• Rainer Fust
  • Rainer Fust

Weiter südwärts

Une aventure de 30 jours par Rainer. En savoir plus
  • Camping La Palma

    16 octobre, Italie ☀️ 23 °C

    DER CAMPINGPLATZ AM MEER
    Camping La Palma liegt direkt am Meer, am wunderschönen, klaren und fischreichen Mittelmeer. Mit nur einem Sandstrand (28 Jahre im Jahr mit der Blauen Flagge) ist es der ideale Ort für uns. Die ersten 2-3 vordersten Stellplätze befinden sich direkt hinter dem Zaun zum Strand. Natürlich mit traumhaftem Meerblick – unverbaubar. Wir, als erfahrene Ostseebewohner stehen lieber in der 2. Reihe, denn die ist mehr windgeschützt.
    Es gibt keine strenge Parzellierung, man kann stehen wie man möchte, schöner alter Baumbestand. Die Campsite liegt direkt am wunderschönen langen Strand, den wir im Oktober fast für uns alleine hatten. Die Besitzerfamilie ist sehr freundlich und zuvorkommend. Toll war, dass man fürs Duschen keine Jetons braucht (wie sonst auf Sizilien üblich). Die Sanitäranlagen sind schon etwas älter, aber sehr sauber. Stellplatz 22 € plus 5 € für Strom (was wir dann nicht bezahlen mussten, da wir in 24 Std lediglich 300 Watt benötigen. Alles in allem haben wir uns sehr wohl gefühlt und empfehlen den Platz gerne weiter. Und wenn wir nicht in 4 Tagen die Autofähre ab Palermo gebucht hätten, wären wir länger geblieben.
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  • Tempelanlage Selinunt

    17 octobre, Italie ☁️ 23 °C

    Selinunt: Wo Geschichte auf das Meer trifft.

    Wieder ein Ort, von welchem wir noch nie gehört hatten. Selinunt ist einer der faszinierendsten Orte Siziliens, ein Schnittpunkt von Geschichte, Kultur und Natur, der über zweitausend Jahre Zivilisation erzählt. An der südwestlichen Küste der Insel zwischen Mazara del Vallo und Sciacca gelegen, ist Selinunt heute eine der größten archäologischen Stätten Europas und ein Muss für alle, die die Wurzeln des Mittelmeers entdecken möchten. Wir wollten nur einen Kurzbesuch abhalten. Jedoch durch die Ausmaße so beeindruckt, beschlossen wir, heute nur Infos zu sammeln und später (2027?) wieder zu kommen, denn man braucht mindestens 1 ganzen Tag für diese beeindruckende Anlage. Außerdem hatten wir ja gestern gerade das Tal der Tempel mit "Archäologie Satt" genossen.
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    🏛️ Geschichte und Mythos
    Gegründet um 650 v. Chr. von griechischen Kolonisten aus Megara Hyblaea, entwickelte sich Selinunt schnell zu einer mächtigen Stadtstaat. Seinen Namen leitet es vom „sélinon“ ab, dem wilden Sellerie, der in der Gegend reichlich wuchs und zum Symbol der Polis wurde.
    Über Jahrhunderte hinweg erlebte Selinunt dank des Handels mit anderen griechischen Städten und Karthago eine Blütezeit, doch seine strategische Lage besiegelte auch sein Schicksal. Im Jahr 409 v. Chr. wurde die Stadt von den Karthagern fast vollständig zerstört. Heute bieten ihre imposanten Ruinen – dorische Tempel, Verteidigungsmauern, Akropolis und Nekropole – eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit.
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  • La Bahira

