• Randazzo

    26 de março, Itália ⋅ ☁️ 11 °C

    Mir fällt es schwer mich von dem gemütlichen Schutzraum zu trennen. In der Stadt mit all dem Lärm habe ich mich nicht wohl gefühlt, aber hier lockt die Wärme vom Feuer. Einen kleinen Strich durch die Rechnung machen mir ein paar Arbeiter die sich um die Instandhaltung kümmern. Da sie eine Flex sowie Akkuschrauber usw im Betrieb haben ist es recht laut. Vorbei ist es mit der Idylle, aber ich freue mich auch sehr über deren Einsatz. Zum Thema angeblich fauler Sizilianer,  wie Bildzeitung und Pendants in Norditalien gerne tönen. Trotz langer Anfahrt beginnen sie vor um 8, just saying. Aber die Beobachtung durfte ich schon häufig machen. An dieser Stelle auch Props an meine Osteuropäischen Freunde, die ich als fleißige Menschen kennengelernt habe , die sich nicht so leicht unterkriegen lassen. Doch zurück zur warmen Stube die ich nach erneutem einschüren und ein paar gemütlichen Stunden wieder verlasse.

    Die Brücke in der Ort Randazzo wird gerade repariert und kann nur einspurig benutzt werden. Da ich den Verkehr nicht aufhalten will lege ich einen kurzen Sprint ein. Das ungefähr 200 Meter mit Gepäck,  trotz meines hohen Alters noch möglich sind, lässt mich innerlich jubeln. Naja ein bisschen zeigt es sich wahrscheinlich doch auch von außen gesehen. In Maniace werde ich noch dazu mitten im Ort, vor dem geschlossenen Supermarkt, fast von 2 großen Hunden attackiert.  Der eine hat schon ein stark ramponiertes Gesicht. Beide bellen aggressiv und stürmen auf mich zu. Obwohl ich mich nicht danach fühle,  stelle ich mich ihnen genauso aggressiv in den Weg, brülle und fuchtel mit den Armen. Zum Glück ziehen sie sich nach einer kurzen Unschlüssigkeit zurück und ich verschwinde schnell.
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