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Portugal 2026

Ankunft in Portugal:
Zug und Flug hat gut geklappt, pünktliche Landung in Faro. Jetzt fast 4 Wochen Zeit 😃
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    🇵🇹 Faro, Portugal

    Tag 27: Abreise

    28 mars, Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Um 06.20h ging der Flug am Freitag. Die Nacht war logischerweise kurz und ich entsprechend kaputt.
    Immerhin hat mit Flug und Zug wieder alles gut geklappt und der Tag in Köln war auch schön mit Treffen von Tochter&Freund (abends) und "alter" Freundin (morgens).
    Tatsächlich sitze ich jetzt in einem Zug nach Hause, der zumindest pünktlich abgefahren ist 🍀😅
    Und freue mich auf etwas Erholung von dem ganzen Organisieren und einem gut gefüllten Kühlschrank und mehr Klamottenauswahl als vier Wochen Wanderhose 😂
    Aber sonst war es toll! Die Weite im Hinterland, die "wilde" Westküste und die etwas "lieblichere" Südküste.
    Natürlich sind viele Leute unterwegs aber abseits der Spots war man auch oft für sich alleine.
    Kritisch fande ich den Umgang mit Wasser.
    Die Algarve ist ein Gebiet, welches sehr unter Dürre leidet. Das Trinkwasser ist aufgrund des hohen Chlorgehaltes kaum genießbar und so wird der Bedarf mit Plastikflaschen gedeckt - und erst jetzt wird ein Pfandsystem eingeführt.
    Immerhin gibt es an den Straßen sehr großzügig verteilt ein in den Boden eingelassenes Mülltrennungssystem.
    Dazu wird weiterhin an der Küste exzessiv gebaut, obwohl viele Gegenden jetzt schon unter Overtourism leiden. Ganz davon abgesehen, dass die Kläranlagen wohl nicht in gleicher Dimension angepasst werden.
    In jedem Hotel gibt es Aufkleber, dass man Wasser sparen soll. Und auf der anderen Seite soll der wasserintensive Avocado-Anbau vervielfacht werden.
    Die Stauseen werden immer leerer und ich weiß nicht, wie es in ein paar Jahren dort aussehen wird.
    Auch ich als Wanderin bin leider ein Teil des Problems, da ich ja meist nur eine Nacht an einem Ort bin und jedesmal das Zimmer aufbereitet werden muss.
    Viel zum Nachdenken....
    Jetzt erstmal Zuhause ankommen und sacken lassen 🛋️
    Am meisten Angst hatte ich übrigens um mein Handy. Vom Flug über Unterkunft bis Bezahlen hängt alles dran - Wahnsinn....😅
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  • Tag 26: Faro

    26 mars, Portugal ⋅ 🌙 19 °C

    Letzter Tag 😭
    Heute steht halb Sandstrand, halb Lagune an, mal schaun mal schaun...
    Ich bin früh wach und kann von meinem Fenster aus sogar den Sonnenaufgang beobachten 🤩
    Das Frühstück im Business-Hotel war super und los geht es. Im Supermercado noch Wasser und Proviant geholt und dann an den Strand. Der Plan ist, erstmal die Schuhe anzulassen und kurz vorm Wechsel ins Lagunengebiet Pause mit Wassertest zu machen. Spoiler: hat nicht geklappt 😂
    Ich hab zwar extra nochmal auf den Satellit geguckt wegen Flussmündungen und so, aber nix gesehen 👀
    Eine Art Lagune befindet sich direkt hinter dem Strand, ist aber abgetrennt und das Wasser sickert wieder durch den Sand ins Meer.
    Kurz vor einem Golfplatz (perfekte Sportart für ein Dürregebiet 🙄) fließt ein größerer Bach ins Meer. Leider kann ich nicht auf die Ebbe warten. Erst laufe ich ein Stück hin und her, aber so richtig geht nix.
    An der schmalsten Stelle will ich es trotzdem probieren (warum ich so hartnäckig die Schuhe anbehalten wollte, weiß ich jetzt auch nicht mehr 😄)
    Und natürlich klappt es nicht. Die Stöcke sinken zu tief ein und ich patsche mit einem Schuh voll ins Wasser 😂. Damit beide mindestens gleich nass sind, latsch ich mit dem anderen auch noch rein!
    Naja, noch 12 km vor mich hin quotschen will ich auch nicht, also alles ausziehen und schön am Rucksack festbinden.
    Und siehe da - es lässt sich super barfuß mit Rucksack laufen, herrlich....
    Bald bin ich bis über die Knie nass und zippe die Hose ab, damit sie auch hinten am Rucksack trocknen kann.
    Es ist einfach nur mega!!! Genau der richtige Abschied vom Atlantik.
    Eigentlich will ich sogar bis Faro am Strand durchlaufen, aber nach meiner Pause sind Hose und Schuhe wieder trocken und ich bin kurz vor einem Abzweig auf den Lagunenweg.
    Also dort entlang 🥾🥾
    Da steht allerdings die Hitze und ich bin wieder einmal froh um meinen Sunhoodie. Bestes Teil ever!
    Dafür lege ich jetzt einen Zahn zu und bin fast eine Stunde vor Check-in in Faro. Da es im Hostel wohl mit den Steckdosen nicht so weit her ist und ich direkt am Flughafen vorbeikomme, setzte ich mich einfach in die Departure-Halle an ein Ladeterminal und genieße Strom und Klimaanlage.
    (Natürlich gibt es kein Problem mit den Steckdosen, es sind nur Usb-c Anschlüsse, aber das passt bei mir 😋
    Das Hostel ist eigentlich super, wenn man nicht immer die Duschen so spartanisch mit Ablageflächen ausstatten würde 🙄
    Dann noch schnell was einkaufen und essen und jetzt früh ins Bett, um kurz nach drei klingelt der Wecker und dann muss nur noch alles glatt gehen mit der Heimreise🍀🍀🍀
    Ein Fazit kommt dann später 🤗
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  • Tag 25: Quarteira

