Maria Laach
June 25 in Germany ⋅ ⛅ 32 °C
Nach einer eher schlechten Nacht (zu warm) standen wir um 6 Uhr auf und waren nach Zeltabbau um 6.30 Uhr abmarschbereit. Frühstück wurde auf Bad Neuenahr verschoben, das ca. 5 km entfernt unten im Ahrtal lag. Und wir wollten noch ein wenig die Morgenkühle ausnutzen. Zunächst ging es in vielen Serpentinen durch kühlen Wald bergab, insgesamt ca. 150 Höhenmeter bis ins Tal runter. Schnell war Heppingen erreicht, wo der Weg dann der Ahr entlang bis Bad Neuenahr weiterlief. Friedlich lag sie da, die Ahr - und nichts deutete auf die Katastrophe vor fünf Jahren hin. Als wir in Bad Neuenahr einliefen, sahen wir jedoch noch einzelne Baustellen, neu gepflasterte Plätze, Wege und Straßen. Dass hier die Flut wütete, sah man jetzt überdeutlich. Durch die Fußgängerzone durch steuerten wir den Rewe an, wo wir uns vor allem mit einigen Litern Getränken eindeckten (und natürlich auch gleich etwas tranken). Danach ging es zum Bäcker, wo wir erstmal frühstückten. Frisch gestärkt ging es dann hinauf auf den 250 Höhenmeter höher liegenden Neuenahrer Berg, meist schön durch Schatten. Oben eröffnete sich ein wunderbarer Ausblick auf Stadt und Land. Der Turm wollte auch noch erklommen werden. Durch lichte Wälder und auf schönen Pfaden ging es weiter über Schalkenbach und Oberdürenbach zum schönen Rodder Maar. Wir fragten Anwohner nach Wasser, was sie uns auch bereitwillig in unsere Flaschen abfüllten. Wie schnell und auf einen Zug man einen Liter trinken kann, unglaublich. In Brenk bekamen wir noch einmal Wasser, weiter ging es nach Fußhölle, wo wir sogar von jemanden eiskaltes alkoholfreies Radler bekamen - wie nett Menschen doch immer wieder sind - man ist ganz gerührt! Dann ging's weiter zur Endstation der Brohltalbahn, einer Museumseisenbahn, die heute sogar einen Verkehrstag hatte. Der Biergarten im Bahnhof Engeln (mitten im Nirgendwo) hatte deshalb sogar offen, was uns weitere kalte Getränke (und ein Eis) bescherte. Bis hier hin hatten wir 30 km - und trotz der Hitze von 35 Grad fühlten wir uns noch einigermaßen wohl. nach weiteren 5 Kilometern liefen wir durch Wehr, das schnell durchquert war und unterquerten die A 61. Die letzten 2 km hatten es nochmal in sich, vor allem ein Stück (500 Meter) über freie Fläche bei Hitze und bergauf ließen uns ganz schön schwitzen. Durch einen schönen Wald ging es zuletzt bergab zu unserem heutigem Ziel, dem Kloster Maria Laach, ein Benediktinerabtei fast direkt am wunderschönen Laacher See gelegen, das wir nach 39 km erreichten. Dort haben wir uns im Seehotel einquartiert. Nach einem schönen Abendessen in der Klostergaststätte ging es auf's Zimmer zum Fußball schauen. Mit Hilfe eines von der Rezeption georderten Ventilators waren der Abend und die Nacht im Zimmer dann einigermaßen erträglich. Fazit: Trotz Hitze eine ganz schön lange Strecke gelaufen! Es ging oft durch Wald (angenehmer) und es wehte hin und wieder mal ein leichtes Lüftchen (auch angenehm), am meisten setzten uns jedoch die Mücken und Bremsen zu. Wir hatten bestimmt jeder an die hundert Stiche und Bisse, am ganzen Körper! Und waren während des Wanderns dauernd mit unseren kleinen Handtüchern am Mücken verscheuchen, vor allem im Wald in der Nähe von Wasser. Bis morgen :-)Read more

























Traveler
Fußhölle? Kommen da die unartigen Wanderer hin nach dem Abschied aus dem Diesseits? 😇
TravelerJa wer weiß😅 Tatsächlich waren die Leute dort mit Getränken besonders hilfsbereit😍 Wegen ihres Ortsnamens?😇
Traveler39 Kilometer bei 35 Grad mit Trekkingausrüstung - Respekt vor Eurer Leistung!!! 🙂↕️
TravelerHatte nur 5 kg dabei plus natürlich Getränke😅 aber wie sagt man so schön? "Alles nur Kopfsache"🤣