• 2 Tage auf der Quiberon-Halbinsel & Cote Sauvage

    Jun 9–10 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Wie gestern schon angedeutet, hat uns der für drei Tage gebuchte Platz bzw. die Umgebung in Plomeur irgendwie nicht gefallen, und wir waren auch am Morgen davon überzeugt, weiterfahren zu wollen.
    Deshalb packten wir zusammen, holten uns an der Rezeption noch das vorbestellte Baguette ab, sagten Bescheid dass wir nach einer Nacht bereits weiterfahren wollen und fragten, ob es irgendeine Erstattung gibt. Ja klar, kein Problem und schon bekamen wir 44€ in bar zurück. Na das war ja mehr als kulant und unkompliziert - Fragen lohnt also 😊

    Unser neues Ziel für den Urlaubsausklang sollte die Quiberon-Halbinsel werden. Hier waren wir schon 2022 und weil es uns damals so gut gefallen hatte, war es eigentlich auch diesmal die ganze Zeit irgendwie im Hinterkopf. Allzu weit war es nicht entfernt - eine reichliche Stunde zu fahren. Wir steuerten diesmal den „Campingplatz Municipal Rohu“ an, ein einfacher Platz an der ruhigen Ostseite der Halbinsel. Die Bewertungen im Netz waren gemischt - meistens „Lage top, Sanitäranlagen durchwachsen“. Letzteres schreckte uns nicht ab, das ist ja in Frankreich fast immer so 😅.

    Kurz nach 10 Uhr kamen wir an und bekamen problemlos einen Platz, gerade waren viele abgereist. Später am Tag wurde es noch recht voll.

    Hier fühlten wir uns auf Anhieb wohl - das Meer direkt vor der Nase, die ganze Halbinsel strahlt Urlaubsfeeling aus. Wir konnten draußen in der Sonne frühstücken - perfekt.
    Gegen Mittag gab’s ganz plötzlich einen richtig heftigen Regenschauer, zum Glück waren wir noch nicht unterwegs. Direkt danach schnappten wir uns unsere Fahrräder und radelten quer über die Halbinsel auf die Westseite (nur ca. 4km). Dort befindet sich die wilde Seite die „Côte Sauvage“. Neben einer Küstenstraße und einem Radweg führt direkt an der Küste wieder ein Wanderweg entlang - und wieder der GR34. Wir schlossen die Räder an und wanderten einen Teil davon, insgesamt ca. 8km. Der Wind und die Sonne machten das Ganze wieder zu einer richtigen Genusstour - Klippen, wildes Meer und Sandstrände wechselten sich ab. Das war der einzige Teil unserer Bretagnereise, den wir schon aus 2022 kannten und es fühlte sich gut an, wieder hier zu sein.
    Später am Abend gönnten wir uns ein Abendessen in einem französischen Restaurant direkt neben dem Campingplatz. Moule Frites für Eric und Dorade mit Kartoffelbrei für mich, Ulli. Dazu eine Flasche bretonischen Cidre und lecker Nachtisch.
    Was für ein schöner Tag ☀️.

    Wir hatten hier eine Doppelübernachtung gebucht, also noch einen kompletten weiteren Tag. Da hieß es ausschlafen, später frühstücken in der Sonne und dann gegen Mittag mit den Rädern in die Stadt Quiberon und den Hafen. Außerdem wanderten wir nochmal an der Côte Sauvage, diesmal den südlicheren Teil.

    Camping Municipal Riho: 25€ (inkl. Strom, geht nicht ohne)
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