    18–19 oct., Italie ⛅ 23 °C

    La Bahira und der GRÜNE BLITZ:
    Wir wollten zum nördlichsten Punkt der Hauptinsel und fanden Camping La Bahira. Und wieder überraschte uns Sizilien mit seinem (gefühlt) vielleicht 8. Gesicht. Was für eine Landschaft. Meer, Strand, Felsen, Kletterberge etc. Der Platz ist sehr groß, viele Stellplätze liegen weiter hinten unter vielen Bäumen. Deren Schatten ist im Sommer sehr bekömmlich. Wir jedoch fanden unseren Platz Nr 22 gleich links hinter der Rezeption mit direktem Strandausgang in ca. 80 m. Etwas sonniger jedoch im Oktober willkommen. Auch der Stromausfall störte uns nicht sonderlich, das einspringende Notstromaggregat hörten wir nur als leichtes Hintergrundbrummen. Zum Sundowner am Strand nahmen wir natürlich Stühle und Tisch mit.
    Funfact: Immer wenn wir Sonnenuntergänge genießen, warten wir auf den „grünen Blitz“. Und wirklich: heute hatten wir das sehr seltene Glück und sahen ihn. Selten, weil es uns erst 3 x gelang: je 1 x in Dalmatien und in der Karibik. Nun also auch auf Sizilien.  Wir waren total euphorisiert.
    Erklärung: Der grüne Blitz (auch „Green Flash“ genannt) ist ein reales, sehr seltenes atmosphärisches Naturphänomen, das für nur den Bruchteil einer Sekunde kurz vor dem vollständigen Untergang der Sonne am Horizont auftaucht. Es ist das obere Segment der Sonnescheibe.
    Benötigt wird ein absolut klarer, flacher Blick auf den mathematischen Horizont – am besten direkt über dem offenen Meer oder in der Wüste. Die Luft muss frei von Dunst, Wolken oder starker Verschmutzung sein.
    Weil das Phänomen so flüchtig und schwer zu fassen ist, ranken sich viele Mythen und Geschichten darum:
    >Jules Verne: In seinem Roman „Der grüne Strahl“ (1882) suchte eine Heldin nach dem Phänomen; es hieß darin, wer ihn sieht, dessen Herz könne nie wieder täuschen, und er bringe Klarheit und Glück.
    >Seefahrer-Aberglaube: Seeleute und Piraten glaubten früher, der grüne Blitz sei ein gutes Omen, bringe Glück – oder bedeute, dass eine Seele aus dem Reich der Toten zurückkehrt.
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  • Erice

    18 octobre, Italie ⛅ 21 °C

    Von diesem Ort haben wir erst vor 2-3 Tagen erfahren. Der mittelalterliche Ort Erice thront auf einem einsamen Bergmassiv 750 m hoch über der Westküste Siziliens. Sehr interessant ist das historische Stadtbild. Kopfsteingepflasterte Gassen, historische Steinhäuser und wehrhafte Mauern prägen das vollständig erhaltene mittelalterliche Ortsbild. Als Wahrzeichen steht das imposante Castello di Venere spektakulär auf einem Felsen und bietet einen weiten Blick über das Meer und die Stadt Trapani.
    Zahlreiche alte Kirchen, darunter die markante Chiesa Madre mit ihrem freistehenden Glockenturm, zeugen von der tiefen religiösen Geschichte des Ortes seit dem Mittelalter.
    Berühmt soll Erice auch für seine mystische Stimmung sein, wenn am Nachmittag oft dichter Nebel durch die engen, autofreien Gassen zieht.
    Wir jedenfalls sind entspannt und ohne anzustehen, die 11 min mit der Seilbahn hinauf geschwebt.
    Funfact: in der Antike war Erice im gesamten Mittelmeerraum bekannt (und deshalb ein beliebtes Pilger- und Reiseziel) für seine Tempelprostitution, welche eng mit der antiken Vorgeschichte von Erice verknüpft ist.
    Was für ein Kult war das? Ursprünglich von den Elymern für die Fruchtbarkeitsgöttin Astarte erbaut, führten die Griechen und Römer den Tempel später für Aphrodite bzw. Venus Erycina fort. Zu Ehren dieser Gottheiten praktizierten die Priesterinnen den kultischen Geschlechtsverkehr mit Seefahrern und Pilgern.
    Diese Frauen wurden oft als Hierodulen (Tempeldienerinnen) bezeichnet. (Selbst dieses Wort hatten wir noch nie gehört)
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  • Palermo

