• Flo Pachaly
  • Anna Goldhofer
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Italien/ Portugal

Flo & Anna tarafından 22 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Gezinin başlangıcı
    20 Mayıs 2026

    München - Florenz 🌚🚆

    20 Mayıs, Almanya ⋅ ☁️ 18 °C

    Weil es uns beim letzten Mal im Oman so viel Spaß gemacht hat, haben uns entschieden wieder ein Reisetagebuch zu starten. Unsere erste Reise im Nachtzug mit Kind stand an, um nach Florenz zu fahren. Ich hatte mir viele Gedanken gemacht bzgl Rausfallpotential aus den Betten wegen Toni. Dennoch wollten wir das testen, vor allem da die ÖBB ja mit neuen Zügen wirbt. Da wir unsere Bude auf AirBnB gestellt haben, hatten wir noch guten Aufwand, nicht nur zu packen sondern auch halb auszuziehen und zu putzen.
    Um 20:00 ging’s los, wir hatten drei Betten in einem Viererabteil - und Glück, Bett 4 blieb leer.
    Sehr modern alles und alle Betten mit optionalem Rausfallnetz, perfekt. Die Toni fand’s mega, war aber schon recht müde und lies sich schnell in den Schlaf fallen, wir haben sie ins obere Bett gelegt und unten noch Bier getrunken und Karten gespielt. Richtig toll.
    Der Schlaf bei der Toni: 13/10, bei uns 5/10.
    Um 07:00 sind wir in Florenz angekommen nachdem wir ein kleines Frühstück „ans Zimmer“ gebracht bekommen haben, in Florenz durften wir uns dann erstmal ein Café suchen, so kommt man dann schnell an im Bella Italia.
    Super Erfahrung, werden wir wieder tun.
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  • Toskana Hochzeit

    23 Mayıs, İtalya ⋅ ☀️ 26 °C

    In die Toskana sind wir ja nur gefahren, weil Niklas und Julia sich noch mal mit ganz viel Freunde und Familie das Ja-Wort geben wollten. Viele sind schon am Donnerstag dafür angereist und haben die Tage noch dort verbracht, der eigentlich große Tag war aber der Samstag. Selten habe ich so eine entspannte Hochzeit gesehen. Das Haus lädt einfach dazu ein, dass jeder sein Ding macht. Die Zeremonie selbst ging um 16:00 Uhr los, der Flo hat die Traurede gehalten mit dem Motto: Teilen. Das kann er langsam zu seinem Side-Business erklären. Richtig gut macht er das!
    Alle waren sommerlich schick gekleidet, es gab Livemusik, einen Sektempfang am Pool, der fast mein Highlight war, richtig leckere Snacks, tolle Aussicht auf die Hügel Toskana. Danach ging’s Richtung Abendessen. Das hat sich etwas gezogen, weil viele ihre Kinder noch ins Bett gebracht haben- so auch wir. Das grenzte an Matratzenlager. Abendessen hat auf der anderen Seite des Hauses stattgefunden, auf großen runden Tischen und war richtig lecker. Die Party danach war auf der großen Terrasse und DJ Jörn hat extrem gut aufgelegt. Nach 12:00 Uhr ging die Party im Keller weiter. Bis ungefähr 3:00 Uhr. Selten habe ich so viele Gäste bis zum Ende dabei seien sehen. Es war wirklich ne richtig fette Party. Verrückt war, dass die Kinder einfach durchgeschlafen haben, obwohl sie
    komplett beschallt wurden. Kein Babyfone hat mehr funktioniert. Ich war wieder mal froh, dass der Flo mir vorm Bett gehen Elektrolyte eingeflößt hat.
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  • Florenz - Lissabon

