Es geht los - auf nach Frankreich
23 maggio, Francia ⋅ ☀️ 30 °C
Es geht wieder los - der erste richtige Urlaub des Jahres steht an und drei Wochen „Frankreichurlaub“ liegen vor uns.
Gestern nach der Arbeit wurde der Camper gepackt, immer ganz schön zeitaufwendig. Heute ging es dann kurz nach 7 Uhr los. Ich glaub, so früh sind wir noch nie mit dem Camper gestartet, aber wir hatten Respekt vor dem möglichen Verkehr am Pfingstsamstag.
Alles halb so schlimm - bereits halb zehn erreichten wir die französische Grenze hinter Saarbrücken, die französischen Straßen waren dann richtig leer. Liegt sicher an der Maut, aber wir gönnten uns bei der langen Anreise gern die etwas teurere Mautvariante. Unterwegs gab’s dann noch Frühstücks- und Tankstopp.
Gegen 15 Uhr erreichten wir das Städtchen Neufchatel-en-Bray, wo wir uns vorab einen netten Campingplatz 🏕️ rausgesucht hatten.
Uns erwarteten 29 Grad und viel Sonne ☀️- das war nach den letzten eher kühlen Wochen ganz schön ungewohnt. Also erstmal Markise raus für ein schattiges Plätzchen.
Später spazierten wir noch zum nahegelegenen Supermarkt und kauften einige französische Leckereien fürs Abendessen ein - Crevetten 🍤, Baguette 🥖, Melone 🍈, Erdbeeren 🍓 und natürlich Käse 🧀. Im Supermarkt war jede Menge los - auch in Frankreich sind die nächsten zwei Tage Feiertage (Pfingstsonntag/Pfingsmontag) und die Geschäfte geschlossen.
Später am Abend wurde dann vorm Camper lecker aufgetischt - perfekter Urlaubsstart ☀️
Gefahren: 680km
Übernachtung: Camping Saint-Claire (21,21€)Leggi altro
Nach Les Chevrets & erste Wanderung
24 maggio, Francia ⋅ ☀️ 28 °C
Wir haben bestens geschlafen in unserer ersten Nacht im Camper - zum Glück hat es in der Nacht gut abgekühlt.
Heute Früh hatten wir es nicht eilig, wir holten uns Baguette 🥖 und Croissants 🥐 🥐 und frühstückten gemütlich vorm Camper. Gegen 10 starteten wir Richtung Bretagne. Diesen Platz hier werden wir uns merken - eigentlich der perfekte Zwischenstopp auf dem Weg in die Bretagne oder Normandie.
350km lagen heute nochmal vor uns - zunächst ein ganzes Stück parallel zur Küste der Normandie. Viele der ausgeschilderten Ziele hatten wir 2023 erkundet. Richtig schick ist die „Pont du Normandie“, erinnert direkt an die Oeresundbrücke, wenn auch nicht ganz so lang (und auch nicht so teuer)…
Die letzten 40km entschieden wir uns gegen Autobahn/Route National und nahmen die schmalere Küstenstraße - sehr hübsch, aber überall viel los - fast 30 grad und Pfingstsonntag.
Gegen 14 Uhr erreichten wir den Campingplatz „Des Chevrets“, wegen Pfingsten hatten wir vorsichtshalber 2 Nächte vorgebucht. Wir erhielten einen großen, schattigen Platz, genau das richtige bei dem Wetter.
Am Nachmittag schnürten wir trotz Hitze unsere Wanderstiefel 🥾 und erkundeten auf einer 6km-Runde die herrliche Umgebung, das meiste davon auf dem Fernwanderweg GR34.
Genau so hatten wir die Bretagne in Erinnerung - felsige Küste, Wanderwege und abwechslungsreiche Blicke aufs Meer. 🌊
Am Abend wurde der Grill rausgeholt - Würstchen und Grillgemüse. Später schnappten wir uns unsere Kameras und spazierten nachmals am Strand, um den Sonnenuntergang einzufangen.
Was für ein schöner erster Tag in der Bretagne.
Campingplatz Des Chevrets:Leggi altro

ViaggiatoreLanges Wochenende und sommerliche Temperaturen. Ab heute hoffentlich wieder deutlich leerer…
Cancale & La Pointe du Grouin
25 maggio, Francia ⋅ ☀️ 33 °C
Wieder gut geschlafen, wachten wir gegen halb acht auf. Die Sonne hatte schon gut Kraft - im Laufe des Tages sollte es bis zu 33 Grad warm werden… Hochsommer im Mai 😃…
Wir hatten auf dem Platz eine Doppelübernachtung gebucht, konnten es also entspannt angehen. Unten am Strand ist ein kleiner Kiosk, wo es frisches Baguette und Croissants gibt. Das frühstückten wir später im Schatten vor dem Camper.
Trotz der Hitze rafften wir uns später auf zu einer kleinen Radtour, die ich bei Komoot rausgesucht hatte. Eine 22km-Runde mit überschaubaren 160HM.
Zunächst führte uns der Weg in die Küstenstadt Cancale. In der Altstadt fanden wir Parkplätze für unsere Fahrräder direkt vor der großen Kirche „Eglise Saint-Meen“. Diese schauten wir auch gleich von innen an - und genossen die kühlen Temperaturen im Inneren.
Anschließend spazierten wir hinunter zum Hafen - hier war jede Menge los, es war Mittagszeit und alle Restaurants heute zum Pfingstmontag voll besetzt. Wir hatten aber auch nicht vor einzukehren, sondern steuerten die Austern-Verkaufsstände am Meer an. Darüber hatten wir schon einiges gelesen und dafür ist Cancale wohl auch bekannt. Für überschaubares Geld bekommt man Austern 🦪 ganz frisch auf einer Platte verzehrbereit. Für uns war es tatsächlich das erste Mal und sie schmeckten gar nicht so schlecht.
Laut Reiseführer werden allein in Cancale pro Jahr 3000t Felsenaustern geerntet 😳.
Später schlenderten wir an der Küste entlang zurück zu unseren Rädern - wieder landschaftlich richtig hübsch.
Weiter ging es mit den 🚴♀️🚴 über die Landstraße D201 hinauf zum Parkplatz des „Pointe du Gouin“ - eine große Felsnase, die ins Meer ragt und auch als Route in vielen Wanderführern auftaucht.
Die Parkplätze waren sehr voll, wir fast die einzigen per Fahrrad. Auf einem kleinen Rundweg liefen wir zur Felsnase vor - schon wieder so eine beeindruckende Felskküste. Wenn es nicht so heiß gewesen wäre, hätten wir dieses Highlight sicher in einer etwas längeren Wanderung „verpackt“.