    20 octobre, Italie ☁️ 26 °C

    Warten am Colombo Gate am 20.10. war das. Heute , am 21.10. stehen wir wieder hier. Denn unser Schiff ist gestern nicht gefahren wegen Schlechtwetter. War das seit gestern Nachmittag vielleicht ein Trouble.!!
    Wir mussten unsere Passage stornieren, dann haben wir versucht, unser Reisebüro wegen einer neuen Buchung mit einer anderen Fährgesellschaft zu erreichen, dann die neue Route buchen, dann Zusatzleistungen buchen, dann eine Übernachtung finden und dann die bereits gebuchten Übernachtungen in Chioggia verschieben. Letzteres hat nicht geklappt und 300 € sind damit wieder einmal total futsch.
    Also jetzt, am 21.10., stehen wir wieder am Hafen, diesmal an der GNV-Fähre und hoffen, dass es nun heute klappt.
    Funfact: Der Officer am Tor erkannte mich heute wieder, da ich schon gestern mit ihm sprach. "Ja, ich erkenne dich wieder, du wolltest doch nach Livorno." Ich: "Das stimmt, Livorno hat gestern nicht geklappt, und heute will ich nun nach Genua." Beide grinsten wir uns an.... und verstanden uns sehr gut.
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  • Chioggia

    24 octobre, Italie ☁️ 12 °C

    Chioggia. Wir lieben Chioggia. Sie ist wirklich eine sehr schöne und charmante, historische Hafenstadt am südlichen Ende der Lagune von Venedig und wird wegen ihrer Kanäle, bunten Häuser und Brücken oft als „kleines Venedig“ bezeichnet.
    Durch unsere vielen Malaisen mit unserem geliebten T4 haben wir unseren traditionellen jährlichen Venedig-Besuch in diesem Jahr gecancelt. Jedoch NICHT den Chioggia-Besuch. Hier haben wir Venedig-Flair ohne Massentourismus: Die Stadt ist ähnlich wie Venedig auf Holzpfählen in einer Lagune erbaut, verfügt über Kanäle, Bogenbrücken und enge Gassen, ist aber deutlich ruhiger und vom Massentourismus verschont.
    Im Gegensatz zum oft musealen Venedig spürt man hier noch das echte, authentische Leben einer italienischen Fischerstadt mit lebhaftem Fischmarkt und traditionellen Booten.
    Die Prachtstraße Corso del Popolo, der malerische Kanal Canal Vena, die historische Ponte Vigo mit ihren historischen Steinhäusern und der Kathedrale prägen das Ortsbild.
    Was man auch wissen sollte:
     Anders als im autofreien Venedig fahren durch Chioggia (und besonders in Sottomarina) viele Autos, Roller und Motorräder.
     Es gibt weniger große, weltberühmte Museen oder Kunstpaläste als in der großen Schwesterstadt.
    Ein weiterer sehr wichtiger Grund: Hier treffen wir unsere Freunde Edda, Maria und ihre Familien, die wir letztes Jahr kennen lernten und allesamt echte Einwohner von Chioggia sind.
    Natürlich schlenderten wir nicht nur durch die Gassen und an den Kanälen entlang, sondern kauften auch (wie hier immer) gestern und auch heute nochmal frischen Schwertfisch. Selbst zubereitet, Schwertfisch satt in Knoblauch-Weißwein-Souce, ist ein absoluter Genuss.
    Funfact: wir sind von Genua im DICHTESTEN Verkehr über 400 km hierher gefahren. Null problemo. Jedoch hier entgingen wir äußerst knapp einer Ramming mit einem Kamikaze-Motorroller – mittels Vollbremsung unsererseits.
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  • Gmünd 25.10.

    25 octobre, Autriche ⛅ 5 °C

    Wenn ein Zwischenstopp zum Reise-Highlight wird: Ein Liebesbrief an Gmünd

    Eigentlich wollten wir heute „ein langes Bein“ machen und so weit wie möglich fahren, da wir ja seit 6 Wochen ohne Autoheizung unterwegs sind, und in den Alpen ist das schon etwas unschön. Temperaturen im einstelligen Bereich … ihr versteht!

    Doch dann kam die Kunst und die Geschichte geht so:

    Manchmal sucht man einen gemütlichen Schlafplatz und findet ein ganzes Kultur-Abenteuer. Genau das ist uns im Hotel Gasthof Prunner in Gmünd passiert. Neben den stylischen historischen Zimmern und dem gemütlichen Innenhof ist es vor allem Chefin Marie-Luise, die den Aufenthalt mit ihrer engagierten Art unvergesslich macht.

