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Weltreise 2025/2026

Jetzt geht's los! Unsere Weltreise über 133 Tage ist gestartet. Beim ersten Schiffsrundgang haben wir unsere Bekannten von der ersten großen Reise getroffen und abends meine ehemalige Kollegin. Läs mer
  • Phú Mỹ

    2 februari, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Die nähere Umgebung unseres heutigen Liegeplatzes ist nicht attraktiv. Wir nehmen deshalb das Angebot von AIDA an und fahren nach Vũng Tàu, eine interessante Großstadt an der Spitze einer Halbinsel direkt vor dem Mekongdelta. Heute ist es heiß, aber glücklicherweise nicht schwül.
    In Vũng Tàu gibt es eine 32 Meter hohe Christusstatue, eine große Statue der Guanyin, einen Wal-Tempel und die Villa Blanche, wo die französische Kolonialmacht den vietnamesischen Kaiser Thành Thá von 1907 bis 1914 gefangen hielt. Außerdem gibt es einen wichtigen Hafen, aber auch Strände, eine Seilbahn und also Tourismus. In einem Restaurant direkt am Meer steht ein schmackhaftes Mittagessen für uns bereit.
    Bevor wir nach Vũng Tàu kommen, sind wir noch im spirituellen Zentrum der Ông-Trần-Religion auf der Insel Long Son zu Gast und hinterher besuchen wir in Bà Rịa einen Tunnel aus dem Vietnamkrieg und einen lokalen Markt.
    Ein anspruchsvolles Programm. Bis auf den Umstand, dass die Villa Blanche geschlossen ist, klappt es aber gut.
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  • Đà Nẵng

    31 januari, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Für heute haben wir einen Ausflug zu den Marmorbergen und in die Stadt Hội An, den ehemals größten Hafen Südostasiens, gebucht. Die fünf Marmorberge sind nach den Elementen Feuer, Wasser, Holz, Erde und Metall benannt. Unser Ziel ist der Wasserberg. Man kann mit einem Aufzug zu einem buddhistischen Tempel auf dem Berg fahren. Mehrere weitere erreicht man dann über Treppen. Beeindruckend sind auch die Höhlen. Leider haben wir viel zu wenig Zeit, uns alles anzusehen.
    Die Altstadt von Hội An ist seit 1999 Weltkulturerbestätte. Das hat zu einem Ansturm der Touristen und dem Aufschwung aller damit verbundenen Gewerbe geführt. Zu unserem Ausflug gehört der Besuch von drei Gebäuden: einem kleinen archäologischen Museum, dem Haus des chinesischen Kaufmanns Quang Thang und dem taoistischen Phước-Kiển-Tempel. Ein Highlight ist die überdachte Japanische Brücke aus dem 16. Jahrhundert.
    Am Ende schaffen wir es noch, ein Tiger-Bier zu trinken.
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  • Hạ Long - Tag 2

    30 januari, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute wollen wir eine Bootsfahrt zu den vielen steil aufragenden Felseninseln machen. Immerhin zählt die Halongbucht zu den "Sieben neuen Weltwundern der Natur" . Da sollte man sich nicht vom trüben Wetter abschrecken lassen.
    Unser erstes Ziel ist aber die Thiên-Cung-Höhle (Himmelspalast), die erst 1993 nach einem Taifun entdeckt wurde. Wir erwarten nichts besonderes, aber sie stellt sich als sehr schön heraus. Sie ist hoch, voller Stalagmiten und besitzt geradezu kunstvolle Säulen. Sie ist für den Publikumsverkehr gut erschlossen und ausgeleuchtet.
    Dann geht es mitten hinein in das Gewirr aus mehreren tausend malerischen Karstinseln, die oft enorme Höhen erreichen. Der Guide erklärt uns, dieser Felsen sehe aus wie ein Hund, jene zwei wie kämpfende Hähne. Das ist wie überall in der Welt. Ich gebe darauf nicht viel, lasse lieber meine eigene Phantasie spielen.
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  • Hạ Long