Anschließend radelten wir an der Küstenstraße die restlichen 10km zum Campingplatz zurück. Da rechts von uns mehrere Sandstrände waren, war die ganze Küstenstraße links und rechts auf den Seitenstreifen zugeparkt mit Badetouristen. Feiertag & Sommerwetter 🏖️…
Den Rest des Tages legten wir die Füße hoch, genossen die erfrischenden Duschen und machten uns später Käse-Schinken-Avocado-Sandwiches mit Ei. 🍳
Heute Nacht sollen die Temperaturen über 20 Grad bleiben, mal schauen, wie wir schlafen 😴…
Update 22:30:
Außentemperatur 27 Grad
Innentemperatur 28 Grad 🥵
Campingplatz Des Chevrets: 25€Leggi altro
Heißer Tag - Miniwanderung & Baden
26 maggio, Francia ⋅ ⛅ 33 °C
Wir hatten gestern spontan unseren Platz hier auf dem „Des Chevrets“ um eine dritte Nacht verlängert. Bei den aktuell heißen Temperaturen wollten wir es einfach entspannt angehen lassen.
Die Nacht war wie angekündigt sehr warm, der Camper kühlte erst in den Morgenstunden etwas ab.
Nach dem ersten Kaffee radelte Eric ins nächste Dorf zum Bäcker - der kleine Minimarkt hier auf dem Platz hatte heute Ruhetag.
Bei den Temperaturen waren die 6km fast schon eine kleine Sporteinheit 😅
Aber so gabs wenigstens wieder ein lecker französisches Frühstück 🥖 🥐 🥐 auf unserem schattigen Plätzen vorm Camper.
Es war ansonsten schon wieder richtig heiß 🥵, bereits 30 grad, für Nachmittag waren dann 33 grad angesagt. Deshalb überlegten wir, ob wir überhaupt etwas unternehmen wollten. Die Radtour in den Nachbarort Rothneuf strichen wir, aber für eine kleine Wanderrunde reichte der Elan dann doch. Während wir vorgestern dem GR34 Küstenweg in östliche Richtung gefolgt sind, steuerten wir heute den Weg in Richtung Westen an - direkt am Strand gibt’s eine kleine Minihalbinsel, die wir umrundeten. Ein paar Höhenmeter mussten erklommen werden, und schon gabs wieder schicke Ausblicke auf Meer 🌊, Strand 🏖️ und Felsen 🏔️.
Hübsche kleine Wanderung, für heute aber genug Bewegung. Nicht nur das - wie verspürten dringenden Abkühlungsbedarf - also ab zum Strand 🏖️ und ins kalte Meer 🌊. In der Wetterapp stand etwas von 13 Grad, vielleicht waren es 15. auf jeden Fall sehr erfrischend. Dass wir im Mai schon im Atlantik in der Bretagne baden konnten, hätten wir vor der Reise auch nicht gedacht…
Später am Abend blieb die Camperküche kalt (haha, heute blieb gar nichts kalt 😰), und wir holten uns zwei Pizzen 🍕 im Bistro auf dem Platz - gegessen wurden sie vorm Camper.
Zum Sonnenuntergang radelte Eric nochmal zum Strand und dem Hügel, auf dem wir mittags die Wanderung gemacht haben für ein paar Fotos.
Mal schauen, ob es heute Nacht besser abkühlt, immerhin weht ein angenehmes Lüftchen 💨 Gute Nacht! 🌙 😴
Campingplatz Des Chevrets: 22€Leggi altro

ViaggiatoreUiuiui…., kann ich mir so richtig vorstellen, wie stickig es im Camper ist. Ist ja nur noch im Zelt schlimmer…

ViaggiatoreJa, richtig schön 😃. Und eigentlich sollten wir uns auch nicht über Sonne und Wärme beschweren - wir werden bestimmt auch noch das Gegenteil hier erleben 😅
Weiter nach Saint Malo
27 maggio, Francia ⋅ ☁️ 29 °C
Nach drei Nächten auf dem Campingplatz „Des Chevrets“ sollte es heute weitergehen, allerdings nur eine Minietappe ins nicht mal 15km entfernte Saint Malo.
Diese Stadt hatten wir bei unseren bisherigen Touren immer zugunsten anderer Ziele ausgelassen - es wurde also Zeit, dieser sehr empfohlenen Stadt einen Besuch abzustatten. Dafür hatten wir uns den Campingplatz „De la Cité d‘Alet“ rausgesucht - nur 2km vom historischen Stadtkern entfernt und schön gelegen auf einer kleinen Landzunge am Stadthafen. Auf dem Weg erledigten wir noch einen größeren Einkauf bei Carrefour und füllten unsere Lebensmittelvorräte auf.
Gegen Mittag kamen wir an und bekamen einen schönen grünen Platz an einem Hang zugewiesen - ohne Strom bekommt man hier die größeren Plätze. Es war wiedermal über 30 Grad - deshalb entschlossen wir uns auch gegen den Fußmarsch und für die Fahrräder, um ins historische Zentrum zu gelangen. Man fährt dabei fast die ganze Zeit irgendwie an Hafenanlagen und dem Wasser entlang. Dieser berühmte Stadtteil von Saint Malo ist komplett von einer Stadtmauer umgeben, innen drinnen dann viele alte und bunte Gassen und die große Kirche St. Vincent. Auf der Stadtmauer kann man komplett entlanglaufen - das gibt tolle Ausblicke auf die Stadt und das Meer, war bei der Hitze aber auch sehr schweißtreibend. 🥵
Zur Abkühlung habs lecker Eis und später kehrten wir in eine der zahlreichen Creperien ein und gönnten uns sehr leckere bretonische Gallets.
Zurück am Campingplatz genossen wir die (zugegebenermaßen typisch einfachen französischen) Duschen.
Später am Abend gab’s noch zwei Spaziergänge - einen zum kleinen Hafen und dem „Tour Solidor“ und dann zum Sonnenuntergang auf ein großes Plateau oberhalb des Campingplatzes mit herrlichem Blick hinüber nach Saint Malo.
Camping de la Cité d‘Alet: 20,50€Leggi altro

ViaggiatoreWunderschöne Bilder von einem wie mir scheint perfekten Urlaubstag.

ViaggiatoreSehr hübsch mal wieder😍. Wie bekommt ihr den Camper runtergekühlt🥵?

Viaggiatore😊. Abends alle Fenster und die Schiebetür auf. Die beiden Fenster hinten am Bett sorgen dann nachts für frische Luft, wobei es trotzdem deutlich über 20 Grad bleibt… ab morgen ist die Hitze endlich vorbei. 😰
Bootsfahrt und Schlendern in Saint-Malo
28 maggio, Francia ⋅ ☁️ 26 °C
Auch in Saint-Malo gönnten wir uns eine Doppelübernachtung, wir wollen diesmal einfach etwas „entschleunigter“ reisen.
Heute sollten es nochmal 32 Grad werden, allerdings war es morgens ziemlich bewölkt und auch etwas windig - richtig angenehm im Vergleich zu den letzten Tagen.
