadt unterwegs und 3. mussten die Einwohner Venedigs, bis auf Wäschewaschen, keiner Arbeit nachgehen. D.h. für uns: in Part 1 die Innenstadt meiden. Wir entschieden uns für eine Lagunentour per Boot über Burano zum Lido.

    Wir wären mit dem ersten Boot fast nicht mitgekommen, so lang war die Schlange am Anleger. Zum Glück war das Boot groß genug...

    Auf Burano hatten wir 40 Minuten Zeit zum Speeddating, bevor wir die volle Insel wieder verließen und die leere Fähre zum Lido nahmen.
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  • 12-14-5.1-5.1-1 Part 2

    March 16, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach dem Vaporetto 12 nahmen wir also die 14 zum Lido. Wir erwarteten Fülle, waren aber positiv überrascht, da der Innenstadtbereich alles andere als voll war. Die Atmosphäre war entspannt, nette Cafés, traditionelle Hotels säumten den Weg zum Strand. Nach dem Besuch dieser Insel nahmen wir die 5.1 zu einem Zwischenstopp zu Hause und kamen dabei am Stadion des FC Venedig vorbei, wo noch gespielt wurde. Endergebnis: 0:0 gegen Neapel....Read more

  • 12-14-5.1-5.1-1 Part 3

    March 16, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 13 °C

    Noch zwei Fährfahrten zum Abschluss des Tages: Wir wollten zum Ende des Urlaubs in Gänze den Canal Grande vom Bahnhof bis zum Markusplatz fahren.

    Nach dem Umsteigen von der 5.1 zu 1 in Riva de Biasio hatten wir Glück, super Sitzplätze im vorderen Bereich des Vaporettos zu ergattern.

    Dann ging es per pedes innerhalb von 20 Minuten vom Markusplatz nach Hause. Eine halbe Stunde später besuchten wir zum Abschluss des Urlaubs den zweiten Restauranttipp unseres Vermieters, das La Colonna. Dieser war auch gut.
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  • Ein unspektakuläres Ende

    March 17, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 6 °C

    Es ist nicht viel passiert am letzten Tag. Die Wecker klingelten, das Vaporetto brachte uns pünktlich zum Bahnhof, der Frecciarossa brachte uns schnell und pünktlich nach Verona, der RJ der ÖBB brachte uns pünktlich nach München. Auch der ICE der DB war pünktlich. Wir hatten überall Sitzplätze und auch sonst gab es nix zu meckern.Read more

    Trip end
    March 17, 2025