    25 mars, Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute hieß es laut komoot Asphalt schrubben. Spoiler: Hat nicht ganz geklappt 😂
    Als erstes wollte ich mir eigentlich den Fußgängertunnel zum Strand anschauen, aber da wieder mal eine Straße gesperrt war, hätte ich zurück und einen Umweg gehen müssen und dazu hatte ich echt keine Lust!
    Die erste Strecke bin ich direkt am Strand gelaufen, leider nicht sehr lang. Dann ging es wirklich kilometerweit eine Straße entlang mit wahlweise Auto- und/oder Baustellenlärm. Naja, ich war ja mental schon drauf eingestellt und bin einfach stoisch dort lang gelatscht. Irgendwann ging es immerhin auf eine Nebenstraße.
    Bis - Überraschung - durch eine Baustelle die Straße gesperrt war! Kein Durchkommen...
    Wieder auf die Hauptstraße zu wechseln wäre jetzt ein echter Umweg geworden, also hab ich mich erstmal hingesetzt, was getrunken und dann recherchiert.
    Hier ging nämlich auch ein Sandweg Richtung Strand und auf dem Satellit sah es so aus, als könne man am Strand weitergehen. Auch keine Flussmündung zu sehen oder so.
    Also dem Weg gefolgt und siehe da - perfekter Strand! Sogar wieder wunderschön mit seinen Klippen aus rotem und weißem Gestein - und ich durfte die mal von unten angucken 🤩
    In beide Richtungen waren auch Spaziergänger unterwegs, so dass ich wirklich Hoffnung hatte, einfach durchzulaufen. (Die komoot Sprachansage hab ich dann erstmal ausgeschaltet 😁).
    Hat tatsächlich auch geklappt und als ich so langsam die Hafenmole von Quarteira näherkommen sah, wurde es nach 3 1/2 Stunden Zeit für eine richtige Pause.
    Inzwischen hab ich auch eine Scheuerstelle am rechten Fuß bemerkt, durch den abschüssigen Strand ist das auf einmal eine ganz andere Belastung.
    Zu sehen war allerdings (noch) nichts. Zur Vorsicht hab ich allerdings lieber getaped und bis jetzt ist auch noch keine richtige Blase draus geworden.
    Die letzten Kilometer musste ich dann wieder über die Straße, weil es hier ein großes Hafengebiet gibt und ich außerdem mein Zimmer am anderen Ende vom Ort gebucht hatte. Bin aber froh, das nicht morgen zu Beginn latschen zu müssen 😅
    Der Tagesabschluss wurde mit Burger, Pommes und Cola gefeiert, in einer kleinen Bar, wo niemand (außer einem Gast) Englisch sprach - sehr sympathisch!
    Mein letztes Hotelzimmer in einem Business-Hotel an der Hauptstraße ist zur Abwechslung mal riesengroß und hat drei Betten (und ein total schickes Bad). Vom Fenster aus kann ich bis in die Hügel nach Loulé sehen, wo ich vor drei Wochen losgelaufen bin und schwanke etwas zwischen Wehmut und Erleichterung. Mal sehen wie das morgen am letzten Tag wird 😊
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  • Tag 24: Albufeira

    24 mars, Portugal ⋅ 🌙 17 °C

    Der Tag begann mal wieder mit einer Sackgasse 🤪
    Dort, wo mich komoot gestern querbeet schicken wollte, gibt es nämlich eine neue Fußgängerbrücke - die allerdings noch nicht auf Satellit zu sehen ist 👀.
    Ich hatte mir ja eine Alternative geplant - die mal wieder im Matsch endete 🤦
    Immerhin konnte ich von da aus diese Brücke sehen und wäre ich gestern uber die Strandseite gekommen, hätte ich sie gleich gesehen, aber da war ich ja einkaufen.
    Also die ersten 3km für nix und wieder nix...
    Zumindest war es nicht so affig heiß, weil ein schöner Wind wehte.
    Die Brücke ging dann nahtlos in einen Holzbohlenweg über, der hinter den Dünen bis in den nächsten Ort reichte.
    Dann war er gesperrt (was aber 2 E-Biker, die von der anderen Seite kamen, nicht daran hinderte, ihre schweren Räder über den Zaun zu hieven).
    Ich begab mich lieber runter an den Strand und es wurde richtig schön. Je weiter ich lief, desto weniger Leute waren unterwegs, juhu...
    Dann wurde es wieder felsiger und anfangs konnte man sich noch drumherum oder mittendurch schlängeln. Einfach Hammer, dieser Abschnitt!
    Danach fing die Kraxelei wieder an und weil es hier keinen ausgewiesenen Wanderweg mehr gab, bin ich ein Stück die Straße lang, um zu schauen, ob es dort sinnvoll weitergeht. Spoiler: Nein 😂
    Also zurück zu den Trampelpfaden und versucht, quasi hinter den Privatgrundstücken mit riesigen Häusern oberhalb des Strandes zu bleiben. Sah wunderschön aus und war scheißen anstrengend, weil ich mal wieder mit Händen und Knien nachhelfen musste. Fotos habe ich natürlich keine gemacht, viel zu gefährlich!
    Nach einer halben Ewigkeit hab ich weiter hinten einen Asphaltweg gesehen und mich echt gefreut! Bis dahin hatte ich auch noch keine Pause gemacht und war entsprechend fertig 🥵
    An einem Ministrand stand eine Holzhütte, die wohl in der Hauptsaison eine Bar beinhaltet. Für mich der perfekte Pausenplatz auf der Holzveranda im Schatten! Gut, dass ich heute mehr Proviant und auch mehr Wasser dabei hatte 😅
    Nach ausgiebiger Pause und gelüfteten Füßen hab ich dann mal wieder die letzten Kilometer Straße geschrubbt.
    Nach Einchecken, Einkaufen und Essen war ich einfach zu platt, um nochmal zum Strand zu laufen (das hatte ich mir bei "nur" 15km Strecke eigentlich anders vorgestellt 🤭).
    Egal. Morgen ist "Stadtschlacht", weil man am Strand wohl nicht langkommt und übermorgen ist dann schon der letzte Wandertag mit 9km Sandstrand vor Faro. Aber mich kann nix mehr schocken, jetzt lauf ich auch zu Ende, egal wie 🥳
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  • Tag 23: Armacão