Vor wenigen Tagen hatte ich uns über „Get your Guide“ eine Bootstour gebucht, die ziemlich vielversprechend klang und hoch bewertet war. Eigentlich dachte ich, dass wir dafür wieder rüber in die Historische Stadt zum Hafen radeln müssten. Aber erfreut stellten wir fest, dass der Startpunkt keine 10 Minuten zu Fuß vom Campingplatz entfernt war. Perfekt, also alles ganz entspannt…
11:15 startete die gebuchte Tour - es war ein kleines Boot 🚤 für nur 10 Leute - 2 Franzosen, 6 Amerikaner und wir beide. Der Guide war sehr nett und erklärte alles auf Französisch und Englisch. Zunächst schipperten wir hinüber ans Ufer von der Stadt Dinard, dann im bogen an den vorgelagerten Festungen von Saint-Malo und schließlich der Stadt selbst entlang. Ein wirklich sehr schöner und interessanter Ausflug.
Zurück am Campingplatz legten wir noch ein bisschen die Füße hoch, mittlerweile hatte die Sonne sich richtig durchgekämpft und es war wiedermal ziemlich heiß. Auch wenn der Schatten unter der Markise verlockend war, schnappten wir uns dann doch die Räder und radelten nochmals hinüber in den historischen Stadtteil. Wir schlenderten nochmals durch die Gassen, entdeckten einige neue Ecken und kehrten schließlich in eine Creperie ein. Während wir gestern Abend die herzhafte Variante in Form von Galette probiert hatten, entschieden wir uns heute für süße Crepes. Wieder eine sehr gute und leckere Wahl. Noch dazu hatten wir ein richtig originelles Café erwischt - innen gab’s mehrere kleine Räume, alle in Form einer Puppenstube und jedes Zimmer anders gestaltet. Verrückt, aber sehr putzig 😍
Abendessen gab’s vorm Camper - unseren „Frankreich-Klassiker“ - Crevetten 🍤, Baguette 🥖, Melone 🍈, Käse 🧀.
Später spürten wir, wie es so langsam abkühlt. Ab morgen soll das hochsommerliche Wetter erstmal vorbei sein.
Camping de la Cité d‘Alet: 20,50€Leggi altro

Viaggiatore
Das sieht schon immer mega lecker aus😋… und die Puppenstuben-Creperie ist auch der Hammer 🤩!
Wanderung zum Cap d‘Erquy
29 maggio, Francia ⋅ ☁️ 17 °C
Nach zwei Tagen in Saint Malo zogen wir heute Vormittag weiter.
Es sollte nach Erquy gehen, wo wir später eine Wanderung zum Cap unternehmen wollten.
Bekannter ist das daneben liegenden „Cap Frehel“, da wir das aber schon bei unserer Bretagne-Tour 2022 erkundet und erwandert hatten, wollten wir diesmal Neues erkunden.
Als Campingplatz hatten wir uns den „Camping St. Michel“ rausgesucht - er liegt zwar ein paar Kilomter von Erquy entfernt, dafür direkt am Meer, das klang gut.
Auf dem Weg zum Cap (ca. 2h Fahrt von St.Malo) steuerten wir noch schnell einen Supermarkt an für ein paar Kleinigkeiten. Am späten Vormittag erreichten wir dann unseren Campingplatz- wirklich sehr schön am Meer gelegen und schnürten nach einem Kaffee unsere Wanderschuhe. 🥾 zunächst radelten wir aber ein kleines Stück näher an den Wanderstartpunkt heran, ganz schön hügelig 😉
Die Wandertour selbst führt mal wieder auf dem Zöllnerpfad GR34, also direkt am Meer entlang. Und die Wanderführer hatten nicht zu viel versprochen - uns begleitete ein wirklich extrem schöner Küstenabschnitt - karibikblaues Wasser, traumhafte Sandstrände, Felsen, die ins Meer ragen und ein Weg, der durch grüne Hügel mit vielen bunten Blüten führte. Nach ca. 5km erreichten wir das Kap Erquy - der Wanderweg war insgesamt ganz gut besucht, aber weit entfernt von „überlaufen“. Der Rückweg führte dann nicht mehr auf dem GR34 entlang, sondern eher im Hinterland. Dabei passierten wir noch zwei kleine hübsche Seen und den Hafen von Erquy. Nach etwas mehr als 10 km waren wir zurück an unseren Fahrrädern und radelten zum Campingplatz zurück.
Übrigens waren heute die Temperaturen total angenehm - leicht über 20 Grad, dazu ein Sonne-Wolken-Mix.
Später nach dem Essen spazierten wir noch ein bisschen am Strand 🏖️ inklusive Sonnenuntergangs-Fotografie.
Campingplatz St. Michel: 13,50€Leggi altro
Marché in Erquy und Wasserwanderung zum St.Michel
30 maggio, Francia ⋅ ☁️ 20 °C
Erneut hatten wir uns für eine Doppelübernachtung entschieden - diesmal auf dem „Campingplatz St. Michel“ bei Erquy.
Da es jetzt in der Nebensaison noch keinen Baguetteverkauf auf dem Platz gab, radelten wir nach dem ersten Kaffee (in der Sonne) ☕️ ins 5km entfernte Erquy zum Bäcker und nutzten die Gelegenheit gleich, dabei den Wochenmarkt (findet immer samstags statt) zu besuchen.
Die Radstrecke war ein Mix aus Straße und Waldwegen - und dabei ganz schön hügelig.
Auf dem Markt war jede Menge los - typisch Frankreich und schön zu erleben.
Zurück am Campingplatz frühstückten wir entspannt.
Gegen Mittag starteten wir zu einer kleinen Wandertour - es sollte hinüber zur Kapelle St.Michel gehen - dies ist nur bei Ebbe möglich - man hat dafür ca. ein Zeitfenster von 3-4h. Der Tidenhub beträgt hier 8 bis 10 Meter, das ist schon ganz schön viel und entsprechend stark ändert sich die Küste zwischen Ebbe und Flut. Während der Kapellenberg bei Flut weit im Wasser verschwindet, bahnt sich bei Ebbe ein erstaunlich breiter Weg, um St.Michel zu erklimmen.
Und es ist auch total interessant, was dabei alles zum Vorschein kommt - Algen, Seegras, Steine voller Muscheln 🐚, Austernschalen, die fest mit den Steinen verbunden sind und ganz unterschiedliche Gesteinsarten. Also viel zu entdecken, und so waren wir für die nur 1,5km (one way) auch ne Weile unterwegs.
Eine wirklich hübsche, ganz spezielle Tour.
Später am Nachmittag drehte Eric noch ne größere Joggingrunde auf dem Küstensteig 🏃♂️, während ich, Ulli, in der Zeit nochmal wandernd 🥾 unterwegs war.
Abends wurde gegrillt und wieder der schöne Sonnenuntergang fotografiert - das Wetter hatte sich heute erneut von seiner besten Seite gezeigt. ☀️
Campingplatz St. Michel: 13,50€Leggi altro
Zwei Tage auf der Île Grande
31 mag–1 giu, Francia ⋅ ⛅ 16 °C
Unser nächster Stopp galt der Île Grande. In der Bretagne gibt es viele kleine sehenswerte Inseln, das ist aber die einzige, die man über eine Brücke mit dem Auto erreichen kann. Eigentlich ist sie auch nur bei Flut vom Festland getrennt.