    27 Mayıs, Portekiz ⋅ ☀️ 35 °C

    Nach der Hochzeit von Niklas und Julia in Florenz, wo wir seit vergangenen Donnerstag waren, ging es heute mit dem Flugzeug nach Lissabon. Der Flug hat super geklappt, die Toni hat die meiste Zeit davon geschlafen auf unserem Schoß und so sind wir im heißen, 31°, Lissabon gelandet und direkt mit einem Taxi zur Roadsurfer Station gefahren. Wir waren zwar 2 Stunden zu früh dran, konnten glücklicherweise das Auto aber trotzdem schon übernehmen. Während der Einweisung und Kratzer Dokumentation sind wir auf dem heißen Parkplatz fast krepiert. Umso glücklicher waren wir dann im nagelneuen großen Lidl 2 km weiter, wo wir unseren großen Einkauf gemacht haben. Dann ging’s noch mal 18 km weiter zu unserem ersten kleinen Campingplatz, der sehr ruhig gelegen ist in einer großen Sportanlage, sonst aber nicht weiter spektakulär. Auf jeden Fall ein guter Ort, um den Camper kennen zu lernen. Für uns ist es das erste Mal jetzt in einem großen Camper unterwegs zu sein und wir sind gespannt, welche Vorzüge es im Vergleich zu unserem VW-Bus so bringen wird!Okumaya devam et

  • Palmela und die Kotzerei

    28 Mayıs, Portekiz ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute Nacht um 3:00 Uhr hat sich Toni übergeben. Den Virus haben wir von einem Kind aus Italien mitgenommen. Great. Ein dementsprechend flaues Magengefühl hat uns den ganzen Tag begleitet.
    Außerdem mussten wir noch mal zurück zum Verleih Service, weil wir erst in der Nacht festgestellt haben, dass wir nur ein Set Bettwäsche bekommen haben und drum hat heute Nacht eine Person gefroren (bei 30° auch nicht zu sehr). Außerdem wollten wir noch einen anderen Kindersitz für die Toni ergattern, weil sie doch noch nicht wirklich groß genug ist für den, den wir bekommen haben. Mit ganz viel Glück haben wir den passenden gefunden, den Vormieter dort zurückgelassen haben.

    Als das alles geklärt war, sind wir Richtung Süden gefahren. Nach einem weiteren Kotzdesaster war der Sitz dann auch eingeweiht. Wollten eigentlich auf einen richtig schönen Platz an den Klippen, der uns empfohlen wurde. Aufgrund von Tonis Verfassung haben wir uns aber dann dagegen entschieden. Sind auf einen kleinen Bauernhof mit ganz vielen Künstlern gefahren denn dort gibt’s Schatten. Die Toni hat den Tag also einerseits kotzen, aber andererseits auch wahnsinnig gut drauf und voller Energie verbracht, komisch Mischung. Als es etwas abgekühlt ist, sind wir gegen 17:00 Uhr dann aufgebrochen und habe uns das Örtchen angeschaut. Dort gibt es eine Burg aus dem 15. Jahrhundert. Toni fand die Statuen mit Gesichtsaussparung richtig toll und hat wirklich jede getestet. Ein ganz nettes Dorf mit einer großartigen Aussichtsplattform und einer kleinen Bar, die wirklich nur die Locals kennen. Toni hat Käsebrot zum Abend gegessen, wir Wein und Bier, um dann festzustellen, dass es dort nur Barzahlung gibt und wir kein Bargeld dabei hatten. Zum Glück haben wir wahnsinnig nette Portugiesen kennen gelernt, die uns die 3,90€ ausgegeben haben. Nett und günstig! Wir Glückskinder.
    Geendet ist der Abend indem nun Anna über der Schüssel hängt. Na Bravo.
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  • Porto Covo