    23 mars, Portugal ⋅ 🌙 15 °C

    Heute hab ich die Tour gnadenlos unterschätzt! Dachte, bei den geplanten 15 km komme ich zwischen zwei und drei am Hotel an und geh dann noch schön an den Strand - Spoiler: Nein!
    Der Anfang war super, hab mir auch Zeit genommen was anzugucken, aber dann ging es los: Nur Kletterei rauf und runter. Mit komoot vorgeplant und dann Freestyle. Was natürlich nirgendwo steht: Baustellen, Wegsperrungen etc. So oft wie heute bin ich noch nie umgedreht!
    Finde ich eigentlich auch nicht schlimm, irgendwas ergibt sich immer als Weg. Aber ich musste echt gucken wo ich hintrete und war entsprechend langsam - und es wurde richtig heiß 🥵
    Als ich nach 2std schon richtig fertig meine erste Pause gemacht hab, hab ich beim Blick auf die Route fast einen Schlag gekriegt - 4km in zwei Stunden! Na, das wird ja lustig - wurde es auch....
    Zumindest war die Küste schön, auch wenn jede Menge Leute unterwegs waren (und auch entsprechend Müll herumflog 🙄).
    Später überwogen dann leider Hotelkomplexe und auf dem Wasser dröhnten die Touriboote.
    Kurz vor der Hälfte hab ich dann meine Reserven in einem Restaurant mit Thunfischsalat und kalter Cola wieder aufgefüllt - und nebenbei noch eine weitere Wanderin kennengelernt. Sie ging aber nur eine Tagestour.
    Dann wurde es richtig lustig 🤪. Um durch eine Schlucht zu kommen, schickte komoot mich nämlich auf einen Trampelpfad mitten durchs Gestrüpp, also so richtig Gestrüpp, was mir rechts und links an den Klamotten schrammte.
    Um dann auf einmal zu behaupten, ich wäre vom Weg abgekommen!
    Da hätte ich das Handy fast in die Schlucht geschmissen 🤬
    Also ich wieder rumgedreht - und stehe 10m weiter vor dem niederländischen Hiker von gestern, der sich genauso durchs Gestrüpp quält 😂😂😂
    Da sind uns echt die Gesichtszüge entglitten! Immerhin sah er genauso fertig aus wie ich 🤭
    Zusammen haben wir dann aus der Schlucht rausgefunden, kurze Zeit später schickte ihn sein Navi nach rechts zum Strand und meins geradeaus weiter bergauf. Spoiler: Ich war richtig 😅
    Nachdem die nächste Abbiegung auf einen Wanderweg aber an einer Baustelle scheiterte, hatte ich die Schnauze voll und bin den Rest Straße gelaufen.
    Wollte auf dem Weg gleich noch einkaufen - gab es die nächsten beiden Minimercados nicht mehr... Passt ja zum Tag.
    Also doch bis zum Lidl, mit Chips, Obst und Eistee eingedeckt und um kurz nach sechs endlich eingecheckt.
    Nach Duschen und Klamotten waschen die Route für morgen gecheckt und gemerkt, dass ich geradeaus quer über eine Flussmündung mit Salzwiesengebiet geschickt werden sollte 👀. Aaaalter Schwede..... Also noch eine neue Route zusammengebastelt und jetzt ist aber Schluss für heute 🤪
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  • Tag 22: Carvoerio

    22 mars, Portugal ⋅ 🌙 14 °C

    Heute ist ein durchwachsener Tag und eigentlich verstehe ich das nicht so ganz.
    Als erstes wird die Brücke über den Arade Fluss überquert und weil die nicht so hoch und viel besser gesichert ist, ist mir auch nicht so mulmig.
    In Ferragudo war der Plan, meine üppige Kaffeeration vom Frühstück auf der öffentlichen Toilette wieder auszupullern, aber Shit happens, das Ding ist abgesperrt 🥴
    Tja, anstatt jetzt ins nächste Lokal zu gehen und dort das WC zu benutzen, gehe ich erstmal weiter (dumme Idee). Die Schleife zum Strand runter hat sich auch nicht gelohnt, das Lokal hat zu. Irgendwann finde ich eine Art Feldweg und der muss dann herhalten - Erleichterung...😂
    Morgen dann weniger Kaffee oder gleich im ersten Lokal nachfragen 🤪
    Nach Ferragudo geht es endlich an den Klippen lang und die sind auch wunderschön! Trotzdem will sich die Freude am Laufen nicht so recht einstellen und ich weiß immer noch nicht, warum 🤷
    Nach ein paar Kilometern sehe ich einen anderen Hiker, jedenfalls hat er einen großen Rucksack auf und schreitet zügig voran (im Gegensatz zu mir).
    An einem Aussichtspunkt kommen wir ins Gespräch und stellen fest, dass wir a) beide vom Fischerweg kommen und b) nach Faro laufen wollen.
    Und dann ist auch klar, was los ist, denn ihm geht es genau wie mir - der Trail fehlt! Ihm fehlt seine Bubble und mir fehlt diese Weite. Hier sind nur Tagestouristen unterwegs und wenn man nicht nach rechts auf's Meer schaut, schaut man links auf die Bebauung.
    Ich hätte nie gedacht, dass das so einen Unterschied machen kann!
    Wir sind hier nicht mehr unter Hikern, sondern unter Touris. Ich bin quasi ein Touri mit Stöcken 😭
    (Jaja, auch Hiker sind Touris, okeee....)
    Dazu kommt, das Carvoerio sein Fischerdorf-Image komplett verloren hat.
    Es ist zwar schön, so mit dem Strand aber der Trubel schreckt mich ab. Gottseidank habe ich ein Hotel weiter außerhalb, da ist es ruhig und um die Ecke gibt es ein hervorragendes indisches Restaurant.
    Zum Sonnenuntergang muss ich aber natürlich noch mal raus und ich erwische ihn grade so, weil ich mir vorher noch ein Eis kaufe.
    Dann bummel ich ein bisschen durch die dunkler werdende Stadt und mache ein paar tolle Fotos. Zurück im Hotel sitze ich noch auf dem Balkon, checke die Strecke für morgen und bin gespannt, wie es dann sein wird. Da es erst ab neun Uhr Frühstück gibt, kann ich länger schlafen und eilig habe ich es sowieso nicht. Also schaun wir mal.......
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  • Tag 21: Portimão