    29 januari, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir erreichen Vietnam. Die berühmten Karstfelsen in der Halongbucht wollen wir uns morgen anschauen. Heute fahren wir ins 155 km entfernte Hanoi, die Hauptstadt und mit 9 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes. Wir haben genau 5 Stunden Zeit, uns einen Eindruck zu verschaffen.
    Das Erste, was man lernen muss, ist die Straße zu überqueren. Du hast keine Chance, jemals hinüber zu gelangen, wenn Du auf eine Lücke wartest. Du musst einfach gehen und darfst niemals stehen bleiben. Auch wenn die Fußgängerampel grün ist, werden Autos, Mopeds und Fahrräder deinen Weg kreuzen. Gib gut Acht! Wir laufen 18.000 Schritte durch Hanoi, und es passiert uns nichts.
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  • Hongkong - Tag 2

    27 januari, Hong Kong ⋅ 🌙 20 °C

    Als wir 2017 in Hongkong waren, wollten wir am Victoria Peak wandern. Es kam anders. Eine Magen-Darm-Geschichte hielt mich im Hotel fest. Manchmal aber hat man eine zweite Chance.
    Mit der Star Ferry geht es von Kowloon nach Hong Kong Island. Die Haltestelle von Bus 15 finden wir nahezu problemlos, aber keine unserer Kreditkarten wird akzeptiert. Hongkong Dollar? Leider nicht. Also in den 7-Eleven. Fehlanzeige. Anders als in Japan und Taiwan kein ATM. Die zweite Bank aber hat den Automaten, der meine Kreditkarte annimmt. Noch einmal in den 7-Eleven, um die großen Scheine klein zu machen, und dann ab in den Bus und hoch zum Victoria Gap. Und hier beginnt der wunderbare Hong Kong Trail. Es geht rund um den Berg mit immer wieder tollen Ausblicken, die heute (und wahrscheinlich oft) durch den Dunst getrübt sind. An der Lung-Fu-Shan-Aussicht sieht man leider keine der anderen Inseln. Es lohnt sich trotzdem, durch den Wald zu spazieren. Spätestens, nachdem wir den Gipfelrundweg in Richtung Pok Fu Lam Reservoir verlassen haben, sind wir praktisch allein auf dem Weg. An der Straße angekommen springen wir in den gerade vorbei kommenden Bus 973, der uns direkt zum Schiff bringt.
    Nach dem Essen schauen wir uns die Tsim Sha Tsui Promenade und die Avenue of Stars an. Natürlich gibt es ein lokales Bier.
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  • Hongkong

    26 januari, Hong Kong ⋅ 🌙 21 °C

    Heute ist fast ein Seetag. Wir legen in Hongkong erst kurz vor 17 Uhr an. Die Einfahrt in den Victoria Harbour bei blauem Himmel ist sehr beeindruckend. Das letzte Mal sind wir mit dem Schnellboot von Macao nach Hongkong gekommen und haben gar nichts gesehen, weil das Wasser ununterbrochen an den Fensterscheiben entlanglief. Heute ist es sehr schön.Läs mer

  • Kaohsiung

    25 januari, Taiwan ⋅ ⛅ 23 °C

    Was für ein Kontrast zu Keelung! Schon die Einfahrt in den Hafen ist grandios, wenn es auch noch dunstig ist. Aber selbst das ist reizvoll. Was stimmt, ist auch die Temperatur. So angenehm kann es bleiben.
    Wir fahren mit der Straßenbahn durch die halbe Stadt zum Heart of Love River, dann weiter mit der U-Bahn nach Zuoying. Ziel ist der Lotussee mit seinen unzähligen Tempeln und Pagoden. Am Sonntag ist dort richtig was los. Nachdem wir den See vollständig umrundet haben, streifen wir durch Hamasen, bekommen irgendwo einen Bagel und ein Bier und kurz darauf am Hafen ein zweites. Über Pier 2 mit seinem Kunstzentrum geht es zurück zum Schiff.
    Noch einmal Face Check, denn wir verlassen Taiwan schon wieder.
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  • Keelung - Tag 2