    29 Mayıs, Portekiz ⋅ ☀️ 19 °C

    Am Morgen haben von einem Bewohner drei frische Bananen aus dem eigenen Garten bekommen! Die waren sehr lecker und reicher im Geschmack als unsere aus dem Supermarkt. Die Toni und ich haben dann noch eine kleinen Erkundungsgang über das Künstlergelände gemacht und noch einem Team beim Schweißen zugesehen und mit dem netten Gärtner geratscht.
    Dann ging’s weiter, 1,5h nach Süden.
    In Porto Covi waren wir überrascht, wie kühl es hier dank Brise vom Meer ist! Nur 24 Grad trotz voller Sonne! Hätten wir das gestern geahnt, wäre wir natürlich gleich ans Meer gefahren!
    Ich hatte einen längeren Call, die Selbstständigkeit mit verschiedenen Projekten gleichzeitig hat verlässliche Urlaubsübergabe wohl unmöglich gemacht.
    Toni und Anna haben währenddessen den Platz bezogen und im Pool geplanscht.
    Am Nachmittag haben wir einen Ausflug durch das Örtchen an den Strand gemacht. Man merkt, dass noch nicht Hauptsaison ist, kaum Autos, noch nicht alle Geschäfte offen. Schön so.
    Am Strand war die Toni ganz neugierig und ist gleich zum Wasser gelaufen. Als eine Welle etwas weiter geschwappt ist und ihre umspült hat, hat sie vor Schreck aufgequietscht und ist hingeplumpst. Alles nass 😃
    Der Vor-Sonnenuntergang war super schön und wir haben den Ausblick genossen, während uns die fröhliche Toni ein Ständchen gesungen hat.
    Ihre neue Lieblingswörter aktuell sind fertig (pakik) und Bagger. Generell nimmt der Wortschatz zu! 😀
    Eigentlich wären wir gerne ins Restaurant gegangen, aber der Anna ging’s den ganzen Tag nicht gut und sie musste sich am Abend auch mal übergeben. Arme Maus. Hoffentlich ist es morgen überstanden und ich bleibe verschont.
    Morgen ist Beachtag!
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  • Endlich Strand

    30 Mayıs, Portekiz ⋅ 🌙 21 °C

    Heute war unser erster toller Tag in Portugal! Die Tage mit Kind starten eig. immer ungut. Um 07:00 wurde ich (Anna) wachgeschrien mit „Hungeeeer“. Da steht man per se mit dem falschen Fuß auf. Aber Routine.

    Nachdem wir also ein großes, üppiges Frühstück veranstaltet haben, sind wir direkt zum Strand aufgebrochen, der 500m weit weg ist. In Portugal ist viel Küstenregion Naturschutzgebiet und daher unbebaut, was sehr schön ist! Am Strand war’s ziemlich windig, voller Sonne und die Temperaturen deutlich kühler als erwartet. Flo hat mit einem Workout gestartet. Toni hat mitgemacht, wie man sieht. Sie weiß inzwischen schon, was ein herabschauender Hund ist! Wir haben viele Sandburgen gebaut. Toni hat sie v.A. zerstört. Flo war schwimmen. Wir haben gelesen und einfach Zeit mit der Toni verbracht. Es gab ein sehr leckeres Restaurant direkt am Strand für ein Light Lunch und extrem guten O-Saft, Flo sagt das ist ein Ding in Portugal. Toni hat von Kinder am Nebentisch inspiriert sogar „Noni auch malen“ gesagt, was uns aufgrund ihres sonst kargen Wortschatzes überrascht hat. Toni hat genapped und so ging der Tag gut rum. Als die Flut immer weiter stieg hätte es uns um ein Haar weggespült, da sind wir kurz gesprungen! Nachmittags waren wir noch am Pool und dann kam das zweite Highlight: Toni ist Punkt 7:00 Uhr eingeschlafen, satt und glücklich und wir sind in ein richtig schönes Restaurant am Campingplatz gegangen mit Babyphone an.
    Annas Magen bleibt stabil. Wir sind zuversichtlich.
    PS: Ja, wir machen quasi ausschließlich Bilder vom Kind 🤷🏽‍♀️
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  • Vila Nova de Milfontes / Salema