    21 mars, Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Ab heute ist strategischer Rückzug angesagt. Mit Rede Expressos ist das Fahren entlang der Küste ja kein Problem, man hat halt nicht so viel Auswahl beim Fahrplan.
    Plan eins sah vor, nochmal 2 Tage in Lagos zu verbringen, aber dann am Strand auf der Südseite. Also erstmal ein Ticket für 7€ dorthin gekauft (es gab nur noch 2 Plätze).
    Dann vielleicht noch 3 Tage irgendwo zu bleiben, wo es schön ist und man trotzdem gut nach Faro kommt.
    Im Endeffekt hab ich mir von komoot mal ausrechnen lassen, ob man von Ferragudo nach Faro kommt und siehe da - man latscht quasi einfach 70 km die Küste lang 🤩. Jetzt steht mein Plan bis Freitag (Abflug).
    Ich werde die letzten Tage gemütlich an der Küste unterwegs sein, früh ins nächste Hotel einchecken und den Nachmittag am Strand verbringen. Wetter soll ja gut werden 🌞.
    Unterkunft hab ich heute in Portimão, eigentlich eine hässliche "Großstadt" aber ich habe ein Hotel mit Blick auf den Fluss (sogar vom Bett aus, auch wenn mal wieder eine Straße direkt davor ist).
    Dafür geht es morgen erstmal wieder über eine Autobrücke, die ist allerdings nicht so hoch wie die von gestern 😅. In Ferragudo auf der anderen Seite waren die Hotelzimmer gleich viel teurer, dann latsch ich halt über die Brücke.
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  • Tag 20: Am Strand von Vila Novo

    20 mars, Portugal ⋅ 🌧 14 °C

    Der Radiator hat gute Dienste geleistet, meine Schuhe sind wieder trocken und der Rest meiner Sachen auch (die ich strategisch auf Bügeln rund um den Radiator platziert hatte).
    Also raus zum Strand. Als ich an einer Markierung vom Fischerweg vorbeikomme, freu ich mich, dass ich nicht folgen "muss".
    Und als mein Blick auf die Küste 'gen Norden fällt, bin ich froh dort nicht mehr durchstiefeln zu müssen. Es ist genau richtig, wie es jetzt ist 😄
    Erst sitze ich Ewigkeiten auf einer Mauer rum und gucke auf's Meer (und frage zum zweiten Mal auf dieser Tour jemanden nach einem Foto).
    Dann schlender ich in Ruhe am Strand entlang und begucke quasi jeden Stein einzeln. Es ist dort mega interessant mit den vielen Steinformationen 😍
    Um einen großen Felsen herum ist ein Weg in den Stein gebaut, es wird vor Steinschlaggefahr gewarnt und niemand anders geht da lang. Naja - nach 10 Tagen Steilküste, egal... Ist auch ganz easy 😊
    Zum Schluss will ich mir eigentlich in einem Café was leckeres gönnen, aber da ist es so voll und laut (und Touris wie ich 😇), da gehe ich lieber weiter. Und lande letztendlich ganz in der Nähe meiner Unterkunft in einem klitzekleinen Laden, wo ich dann doch mal wieder ein Toasta Queijo und ein Somersby (Cidre) bestelle.
    Ich bin die einzige Touristin, alle anderen kennen sich irgendwie und unterhalten sich lautstark. Aber ich fühle mich gemau richtig und der Toast ist wieder lecker (vielleicht brauche ich doch einen Sandwichmaker 🤭).
    Jetzt mal wieder packen anfangen 🤪
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  • Tag 19: Vila Nova de Milfontes

