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Osteifelweg

Albtrails und der Albwanderer gehen den ersten Hauptwanderweg des Eifelvereins. Und was bietet sich besser an, als mit der Nr. 1 anzufangen😁 Ganz vielleicht ist es aber auch nur Zufall🤣 Read more
  • Trip start
    June 24, 2026

    Start in Bonn-Venusberg

    June 24 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    So, nachdem wir beide aus unterschiedlichen Richtungen mit der Bahn angereist sind, ging es von Bonn Hbf erstmal mit dem Bus hoch nach Bonn-Venusberg, wo der Osteifelweg offiziell startet. Nach Kaffee und Kuchen und sonstigem geht es jetzt also los zur 4-tägigen Hitzetour :-)Read more

  • Ruine Landskrone

    June 24 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    Vorbemerkung: ich werde heute und an den nächsten Tagen jeweils einen Footprint veröffentlichen für eine Tour, die schon seit gut zwei Wochen vorüber ist. Normalerweise mache ich das immer auf der Tour am selben Tag, durch die Hitze damals hatte ich aber kaum Lust dazu. Und wenn man dann zuhause ist, Ihr wisst ja, wie das ist. Jetzt aber geht's los:

    Nach einer mehrstündigen Zugfahrt traf ich mich kurz nach 11 Uhr mit Albtrails am Bonner Hauptbahnhof. Von dort nahmen wir einen Bus hoch nach Bonn-Venusberg, wo der Osteifelweg offiziell startet. Zunächst ging es jedoch noch zu einem Bäcker, wo wir uns noch an Kuchen und einigen kalten Getränken labten. Dann ging es los. Die nächsten Tage waren sehr heiße Temperaturen vorhergesagt, so 32 bis 38 Grad, wobei es jeden Tag wärmer werden sollte. Da die Zugtickets und zwei Hotels auf dem Weg schon lange gebucht waren, wollten wir die Tour trotzdem machen. Nach dem Motto: es ist alles nur Kopfsache :-) Durch angenehm kühlen Wald ging es los, meist auf schönen Pfaden. Bald streiften wir die beiden Orte Villiprott und Villip. Kurz vor Holzem kamen wir durch eine riesige Erdbeerplantage, wo die Erdbeeren unter riesigen Dächern hängend wuchsen. Waren die schön groß und rot! Nach 18 km erreichten wir Berkum und das dortige Edeka-Center fast direkt am Weg. Nach Einkäufen vor allem für den heutigen Abend ließen wir uns noch vor dem Getränkemarkt nieder und tranken ein gekühltes Getränk nach dem anderen. Inzwischen waren die Temperaturen deutlich jenseits der 30-Grad-Marke. Trotzdem fühlten wir uns noch einigermaßen wohl. Dann ging es weiter. Nach 5 km ab dem Edeka machten wir noch einmal eine Trinkpause, gerade noch in Nordrhein-Westfalen. Schöne Lichtstimmungen und Blicke hinüber zum Rhein begleiteten uns. Bald ging es wieder durch den Wald, was die Wanderung gleich viel angenehmer, da kühler werden ließ. An der Scheidskopfhütte gab es noch einmal eine Rast, bevor es auf die letzten drei Kilometer auf die Burgruine Landskrone hochgehen sollte. Diese erreichten wir dann auch nach heute 31 km gegen 21 Uhr. Da oben war es dann irgendwie noch unerträglich warm. Wir kochten uns etwas und wollten uns ohne Zelt einfach nur auf die Isomatten legen, um zu übernachten, was wir jedoch gleich verwarfen, weil doch Unmengen von Steckmücken unterwegs waren. Dann halt flugs noch die Zelte aufgebaut und Ruhe war!
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  • Maria Laach

