Hippie Markt
6. juni, Portugal ⋅ ⛅ 27 °C
Heute Früh haben wir unsere sieben Sachen gepackt, den leckeren, veganen Erdbeer-Käse-Kuchen überreicht und ein Stück gemeinsam zum Frühstück gegessen.
Dann sind wir aufgebrochen zu dem nahegelegenen Wochenmarkt, eine Mischung aus Kunsthandwerk, Flohmarkt, Essensständen und Gemüsemarkt. Das Klientel war so alternativ, wie wir es in dieser Menge selten gesehen haben. Leinen- und Strickklamotten, Barfuß, Dreadlocks, veganes Essen, keine BHs, live-unplugged- Musik, fröhliche, friedliche Stimmung, ganz viele Kinder. Es hat uns sehr gefallen, auch als richtige Normalos in der Menge. Toni hat paar tolle Dinge geshopped, ein kleines Instrument, eine kleine Pfanne und ein Kleid.
Dann sind wir dort noch Mittagsessen gegangen im Restaurant namens „Casa Nirvana“- was den Vibe des Markets auch in sich hatte. Ein Ort eines Gurus hier in der Nähe, der jetzt auch das Restaurant betreibt. Sehr voll, aber schön ruhig, gutes Essen und rundherum wie in einem Dschungel bewachsen, als würde man eine andere Welt betreten. Die Leute waren so herzlich, auch zur Toni, das es eine Freude war. Toni ist mittlerweile richtiger Profi im Oliven mit Kern handlen.
Dann sind wir 3 Stunden in den Norden gefahren, nördlich von Lissabon. Wir haben uns auch noch verfahren, so dass es noch mal 20 Minuten mehr waren. Hier ist vom Kristin im Januar noch viel zerstört. Ganze Wälder waren umgeknickt und keine Strandbar hat offen/ ist ganz. Es war mit Abstand der stärkste Sturm den Portugal je erlebt/ aufgezeichnet hat.
Was lange in der Mittelmeerregion als unmöglich galt, ist dank Klimakrise längst Realität. Vor Europas Küsten entstehen Stürme mit dem Charakter echter Hurrikane.
An einem großen Campingplatz, den wir stehen wollten, um Wäsche zu waschen und unseren Akku im Auto wieder aufzuladen, wurden wir aufgrund anhaltender Sturmschäden abgewiesen, blöd.
Über Park4Night haben wir dann kurz noch einen weniger gemütlichen, aber dafür sehr nah am Strand gelegenen Wohnmobilstellplatz bekommen und konnten auch dort Wäsche waschen und diese in der Wagenburg aufhängen.
Risotto war schnell gekocht, aber die Toni hat lang zum einschlafen gebraucht, sodass wir erst nach dem Sonnenuntergang im Windschatten der Düne gespeist haben.Læs mere









Rejsende
Traumhaft!