Sie ist vielleicht nicht so spektakulär, wie man andere Bretagne-Insel, aber hat sogar einen Campingplatz und auch hier führt der Küstenwanderweg GR34 einmal außen drumherum auf knapp 8km. Grund genug für uns, uns die Insel anzuschauen.
Während es morgens noch regnete (und damit unser Auto während der Fahrt endlich etwas reinigte), kam im Laufe des Tages die Sonne raus. Vorm Einchecken auf dem Camping Municipal, stoppten wir noch schnell bei einem Supermarkt, der heute zum Sonntag zumindest am Vormittag geöffnet hatte.
Wir bekamen einen schönen Stellplatz in Strandnähe - wenige Meter entfernt führte der Küstenwanderweg vorbei. Den nahmen wir am Nachmittag auch direkt unter die Füße - durch viele Fotostopps und Wellengucken 🌊 waren wir fast zwei Stunden unterwegs. Am Abend kehrten wir spontan ins Restaurant direkt neben dem Platz ein - wir gönnten uns Moules Frites und Galette und zum Nachtisch leckere süße crepes.
Auch den nächsten Tag verbrachten wir auf der Insel - der perfekte Ort zum Runterkommen und entspannen. Wir nutzten die (verhaltene) Sonne am Morgen für ein paar Fotos und einen kleinen Spaziergang. Später übernahmen die Wolken, aber es blieb trocken. Eric joggte einmal um die Insel Drumherum, ich, Ulli war wieder wandernd unterwegs. Am Abend setzte der angekündigte Regen ein - wir kochten uns Nudeln mit Pesto & Garnelen - zum ersten Mal in diesem Urlaub wurde „indoor“ gespeist.
Camping Municipal Île Grande: 21€Leggi altro
Landrellec und die Rosa Granitküste bei Tregastel
2 giugno, Francia ⋅ 🌬 16 °C
Wir hatten überlegt, noch eine dritte Nacht auf der Île Grande zu verbringen, uns dann aber dagegen entschieden. Allerdings ging es nur ein Ministück weiter - nach Landrallec in der Nachbarbucht. Dort gibts einen schönen Municipal Campingplatz, von dem aus man in Richtung Trégastel und dem angeblich schönsten Abschnitt der „Rosa Granitküste“ wandern kann. Genau das hatten wir für heute vor.
Wir ließen den Morgen aber entspannt angehen - Eric fotografierte nochmal die Wellen 🌊 auf der Insel, anschließend frühstückten wir (diesmal drinnen, da immer wieder kleinere
Regenschauer fielen), packten zusammen und fuhren die 10km auf den anderen Campingplatz. Wir konnten uns einen Stellplatz aussuchen - da es extrem windig war, suchten wir uns etwas „windgeschütztes“ zwischen Hecken.
Am frühen Nachmittag schnürten wir die Wanderschuhe 🥾 und machten uns - wieder auf dem Küstensteig GR34 - auf den Weg. Direkt hinter dem Campingplatz gab’s schon die ersten schicken Sandstrände mit rosa Felsen, je näher wir an Tregastel kamen, desto beeindruckender wurde es. Mittlerweile war das Wetter stabil, viel Sonne und selbst jetzt tagsüber schönes Licht.
Die rosa Felsen und das türkisblaue Wasser beeindruckten uns sehr, wir konnten uns gar nicht sattsehen.
In Tregastel kehrten wir spontan in eine Creperie ein (in Frankreich gar keine Selbstverständlichkeit, dass Restaurants am Nachmittag geöffnet sind) und gönnten uns Kaffee, Tee und leckere Crepes. Anschließend wanderten wir weiter an der Küste entlang, hinter jeder Kurve gab’s neue Ausblicke und interessante Steinformationen. Nach 9km erreichten wir die Spitze unserer Tour auf der Halbinsel Ile-Renote. Von hier aus hatte man einen schönen Ausblick auf den bekannten Leichtturm „Phare de Mean Ruz“. Für den Rückweg nahmen wir einen etwas direkteren Weg durchs Landesinnere, nur das letzte Stück dann wieder an der Küste. So kamen am Ende etwas mehr als 16km zusammen. Wir schafften es gerade so, vor einem fetten Regenschauer wieder den Camper zu erreichen. Da hatten wir ja richtiges Wetterglück 😊. Auch am Abend und in der Nacht regnete es immer wieder, dazu gab’s ordentlich Wind.Leggi altro
Nord-Bretagne - Meneham
3 giugno, Francia ⋅ 🌬 16 °C
Von der „rosa Granitküste“ führte uns unsere Route weiter westwärts an die „Cote Legendes“ - diese Ecke der Bretagne hatten wir auf unserer Tour 2022 ausgelassen. Das Wetter war heute sehr durchwachsen angekündigt, also genau das richtige für einen Fahrtag. Wobei die Entfernungen hier ja recht überschaubar sind - ca 2h Fahrtzeit waren zu absolvieren. Die Fahrtstrecke eher im Landesinneren und wenig spektakulär. Unterwegs gab’s noch einen Einkaufsstopp beim Intermarche. Wir passierten die eigentlich sehenswerte Stadt Morlaix, aber bei Regen hatten wir keine Lust auf einen Besichtigungsstopp, also ging’s weiter.
Als wir gegen Mittag in Meneham (ein bisschen gefühlt „am Ende der Welt“) ankamen, war der Campingplatz gerade geschlossen - nicht weiter schlimm, das überbrückten wir mit nachgeholtem Frühstück und einem ersten kleineren Strandspaziergang.
Der Wind blies ordentlich, die Wetterapp zeigte rote Windfahnen. Trotz fehlender Sonne waren wir sofort sehr angetan vom Strand, den Dünen und den auch hier vielen großen Steinen im und am Wasser.
Als wir einchecken konnten, suchten wir uns einen windgeschützten Platz aus - der Campingplatz hatte übrigens erst vor zwei Tagen geöffnet, es war noch sehr leer.
Unweit des Platzes gibt es das „Museumsdorf Meneham“, was wo altes bretonisches Dorf zeigt. Highlight ist ein Zöllnerhäuschen zwischen großen Steinen. Das schaute ich, Ulli, mir an. Später am Abend spazierte ich mit Eric nochmal her - mittlerweile war Flut und die Szenerie, gerade bei dem heutigen Wind wieder richtig toll. Leider gabs fast keine Sonne - nur ganz zum Schluss kurz vorm Sonnenuntergang lugte sie mal kurz hervor.
Camping Plage Meneham: 21€Leggi altro
Noch zwei Tage in Meneham
4–5 giu, Francia ⋅ 🌬 15 °C
Wir sind noch zwei weitere Tage hier in Meneham geblieben, also insgesamt drei Nächte. Einfach ein bisschen Urlaub - wandern, radeln, Meer&Ruhe genießen.
