• Anreise

    March 19 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Reise beginnt wie immer mit einer Zugreise. 80 Minuten Verspätung auch wie Gewohnt,  obwohl der Zug von der Öbb ist, dass Zugpersonal, ist auf dem deutschen Teil der Strecke, Teil des famosen DB Team. Trotzdem kommen wir mit kaum Verspätung in Rom an. Nach einer schlaflosen Nacht, der Sitzbereich ist wie in jedem anderen Zug.  Also mit 3 Meter langen Beinen, nicht gerade Erholsam. Nicht schlimm, da ich ja auch zu spät gebucht habe, wie immer. In Rom stelle ich mich zu blöd an um dein Eingang zur U-bahn zu finden. Naja meiner Beobachtung nach war ich nicht der Einzige der ein par falsche vor der richtigen Abzweigung genommen hat. Zum Glück kann man in der Nähe vom Termini an jeder Ecke sein Gepäck abgeben. Schon bin ich 20 Kilo leichter. Jetzt schnell weg Richtung Altstadt,  die Imbisse sehen so eklig aus, ich bekomme Lust ihnen einen deutschen Lebensmittelkontrolleur vorbei zu schicken.  So einen richtigen Klischee Deutschen, der findet sicher einen Grund diese Kaschemmen zu schließen. Rom finde ich schwer zu beschreiben,  bei so viel Geschichte und kontroversen Lebensgeschichten.  Daher will ich nur erwähnen,  dass mit kaum 500 Meter vom Bahnhof 2 Münchner treffe, die manchmal bei mir in der Bäckerei waren. Dort habe ich die letzten Monate als Verkäufer,  das Kapital für meine Tour erwirtschaftet. Diesmal geht es holpernd, aber pünktlich los. In einem 4er Abteil mit Betten zum Glück. Kurz hab ich Angst bei diesem Seegang aus der Koje zu fallen( nein das Transportmittel hat sich leider nicht geändert, dass scheint normal zu sein) doch schlafe zum Glück sofort ein. Morgens um 4 ungefähr wird der Zug auf die Fähre verladen. Als der Kollege eine Koje weiter erfährt,  was ich vorhabe, überlässt er mir netterweise seine Snacks. Und so betrette ich halbwegs erholt und halbwegs fit, sizilianischen Boden.  Nach 4 Jahren wieder,  mit gemischten Gefühlen.  Grosse Reisen nicht im gänzlich unbekannten zu starten, kann ich nur Empfehlen.  Dann hast du dich schon eingelebt in deinem Reise-ich, wenn die krassen Kulturschocks kommen. Finde du kannst dann intuitiver reagiern, wenn das Unbekannte klopftRead more