    19 mars, Portugal ⋅ 🌧 14 °C

    Mein letzter Tag auf dem Fischerweg - Regen Regen Regen....
    Es ist der perfekte Endpunkt für die Tour.
    In Vila Nova hab ich eine Unterkunft für 2 Tage mit Waschmaschine und vorher muss ich über die Ponte di Vila, die vielbefahrene Autobrücke, auf der der Verkehr nur so rauscht. Da ist mein offizielles Ende des Weges. Ich brauch nicht nochmal 20 km durch Sand und ich habe soooo viele Hammerausblicke gehabt, mehr geht einfach nicht.
    Aber vorher ist Schlammschlacht angesagt. Die Nacht hat es viel geregnet und die Wege stehen teilweise richtig unter Wasser. Es dauert nicht lang, da versinkt mein rechter Fuß bis zu den Schnürsenkeln im schwarzen Morast.
    Aber egal. Heute kommt auch mein Müllsack zum Einsatz (der als Rucksackschutz beim Flug diente). Für die Regenhose ist mir nämlich zu warm. So stylish wie ich läuft heute keiner über den Trail 🤩
    Es sind wieder viele Leute unterwegs, sogar in meiner Richtung. Mit drei Leuten habe ich ein ähnliches Tempo und das nervt mich total. Aber noch langsamer kann ich nicht gehen, dann wird mir kalt.
    Pause machen im Dauerregen ist auch keine Option, es ist schon schwierig genug, mal hinter den Büschen zu verschwinden 😁
    Noch ein Grund mehr, den Weg hier enden zu lassen.
    In der Wohnung müssen zuerst die Schuhe unter die Dusche, anders geht die Sauerei nicht zu handeln. Immerhin funktioniert der Radiator, sie dürften also übermorgen wieder trocken sein 😅
    Einkaufen geht es dann in den nassen Schuhen und meiner Regenhose über der Schlafleggings. Jetzt kann ich zwei Tage drinnen bleiben 😊
    Morgen ist Ruhetag und dann schauen wir weiter 👀
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  • Tag 18: Almograve

    18 mars, Portugal ⋅ 🌬 15 °C

    Nachdem die erste Hälfte des Trails aus lauter drögen Wegen bestand, hatte die zweite Hälfte richtig Flair!
    Zudem es richtig windig wurde und mir an manchen Stellen echt der Arsch auf Grundeis ging...
    Da sieht man so schön die Abbruchkanten in der Ferne, um dann festzustellen, dass der Weg genau darüber entlang geht 👀😬
    Das Panorama war aber echt beeindruckend und ich habe sogar ein paar Fischer auf den Klippen gesehen - Wahnsinn....
    Nachmittags frischte es auch auf und die Brecher, die gegen die Küste donnerten, wurden immer wilder. Leider gibt kein Foto dieses Erlebnis richtig wieder.
    Als Übernachtung habe ich heute ein ganzes Haus, dessen Potential ich gar nicht ausschöpfen kann. Aber egal. Gleich nebenan gab es ein nepalesisches Restaurant mit lecker lecker Essen.
    Gemüsecurry, Knoblauch-Naan und 2 Mango-Lassi für 14€, der absolute Knaller 🤩
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  • Tag 17: Zambujera do Mar

    17 mars, Portugal ⋅ 🌧 14 °C

    Heute morgen gleich mal dort gefrühstückt, wo gestern das Essen so lecker war. Gute Entscheidung 🤤
    Dann die Etappe mit einigen Schlenkern ins Hinterland versehen (vor allem, um einem 450m langen T3 Stück zu entgehen 😬)
    Dann bin ich ständig einem streitenden Pärchen begegnet. Schon als ich gefrühstückt habe, haben die sich gezofft. Dann bin ich los, da kamen sie wieder streitend um die Ecke 🙄.
    Durch meine Hinterlandexkursionen hab ich sie zweimal überholt, die haben bestimmt nicht schlecht geguckt, als ich immer wieder vor ihnen war...😂
    Diesmal habe ich unterwegs eine kleine Schlange gesehen, zwei Salamander und jede Menge Störche 🥰
    In meiner Pause fing es an zu regnen und ich war tatsächlich sehr froh, meinen Schirm zu haben ☔😄
    Zum Übernachten hab ich heute eine Unterkunft auf dem Campingplatz.
    Und seit ca vier Std. regnet es sich ein 🌧️🌧️🌧️👀
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  • Tag 16: Odeceixe Ruhetag

    16 mars, Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute bester Sonnenschein. Die Beine freuen sich trotzdem über den Ruhetag.
    "Ausschlafen" bis 06.00h 🙄 - warum auch immer.
    Allerdings bis 09.00h liegen geblieben und dann einkaufen, Wasser, Tempos und was zum Frühstück (Kaffee gab's auf dem Zimmer - das hab ich gut ausgenutzt und bis nachmittags ein Koffeinflash gehabt 😄).
    Dann Kopf über der weiteren Planung zerbrochen. Erst den Historischen Weg als Option vorgeplant, aber das wäre hintenraus knapp geworden.
    Wetter soll auch richtig schlecht werden, also erstmal abwarten. Paar Strandtage wären auch eine Option, aber ob ich nochmal switchen will, weiß ich noch nicht (und die übrigen 4 Tage an einem Ort - gruselige Vorstellung 😅).
    Naja......
    Für den Kopf sind Pausentage schlecht wenn man planen muss 🥴
    Da hilft nur Essen. Mal wieder Burger. Mit Süßkartoffel-Chips, kl. Salat und Dip. Und Bananen-Schokokuchen 🤤
    Die selbstgemachte Limonade dazu ist der Knaller, hab gleich zwei weggeschlürft.
    Jetzt nochmal Balkonien genießen, bis es zu kalt wird und morgen rein in die Schlechtwetterfront (Do. 28,1 l/m2 Regen - mal sehen mal sehen.....☔)
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  • Tag 15: Odeceixe

    15 mars, Portugal ⋅ 🌙 14 °C

    Tolle Frühstücksrunde heute morgen, drei Amis (Demokraten hoch zehn!), drei Engländerinnen, die Jungs und ich. War sehr lustig und beim Thema oranger Gartenzwerg ging es hoch her - also die waren keine Fans 🙃
    Dann kam erstmal 14km dröger Schotter - und ich hab auch dann die erste Pause gemacht. Danach wieder wunderschön und durch den Sand anstrengend.
    Dafür wurde zur Belohnung mal lecker Essen gegangen 🤤
    Jetzt steht die Planung für die nächsten Tage an und ich werde wohl noch drei Etappen laufen, statt wieder Richtung Hinterland zu switchen (wollte nochmal nach Monchique ). Naja, hab ja noch Zeit 😄
    Wetter soll in ein paar Tagen schlechter werden, aber das glaube ich erst, wenn es soweit ist ☔👀
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  • Tag 14: Aljezur