    1 Haziran, Portekiz ⋅ 🌬 20 °C

    Der Tag startete damit, dass ich (Anna) den Klotank des Buses ausleeren durfte. Darin befand sich nicht nur Urin, sondern auch🤮. Dementsprechend kam es mir fast wieder hoch. Alle meine Argumente, warum der Flo das tun sollte, haben jedoch nicht gezogen.
    Als diese Heldinnentat erledigt war, konnten wir aufbrechen und in ein Örtchen weiter südlich fahren. Vila Nova de Milfontes. Wir hatten 2 Stunden Zeit. Punkt 12:00 Uhr hatte der Flo wieder mal einen Call, der ihn ganz schön gestresst hat. Also haben wir in Windeseile diesen Ort angeschaut, der wirklich hübsch war. Toni hat eine Quiche gegessen und es hat selten so geschmeckt . Dann sind wir einmal um den Ort rum gefahren ans Meer, denn dort war in der veganen Liste ein veganes Restaurant eingezeichnet. Erst war meine Stimmung relativ schlecht bei der Aussicht, dass der Flo lauter Arbeit erledigt und ich auf einem Parkplatz das Kind betreue. Aber dann hat es sich zu dem besten Lunch dieses Urlaubs entpuppt. Ein veganes Restaurant. Ein Vino Verde (Top Tipp von Anne). Eine frische Brise mit Blick auf Dünen, Wellen und den wilden Atlantik. Ein Buch bei mir. Toni schläft und Flo arbeitet im Auto. 10/10!

    Als die beiden wach wurden/fertig waren hatte ich schon leicht einen sitzen. Wir haben dort gelunched, die Toni hat sehr viele Ameisen beobachtet („Amata“) und dann sind wir 1,5 h in den Süden gefahren ins Salema Eco Camp nahe Sagres. Das hatte ich rausgesucht und es ist sehr sehr toll. So wie ich’s mag. Es ist sehr öko aber in gepflegt und hochwertig. Wir stehen auf einem Hügel unter Bäumen, der Wind pfeift, es gibt Yoga, Meditation und ein Öko Restaurant. 15 Min zum Strand zu Fuß. Ein Campingplatz in cool.

    Flo ist grad beim Yoga - Privatstunde weil sonst keiner kam. Toni schläft grad ein und gleich essen wir noch Würstl.
    Super schöner Tag!
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  • Sagres

    2 Haziran, Portekiz ⋅ 🌬 19 °C

    Die Nacht war ziemlich stümisch hier, aber der Bus blieb standhaft.
    Heute haben wir uns per Linienbus auf dem Weg nach Sagres gemacht. Nach gut 30 Minuten sind wir dort angekommen und haben uns erst mal etwas zum Frühstücken gesucht. Sagres ist ein Surfer Ort, der geprägt ist von hippen Kaffees. Eigentlich ist es nur ein Dorf, ich hab’s mir größer vorgestellt und man merkt einfach, dass immer noch Nebensaison ist, denn viel ist wirklich nicht los.
    Heute Nacht war es schon sehr windig aber in Sagres erst recht. Eins der Highlights dort ist es, auf die Halbinsel raus zu wandern, zu einer Festung und um die Klippen dort zu bewundern.

    Die Festung Fortaleza de Sagres liegt auf der 1.000 Meter langen und 300 Meter breiten Landzunge Ponta de Sagres. Sie ist ein Nationaldenkmal mit großer Bedeutung für die Portugiesen. Nach der Legende soll hier einst die sagenumwobene Seefahrerschule von Heinrich dem Seefahrer gestanden haben.
    Das Fort ist interessant gebaut; im Prinzip hat es nur eine Mauer zum Land hin, dh im Angriffsfall sind wohl alle auf die (heute) steinige karge Halbinsel geflohen und haben sich dort verschanzt/ verteidigt. Es ist der südwestlichste Zipfel Europas. Dort hat es so gestürmt, dass wir teilweise dachten, wir fliegen davon. Es war gut, dass Toni in der Trage war, aber ganz geheuer war es ihr auch da drin nicht.
    Das Ford hat ein kleines Museum, da haben wir gelernt, dass die Portugiesen den Sklavenhandel der Welt gestartet haben. Krasse Schuld, die da auf den Schultern liegt!
    Irgendwann sind wir wieder zurück mit dem Bus und haben hier im Campingplatz noch einen Burger gegessen,ein Bier getrunken, viel Zeit auf dem Spielplatz verbracht und einen ganz entspannten Nachmittag.

    Wisst, ihr, warum die Häuser hier so weiß und blau sind?