Gestern (Do) wurden wir schon recht früh durch die Sonne geweckt, und so schnappten wir uns die Kameras, um direkt morgens die Wellen bei Flut zu fotografieren. Zwischendurch erwischte uns auch mal ein kurzer aber heftiger Schauer. Generell erinnern die bretonischen Regenschauer sehr an Norwegen - sie kommen ganz plötzlich, manchmal auch, wenn über einem der Himmel eigentlich blau ist und sie sind eher horizontal als vertikal. 😅
Zum Glück sind sie aber auch schnell vorbei. Später am Morgen radelte Eric ins ca. 4km entfernte Kerlouan zum Bäcker - hier in Meneham gibts nichts dergleichen.
Zum Glück blieb er trocken und auch das Frühstück im freien passte genau zwischen zwei Regenschauer.
Mittags brachen wir zu einer Wanderung auf, mittlerweile war das Wetter stabiler, so dass wir die ganze Zeit Sonne hatten, allerdings heute auch wieder sehr heftigen Wind. Die Wanderung führte wieder auf dem GR34 entlang, diesmal zu zwei Leuchttürmen. Einer der beiden, der „Phare du Pontusval“, war besonders schön.
Abends gab’s Nudeln mit Würstchen und Tomatensoße. Später machte sich Eric nochmals an den Strand für ein paar Fotos…
Heute (Fr) machten wir uns einen entspannten Tag - morgens radelte Eric wieder zum Bäcker, frühstücken konnten wir auch wieder in der Sonne vorm Camper. Der Wind war heute zum Glück deutlich schwächer, dafür zogen dickere Wolken auf.
Später radelten wir ein Stück an der Küste entlang. So wie es den GR34 als Fernwanderweg gibt, gibts hier in der Bretagne an viele. Stellen auch einen Küstenradweg, den Velo45.
Irgendwann schlossen wir die Räder an und wanderten zur „Pointe de Neiz Vran“ - eine Felsnase, die ins Meer ragt - allerdings weniger spektakulär als erhofft. Dazu gabs auch noch den einen oder anderen bretonischen Regenschauer (siehe oben 🥴), zum Glück wieder nur kurz.
Abends setzte dann aber längerer Regen ein, also gabs einen ruhigen Abend im Camper.Leggi altro
Weiterfahrt auf die Halbinsel „Cap Sizun“
6 giugno, Francia ⋅ 🌬 16 °C
Nach drei Tagen in Meneham zogen wir heute weiter in die Westbretagne. Die Gegend heißt Finistere, gleichbedeutend mit „Ende der Welt“. Dort zeigt sich die Bretagne von ihrer rauhesten Seite. Teile davon (insbesondere die Crozon-Halbinsel) hatten wir bereits 2022 auf unserer Tour erkundet. Die Halbinsel „Cap Sizun“ mit dem bekannten „Pointe du Raz“ hatten wir damals aber ausgelassen. Also steuerten wir heute genau diese Gegend an. Es gibt dort sehr viele Campingplätze - man hat also die „Qual der Wahl“, wie entschieden uns für den „Camping Pors Peron“ - ein kleiner Platz an der Nordseite der Landzunge.
Ca. 2 Stunden waren wir dafür unterwegs, wieder viele kleine Straßen und unzählige Kreisverkehre…
Nach 11 Uhr kamen wir schon an, checkten ein, frühstückten und erkundeten dann auf einer kleineren Wanderung die Gegend - auch hier verlief direkt am Campingplatz der Küstenwanderweg GR34 - im Gegensatz zu Nordbretagne auf ziemlich hohen Klippen. Der ordentliche Wind sorgte dazu für herrlich hohe Wellen. 🌊
Direkt am Campingplatz ist eine schöne Sandbucht.
Unterwegs entdeckten wir zufällig - genau wie vorgestern - eines der Keramikaugen. Von Pierre Chanteau. Davon gibts übrigens 113 Stück versteckt im Finistère.
Später am Abend kehrten wir zur Sandbucht und den Felsen zurück - jetzt war der Höhepunkt der Flut, dazu die tief stehende Sonne und das wilde Meer. So stellt man sich die Bretagne vor.
Da hatten wir mit dem heutigen Campingplatz mal wieder eine gute Wahl getroffen. 😊
Morgen geht’s weiter- es ist eine größere Wandertour am Pointe du Raz geplant. Wir hoffen auf stabiles Wetter und nicht allzu viel Andrang - trotz Sonntag.
Campingplatz Pors Peron: 17€Leggi altro
Top-Wanderung „Pointe du Raz“ / … du Van“
7 giugno, Francia ⋅ ☁️ 16 °C
Der Hauptgrund, dass wir die Halbinsel „Cap Sizun“ angesteuert haben, war ganz klar der Pointe du Raz - die Felsspitze, die so spektakulär ins Meer ragen soll, angeblich eines der Top-Highlights der Bretagne. Ca. 800 Meter von der Spitze entfernt, befindet sich ein sehr großer Parkplatz mit diverser touristischer Infrastruktur - so erkunden vermutlich die meisten den Pointe du Raz.
Unser Plan war ein anderer. Wir wollten es in eine große Wandertour einbetten - eine Empfehlung aus dem Rother-Wanderführer.
Wir stellten uns den Wecker, fuhren 8 Uhr vom Campingplatz runter (vorher geht nicht) und steuerten den Parkplatz am „Pointe du Van“ an - quasi das Nachbarfelsplateau. Dort angekommen, bekamen wir einen der ca. 10 Wohnmobilstellplätze vor der 2Meter-Schranke. Die meisten anderen waren mit „Übernachtern“ belegt.
Wir frühstückten, schmierten uns Brote und wanderten los. Es war kurz nach neun und wenig los. Zunächst umrundeten wir den „Pointe du Van“ und folgten unserem Wanderweg, der immer an der Küste oben auf den Klippen entlang führte - viel auf und ab und fast immer mit spektakulären Ausblicken aufs Meer und auch schon rüber zum Pointe du Raz. Zwischen den zwei Felsplateaus passiert man irgendwann einen tollen Sandstrand - der war voll mit Surfern.
Weiter ging’s in Richtung Pointe du Raz, immer weiter führte der Wanderweg (auch hier der GR34) oben auf den Felsen nah am Meer entlang - den vorgelagerten Leuchtturm meistens im Blick. Je näher wir dem Punkt kamen, desto voller wurde es. Wir hatten es aber viel stärker erwartet - schließlich war es Sonntag und bestes Wanderwetter. Angekommen am Pointe du Raz gab’s Fotos und eine Rast. Die meisten anderen hatten wohl eher nur den Weg vom 800m entfernten Parkplatz in den Beinen. apropos - bei uns ging’s nach der Rast weiter - auch erstmal Richtung Parkplatz und damit alles andere als einsam, aber bald trennten sich die Wege und wir hatten den Küstenweg wieder fast für uns allein. Auf dieser Seite führte er nach schmaler an der Küste entlang - rechts ging’s tief hinab und unten tobte das Meer, hier war Trittsicherheit und auch etwas Schwindelfreiheit gefragt.