    June 25 in Germany ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach einer eher schlechten Nacht (zu warm) standen wir um 6 Uhr auf und waren nach Zeltabbau um 6.30 Uhr abmarschbereit. Frühstück wurde auf Bad Neuenahr verschoben, das ca. 5 km entfernt unten im Ahrtal lag. Und wir wollten noch ein wenig die Morgenkühle ausnutzen. Zunächst ging es in vielen Serpentinen durch kühlen Wald bergab, insgesamt ca. 150 Höhenmeter bis ins Tal runter. Schnell war Heppingen erreicht, wo der Weg dann der Ahr entlang bis Bad Neuenahr weiterlief. Friedlich lag sie da, die Ahr - und nichts deutete auf die Katastrophe vor fünf Jahren hin. Als wir in Bad Neuenahr einliefen, sahen wir jedoch noch einzelne Baustellen, neu gepflasterte Plätze, Wege und Straßen. Dass hier die Flut wütete, sah man jetzt überdeutlich. Durch die Fußgängerzone durch steuerten wir den Rewe an, wo wir uns vor allem mit einigen Litern Getränken eindeckten (und natürlich auch gleich etwas tranken). Danach ging es zum Bäcker, wo wir erstmal frühstückten. Frisch gestärkt ging es dann hinauf auf den 250 Höhenmeter höher liegenden Neuenahrer Berg, meist schön durch Schatten. Oben eröffnete sich ein wunderbarer Ausblick auf Stadt und Land. Der Turm wollte auch noch erklommen werden. Durch lichte Wälder und auf schönen Pfaden ging es weiter über Schalkenbach und Oberdürenbach zum schönen Rodder Maar. Wir fragten Anwohner nach Wasser, was sie uns auch bereitwillig in unsere Flaschen abfüllten. Wie schnell und auf einen Zug man einen Liter trinken kann, unglaublich. In Brenk bekamen wir noch einmal Wasser, weiter ging es nach Fußhölle, wo wir sogar von jemanden eiskaltes alkoholfreies Radler bekamen - wie nett Menschen doch immer wieder sind - man ist ganz gerührt! Dann ging's weiter zur Endstation der Brohltalbahn, einer Museumseisenbahn, die heute sogar einen Verkehrstag hatte. Der Biergarten im Bahnhof Engeln (mitten im Nirgendwo) hatte deshalb sogar offen, was uns weitere kalte Getränke (und ein Eis) bescherte. Bis hier hin hatten wir 30 km - und trotz der Hitze von 35 Grad fühlten wir uns noch einigermaßen wohl. nach weiteren 5 Kilometern liefen wir durch Wehr, das schnell durchquert war und unterquerten die A 61. Die letzten 2 km hatten es nochmal in sich, vor allem ein Stück (500 Meter) über freie Fläche bei Hitze und bergauf ließen uns ganz schön schwitzen. Durch einen schönen Wald ging es zuletzt bergab zu unserem heutigem Ziel, dem Kloster Maria Laach, ein Benediktinerabtei fast direkt am wunderschönen Laacher See gelegen, das wir nach 39 km erreichten. Dort haben wir uns im Seehotel einquartiert. Nach einem schönen Abendessen in der Klostergaststätte ging es auf's Zimmer zum Fußball schauen. Mit Hilfe eines von der Rezeption georderten Ventilators waren der Abend und die Nacht im Zimmer dann einigermaßen erträglich. Fazit: Trotz Hitze eine ganz schön lange Strecke gelaufen! Es ging oft durch Wald (angenehmer) und es wehte hin und wieder mal ein leichtes Lüftchen (auch angenehm), am meisten setzten uns jedoch die Mücken und Bremsen zu. Wir hatten bestimmt jeder an die hundert Stiche und Bisse, am ganzen Körper! Und waren während des Wanderns dauernd mit unseren kleinen Handtüchern am Mücken verscheuchen, vor allem im Wald in der Nähe von Wasser. Bis morgen :-)Read more