    Die weiße Farbe kommt daher, dass die Portugiesen ihre Wände gekalkt haben. Kalk ist eine sehr günstige Farbe. Und das helle Weiß hält die Hitze gut ab. Da Weiß aber auch sehr schmutzanfällig ist, wurde der Sockel von Häusern in einer Farbe angemalt, mit der Zeit und wegen dem Meeresbezug hat sich blau immer mehr durchgesetzt.
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  • Lagos & Monte da Paz

    3 Haziran, Portekiz ⋅ ☀️ 20 °C

    Den schönen Campingplatz haben wir schon früh verlassen und sind nach Lagos gefahren, denn dort hatten wir uns auf gutes Essen und shoppen gefreut. Lagos ist auch eine echt hübsche Kleinstadt. Portugiesische Mode haben wir nicht wirklich gefunden, es ist doch alles sehr auf Touristen ausgelegt und sie wenigen guten Stores waren leider zufällig zu. Dafür waren wir lecker frühstücken, haben den Markthalle besucht und den Hafen gesehen. Mein Highlight: Hier blühen ganz viele Jacaranda-Bäume blau, wie in Südafrika. Die liebe ich ja.

    Zum Mittagsschlaf sind wir wieder Richtung Norden aufgebrochen, denn heute besuchen wir Elke und Felix , die Eltern von Niklas, einem Arbeitskollegen vom Flo. Die beiden wohnen hier, haben sehr viel Land (50ha) renaturiert und regenerativ bewirtschaftet und uns netterweise ihr Gästehaus für 2 Nächte angeboten.
    Der Ort ist wirklich wahnsinnig schön. Es gibt mehrere Seen, alles ist voll blühender Rosen und Weitblick. Elke und Felix könnte man als Aussteiger mit Vermögen beschreiben, sie sind sehr naturnah, liebevoll und einladend. Felix ist spiritueller Musiker, sie haben einen tollen Garten, Pferde und eine Werkstatt, in der Elke mit Freundinnen Klangschalen fertigt. Toni und ich haben Elke zu dieser Werkstatt begleitet und die Toni war richtig fasziniert von all den schönen Klängen und durfte viel ausprobieren. Elke ist Erzieherin und hat die Toni schon sehr schnell als Freundin gewonnen. Danach sind wir mit dem GolfCart noch zu den 8 Pferden gefahren und haben ihnen Wasser gegeben. Felix hat uns abends bekocht mit sehr leckerem, persischem Essen und gutem Gespräch. Nach einem eindrucksvollen Tag gehen wir müde ins Bett und sind froh mal eine Nacht nicht im Camper zu schlafen.
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  • Monte da Paz

    4 Haziran, Portekiz ⋅ 🌙 16 °C

    Elke hat uns heute ihr Projekt, also dieses große Grundstück gezeigt mittels eines großen Spaziergangs. Wir kamen an zwei Gemüsegärten vorbei, einer großen Obstbaumareal, verschiedenen renovierten Ställen, die heute Menschen als Wohnungen dienen, an drei extra angelegten Seen, die in den trockenen Monaten in Portugal das Wasser speichern und einen Kreislauf darstellen, außerdem die Artenvielfalt boosten. Elke hat an besonderen Orten auf dem Grundstück besondere Skulpturen errichtet, alles hat hier eine Bedeutung für sie. Wir lernen über Esoterik, Steinkunde, Heilkunde, Permakultur und wie die teilweise sehr alternativen Communities hier im Umfeld alle zum Aufbau des Bodens beitragen. Eine neue Sichtweise für mich heute war ihre Ansicht, dass die Ausbeutung der Frau und die Ausbeutung der Natur Hand in Hand gehen. Mutter-Erde.
    Dann haben wir lecker zu Mittag gegessen zusammen, ihren selbstgemachten Limoncello auf Gin-Basis gewonnen und Siesta gemacht.
    Nachmittags sind wir nochmal in die Werkstatt zu den Klangschalen, die Toni feiert das sehr.
    Dann haben wir einen ganzen Baum Zitronen geerntet, bestimmt 100 Stück, Wahnsinn! Elke macht aus all den Dingen Leckereien. Morgen gibt’s vielleicht frisches Zitroneeis. Ihr Gemüsegarten ist auch zum Staunen. Wir bleiben hier noch ein bisschen, so schön ist es.
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  • Strandausflug

