Andenes und dann quer über die Vesteralen
September 16 in Norway ⋅ 🌧 14 °C
Nach den zwei Tagen und Nächten in Bleik sollte es heute wieder ein Stück weitergehen. Es war ein eher verregneter Tag angesagt. Immerhin war es am Morgen noch trocken. Wir packten also ganz entspannt zusammen und fuhren dann nach Andenes - also an die Nordspitze der Insel Andøya und damit auch ans Nördliche Ende der Vesteralen. Hier startet die Fähre nach Senja, die nächst höher gelegene und größte Insel Norwegens. Aber die peilten wir dieses Jahr nicht an.
Andenes wirkte ziemlich verlassen, nur eine Handvoll Camper auf dem Campingplatz (den schauten wir uns auch kurz an, gefiel uns aber von seiner Lage nicht so gut wie der in Bleik). Wir stellten den Camper in der Nähe vom Leuchtturm ab, hier nebenan starten auch die Walsafaris. Vor 5 Jahren, als wir das letzte Mal hier waren, waren noch zwei große Tourenanbieter ansässig - einer für RIB-Boot-Touren und einer für den großen Ausflugskutter. Mit letzterem hatten wir eine richtig tolle fast fünfstündige Tour damals gemacht und auch Pottwale und Orcas gesichtet. Dieses Jahr entschieden wir uns gegen die Tour. Passte nicht so gut rein - Gestern wollten wir die Sonne lieber zum Wandern nutzen, heute war ab Mittag starker Regen angesagt.
Ab nächstem Jahr bekommt Andenes noch eine neue spektakuläre touristische Attraktion - das „The Whale“, ein riesiges Museum und Erlebniszentrum, und auch architektonisch ein Highlight, gebaut in Form eines Wals 🐋.
https://thewhale.com/de
Tja, leider noch nicht fertig. Und der Leuchtturm war auch noch geschlossen, öffnete erst Mittag. So lange wollten wir nicht warten.
Wir brachen also gen Süden auf. Nach einem Frühstückstopp auf einem sehr idyllischen Parkplatz ging’s die lange Fahrt runter von der Insel Andøya, zunächst ins Zentrum der Vesteralen, nach Sortland. Dort kauften wir ein - neben Lebensmittel stöberten wir bei Sport1 nach Outdoorschnäppchen, leider Fehlanzeige. Naja, immerhin Geld gespart 😅. Seit einer Weile hatte der angekündigte Regen eingesetzt, dadurch wirkte alles etwas trostlos. Andererseits an so einem Fahr- und Versorgungstag nicht so schlimm.
Hinter Sortland bogen wir auf die nächste Vesteraleninsel ab - Langoya, und zwar den südlicheren Teil. Der war komplettes Neuland für uns. Schon bald übernahm die Natur wieder die Oberhand - die Landschaft sah selbst bei dem mistwetter richtig beeindruckend aus - Felsen, Wasser, Herbstlaub, enge Straßen.
Am späten Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz, die ersten zwei angefahrenen gefielen uns nicht. Der dritte - in Straume - war nett. Ein Platz der Gemeinde, schön angelegt und direkt am Wasser gelegen. Wie waren mal wieder die einzigen.
Der Regen hörte nicht mehr auf, erst in den Morgenstunden des nächsten Tages.
🚐: 195 kmRead more

















TravelerRichtig schöne Herbstbilder. 👍!
TravelerSchön farbenprächtig!
Traveler
Herrliche Farben! 🍂