• 🚐 Abenteuer-Tag

    23. juli, Norge ⋅ ☁️ 7 °C

    – Unsere Perle hat heute gelitten! 🤣

    Ich glaube, unsere Perle 🚐 hat sich heute ernsthaft gefragt, ob ihrem Lenker ein paar Schrauben fehlen. 🧐😂 Denn was heute als Strasse bezeichnet wurde, hätte jeder Bach als sein eigenes Flussbett reklamiert.

    Unser erster Halt war der Vuoksajohka-Wasserfall. Schon der Name ist eine Herausforderung – aussprechen kann ihn wahrscheinlich nur ein Norweger. 🤣 Der Wasserfall liegt mitten im wunderschönen Kåfjorddalen und stürzt mit gewaltiger Kraft durch die felsige Landschaft. Das Wasser kommt direkt aus den Bergen und hat sich über Jahrtausende seinen Weg durch das Tal gebahnt. Ein echtes Naturschauspiel! 🌊 Natürlich mussten wir ihn ausgiebig bestaunen und fotografieren – bis die Kameras fast um Gnade gebettelt haben. 📸🤗

    Dann hatte ich die glorreiche Idee:
    „Wenn wir schon hier sind, fahren wir doch noch die letzten 11 Kilometer weiter ins Tal.“

    Fahren… na ja… nennen wir es lieber Steinklopf-Therapie für Wohnmobile. 🤣 Die Schotterstrasse glich eher einem ausgetrockneten Bachbett als einer Strasse. Jeder einzelne Stein wollte persönlich begrüsst werden und unsere Perle hat unterwegs wahrscheinlich jede Schraube einmal nachgezählt. 😂

    Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich bei der Gorsabrua an. Diese spektakuläre Hängebrücke spannt sich 153 Meter über die Gorsa-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten Nordeuropas. Unten zwängt sich der Fluss mit unglaublicher Kraft durch die enge Schlucht und bildet mehrere tosende Wasserfälle. Früher mussten die Menschen mühsam ins Tal hinunterklettern – heute reicht zum Glück ein Blick über das Brückengeländer. 😳 Wer hier nach unten schaut, bekommt garantiert weiche Knie… und wer hier runterfällt, braucht sich über den Heimweg definitiv keine Gedanken mehr zu machen. 🤣 Die Aussicht ist einfach atemberaubend und jeden einzelnen Schlag auf der Schotterpiste wert.

    Danach ging es zurück zu unserer tapferen Perle 🚐. Die durfte noch über eine weitere Brücke fahren – hoch oben, aus Holz und unten mit Stahlträgern verstärkt. Da kribbelt es schon ein wenig im Bauch. 🤣😏 Aber immerhin hatte diese Brücke keine Schlaglöcher!

    Am heutigen Stellplatz angekommen war Feierabend? Natürlich nicht! Es ging noch zu den Ruinen der Ankerlia-Kupfermine. Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier hoch oben in den Bergen Kupfer abgebaut. Die Arbeiter lebten damals unter harten Bedingungen, und das Erz wurde mit einer spektakulären Seilbahn ins Tal transportiert. Heute erinnern nur noch Ruinen an diese Zeit – ein riesiges Highlight ist es zwar nicht mehr 😏, aber spannend war es trotzdem. Und jetzt können wir wenigstens sagen: „Wir waren dort!“ 🤗⛏️

    So geht wieder ein unvergesslicher Tag voller Natur, Wasserfälle, schwindelerregender Brücken, Schotterpisten und einer unglaublich tapferen Perle 🚐 zu Ende.

    Gute Nacht, Freunde! 🌙👯‍♂️ Bis zum nächsten Abenteuer! 🤗
    Læs mere