Irgendwann bogen wir ins Landesinnere ab, um wieder zu unserem Ausgangspunkt am Pointe du Van zu kommen. Dabei mussten wir auch mal (laut Track und Ausschilderung) durch ein mit Farnen fast komplett zugewachsenes Gelände, da kommen anscheinend nicht so oft Leute vorbei 😅.
Gegen 15 Uhr waren wir wieder am Camper zurück, der Parkplatz mittlerweile komplett voll. Nach einem Kaffee überlegten wir wie’s weitergeht und entschieden uns, einen Platz in der Nähe von Audierne anzufahren - noch auf der Halbinsel Cap Sizun, aber schon in Richtung unserer weiteren Strecke.
Wie fanden noch ein freies Plätzchen, erstaunlich viele andere deutsche Camper waren hier unterwegs. Der Platz hat Meerblick und auch direkt einen Strandzugang. Aber so richtig begeisterte er uns nicht - da waren wir wohl von den bisherigen Campingplätzen und Stränden auf der Nordseite der Bretagne verwöhnt. Oder es lag am mittlerweile trüben und kühlen Wetter - für die Nacht war Regen angesagt.
Campingplatz Kersiny: 23€Leggi altro
Leuchtturm Phare d‘Eckmühl und zwei weitere
8 giugno, Francia ⋅ 🌧 16 °C
Kurz nachdem wir heute aufgewacht sind, setzte der angekündigte Regen ein. Wir hatten uns gestern Abend entschieden, noch einen Abstecher zu den Leuchttürmen ganz unten im Südwesten der Bretagne zu machen. Aufgrund des Wetters konnten wir uns dafür Zeit lassen - wir hofften einfach, dass die Vorhersage einigermaßen stimmt und am Mittag dann der Himmel aufreißt. Die Fahrstrecke dauerte eine reichliche Stunde, unterwegs stoppten wir noch bei einem Intermarche, um den Kühlschrank aufzufüllen, gegen 11 kamen wir in Penmarch an und fanden problemlos einen Parkplatz direkt in Leuchtturmnähe. Noch regnete es und es war trüb - alles konnten wir entspannt frühstücken. Als wir fertig waren, hörte der Regen auf und die ersten blauen Wolkenlücken taten sich auf - perfektes Timing.
Hier steht nicht nur der „Phare d‘Eckmühl“ - übrigens mit 65 Metern einer der höchsten Leuchttürme Europas - steht hier, sondern noch zwei weitere direkt daneben: der alte Leuchtturm (Vieux Phare de Penmarch) und der optische Geograph (Semaphore de Penmarch).
Die beiden großen kann man auch von innen besichtigen und besteigen. (Kostet einzeln 4€ oder als Kombiticket 7€). Wir starteten mit dem Phare d‘Eckmühl - 290 Stufen führten kreisförmig nach oben. Das Treppenhaus ist auch ein beliebtes Fotomotiv, was wir natürlich auch einzufangen versuchten. Oben angekommen gab es tolle Ausblicke über die Küstenlandschaft und natürlich auch zum Nachbarturm.
Der hatte gerade „Mittagspause“ - diese überbrückten wir in einer kleinen netten Creperie, und nahmen anschließend den zweiten Leuchtturm in Angriff. Hier warteten knapp 200 Stufen auf uns - oben dann der Ausblick auf den anderen Turm.
Alles sehr beeindruckend und wie wir fanden sehr fotogen.
Dieser Abstecher in die entlegene Ecke der Bretagne hat sich - wie wir fanden - sehr gelohnt.Leggi altro
Weiter nach Plomeur bei Lorient
8 giugno, Francia ⋅ ⛅ 18 °C
Nach unserem sehr lohnenden Ausflug zum Leuchtturm „Phare d’Eckmühl“ und seinen Nachbarn fuhren wir noch ein ganzes Stück weiter in die Südbretagne. Hier hatten wir uns gestern einen Campingplatz rausgesucht und für drei Nächte gebucht, um dort den Urlaub entspannt ausklingen zu lassen. Eine Gegend, die wir noch nicht kannten - Plomeur direkt gegenüber der Insel „Île Groix“. Die letzten Kilometer der Anfahrt führten durch Wohngebiete, überhaupt schien diese Region deutlich dichter besiedelt zu sein als alles was wir in den letzten Tagen erlebt hatten. Und auch der Campingplatz (-auch im Wohngebiet) schien voll belegt - unser reservierter Platz war der einzig freie. Unser erster Eindruck war erstmal nicht so gut. Wir spazierten zum nahegelegenen Strand, aber auch das überzeugte nicht - mitten in der Stadt, viele französische Rentner auf der Promenade, fast alle gefühlt mit Hund (übrigens auch auf dem Campingplatz), die hier allesamt am Strand ausgeführt wurden (bisher war das an allen bretonischen Stränden verboten). Es war gerade Ebbe, der Sand und trockene Hafen mit Seegras voll, keine Wellen. So ganz anders als alles was wir in den letzten Tagen erlebt hatten.
So beschlossen wir kurzerhand morgen weiterzufahren - Reservierung hin oder her.
Manchmal ist’s einfach so, dass es irgendwie nicht passt… kann man gar nicht so erklären…
Campingplatz Pen Palud: 22€ pro NachtLeggi altro
2 Tage auf der Quiberon-Halbinsel & Cote Sauvage
9–10 giu, Francia ⋅ ☁️ 17 °C
Wie gestern schon angedeutet, hat uns der für drei Tage gebuchte Platz bzw. die Umgebung in Plomeur irgendwie nicht gefallen, und wir waren auch am Morgen davon überzeugt, weiterfahren zu wollen.
Deshalb packten wir zusammen, holten uns an der Rezeption noch das vorbestellte Baguette ab, sagten Bescheid dass wir nach einer Nacht bereits weiterfahren wollen und fragten, ob es irgendeine Erstattung gibt. Ja klar, kein Problem und schon bekamen wir 44€ in bar zurück. Na das war ja mehr als kulant und unkompliziert - Fragen lohnt also 😊
Unser neues Ziel für den Urlaubsausklang sollte die Quiberon-Halbinsel werden. Hier waren wir schon 2022 und weil es uns damals so gut gefallen hatte, war es eigentlich auch diesmal die ganze Zeit irgendwie im Hinterkopf. Allzu weit war es nicht entfernt - eine reichliche Stunde zu fahren. Wir steuerten diesmal den „Campingplatz Municipal Rohu“ an, ein einfacher Platz an der ruhigen Ostseite der Halbinsel. Die Bewertungen im Netz waren gemischt - meistens „Lage top, Sanitäranlagen durchwachsen“. Letzteres schreckte uns nicht ab, das ist ja in Frankreich fast immer so 😅.
Kurz nach 10 Uhr kamen wir an und bekamen problemlos einen Platz, gerade waren viele abgereist. Später am Tag wurde es noch recht voll.
Hier fühlten wir uns auf Anhieb wohl - das Meer direkt vor der Nase, die ganze Halbinsel strahlt Urlaubsfeeling aus. Wir konnten draußen in der Sonne frühstücken - perfekt.
