Von -13 Grad bis 0 Grad
3. marts, Finland ⋅ ☁️ 0 °C
Bei frostigen - 13 Grad aber bei bestem Wetter starteten wir heute unsere Tour. Der Sonnenaufgang war so bezaubernd, dass wir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. Wir wählten also die Route mit der längsten Road Mission der gesamten Rally welche am längsten See Finnlands entlang geht. In der Hoffnung, dass die Seelandschaft Abwechslung in die verschneiten Baum-/Tannenlandschaft bringt. Das Wetter änderte sich aber wieder schlagartig, so dass wir die meiste Zeit bei Schneefall fuhren. Obwohl wir den Polarkreis wieder unterschritten haben, ändert sich das Wetter immer noch sehr schnell. Leider sahen wir nicht soviel ausser weiss. Wie überquerten 2x komplett den Päijänne See und unzählige Male irgenwelche Ausläufer. Bei dieser Route waren wir nochmals froh um die Spike Reifen, da es teilweise eine einzige Eispiste war. Da wir heute früh gestartet sind, und der Schnee sich 1h vor Helsinki in Regen umwandelte nutzten wir die Zeit, und suchten eine Garage auf um die Spikes in Winterreifen zu tauschen. Leider war die angefahrene Garage nicht so nett wie die letzte. Wir mussten die Räder komplett selber vom Autodach herunter nehmen, ohne Hilfe und mussten dies auch bei -0.5 Grad draussen machen 😢 Auch nach Nachfragen ob wir dies in der Garage machen können, wurde das leider verneint. Auto in die Garage rein, Räder durch die Garage drauf, hoffentlich richtig angezogen, das konnten wir hier ebenfalls nicht sehen, Auto raus und dann mussten wir die Räder wieder selber in der Kälte auf das Dach heben. Tja gabs halt keine „Ovi Guetzli“ für die Handwerker. Scheint so, als ob wir noch zu weit weg waren von den glücklichsten Leute der Welt welche angeblich in Helsinki leben. Als das Auto in der engen Grage (arme Servolenkung 😬) parkiert war, machten wir uns zu Fuss auf den Weg durch Helsinki und zu unserem typisch finnischen Restaurant. Am Tisch hatten wir kurz Angst, dass wir nach dem Essen die Teller selber abwaschen und abtrocknen müssen. Die Servietten waren Geschierrtücher. Die Einrichtung des Restaurants war sehr schön und ebenfalls typisch finnisch. Der Vorspeisen Teller mit verschiedenen Fischen und das Elch Tartar war sehr fein. Als Zwischengang probierten wir heute Bär. Die Kellnerin erklärte, dass er lange gekocht wird und er sah auch aus wie Pulledpork. Zudem erklärte sie, dass der Geschmack vom Bär sehr unterschiedlich ist, mal ist er stärker mal schwächer. Als Hauptgang gab es wieder Rentier und der süsse Abschluss bildete ein lappländischer quitsch Käse mit Zimt Creme und Moltebeeren Konfi (typische nordische Beeren die wie orange Wölkchen aussehen). Es war wieder einmal sehr lecker und die Teller waren auch wieder sehr schön angerichtet. Das können die hier super.Læs mere































