Süderholz - Bus - Schleswig
13. juni, Tyskland ⋅ 🌧 14 °C
Da die Etappe knapp über 20 km gehabt hätte und ich weiterhin auf meinen Fuß achten muss, bin ich heute ein Teil mit dem Bus gefahren. Aber von vorn:
Aufgewacht bin ich um fünf, viel zu früh für mich eigentlich. Erster Blick zum Regenradar und noch schnell pullern, bevor es losgeht. Die ersten Tropfen fallen und ich dreh mich noch mal um - kann aber nicht mehr einschlafen.
Um halb acht nutze ich die Regenpause und packe meine Sachen. Den Rucksack stelle ich schonmal unters Dach und will grade zu meinem abgewischten Zelt, da kommt ein Schauer runter, der sich (und alles andere) gewaschen hat 😳
Tja, da machste nix... Also erstmal Kaffee und eins von meinen Not-Porridge Tütchen gefrühstückt. In der Zeit säuft mein Zelt ab.
Macht aber nix, heute geht's ins Hotel, Schleswig hat nämlich keinen Campingplatz.
Als es wieder aufgehört hat, packe ich das klatschnasse Zelt ein und habe jetzt entweder noch drei Minuten bis zum Bus oder muss eine Stunde warten. Erst will ich warten und noch etwas lesen, aber dann renne ich doch los - um an der Haltestelle festzustellen, dass meine Stöcke noch auf dem Platz stehen 🤦
Also wieder zurück (alle gucken ein bisschen blöd, aber egal), Stöcke geschnappt, dabei meine Sitzunterlage verloren, die auch wieder aufgesammelt und dann los. Heute freue ich mich über 2 Min. Verspätung, denn der Bus kommt quasi zeitgleich mit mir an - Puh...
Ich fahre bis Wilhelmslust, da kreuzt der NST die Landstraße und die letzten Kilometer will ich auch laufen.
Und es geht superschön oft durch den Wald (und genauso oft über Asphalt), aber das finde ich nicht schlimm. Regensachen hab ich an und die lohnen sich auch (Vergiss die WetterApp, die ab neun Uhr Regenpause gemeldet hat, haha...)
Ich kann früh ins Hotel einchecken und überlege, ob ich eine enrfernte Verwandte anrufe und besuchen soll, Zeit hab ich ja.
Das Zimmer ist schnell verunstaltet und auf dem kleinen Balkon trocknet mein Zelt im Wind. Ich hab aber keine Lust auf Unterhaltung und das Mittagstief erwischt mich auch mit voller Breitseite. Immerhin geh ich nicht ins Bett, sondern leg nur die Füße hoch und versinke in meinem Buch.
Auch später habe ich keine Lust auf Besuch, immerhin hat sich die Tante schon 1 1/2 Jahre nicht gemeldet, was sie sonst nach meinem Jahresrückblick zu Weihnachten immer tut. Sie ist auch sehr depressiv und das tut mir zwar leid, aber ich möchte auch nicht immer als Stimmungsaufheller dienen. Also lass ich es und gehe nur noch raus für Abendessen holen und Softeis essen.
Zum Schluss noch die erste Dusche seit der Anreise, Wäsche waschen und früh ins Bett gehen.Læs mere





















WildWortWechsel
Das ist mal eine frische Brise!
RejsendeDa hatten die Schafe wirklich keine Locken mehr...😂
WildWortWechsel🤣🤣🤣 Den Spruch habe ich noch nie gehört.
RejsendeDann kommst du nicht aus Norddeutschland 😄
WildWortWechselStimmt. Bayern.