Gegen Mittag gab’s ganz plötzlich einen richtig heftigen Regenschauer, zum Glück waren wir noch nicht unterwegs. Direkt danach schnappten wir uns unsere Fahrräder und radelten quer über die Halbinsel auf die Westseite (nur ca. 4km). Dort befindet sich die wilde Seite die „Côte Sauvage“. Neben einer Küstenstraße und einem Radweg führt direkt an der Küste wieder ein Wanderweg entlang - und wieder der GR34. Wir schlossen die Räder an und wanderten einen Teil davon, insgesamt ca. 8km. Der Wind und die Sonne machten das Ganze wieder zu einer richtigen Genusstour - Klippen, wildes Meer und Sandstrände wechselten sich ab. Das war der einzige Teil unserer Bretagnereise, den wir schon aus 2022 kannten und es fühlte sich gut an, wieder hier zu sein.
Später am Abend gönnten wir uns ein Abendessen in einem französischen Restaurant direkt neben dem Campingplatz. Moule Frites für Eric und Dorade mit Kartoffelbrei für mich, Ulli. Dazu eine Flasche bretonischen Cidre und lecker Nachtisch.
Was für ein schöner Tag ☀️.
Wir hatten hier eine Doppelübernachtung gebucht, also noch einen kompletten weiteren Tag. Da hieß es ausschlafen, später frühstücken in der Sonne und dann gegen Mittag mit den Rädern in die Stadt Quiberon und den Hafen. Außerdem wanderten wir nochmal an der Côte Sauvage, diesmal den südlicheren Teil.
Camping Municipal Riho: 25€ (inkl. Strom, geht nicht ohne)Leggi altro

ViaggiatoreWie man anhand der fantastischen Fotos sehen kann, ein schöner Abschluss eures Urlaubs. 👍🏻🤩 Wir freuen uns schon sehr auf unseren Bretagne-Urlaub Ende August. 🤗

ViaggiatoreJa, das war es tatsächlich 😊. Ende August/September ist aber auch ne tolle Reisezeit für die Bretagne, wird bestimmt auch sehr gut.
Heimreise in 1,5 Tagen
11–12 giu, Francia ⋅ ☁️ 16 °C
Nach knapp 3 Wochen in der schönen Bretagne ging es heute wieder in Richtung Heimat. Ca. 1200km lagen vor uns - das wollten wir auf zwei Fahrtage aufteilen.
Bevor es losging, gabs aber erstmal noch ein letztes gemütliches Frühstück vorm Camper in der Sonne - einfach so schön hier auf der Quiberon-Halbinsel. Da hätten wir es sicher auch noch gut ein paar Tage ausgehalten.
Anschließend packten wir alles zusammen und rollten kurz vor 10 Uhr vom Platz. Zunächst eine ganze Weile über kleinere Straßen, später dann über Autobahn bzw. Teilweise auch Route Nationale.
Es gibt diverse Optionen, von der französischen Westseite zurück nach Hause zu fahren - die kürzeste und von google vorgeschlagene Strecke führt immer mitten durch Paris. Das wollten wir keinesfalls, sondern „umschifften“ die Hauptstadt diesmal südlich. (Auf dem Hinweg entschieden wir uns für den nördlichen Weg an der Normandie entlang).
Stückchenweise ging’s dann auch mal über kleinere Straßen und Ortschaften - eher nervig, aber vermutlich besser als quer durch Paris. Denn dort wurden einige Staus angezeigt. Nicht so bei uns, die Autobahnen waren extrem leer - sehr angenehm, abgesehen von der dafür angefallenen Maut 😬.
Einen Übernachtungsplatz fanden wir in der Nähe von Verdun - ein Platz der Kette „Camping-Car-Park“, nett im Grünen gelegen und nur zu ca. 1/3 belegt. Knapp 20km von der französischen Autobahn A4 entfernt.
Kosten 15€
Wir haben sehr gut auf diesem ruhigen Platz geschlafen. Gegen halb neun starteten wir zu unserer letzten Etappe des Urlaub. Ca. 330 km mussten noch gefahren werden. Gut dass wir gestern schon über 850 geschafft hatten. Schnell noch gedumpt und ein letzter Einkauf in einer französischen Boulangerie. Dann ging’s einmal quer durch Verdun zurück auf die Autobahn. Auf französischer Seite war es gewohnt leer (auch heute gab’s nochmal zwei Mautstellen), in Deutschland war es gut gefüllt, im Rhein-Main-Gebiet teilweise auch Stau. Immerhin konnten wir in Deutschland heute deutlich günstiger tanken als in Frankreich:
- Deutschland 1,759 (vor 12 Uhr 😉)
- Frankreich eher um die 2€.
Gegen Mittag waren wir wieder daheim, und so war unsere dreiwöchige Bretagnetour leider schon wieder vorbei.
Wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen noch ein kleines Fazit schreiben.Leggi altro

ViaggiatoreWie schön, dass ihr wieder gut daheim angekommen seid! Herzlichen Dank, dass wir euch auf eurer Bretagne Reise begleiten durften. Es hat viel Spaß gemacht, eure Berichte zu lesen, die Fotos anzuschauen und an euren Erlebnissen teilzuhaben. So konnten wir ein kleines Stück mitreisen und viele schöne Eindrücke sammeln. Jetzt wünschen wir euch erst einmal ein entspanntes Ankommen zu Hause und sind gespannt auf euer Fazit.😉

ViaggiatoreDanke fürs Mitnehmen. Die Bretagne steht ziemlich weit oben auf unserer Bucket List. Da waren viele Inspirationen dabei. Gutes Ankommen

ViaggiatoreFreut uns, wenn wir euch für später vielleicht die eine oder andere Reiseidee geben konnten 😊
Fazit / Zusammenfassung
14 giugno, Germania ⋅ ☁️ 15 °C
Wie versprochen, noch eine kleine Zusammenfassung unserer Reise.
Das war unsere zweite Camperreise in die Bretagne - ein wie wir finden, tolles Reiseziel, gerade wenn man mit dem Camper unterwegs ist.
Im Gegensatz zu 2022 starteten wir diesmal aber im Nordosten und fuhren entgegen des Uhrzeigersinns. Wir wollten dabei insbesondere auch Ziele ansteuern, die wir bisher noch nicht entdeckt hatten. Geplant hatten wir im Vorfeld nur ganz grob und lediglich die ersten Stationen etwas konkreter. Das war insbesondere deshalb auch notwendig, da wir Pfingstsamstag gestartet sind und an dem langen Feiertagswochenende sehr viel los ist – wir also vorsichtshalber auch die ersten Nächte vorbuchen wollten.