    14 mars, Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Tag fing mit einem guten Frühstück im Hostel an und dann bin ich aus dem Zimmer rausgeschlichen, da die anderen noch schliefen. Sehr nette Zimmergenossinnen übrigens, rücksichtsvoll und echt leise, da hatte ich eher Sorge, zuviel Randale zu machen 😄
    Beim Losgehen war ein deutsches Pärchen direkt vor mir und so hab ich noch ein paar Minuten gewartet - zum Glück!
    Kaum waren sie vielleicht 200m die Straße runter, zog eine riesige Wildschweinrotte direkt vor denen quer über die Hauptstraße! Bestimmt ein Dutzend Tiere incl. Frischlingen. Na gute Nacht - ich wäre gestorben vor Schreck!!! Immerhin verschwanden sie dann einfach im Gebüsch - direkt neben dem Wanderweg.
    Ich dann auch so langsam los und sehe beim Abbiegen auf den Weg ein paar Meter über mir auf der Straße auch noch drei Tiere, Sau, Eber und Frischling und der Eber dreht sich auch gleich mal zu mir um.
    Aaalter - ich hab ja keine Angst vor denen, aber anlegen will ich mich auch nicht.
    So rede ich die ersten Meter laut vor mich hin und begegne gottseidank keinem Tier mehr 😅
    Danach geht es anfangs Kilometerweise auf Sandwegen durch die erblühende Landschaft und das ist wunderschön 🥰.
    Auch Höhenmetermäßig passiert heute nicht viel und so wird es ein entspannter Tag.
    Die Klippen sind wieder beeindruckend und an einer Stelle spritzt die Gischt meterweit hoch.
    Zwei Flussmündungen sind zu passieren, die erste mit Brücke und an der zweiten geht es entlang bis Aljezur.
    Dort gibt es die beste Unterkunft, die ich bis jetzt hatte, ganz neue Zimmer, toller Gemeinschaftsbereich und die Möglichkeit, Waschmaschine und Trockner zu benutzen.
    Sogar für's Frühstück ist gesorgt,.in einer Ecke stehen Toast, Marmelade, Kaffee und weitere Kleinigkeiten bereit (und kosten nicht mal was extra, dabei ist die Unterkunft selbst schon sehr günstig). Toll ❤️
    Auch die 2 Hiker von vorgestern sind wieder da, die treffe ich jetzt irgendwie regelmäßig 😄
    Und das Intermarché ist sowieso fest in deutscher Hand 😇
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  • Tag 13: Arrifana

    13 mars, Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute hab ich die Route wieder ein bisschen angepasst, wril ich keine Lust auf die 2km zurück zum Strand hatte.
    Also Anfangs ein bisschen Straße geschrubbt und dann durchs Hinterland.
    Erst sprach mich eine portugiesische Frau etwas verwundert an, bis ich ihr den Mix aus meinem Trail "erklärt" habe, dann überholten mich (bergauf) zwei Einheimische auf einem Moped, dessen Geräusche ich kurz vor Explosion vermutet habe, aber sie sind heile an ihrer Hütte angekommen und haben mich auch sehr freundlich gegrüßt - im Gegensatz zu ihren Hunden, die an Bäume angeleint sich sie Seele aus dem Leib gebellt haben, da hab ich nur gehofft, dass kein Ast bricht...
    Frei laufende Kühe gab es auch wieder, eine kam auch ganz neugierig auf mich zu, ist dann aber grasend weitergebummelt.
    Kaum lief der Weg wieder mit dem Fischerweg zusammen, wimmelte es auch wieder von Hikern (aber nicht unangenehm).
    Wie aus dem Nichts erschien am Wegesrand plötzlich eine Oase aus (wenigen) Ferienhäuschen und einem Café, in dem ich gleich eingekehrt bin.
    Natürlich alles Hiker dort und ich habe die Gespräche am Nachbartisch über Sand in den Schuhen (Aaalter, wir sind am Meer!!!) etc. leider nicht überhören können...
    Allerdings war ich zwei Stunden später sehr froh, dass ich nicht alleine eine verzwickte Flussüberquerung machen musste, die war nämlich gar nicht leicht zu finden.
    Meine Unterkunft heute ein Hostel - aber trotz, dass hier im Female-Dorm nur halb belegt ist, bin ich raus aus dem Alter... Dabei sind die anderen Mädels echt ruhig, aber die Sanitäranlagen, naja...
    Als Schmerztherapie gab's dann erstmal wieder Burger und Pommes 😁
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  • Tag 11: Vila do Bispo

    11 mars, Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Heute war Klettertag. An einer Bucht ging es ao steil runter, dass ich einen Teil auf dem Hosenboden gerutscht bin. Dafür ging es auf der anderen Seite so steil hoch, dass ich auf allen Vieren unterwegs war und die Stöcke hinter mit hergeschleift hab.
    War mit T2 Wanderweg gekennzeichnet - was T3 für mich definitiv ausschließt!!!
    Aber ich hab's überlebt (wobei morgen auch wieder ein Teil mit 20% Steigung/Gefälle dran ist, mir graut schon ein bisschen...
    Die Strecke war heute nicht original, zum Leuchtturm wollte ich nicht - der war vor 8 Jahren schon hässlich 😇
    Also komoot einen Teil planen lassen (und das sollte man nicht ohne Plan B machen). Frei Schnauze durch eine frei laufende riesige Rinderherde war dann doch nicht so meins... Dann lieber einen Umweg 👀
    Pension liegt erwas abseits, also vorher schön im Lidl eingedeckt. Mein Körper will Chips, wahrscheinlich wegen dem Schwitzen tagsüber (dem muss man natürlich nachgeben!)
    Bestes Utensil: UL-Regenschirm für eine schattige Pause 🤩
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  • Tag 10: Salema