    24 januari, Taiwan ⋅ 🌧 16 °C

    Heute steht der Yehliu Geopark auf dem Programm. Auf einer Halbinsel hat die Erosion bizarre Skulpturen aus Sandstein geformt. Heute ist Sonnabend, und der Parkplatz quillt von Bussen über. AIDA macht nur einen kleinen Teil davon aus. Das Naturwunder ist trotz der vielen Menschen absolut sehenswert. Und seit wir Keelung verlassen haben, regnet es nicht einmal mehr.
    Für uns weniger attraktiv ist der Fischmarkt, den wir danach ansteuern. Von Seegurken bis Zackenbarschen ist hier jegliches Essbare aus dem Meer zu haben.
    Wieder in Keelung und wieder im Regen besuchen wir den Zhongzheng Park mit seiner 25 Meter hohen Statue der Guanyin (japanisch Kannon), der in den 1930rr Jahren während der japanischen Besatzung angelegt wurde.
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  • Keelung

    23 januari, Taiwan ⋅ 🌧 16 °C

    Keelung zeigt sich von seiner regnerischen Seite. Unser Lektor Knut, den wir im Qing-an-Tempel treffen, verrät uns, dass das normal ist. Keelung ist eben ein Regenloch.
    Wir schauen uns die Maritime Plaza und drei Tempel an.Läs mer

  • Ishigaki

    22 januari, Japan ⋅ 🌬 16 °C

    Die Insel Ishigaki-jima liegt näher an Taiwan als an Okinawa, gehört aber immer noch zu Japan. Die Stadt Ishigaki ist die südlichste Japans.
    Wir fahren mit dem Bus in den Banna-Park, ein Stück Natur rund um den 230 Meter hohen Berg Bannadake und genießen die Aussicht. Der nächste Stopp ist an der Kabira-Bucht. Hier gibt es eine Perlenzucht und die Möglichkeit, Perlenschmuck zu kaufen. Aus dem Glasbodenboot werfen wir einen Blick auf die Korallen und ihre Bewohner, darunter eine Schildkröte. Das letzte Ziel ist Kap Ogan (Ogansaki) mit seinem 1983 erbauten Leuchtturm.
    Die Insel ist landschaftlich schön. Das sieht man selbst bei dem heutigen trüben Wetter.
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  • Naha, Okinawa

    21 januari, Japan ⋅ 🌬 16 °C

    In Naha gibt es Lotsen und Schlepper. Wir legen also ohne Probleme an, auch wenn der Wind noch immer kräftig bläst. Nachdem das Whale Watching abgesagt worden ist, wollen wir die Stadt auf eigene Faust erkunden.
    Wir fahren mit der Monorail zum Shuri-Schloss, eine weitere Welterbestätte, wo wir viele unserer Mitreisenden treffen. Dafür ist es auf dem Weg zum Sueyoshi-Schrein aus dem 15. Jahrhundert menschenleer. Leider ist er genauso eingerüstet wie das Schloss. Die Monorail bringt uns zur Einkaufsstraße Kokusai-dori, wo es jede Menge Merchandising für Orion-Bier gibt. Wir kosten es natürlich. Bevor wir zum Schiff zurückkehren, machen wir noch einen Abstecher zum Naminoue-Schrein.
    21.000 Schritte sind gelaufen. Wir haben viel gesehen.
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  • Auf See

    19 januari, Philippinensee ⋅ 🌬 18 °C

    Nach fünf Landtagen in Folge genießen wir den Seetag. Leider braut sich in der Wetterküche vor uns etwas zusammen. Ab Mitternacht soll der Wind deutlich zunehmen. Möglicherweise können wir in Amami-Ōshima nicht anlegen. Das wird sich erst morgen vor Ort entscheiden. Der Kapitän und der Erste Offizier haben uns heute ausführlich über die Situation informiert. Klar ist auch schon, dass einzelne Ausflüge in den nächsten Häfen ausfallen werden, zum Beispiel unser gebuchtes Whale Watching vor Okinawa.Läs mer

  • Kōbe - Tag 2

    18 januari, Japan ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir fahren nach Nara, die alte Kaiserstadt (712-790). Ziel ist der Tōdai-ji -Tempel mit seiner großen Buddha-Statue. Die Haupthalle ist mit einer Breite von 57 Metern, einer Tiefe von 50,5 Metern und einer Höhe von 49 Metern das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Der 15 Meter Höhe bronzene Buddha stammt aus dem 8. Jahrhundert. Die Große Halle ist seitdem zweimal abgebrannt. Die heutige wurde 1709 fertiggestellt. Bemerkenswert ist auch das Eingangstor aus dem Jahr 1199.
    Das Gelände ist groß. Glücklicherweise haben wir genug Zeit, um uns mehr als den Haupttempel anzuschauen. Bekannt sind auch die vielen zutraulichen Sikahirsche im umgebenden Park. Wer der Versuchung, ihnen Futter zu kaufen, nicht widerstehen kann, wird von ihnen bedrängt.
    Das anschließende Essen in einem örtlichen Restaurant ist wohlschmeckend, auch wenn ich außer Reis nicht viele Bestandteile identifizieren konnte.
    Einen Abstecher machen wir noch auf die Vergnügungsmeile von Osaka, das Shinsaibashi-Viertel. Das ist auf jeden Fall einen Blick wert, ebenso der rote Sonnenuntergang, den wir auf der Rückfahrt erleben.
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  • Kōbe