    Marie-Luise führt das Haus mit so viel Herzblut, dass wir uns sofort richtig zu Hause fühlten. Die Zimmer punkten mit charmanten historischen Möbeln, und der überdachte Innenhof lädt mit gemütlichen Sitzecken zum Abschalten ein. Pluspunkt: Parken direkt vor der Tür!

    Und dann stolperten wir direkt nebenan in der Stadtturmgalerie in die Welt des Künstlers Klaus Frost. Vier Etagen voller Farbintensität und lebendiger Dreidimensionalität.
    Klaus hatte Zeit, wir hatten Lust – und schwupps bekamen wir eine Privatführung bis es dunkel wurde. Um die faszinierende Tiefe seiner Bilder zu greifen, ließen wir uns auf ein Experiment ein: Auf Geheiß des Meisters „kreisten, ja tanzten“ wir mal dicht, mal mit Abstand um die Werke. Eine genussvolle Lehrstunde, die uns den Blick für Kunst wieder einmal von einer völlig neuen Seite geöffnet hat!

    Gmünd!! Gmünd als Ort hat uns irgendwie sowieso komplett geflasht. Der Slogan „Künstlerstadt Gmünd – Kleine Stadt. Große Kunst.“ untertreibt fast: Bei unserem Spaziergang am nächsten Morgen haben wir über 20 Galerien, Ateliers und Werkstätten inmitten des mittelalterlichen Flairs gezählt. Alles in Gehweite!
    Und jedes Jahr von Mai bis Oktober verwandeln mehr als 25 Künstler die Stadt in eine lebendige Open-Air-Bühne.

    Für uns ist klar: Gmünd hat einen festen Platz auf unserer Bucket List und wird schon nächstes Jahr wieder angesteuert.

    Funfact: Vera und Bernhard wohnen nur 20 km entfernt von Gmünd. Bei unserem diesjährigen Besuch bei ihnen „mussten“ wir auch schon deren Gästezimmer besichtigen. Da deren liebe Einladung für 2027 steht, ist unsere Übernachtung für kommendes Jahr damit auch schon gesichert. :-)
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  • Landshut

    26 octobre, Allemagne ☁️ 11 °C

    Übernachtet haben wir in der Pension Himmel – direkt an der Isar und nur einen Katzensprung (schlappe 200 Meter) von der historischen Altstadt entfernt. Sehr angenehm.

    Auf einem kleinen Altstadtrundgang durch die engen Gassen fanden wir eine Galerie mit interessanten Kunstwerken. Leider war schon geschlossen, so das wir nichts Näheres zu diesen Bildern erfuhren.

    Anschließend ging es zum Abendessen genau 60 Schritte um die Ecke zum Inder, ins sehr zu empfehlende Mera Desh.

    Und wer im „Himmel“ übernachtet, kriegt eben auch göttliche Portionen! Auf den Tellern: feinstes Lamm-Biryani und Käse-Spinat indisch.

    Das Lamm-Biryani war nicht nur fantastisch, sondern auch so gewaltig, dass der Abend mit einer Rettungsaktion endete: Kurzentschlossen bin ich zum Auto geflitzt, habe unseren Camping-Kochtopf geholt und mal eben ein sattes Rest-Drittel für den nächsten Tag gerettet. So geht Meal Prep auf Reisen.

    Unter Applaus vom Personal und den anderen Gästen zogen wir schließlich sehr zufrieden mit unserem Kochtopf von dannen.
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  • Burghausen

    26 octobre, Allemagne ☁️ 12 °C

    Auf unserem Weg weiter nach Norden hatten wir eigentlich nur ein Ziel: einen schönen Spot für die Mittagspause zu finden. Gelandet sind wir in Burghausen – und waren sofort geflasht!

    Westlich der Stadt, oben auf einer Anhöhe, haben wir kurz geparkt und trauten unseren Augen kaum:
    Direkt gegenüber thronte eine gewaltige Burganlage mit unzähligen Türmen und einer schier endlosen Burgmauer.