    5 Haziran, Portekiz ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute haben wir richtig lecker gefrühstückt bei Elke auf der Terrasse. Sie hat uns überzeugt, noch bis Samstag Mittag zu bleiben, denn Samstag ist hier ein cooler Hippie Markt, den wir unbedingt sehen müssen. Also haben wir nur für den Tag heute die Bade -Tasche gepackt und sind ans Meer gefahren.
    Es gibt viele Leute, die ich hier Weitwandern, den so genannten Fischerman Trail. Ich habe das auch schon vor vielen Jahren mal gemacht, eine tolle Wanderung. Auf der Suche nach dem perfekten Strand sind wir heute einen kleinen Abschnitt davon gelaufen- einfach wunderschön.
    Dort hatten wir dann einen schönen Strandtag. Dem Wasser kommt die Toni nicht sehr nahe. Den Sand feiert sie aber.
    Wir kamen erst spät zurück und haben uns erst mal mit Aloe Vera eingecremt. Toni hat sich sehr viel Mühe dabei gegeben. Außerdem haben wir noch einen Kuchen gebacken für unsere Gastgeber.
    Uns geht’s also richtig gut inzwischen. Nach den ersten Tagen Anlaufschwierigkeiten sind wir jetzt schon seit einigen Tagen richtig im Urlaub angekommen. Jetzt kann ich auch die Zeit mit der Toni genießen und finde es nicht nur anstrengend.
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  • Hippie Markt

    6 Haziran, Portekiz ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute Früh haben wir unsere sieben Sachen gepackt, den leckeren, veganen Erdbeer-Käse-Kuchen überreicht und ein Stück gemeinsam zum Frühstück gegessen.
    Dann sind wir aufgebrochen zu dem nahegelegenen Wochenmarkt, eine Mischung aus Kunsthandwerk, Flohmarkt, Essensständen und Gemüsemarkt. Das Klientel war so alternativ, wie wir es in dieser Menge selten gesehen haben. Leinen- und Strickklamotten, Barfuß, Dreadlocks, veganes Essen, keine BHs, live-unplugged- Musik, fröhliche, friedliche Stimmung, ganz viele Kinder. Es hat uns sehr gefallen, auch als richtige Normalos in der Menge. Toni hat paar tolle Dinge geshopped, ein kleines Instrument, eine kleine Pfanne und ein Kleid.
    Dann sind wir dort noch Mittagsessen gegangen im Restaurant namens „Casa Nirvana“- was den Vibe des Markets auch in sich hatte. Ein Ort eines Gurus hier in der Nähe, der jetzt auch das Restaurant betreibt. Sehr voll, aber schön ruhig, gutes Essen und rundherum wie in einem Dschungel bewachsen, als würde man eine andere Welt betreten. Die Leute waren so herzlich, auch zur Toni, das es eine Freude war. Toni ist mittlerweile richtiger Profi im Oliven mit Kern handlen.

    Dann sind wir 3 Stunden in den Norden gefahren, nördlich von Lissabon. Wir haben uns auch noch verfahren, so dass es noch mal 20 Minuten mehr waren. Hier ist vom Kristin im Januar noch viel zerstört. Ganze Wälder waren umgeknickt und keine Strandbar hat offen/ ist ganz. Es war mit Abstand der stärkste Sturm den Portugal je erlebt/ aufgezeichnet hat.
    Was lange in der Mittelmeerregion als unmöglich galt, ist dank Klimakrise längst Realität. Vor Europas Küsten entstehen Stürme mit dem Charakter echter Hurrikane.