    10 mars, Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Heute ging es dann richtig los auf dem Fischerweg. Logischerweise ist hier viel mehr los als im Hinterland. Gleich mal in der ersten Stunde mehr Leute getroffen als die ganze letzte Woche 😅.
    Aber es geht. So lange man nicht in einer Gruppe laufen muss, ist alles ok. Und die meisten sind eh viel schneller als ich.
    Kurz vor Schluss hab ich eine Abzweigung verpasst und bin auf der Straße gelandet. Da ich keine Lust hatte, zurück zu gehen, wurden die letzten paar Kilometer einfach da abgespult.
    Übernachtung im ECO-Camp Salema in ib einem "Woody" Glampingzelt. Mit Strom, Kühlschrank und Wasserkocher!
    Das Beste ist aber die Heizdecke für's Bett, es sind nämlich grade mal 10 Grad draußen. Sehr kuschelig!
    Die Sanitärhütte ist einfach nur ein offener Holzverschlag und ich bin sehr froh, heute morgen in meiner Luxuswohnung nochmal geduscht zu haben, so reicht eine Katzenwäsche heute abend 😇.
    Bestes Kleidungsstück: meine Polartec-Alpha-Jacke, tags wie nachts 🥰
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  • Tag 9: Lagos

    9 mars, Portugal ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute war Zeroday. Oder auch Ruhetag. Passend zum grauen Himmel und arschkaltem Wind einfach mal gar nix gemacht außer den 100 m zum Intermarche damit die Kalorienbilanz stimmt 😁
    Da es grade so passte, hab ich mich bei der Teambesprechung von der Arbeit her mit eingeloggt.
    Immerhin die nächste Woche geplant und Unterkünfte gebucht. Länger im Voraus kann ich aber noch nicht denken, mal sehen, worauf ich dann noch Lust habe 🙃
    Erstmal geht's morgen wieder weiter 🥾🥾
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  • Tag 8: Lagos

    8 mars, Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Heute ging es mit der Bahn nach Lagos Richtung Fishermans Trail (oder auch Fischerweg).
    Die 2 km vom Hotel bis zum Bahnhof hätten so schön sein können - wenn nicht lauter wilde Müllkippen am Rande gelegen hätten - zu viele Arschlöcher auf dieser Welt...🙄
    Die Bahn hatte gleich mal Verspätung, quasi wie zuhause, dafür sahen die Waggons echt abenteuerlich aus. Hat aber alles gut geklappt.
    Die Wartezeit bis zum Check-in hab ich mit einer Wanderung um die Südspitze Lagos' überbrückt (was ich eigentlich morgen machen wollte 🙃)
    Riesige Ferienwohnung!!! Um die Ecke ein Intermarche, also gleich eingekauft und dann die Waschmaschine angeschmissen. Rest vom Abend mangels Klamotten (gut, dass der Wickelrock immer dabei ist) auf dem Sofa verbracht 😊
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  • Tag 7: Silves

    7 mars, Portugal ⋅ 🌙 12 °C

    Heute morgen war es arschkalt, also erstmal alles anziehen. Nachmittags brutzelte dann die Sonne runter und ich hätte es gerne wieder arschkalt gehabt - wie machen die das bloß im Sommer 🫠
    Aber als erstes gab es in der Unterkunft noch ein feudales Frühstück - und das alles für 40€ 👀👀👀
    Die Tour selbst habe ich mir von Komoot zusammen basteln lassen, die eigentliche Route wäre ca. 30 km lang gewesen ohne ohne große Ausweichmöglichkeiten, falls irgendwas unpassierbar ist.
    Es gibt ja immer noch Warnungen wegen Unwetterschäden und da wollte ichnes nicht drauf ankommen lassen.
    Das war auch gut so, denn ich war nach den 22km schon platt wie Flunder 🥵
    Dutzende Male ging es durch Schlamm und Wasser, zwar meistens entweder von Stein zu Stein oder an der Seite balancierend, aber einmal ging nix mehr, also mittendurch. Natürlich mit nassen Sxthuhen, Socken und Hose, aber was will man machen, barfuß wäre auch nicht gegangen.
    Später hat sich dann rausgestellt, dass meine Alternative verboten war - gut, dass ich das Schild erst hinterher übersetzt hatte 😅
    Die Landschaft aber wieder wunderschön! Hier sind die Hügel jetzt mit Lack-Zingstrosen Büschen überwuchert und so langsam fangen die an zu blühen - das wird ein grandioser Anblick werden (den ich leider verpasse) 🥲
    Aber der Hammer - Stimmen von hinten... Bin ich doch nicht alleine auf der Welt 😂
    Zwei Tageswanderer und sie wollen sogar noch jemanden gesehen haben 👀 (nicht, dass es hier noch voll wird 🤭)
    Aber ich bin echt froh, abends im Hotel zu sein und hab auch nur noch Energie kurz was zu essen vom Lidl zu holen und dann frisch geduscht den Rest vom Abend die Füße hochzulegen 🥴
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  • Tag 6: São Bartholomeu Messines