    Fun Fact: Es ist tatsächlich die längste Burg der Welt! Das Mega-Bauwerk erstreckt sich über stolze 1.051 Meter auf einem schmalen Bergrücken und teilt sich in sechs Burghöfe auf.

    Kein Wunder, dass diese Kulisse regelmäßig als Drehort für historische Blockbuster dient.

    Weil wir diesmal nur für einen kurzen Lunch-Stopp Zeit hatten, steht fest: Burghausen ist ab sofort ganz weit oben auf unserer Bucket List für einen unserer nächsten Roadtrips.
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  • Schamanin und Himmelsscheibe

    28 octobre, Allemagne ☁️ 12 °C

    Heute ging es ins Museum, zur 1. der Sonderausstellung „Die Schamanin“ und 2. zur HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA.

    Während wir die Himmelsscheibe schon seit längerem im Original sehen wollten, kam die Schamanin sehr kurzfristig hinzu. Nämlich als wir Vorgestern einen Bericht im Autoradio hörten.

    Zur Schamanin:

    Thema: Die berühmte ca. 9.000 Jahre alte Grabstätte der „Schamanin von Bad Dürrenberg“ und das Phänomen des frühen Schamanismus.

    Neueste Entdeckungen: Neben der etwa 30- bis 40-jährigen Frau und einem Säugling wurden die Wirbel zweier weiterer Jungen (darunter Zwillinge) im Grab nachgewiesen.

    Exponate: Gezeigt werden rund 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit einzigartigen Funden aus der Mittelsteinzeit sowie internationalen Leihgaben (darunter historische schamanische Gewänder aus Sibirien und Eurasien.

    Insgesamt wurden es 4 sehr interessante Stunden.
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  • Wittenberge

    29 octobre, Allemagne ☁️ 12 °C

    Diese schwimmenden Iglus (als Hausboote Teil des touristischen Projekts „elbwärts IGLU“) im Nedwighafen in Wittenberge direkt an der Elbe haben uns sehr verwundert.
    Auch wenn die Iglus schwimmfähig sind und durch die Außenbordmotoren bewegt werden könnten, dienen sie im Hafenbetrieb in Wittenberge in erster Linie als feste, stationäre Ferienunterkünfte, die sicher an den Dalben verankert sind und nicht als herkömmliche Wasserfahrzeuge zum Herumfahren genutzt werden. Dafür wäre auch die Elb-Strömung viel zu stark.

    Im Wasser wurden die Iglus auf den Pontons final montiert, an den Dalben festgemacht und an die Infrastruktur (Strom, Wasser und AUCH Abwasser!!!!) des Hafens angeschlossen.

    Wir jedenfalls genossen hier die letzte Mittagsrast unserer Reise, welche eine gute Stunde später beendet sein würde.
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  • Zurück im Heimathafen

    29 octobre, Allemagne ☀️ 13 °C

    Zurück im Heimathafen. Kamin an, Welt aus

    Nun ist auch der 3. und damit letzter Teil unserer Reise beendet.
    In insgesamt 80 Tagen um unsere Welt – und wir sind wieder zurück! Mit dieser Punktlandung haben wir uns hochoffiziell die Jules-Verne-Trophy gesichert. Benannt ist der Preis natürlich nach dem Urvater der Science-Fiction, der seine Helden im weltbekannten Roman genau dieselbe Zeitspanne reisen ließ.

    Unsere Bilanz nach diesem Abenteuer:

    insgesamt 8.571 Kilometer auf „Pad“ (wie man in Namibia sagen würde). Aufgeteilt auf:

    🚙 6.816 reine Fahrkilometer zeigt der Tacho unseres 29 Jahre alten T4-Multivans.

    ⚓ 3 Autofähren brachten uns über das Wasser in Albanien und Italien (Durrës–Bari, Straße von Messina, Palermo–Genua).

    ⛵ 871 km (470 nm) ersegelten wir mit unserem SeaWolf (Länge 36‘). Total meer-glücklich, see-lig und windverliebt.

    Funfact: Die Trophy haben wir uns der Fairness halber einfach selbst gestiftet! 😉
    Mal sehen, ob wir unseren eigenen Titel in 2027, also im nächsten Jahr, verteidigen können.

    Die Planung läuft bereits ... 🌍
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    Fin du voyage
    29 octobre 2026