    An einem großen Campingplatz, den wir stehen wollten, um Wäsche zu waschen und unseren Akku im Auto wieder aufzuladen, wurden wir aufgrund anhaltender Sturmschäden abgewiesen, blöd.
    Über Park4Night haben wir dann kurz noch einen weniger gemütlichen, aber dafür sehr nah am Strand gelegenen Wohnmobilstellplatz bekommen und konnten auch dort Wäsche waschen und diese in der Wagenburg aufhängen.
    Risotto war schnell gekocht, aber die Toni hat lang zum einschlafen gebraucht, sodass wir erst nach dem Sonnenuntergang im Windschatten der Düne gespeist haben.
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  • Sonne und Klippen

    7 Haziran, Portekiz ⋅ 🌬 17 °C

    Heute Früh haben wir einen langen Spaziergang am Strand entlang zu einem Frühstückskaffee gemacht. In der Stadt war Festa San AnTONIo und da waren alle möglichen Stände aufgebaut und die Toni hat mit einer kleinen Spanierin Elena sehr süß und ausgiebig laufen geübt. Zurück über den Sandstrand, den die Toni nur auf dem Rücken der Mama begehen wollte. Die Wellen sind einfach gruselig. Genauso wie auch alle Autos zur Zeit.

    Dann haben wir wieder gepackt und den doch ziemlich hässlichen Platz verlassen mit dem Ziel, nicht weit weg an den Klippen wild zu campen. Das wollten wir unbedingt noch tun und es hat sich herausgestellt, dass das nördlich von Lissabon deutlich besser geht. Hier ist nämlich kein Naturschutzgebiet. Mithilfe von Park4 Night haben wir einen großartigen Spot gefunden, oben auf den Klippen, links und rechts von uns -noch in Sichtweite, aber weit genug weg - andere Camper, ein großartiger Platz. Als wir dort ankamen, war die Toni gerade eingeschlafen gewesen, wir haben sie also ins Bett verlegt und uns erst mal raus gesetzt mit Bier, Chips und Oliven. In dem Alter heißt es nicht mehr „Sleep When the Baby Sleeps“ sondern eher „ Drink and eat Chips when the Baby Sleeps“.
    Als sie wieder wach wurde, sind wir den Küstenwanderweg entlang zur nächsten Bucht gewandert, und diese Bucht ist wirklich gigantisch. Auf der einen Seite ganz steile Felsen und auf der anderen Seite von der Flut zurückgelassene Becken, in denen ganz viele Leute kitesurfen waren und viele Kinder im wärmeren Wasser gespielt haben. Wir sind sehr lange über den Strand gelaufen. Toni hat total gerne darin gespielt. Wir haben heut seeehr viel Sonne abbekommen, bei dem Wind merkt man das oft erst danach.
    Am Rückweg haben wir festgestellt, dass Flos Handy den Geist aufgegeben hat. Alle die ihn also erreichen wollen, sollten der Anna schreiben.
    Jetzt gab es noch ein feines Abendessen und wir genießen den Sonnenuntergang über dem Meer. Ein toller Tag geht zu Ende.
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  • Obidos

    8 Haziran, Portekiz ⋅ ☀️ 22 °C

    Schön, mit so einem Panorama aufzuwachen! Bis 9:00 Uhr haben wir geschlafen, und dann oben im Dachzelt entspannt gefrühstückt, mit Urgroßeltern und Großeltern telefoniert und von dort oben den gigantischen Ausblick genossen.

    Wir sind heute in eine wunderschöne Kleinstadt gefahren, Obidos, die von einer alten Burgmauer umrandet ist.
    Hier war richtig was los, fast schon das Gefühl von Hochsaison. Aufgrund schmaler Gassen mussten wir außerhalb parken, die bereits schlafende Toni versuchten wir im Kinderwagen schlafend zum Restaurant zu holpern. Hat gar nicht funktioniert. Bevor wir beim Restaurant angekommen sind, war sie wieder hellwach und hat mehr gespachtelt als wir.
    Danach ist sie plappern durch die Gassen flaniert, hat ganz viele Freunde gewonnen und jeden mit „Olà!“ begrüßt.
    Für viele war sie sicherlich die Hauptattraktion der Stadt!
    Dann sind wir weiter Richtung Süden gefahren ans Meer und hatten wieder einen aussichtsreichen Platz an einer Klippe, aber irgendwie haben wir’s überhaupt nicht gefühlt dort. Es war staubig, menschenleer, es sind dunkleWolken aufgezogen und wir haben uns irgendwie beide nicht ganz wohl gefühlt. Selbst die Toni hatte Angst vor einer kleinen Schnecke. In ihrem Buch, das wir dreimal am Tag lesen, versteckt sich die Schnecke vor dem Vogel, ein richtiger Thriller! Aber man kann sich gar nicht vorstellen, wie sehr sie das beschäftigt. Zum einschlafen hat sie auf jeden Fall noch mal davon erzählt. „Necke, Buh!“
    Insgesamt lernt sie grad sehr viele Wörter und spricht auch richtig viel korrekt nach. Es macht richtig Spaß mit ihr Unterhaltungen zu führen und zu sehen, wie sie einfach jeden Tag mehr versteht und sich mehr ausdrücken kann.