Letztendlich haben sich folgende Stationen ergeben, meistens mit Doppel- bzw. Dreifachübernachtung:
- Côte d’Émeraude (Smaragdküste) mit Saint Malo und Cancale
- Cap Erquy
- Ile Grande
- Côte de Granit Rose (Rosa Granitküste)
- Côte des Légendes mit Meneham
- Finistère & Cap Sizun
- Côte Sauvage (Quiberon-Halbinsel)
Wir waren insgesamt knapp 2900km unterwegs, wobei das Meiste (über 2200km) auf Hin- und Rückweg entfielen. In der Bretagne selbst waren die Entfernungen kurz, wir haben viel Urlaubszeit außerhalb des Campers verbracht.
*** Tanken / Maut ***
Die Dieselpreise in Frankreich waren noch etwas teurer als in Deutschland, zum Glück mussten wir nur auf Hin- und Rückfahrt tanken.
Maut ist so ein unerfreulicher Kostenblock in Frankreich. Man könnte sie sicher umgehen, indem man Autobahnen meidet, aber uns ist es ehrlich gesagt wichtiger, schnell udn entspannt ans Ziel zu kommen. Deshalb gönnen wir uns für den weiten Weg durch Frankreich immer die Autobahn - im Gegensatz zu Deutschland sind sie i.d.R. sehr leer. Auf dem Hinweg (nördlich von Paris) haben wir ca. 100€ Maut bezahlt, auf dem Rückweg (südlich von Paris) ca. 120€.
*** Wetter ***:
Bretagne hatte u.a. deshalb den "Zuschlag" (gegenüber Südfrankreich) bekommen, weil es nicht so warm ist. Die ersten 6 Tage haben usn dann eines Besseren belehrt - mit Pfingsten kam die große Hitzewelle über Westeuropa und bescherte uns Temperaturen tagsüber jdeutlich über 30 Grad, in der Sonne (und davon gabs sehr viel) deutlich mehr. Nachts kühlte es auch nur langsam ab, nicht unter 20 Grad.
Mit der zweiten Urlaubswoche wurde es erst angenehm kühl, dann deutlich kühler, und auch etwas durchwachsener. Aber es war so viel angenehmer. Der Regen hielt sich zum Glück in Grenzen, oft nur kurze Schauer, wobei die in der Bretagne - ähnlich wie in Norwegen - echt intensiv sein können.
*** Wandern / Radfahren ***
Gerade fürs Wandern ist die Bretagne perfekt. An der kompletten Küste führt der Fernwandeweg GR34 entlang. Davon kann man recht problemlos Teile in Tagestouren oder auch kürzere Etappen packen. Wir hatten drei Wanderführer dabei (Rother, Kompass, Naturverlag), aber auch bei Komoot findet man gute Anregungen. Die Landschaft ist ein Traum - Küste, Sandstrände, Felsen, Buchten, Steine. Außerdem gibt es auf dem Weg hübsche Zöllnerhäusschen oder auch Leuchttürme. Generell ist in der Bretagne der Unterschied zwischen Ebbe/Flut extrem stark und so verändert sich die Landschaft auch sehr stark - je nachdem wann man unterwegs ist.
Fürs Radfahren bieten sich e-Bikes an (hatten wir nicht dabei), es ist an vielen Stellen recht hügelig. Ähnlich wie der GR34-Wanderweg existiert der Velo45, ein Radfernweg entlang der Küste. Fahrräder lohnen sich aber auf jeden Fall, nicht nur für Radtouren, auch für kleinere Wege, z.B. zum Bäcker oder zu Wanderstartpunkten.
*** Camping ***
Auch in diesem Urlaub hat es sich wieder bestätigt – wir präferieren Campingplätze, mögen Stellplätze hingegen nicht so sehr. Obwohl wir noch aus dem letzten Jahr die Camping-Car-Park-Karte inklusive der Premiumversion hatten, nutzten wir die Stellplätze dieser Kette nur einmal auf der Rückreise.
Wie oben schon geschrieben, hatten wir die ersten Nächte von daheim vorgebucht – sowohl die Zwischenübernachtung auf der Anreise in Neufchantel-en-Bray, als auch an der Küste auf dem „Des Chevrets“. Die weiteeren Plätze haben wir entweder spontan angefahren, oder mit ein bis zwei Tagen Vorlauf von unterwegs aus gebucht. Letzteres geht bei den meisten Plätzen sehr unkompliziert, man sieht direkt, ob es noch Verfügbarkeiten gibt und kann (meist mit kleiner Anzahlung) online buchen.
Wie gewohnt, waren die Campingplätze in Frankreich alle sehr preiswert, gerade wenn wir man auf Strom verzichtet. Das haben wir – wo immer möglich – auch getan. Nur auf wenigen Plätzchen war der Strom im Preis inkludiert und damit der Übernachtungspreis auch etwas höher. Im Durchschnitt haben wir ca. 20€ pro Nacht bezahlt.
Dieses Jahr hatten all unsere ausgesuchten Plätze eine tolle Lage, meistens direkt am Strand oder zumindest nur wenige 100 Meter vom Strand entfernt. Selbst in St. Malo konnten wir aufs Wasser schauen. Und so haben uns auch viele der Plätze richtig gut gefallen. Ab und zu konnten wir direkt auf dem Platz Baguette und Croissants kaufen, teilweise mit Vorbestellung. Dort wo es nicht klappte (z.B. wegen Vorsaison), mussten wir dann teilweise ein paar Kilometer zur nächsten Boulangerie radeln.
Die Sanitäranlagen auf den meisten Plätzen waren typisch französisch, d.h. eher einfach, oft Männer/Frauen nicht getrennt und auch eher spartanisch ausgestattet (kein Toilettenpapier, keine Klobrillen). All das stört uns aber nicht – das gehört in Frankreich einfach dazu und bei den günstigen Preisen, selbst in Toplagen, würden wir auch keinen „Luxus“ erwarten.
Wir sind uns sicher, dass wir nicht das letzte Mal in der Bretagne waren. Einiges ist immer noch unentdeckt, und vieles lohnt sich zu wiederholen.Leggi altro

ViaggiatoreDanke für die Zusammenfassung. Die deckt sich sehr mit unserer aus früheren Jahren. Das Wetter ist natürlich Glückssache, da hattet ihr viel davon 🙂.






























































































































































































































































ViaggiatoreIch wünsche einen tollen Urlaub!
ViaggiatoreVielen Dank 😊
ViaggiatoreGute Reise und viele tolle Erlebnisse! Wir sind ja auf unserer ‚Tour de France‘ so circa ab Mitte Juni in der Bretagne und werden eure Tipps dann nutzen.
ViaggiatoreDanke und euch auch noch viel Spaß 😊