    17 januari, Japan ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir laufen in den Hafen von Kōbe genau an dem Tag ein, an dem vor 31 Jahren ein verheerendes Erdbeben allein in dieser Stadt mehr als 4500 Opfer gefordert hat. Das Land muss mit viel stärkeren Naturgewalten leben als zum Beispiel Deutschland.
    Der Empfang ist wieder sehr herzlich. Während das Schiff anlegt, spielt eine Blaskapelle.
    Wir besuchen heute die Burg von Himeji, etwa 60 km von Kōbe entfernt. Die Burg, die am Ort einer älteren Anlage 1609 in ihrer heutigen Gestalt fertiggestellt wurde, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie gilt als schönste japanische Burg und besteht aus 83 Gebäuden.
    Am Abend schauen wir noch kurz in den Meriken Park.
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  • Shimizu

    16 januari, Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Shimizu ist der Hafen und ein Stadtteil der Großstadt Shizuoka. Es ist bekannt für seinen Blick auf den Fuji, den heiligen Berg der Japaner.
    Wir besuchen heute den Fujisan Hongū Sengen Taisha, den wichtigsten von etwa 1300 shintoistischen Schreinen, in denen die Gottheit Fuji verehrt wird.
    Anschließend sehen wir uns zwei Wasserfälle an, natürlich jeweils mit Blick auf den Fuji.
    Das Wetter ist ideal für dieses Ausflugsziel, klare Luft und angenehme Temperaturen. Perfekt.
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  • Tokio - Tag 2

    15 januari, Japan ⋅ ☁️ 11 °C

    Fast 9 Stunden unterwegs durch Tokio und wahrscheinlich ein Viertel der Zeit mit dem Umsteigen von einer U-Bahn Linie in die andere zugebracht. Das System ist gut - die Stationen jeder Linie sind durchnummeriert. Da muss man sich die komplizierten, fremden Namen nicht merken. Wir haben uns gestern schon ein 24-Stunden-Ticket gekauft und nach einem Fehlstart - die Fahrt auf der Yurikamome-Linie ist nicht enthalten (aber es geht mit der Kreditkarte) - finden wir uns gut zurecht. Wir klappern die verschiedenen Tempel und Schreine ab, schauen uns das Shibuya Crossing an und besuchen kurz vor Sonnenuntergang noch den wunderschönen Garten Shinjuku Gyeon. Das eigentliche Highlight ist aber die Aussichtsplattform des Tokyo Metropolitan Government Building. Völlig umsonst geht es mit dem Fahrstuhl in die 45. Etage mit 360°-Rundumblick.Läs mer

  • Auf See

    13 januari, Japan ⋅ 🌬 15 °C

    Nachts passieren wir die Kammon-Straße, die Honshū von Kyūshū trennt und an der schmalsten Stelle nur 600 m breit ist. Da dürfen wir nur mit einem Lotsen durch. Ich habe mal aus dem Fenster geschaut und denke, tagsüber wäre das ein richtiges Highlight gewesen. Vormittags ist es bei milden Temperaturen aber auch schön. Besonders nahe kommen wir den Inseln Himeshima und Okinoshima, letztere mit gut erkennbarem Leuchtturm.Läs mer