    6 mars, Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute morgen gleich das erste Malheur - nach dem Tür zuziehen gemerkt, dass meine Trekkingstöcke noch drinnen stehen 😱
    Gut, das Violetta die beste Host unter der Sonne ist, eine kurze WhatsApp und 10 Min. später schloss sie mir nochmal auf - was für ein Glück, puh...😅
    Danach ging es wieder durch die Hügel und ich merke immer mehr, dass dies genau der Ort ist, an dem ich im Moment sein möchte 🥰
    So laufe ich im Flow (und mein Flow ist echt langsam) vor mich hin und erfreue mich an der noch vorhandenen Ursprünglichkeit der Gegend.
    Für eine Pieselpause kletter ich ein Stückchen den Hang hoch - und werde mit einem Blick bis auf das Monchique Gebirge belohnt 😍 Beste Buschtoilette ever 😄
    Naja, eine Stunde später latsche ich neben der Autobahn her und vorbei ist es mit der Ursprünglichkeit...
    Trotzdem ein toller Tag, an dem ich mich dann noch in einer Supermarktbäckerei an Toasta Mixta und Schokotorte überfresse - die Folge von nur 2 Müsliriegeln unterwegs 🤭
    Das hat dann meine sonstigen Einkäufe auf Wasser und Obst beschränkt 😁
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  • Tag 5: Alte

    5 mars, Portugal ⋅ 🌬 11 °C

    Das war wieder ein toller Tag. Wolkig, Wind, Sonne, alles dabei. Hab bestimmt 5x Klamotten an-und ausgezogen 😄
    Am schönsten war es, kilometerlang oben auf dem Bergkamm zu laufen. Alles voller wildem Rosmarin und wilden Pistazienbüschen. Auch an einer Orangenplantage ging's vorbei und alles hängt voll 🤩
    Später standen an der Staße auch Obstbäume und ich hab mir eine Mandarine und eine Zitrone (von der ich dachte, es wäre auch eine Mandarine bis ich reingebissen habe....😂) geklaut.
    Übernachten tu ich heute in Altes Altstadt in einem Minihaus, sehr ursprünglich. Auch das Städtchen selber ist sehr schön, alles voll verwinkelter Gassen, da hab ich abends noch einen netten Spaziergang gemacht - und dabei eine französische Touristin wieder getroffen, die gestern auch in Salir genächtigt hat. Leider war ihr Englisch so schlecht wie mein Französisch, aber egal 😄
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  • Tag 4: Salir

    4 mars, Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute stand nur eine kurze Etappe an, gerade mal 10 km. Das ging wegen der Unterkünfte nicht anders und weil ich sehr vorsichtig in der Planung der ersten Woche war. Erstmal ankommen und in Ruhe mit allem auseinander setzen, ohne den Stress, Kilometer machen zu müssen.
    Gerade nach den ganzen Unwettern Anfang Februar ist sowieso die Frage, ob alle Wege passierbar sind.
    Ich schaue von Tag zu Tag und informier mich so gut es geht über die anstehende Etappe (und die Ausweichmöglichkeiten).
    Immerhin blieb weiterer Regen aus, obwohl jeden Tag angekündigt. Kommt die Sonne durch, wird es sofort richtig warm 🥵
    Heute waren die ersten beiden Bäche zu überqueren, beim ersten ging es noch von Stein zu Stein, beim zweiten bin ich barfuß durch (und war froh, dass ich soviel Zeit hatte, gemütlich am Ufer zu sitzen bis die Füße wieder trocken waren)
    Unterkunft in Salir 1,5 km außerhalb, Casa da mãe, tolles (etwas in die Jahre gekommenes) Gelände mit 1000 Ecken und Zimmern mit eigener Terrasse.
    Im Gemeinschaftsraum kann man sich verpflegen, alles ein wenig rustikal aber mit Toaster 👍.
    Klimaanlage funktioniert, standbei Ankunft auf 26 Grad 👀. Tatsächlich brauchte es 24 Grad, damit das Zimmer nicht mehr ganz so klamm war (über Nacht dann 22 Grad eingestellt und lieber mit 2. Wolldecke beholfen).
    Hab später im Ort für Abendessen und Frühstück noch eingekauft, aber wieder mal viel zu viel, das darf ich dann morgen schleppen 😂
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  • Tag 3: Corcitos

    3 mars, Portugal ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute morgen in Loulé die Via Algarviana gestartet. Bis gestern war noch viel Regen vorhergesagt, der zog aber weiter südlich vorbei 🙏
    (In der Nacht war es megalaut weil irgendwelche Generatoren liefen, das war nur mit Ohrenstöpseln auszuhalten 🙄)
    Anfangs noch kühl und so windig, dass ich mir mein Tuch um die Ohren gewickelt habe, wurde es später noch richtig warm und die Sonne schien immer wieder durch. Hab dann die Jacke in den Rucksack gestopft und bin nur im T-Shirt und Alpha Hoodie gelaufen (und hätte den am liebsten auch ausgezogen 🥵)
    Die Gegend ist fantastisch 😍, ich werde mir auf jeden Fall keine sehr langen Touren planen, denn ich brauche total viel Zeit zum gucken - und muss vorsichtig laufen, viele Wege sind voller Geröll und ein gutes Stück auch total verschlammt 👀...
    Nur mit Sitzbänken haben die es nicht so hier, es gab unterwegs genau eine Gelegenheit (hab mir aber ein Stück einer Picknickdecke abgeschnitten, das wird es im Notfall auch tun).
    Die Unterkunft in Corcitos ist mega! Eigentlich ein Ferienhaus für 6 Leute, also viel Platz. Nach Duschen, Essen und Wäsche waschen ist jetzt nur noch Couch angesagt 🤓
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  • Tag 2: Loulé

    2 mars, Portugal ⋅ 🌧 13 °C

    Faro - Loulé mit dem Bus
    Die Nacht war frisch, also Skiunterwäsche an und Alpha-Jacke drüber.
    Der Tag grau und windig. Mit der Fähre vom Strand nach Faro reingefahren, ein bisschen in der Altstadt rumgebummelt (nix besonderes) und um halb drei den Bus nach Loulé genommen.
    Fast verpasst, weil sehr unübersichtlich, wo der abfährt 🙄
    In Loulé nur einkaufen gewesen (Proviant und Verpflegung für 2 Tage) und Abends auf dem Zimmer gegessen.
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