  • Rastplatz Jakobussäule Eifel-Camino

    June 26 in Germany ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach einem außerordentlich umfangreichen Frühstücksbuffet ging es gegen 8.30 Uhr los. Heute hatten wir nur 30 km vor uns und uns einen schönen Zeltplatz ausgesucht. In der Morgenkühle wanderte es sich angenehm und bald erreichten wir das Örtchen Bell. Von hier aus ging es 160 Höhenmeter hinauf bis fast auf den Hochstein, an dessen Fuß die Genovevahöhle liegt. Dort gingen wir hinein und genossen drinnen die Kälte von etwa 10 Grad, wir wollten gar nicht mehr heraus. Hätten unsere Handies in diesem Moment den Geist aufgegeben, wäre ein Herauskommen schwer geworden. Draußen in der Wärme ging es dann wieder 170 Höhenmeter bergab. Wir beschlossen, den einfach etwa 1,2 km langen Abstecher nach Ettringen zu machen. Dort gab es die kleine Bäcker Lenartz, wo wir uns bei Kuchen und kalten Getränken labten. Wieder zurück auf dem Weg, folgte der Anstieg auf den Hochsimmer mit seinem Turm, wieder ca. 200 Höhenmeter im Aufstieg. Von oben hatte man eine wunderbare Aussicht auf die Osteifel, auch wenn es durch die Hitze immer diesiger wurde. Danach folgte ein angenehmer 300-Höhenmeter-Abstieg ins Nettetal, wo der Biergarten Hammesmühle geöffnet hatte. Welch ein Glück und welch Wohltat, hier kalte Getränke zu sich nehmen zu können. Albtrails nahm denn auch gleich noch ein Bad in der kühlen Nette, was ihm sichtlich gut tat bei den jetzt doch schon Temperaturen von 35 Grad und mehr. Auf einem wunderschönen Panoramaweg oberhalb des Nettetals erreichten wir dann nach 3,5 km die Abzweigung nach Mayen, die wir unbedingt nutzen wollten/mussten, um nochmal einzukaufen, vor allem natürlich Getränke. Die einfach 1,7 km waren schnell absolviert, wobei hier in der Stadt die Sonne ganz schön runterbrannte vom Himmel. Da ist es im Wald doch noch ein wenig angenehmer. Im dortigen Rewe tranken wir erstmal so einiges, kauften ein, genossen die Klimaanlage des Supermarktes und machten uns dann zurück auf den Weg. Im Eiterbachtal ging es dann zur Abwechslung mal auf nicht ganz so schönen Wegen leicht bergauf. Irgendwann fiel dann ziemlich überraschend Regen. Was für eine Wohltat. Irgendwie sahen wir nur blauen Himmel und ein paar Wolken. Dass daraus Regen fiel...aber umso besser! Die Abkühlung tat gut, auch wenn der Regen nicht lange anhielt. Nach knapp 30 km erreichten wir dann eine Abzweigung, die uns zu unserem heutigen Schlafplatz, dem Rastplatz an der Jakobussäule des Eifel-Caminos führte. Ein super gepflegter Platz mit einer schönen Aussicht nach Osten Richtung Rhein, mit schönen Tisch und Bänken und einigen Möglichkeiten, auf ebenem Rasen sein Zelt aufzustellen. Durch den Regen war die Luft ein bisschen kühler, man fühlte sich tatsächlich richtig wohl auf einer Liegebank, es gab keine Mücken, perfekt! Wie gestern schon war der Tag zwar von Hitze geprägt, aber wir haben es dennoch ganz gut ausgehalten. Heute gab es zwar Strecken ohne Bäume über Land (wie die Abstecher nach Ettringen und Mayen), ansonsten aber viele schöne Pfade im Wald, wo es einigermaßen angenehm zu wandern war. Lediglich die vielen Mücken haben uns gepiesackt bis zum Geht-Nicht-Mehr. Aber gut, was soll's!Read more

