• Eisbrücke (Schneegestöber die 1.; Tag 3)

    I går, Sverige ⋅ ❄️ -7 °C

    Am Morgen dachten wir noch ob es die richtige Entscheidung war einen schwedischen PP Autotreff aufzusuchen 😉 spätestens ab dem Mittag waren wir froh, als das erste Team nach einem Fahrzeug, dass sie rausziehen kann, bat. Wir nahmen den kurzen Umweg (25’) unter die Räder. Von einer zweier Gruppe blieb ein Audi S3 Quattro im Schnee stecken. Wir kamen jedoch zu spät, da das zweite Fahrzeug der Gruppe, ein Audi 80 ohne Allrad, den Quattro rausgezogen hat. Auf dem Weg zurück auf unsere Route wollten wir eine „Abkürzung“ nehmen, welche auf eine kleinere Strasse führte. Nachdem wir aber selber fast stecken blieben kehrten wir um. Weiter ging es, auf einer grösseren Strasse, zur Eisbrücke in Norderön in der Nähe von Östersund. Die Eisbrücke ist ein gefrorener See über den man offiziell fahren kann und der eine Insel mit dem Festland verbindet. Danach suchten wir noch einen Baumarkt auf, der hoffentlich besseres Panzertape hat, da die Verklebung der Kabel der Zusatzscheinwerfer sich immer wieder löst. Zudem machten wir im McDonald einen Kaffee halt. Wenig später kam wieder eine Meldung im Gruppen Chat von einem VW Passat der neben der Strasse gelandet ist (mit vermutlich den Spikes noch auf dem Dach…). Dieser war aber zu weit weg und ein anderes Team konnte ihn relativ schnell aus der mieslichen Lage befreien. 2h später ein VW Bus T4 der im Tiefschnee fest sitzt… Mit der Meldung nur ein Allrad Auto alleine kann ihnen auch nicht helfen, ein schwereres Auto mit hohem Drehmoment ist gefragt. Wir waren 25‘ (ein Weg) weit davon entfernt, jedoch nicht auf unserer Richtung. Wir entschieden trotzdem hinzufahren da wir ja auch noch vier Ketten und zwei Sandbläche und eine Schaufel im Gepäck haben. Vier Minuten vor dem erreichen kam ein schwedischer Traktor zur Hilfe, also kehrten wir wieder um, 25‘ zurück und noch 2.5h im dunkeln und Schneefall Richtung Vilhelmina.
    Keine offizielle Tages Mission gemacht (kein Frieden mit den Geistern geschlossen; wären noch zusätzlich 2h Autofahrt gewesen) dafür die einzigartige Eisbrücke befahren und versucht zwei Fahrzeuge zu helfen. Am Abend ist eigentlich noch ein Treffen mit der ganzen Gruppe, mal schauen ob wir da noch hingehen. Entweder fällt Alex, der die meiste Strecke bei diesen harten Verhältnissen gefahren ist, totmüde um, oder er ist vor lauter Adrenaline die nächsten 5 Tage wach.
    Fahrzeit: 11h10‘
    Strecke: 800 km
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