  • Busan

    12 januari, Sydkorea ⋅ 🌬 5 °C

    Busan ist leider der einzige südkoreanische Hafen unserer Reise. Und wir sind leider nur einen Tag hier. Die Stadt interessiert uns und macht vom Schiff aus einen attraktiven Eindruck mit ihren grünen Hügeln und architektonisch interessanten Bauwerken.
    Wir haben aber einen Ausflug nach Gyeongju gebucht, der früheren Hauptstadt von Silla (57 v. Chr. bis 935), dem ältesten der drei Reiche von Korea, mit zwei UNESCO-Weltkulturerbestätten. Wir schauen uns zunächst das Nationalmuseum an, wo sich unter anderem die Funde aus den etwa 150 Hügelgräbern, die sich durch das ganze Stadtgebiet ziehen, ausgestellt sind. Nach dem leckeren koreanischen Essen (Bulgogi) besuchen wir den Tumuli-Park und betreten eins der Gräber. Anschließend geht es zum buddhistischen Bulguksa-Tempel.
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  • Auf See

    10 januari, Philippinensee ⋅ 🌬 18 °C

    Land in Sicht. Es handelt sich um die Insel Aogashima mit weniger als 200 Einwohnern. Noch gestern konnte man nicht ahnen, dass wir diese Insel zu sehen bekommen. Ein neuer medizinischer Notfall hat den Kapitän heute früh um halb 5 den Kurs in Richtung auf das japanische Festland ändern lassen. Ein Rettungshubschrauber kam uns entgegen.
    Nun geht es volle Kraft voraus nach Busan.
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  • Auf See

    9 januari, Pazifischer Ozean ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute ist es stürmisch. Deck 5 ist gesperrt, und auch auf dem Oberdeck dürfen die höchsten Bereiche von den Passagieren nicht mehr betreten werden.
    Das Schwanken der Diva lässt die Gäste am Frühstücksbüffet synchron Ausfallschritte machen wie bei einem einstudierten Bühnentanz. Die Besteckständer klappern, und Teller gehen zu Bruch.
    Das Wasser ist aus den Pools verschwunden, und die Tischtennisplatte auf Deck 12 steht verwaist da. Der Kapitän spricht von 3,5 Meter hohen Wellen und davon, dass sie, bevor wir Busan erreichen, auch einmal 4,5 m hoch sein können.
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  • Auf See

    8 januari, Pazifischer Ozean ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Crew eines Schiffs hat immer genug zu tun. Wenn es doch mal etwas ruhiger ist, wird der Kampf mit dem Hauptfeind jedes stählernen Schiffs aufgenommen, dem Rostfraß. Heute morgen finde ich gleich vier Baustellen, auf denen die nächste Schicht Farbe aufgetragen wird. Dabei ist die Diva kürzlich generalüberholt worden, und es ist wirklich wenig Rost zu sehen. Aber es heißt ja: Wehret den Anfängen!
    Seit Honolulu waren keine Schiffe mehr zu sehen. Heute sind es gleich mehrere. Wir kommen den internationalen Schifffahrtslinien also näher und dem Land auch. Wegen unserer Verspätung ist der Kurs neu optimiert worden, wobei die aktuellen Strömungen, Tiden und Wetterbedingungen berücksichtigt wurden. Wir werden nicht wie ursprünglich geplant die Kammon-Straße passieren, sondern die Insel Kyūshū südlich umfahren. Der Kapitän rechnet damit, dass wir Busan am 12. Januar um 8 Uhr erreichen.
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  • Datumsgrenze

    5 januari, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 24 °C

    Wir haben heute Nacht die Schiffszeit so geändert, dass wir vom 3. Januar direkt auf den 5, Januar gesprungen sind und damit einen ganzen Kalendertag ausgelassen haben.
    Formal gesehen war das etwas voreilig, denn das Schiff hat die Datumsgrenze noch nicht erreicht, Durch die Rückkehr nach Honolulu liegen wir hinter unserem Plan zurück. Um nicht alle Termine noch einmal ändern zu müssen, hat der Kapitän sich dafür entschieden, den Wechsel wie geplant heute vorzunehmen.
    Das finden, wir gut, denn wenn wir den 5. Januar übersprungen hätten, wären unsere heutigen Friseurtermine weg gewesen.
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  • Neujahr 2026

    1 januari, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 24 °C

    HAUʻOLI MAKAHIKI HOU!
    Wir wünschen allen, die unsere Reise verfolgen, ein gesundes neues Jahr!

    Unser Schiff musste leider umkehren (medizinische Notfälle) und nach Honolulu zurückfahren. So werden wir Südkorea verspätet erreichen.Läs mer