  • Ringsteiner Mühle

    June 27 in Germany ⋅ ⛅ 35 °C

    Nach einer guten und sehr ruhigen Nacht ging es um 7 Uhr los in Richtung Monreal, das ca. 4 km entfernt lag. Das dortige Café Plüsch öffnete um 8 Uhr seine Pforten und wir wollten pünktlich dort sein, auch um keine Zeit zu verlieren (weil wir heute viel vorhatten). Zunächst ging es einen schönen Pfad oberhalb von Monreal entlang, vorbei an Löwenburg und Philippsburg, bevor es hinunter in den wunderschönen, pittoresken Fachwerkort ging. Um diese Zeit am frühen Morgen war selbstredend noch nichts los und wir schlenderten durch die alten Gassen bis zu unserem Café, wo wir ein ausgedehntes und sehr leckeres Frühstück einnahmen. Ab Monreal sollte es dann 35 km durch das idyllische Elzbachtal gehen, wo es jedoch keinen Supermarkt gab. Auch bei den verzeichneten Cafés und Restaurants war unsicher, ob sie geöffnet hatten und überhaupt noch existierten. Es lagen auch keine Dörfer am Weg, wohl aber einige Mühlen, die bewohnt zu sein schienen. Wir mussten also jede Gelegenheit nutzen, um uns Wasser zu besorgen. Der Weg an der Elz entlang ging meist durch Wald mit Myriaden von Mücken, Milben und Bremsen, die uns trotz Dauereinsatzes unseres kleinen Handtuchs ganz schön piesackten. Nach 20 km insgesamt kamen wir an der Ölmühle vorbei, deren Biergarten aber heute leider geschlossen hatte (weil sie sich selbst und den Wanderern die Hitze ersparen wollten). Also nichts war’s mit kalten Getränken. An einem privaten Haus im Tal war eine Familienfeier zugange. Dort wurden wir nett begrüßt und bekamen kalte Getränkeflaschen geschenkt. Was für eine Freude. Beschwingt ging es weiter durch die Hitze, heute bestimmt an die 38 Grad, es war übrigens die zur Zeit heißeste Region Deutschlands, in der wir uns wandernd bewegten. Das Restaurant Brückenmühle nach 23 km hat nur noch für Events geöffnet, war also auch geschlossen. da findet sich wohl seit zwei Jahren kein Pächter mehr. Nächste Möglichkeit einer Einkehr war die Burg Pyrmont, die wir nach 27 km erreichten. Auch das dortige Burgcafé gibt es wohl nicht mehr. So langsam hatten wir so richtig Durst. Auch an der Pyrmonter Mühle weiter unten – nichts! Nach insgesamt 30 km heute erreichten wir dann die Löffelmühle, ein edler Übernachtungsort und Restaurant nur für Hausgäste. Wir fragten durch ein kleines Fenster einen Koch, ob er uns Wasser geben würde. Und wir bekamen jeder nochmal zwei Liter, zudem hatten wir uns noch ein nettes Gespräch mit dem Mann, der aus Luxemburg kam. Die zwei Liter waren jedoch sehr schnell getrunken. Nach 33 km kamen wir an eine Straße, wo wir uns auf eine Bank setzten (die glücklicherweise im Schatten lag). So fertig war ich mental und physisch echt selten in meinem Leben, wenn überhaupt schon mal so. Albtrails ging dann 700m die Straße hoch in den Ort Müntenich, wo ein Gasthaus ihm sechs Getränke verkaufte. Die brachte er dann in einem Karton wieder zur Bank runter und wir tranken die Flaschen eine nach der anderen aus. 9 bis 10 Liter hatten wir an diesem Tag bisher getrunken und es war wohl immer noch zu wenig. Nach diesem Zuckerschub ging es mir sehr schnell wieder richtig gut, man glaubt gar nicht, welches Wunder einfacher Zucker in solch einer kurzen Zeit vollbringen kann. Die letzten 7 km bis zu unserer Unterkunft flogen wir förmlich über die Wege. Und kamen denn auch nach heute 40 km noch rechtzeitig an, um nach einer kalten Dusche noch etwas zu Essen zu bekommen. Perfekt!Read more

  • Am Ziel in Moselkern

    June 28 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem sehr guten Frühstücksbuffet ging es gegen 8.15 Uhr los ans Ziel des Osteifelwegs, nach Moselkern, das, wie der Name schon verrät, an der Mosel liegt. Es waren nur noch etwa 2,5 km zu wandern. Wir hätten dies natürlich auch noch gestern laufen können, aber dann wären wir nicht mehr nach Hause gekommen. So war es sehr entspannt, wir kamen um 8.45 Uhr am Bahnhof an und stiegen dann in die klimatisierte Regionalbahn nach Koblenz, wo sich Albtrails' und meine Wege trennten. Er fuhr in den Nordwesten, ich Richtung Südosten. Fazit: der Osteifelweg ist ein schöner Weg mit überraschend vielen Pfaden und häufigen schönen Waldpassagen. Auch schöne Fluss- (Bach-)täler wie das Nettetal oder das wunderschöne, sehr lange Elzbachtal am Ende haben uns begeistert. Die Infrastruktur war auch okay, wenn man dafür auch mal vom Weg abzweigen muss. Die Hitze (täglich so 35 - 38 Grad) hat uns mitunter sehr zu schaffen gemacht, trotzdem war sie oft erträglich, weil der Weg öfters durch den Wald ging und tatsächlich auch hin und wieder ein laues Lüftchen wehte. Die vielen (Stech-)Mücken und Bremsen waren da viel nerviger. Insgesamt kann man so eine Wanderung schon auch bei diesem Wetter machen, wenn man es will. Trotzdem ist es natürlich schöner bei angenehmeren Temperaturen, zugegeben! Es war sicher nicht unser letzter Hauptwanderweg des Eifelvereins, den wir wandern werden.Read more

    Trip end
    June 28, 2026