Fin de Costa Rica
May 24–28, 2025 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C
Ich durfte nochmals bei Jürg übernachten. Also kam ich nochmals in den Genus von einem Bett, der Dusche und dem feinen Frühstück von Jürg. Er backt sein Brot selber - yummi. Ich hatte Stunden mit der Planung der Strecke bis zur Grenze verbracht. Analysiert wo die geringsten Höhenmeter sind und ich am Besten aus den Bergen rauskomme. Ich hatte mein Weg ausgesucht und fühlte mich startklar. Dan kam das Angebot von Jürg, dass er mich gerne mit dem Auto zu dem Höchstgelegenen Ort von einer Strecke die ich aufgrund zu vielen Höhenmeter gestrichen hatte, bringen würde. Ich wusste auch wen ich dem zustimme, wären es immer noch viele Höhenmeter - jedoch sei die Strasse schön. Ich nam dieses Angebot daher gerne an. Wir fuhren rund eine Stunde und luden mein Fahrrad aus - danke Jürg!!
Ich sass 4 Wochen nicht mehr auf dem Fahrrad und noch nie auf diesem Sattel. Den mein alter Sattel hatte ein Loch und die Ergoflüssigkeit lief aus. So sass ich bis am Schluss dann auf den Eisenträger. Falls ihr euch nun fragt, ob da einem nicht das Poo wehtut - glaubt mir - das tat es. Daher ist es schwierig in Worten zu fassen wie dankbar ich für den neuen Sattel bin. Es handelt sich aber um einen Brook Sattel. Der ist aus Leder, passt sich meinem Poo an... muss aber eingefahren werden. Der ist bekannt unter den Radreisenden und ich bekam als Reverenz es brauche 2'000km und dan sei er perfekt. Ich stelle mich also auf 2'000km genau die gleichen Schmerzen ein, die ich bereits mit dem Alten hatte - und spoiler es ist schon nicht so angenehm aber sogar ein ultra harter Sattel ist besser als mein Alter.
Auf jedenfall war ich sehr sehr viel am absteigen und rumschrauben bis ich den Stattel ungefähr in der Position hatte die mir soweit entsprach. Zudem waren es rund 2'000 Höhenmeter. Eine Strasse die durch Berge und Regenwald führte. Me gusta. Die Region wurde aufgrund Starken Regens von Erdrutschen heimgesucht und mir blib oft nichts anderes übrig als abzusteigen und durch den Schlamm zu stampfen. Sah aber unzällige Tukans, Papageie und andere Vögel. Ich hatte einen Notfallpkatz für mein Zelt, falls ich es nicht bis an die Küste schaffe. Als ich auf Höhe dieses Notschlafstelle radelte, wurde ich von einem Einheimischen auf dem Motorrad gefolgt. Der war recht anstrengend... er beschütze mich und blablabla. Habe ihm gesagt ich seit ein Jahr auf dem Fahrrad reise und kein Beschützer brauche. Er wartete aber immer wieder auf mich und lies mich übere eine Stunde nicht in ruhe. So war mein Notfallplan dan auch hknfällig. Ich war froh als er mich dan wirklich in Ruhe lies. Es wurde langsam dunkel und vor mir war nochmals einen Hügel mit 300 Höhenmeter. Ich fand ein Ort an dem ich mich verstecken konnte und entschied, hier mein Zelt aufzuschlagen.
Am nächsten Tag nam ich diesen Hügel in Angriff. Die Küszenregion war dan mehr flach und ich radelte total 97km. Mein Knie fing an zu schmerzen. So sehr das ich die Treppe bei meinem Hostel kaum laufen konnte. Etwas ungünstig dachte ich mir. Und am nächsten Tag war es nicht viel besser. Ich blieb daher einfach eine Nacht länger. Was nicht weiter schlimm war, den das Hostel war im Jungel und im Baumhausstyl. Ich fand zudem in Laufnähe eine Brauerei und entschied mich meine frust über Knie und Poo einfach mit einem guten Bier zu besämpftigen. Da traff ich auch auf eine Schweizer Familie, die mich zu Falaffel und zwei weiteren Biere einluden. Ich war richtig Dankbar und mit dem starken IPA vileicht auch etwas schwankig bei meinem Rückweg.
Den Tag darauf radelte ich 99km zu einem Fussballfeld bei welchen ich einen Unterschlupf für mein Zelt fand. Mein Knie spielte absolut mit und ich fühlte mich gut. Ich versuchte früh aufzubrechen um meine letzten Kilometer bis zu der Grenze zu erradeln. Da traff ich auf den Fahrradfahrer, den ich mit meiner Familie an der Krokodielbrücke traff. Da dies bereits 9 Tage her waren und für ihn an der Küste mehrheitlich alles flach war, war mir schnell klar, ich bin wohl etwas schneller unterwegs als er. Wir radelten zusammen an die Grenze und als er die Gebühren für das Verlassen von Costa Rica nicht bezahlen konnte, zog ich weiter richtung Panama und verabschiedete mich von ihm.
Danke Costa Rica - du warst toll. Ein grosses Geschenk von Zuhause, voller Eindrückliche und tollen Tiere. Tu me gusta 🥰 was für eine ehere es war, dich zu erkunden. Ein kleines Stück von meinem Herzen bleibt zwischen Papageien, Faultieren und Tukans.
12'060 KmRead more















TravelerDä Töfffahrer isch scho chli unheimlech gsi😟git eim scho äs uguets Gfüehl….guet hesch när äs Plätzli gfunde zum übernachte. Interessant ds de muesch ä Gebühr zahle wes Land verlahsch🫣
TravelerJa dä isch vorauem müehsam gsi 😄 und birebiz unheimlech ou. Ha nid gärn wesimer so lang fouge. Vorauem isch sini zwöiti Frag gsi öpi ä Fründ ha und i hanihm verzeut i sigi verhüratet 😆 ah i ha scho aues gha... gebühr für ine, für use... itritt für ä region... äs erstuntmi nüme so schnäu öpis 😄
Traveler
👍🏼🚲🦜😅😂🫶🏻😘