    Wir sind also wieder runter gefahren zum nächsten Ort und dort auf einen kleinen offiziellen Parkplatz für Wohnmobile. Auch nur so halb gemütlich aber zum zusammenpacken auf jeden Fall genug. Es hat sowieso ein Nieselregen eingesetzt und wir konnten es uns im Bus gemütlich machen.
    Die Toni wieder an ihre Münchner Kita Zeiten zu gewöhnen, jetzt wo sie sich an die Manier der südländischen Kinder angepasst hat, wird noch spannend. Heute Abend ists zumindest nicht geglückt, 21:30 Uhr hat sie geschlafen.
    Letzte Nacht im Camper!
    Okumaya devam et

  • Toller letzter Tag

    9 Haziran, Portekiz ⋅ 🌙 17 °C

    Wir sind recht früh aufgestanden, um alle Sachen fertig zu packen und den Bus rückgabefertig zu machen. Zum Glück muss er nicht grundgereinigt werden, das übernimmt die Vermietung.
    Trotzdem war es sehr knapp, um 10:00 Uhr waren wir jedenfalls noch nicht ganz bei der Rückgabestation, aber alles ziemlich unkompliziert und kurz drauf später sind wir zum Schnäppchenpreis mit dem Bolt-Taxi zu unserem Hostel in der Innenstadt von Lissabon gefahren. Dort haben wir erst mal ausgiebig alle geduscht und waren wie neu geboren.
    Flo hatte tolle Läden rausgesucht, in denen man gut portugiesische Mode shoppen kann, also sind wir dann erst mal losgezogen und haben uns durch verschiedene Concept Stores und portugiesische Modemarken gebummelt. Der Flo war sehr erfolgreich. Hat direkt eine neue Lieblingsmarke.
    Dann kamen wir bei der veganen Pasteis de Nata Bäckerei vorbei, die ich noch vom letzten Mal kannte. Die verkaufen 800 vegane Pasteis am Tag und sie sind wirklich lecker. Nach einem Bierchen auf einem Mirador sind wir durch die ganze Stadt gelaufen und ein steilen Beeg hinauf zum nächsten Mirador, wo wir einen Bekannten von Flo auf ein weiteres Bier getroffen haben und ein gutes Gespräch.
    Unsere Bestrebungen, die Toni auf Kita Zeiten umzustellen sind heute wieder komplett gescheitert. Leider konnten wir sie von ihrem Nachmittags Nap nicht abhalten. Als der Zug eh abgefahren war, haben wir uns dazu entschieden schön essen zu gehen. Von meinem letzten Mal Lissabon kannte ich ein veganes Restaurant, mit dem man draußen auf den Stufen sitzt/ isst, optimal mit Kind, das Bewegung braucht. In der Stadt starten grad große Stadtfeste. Alle Straßen sind geschmückt, voller Musik und es ist richtig was los. Das Restaurant war leicht abseits davon, man hat die Musik mitbekommen. Komischer/interessanterweise ist dieses ganze Fest von Lidl gesponsert. Wir mussten öfters mit der Toni „schauen“ gehen - da hat sie dann ein schickes Lidl Kopftuch geschenkt bekommen. Das Essen war richtig richtig lecker und der Abend total schön. Langsam glauben wir, die Toni ist eine Abend Person denn dann ist sie am besten drauf.
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    Gezinin sonu
    10 Haziran 2026