Don Det & Pakse
Dec 26–Jan 1, 2026 in Laos ⋅ ☀️ 30 °C
4 h Fahrt, 2 h Einreise, + 1 h Fahrt, so verlief meine Einreise nach Laos. Bei der Einreise hieß es außerdem:
Warten.... Warten...Warten. Neben den doch etwas fragwürdigen extra 2$, wurde ein Chinese etwas näher kontrolliert. Nach ca. 30 Minuten, weiteren 10$ und drei verschiedenen Grenzbeamten, durfte er letztendlich in Laos einreisen. Dann hieß es noch fix bei Sonnenuntergang die Fähre nach Don Det nehmen, eine der 4000 Island des Mekong Rivers an der Grenze zu Kambodscha. Für 2 Nächte buche ich mir ein Einzelzimmer mit Sonnenuntergangsblick (Spoiler, die Moneten für den Blick hätte ich mir sparen können, weil ich mir diesen am nächsten Abend in einem Restaurant gegönnt habe 🙌). Don Det ist eher eine ruhige Insel, welche man entspannt mit dem Fahrrad erkunden kann. Natürlich aus meinen letzten Fehlern gelernt, ging es schön eingecremt (Nicht...) mit den Fahrrad über die Insel. Abends traf ich mich noch mit Charlie und Andrea aus Skandinavien in einer Bar zum Abendessen. Da es nichts weiter auf Don Det zu tun gab, entschied ich mich am nächsten Tag gegen Mittag bereits nach Pakse zu fahren, da die Stadt viel mehr Aktivitäten bieten sollte. Bereits im Kleinbus bemerkte ich jedoch, dass ich etwas rumkränkle, also im Hostel angekommen erstmal einen Nap einlegen. Tia, nur dass ich mit Fieber aufgewacht bin. Beim Reisen bucht man ja quasi das krank sein mit dazu. Kurzfassung: Für 3 Nächte wird das Sanga Rooftop Hostel mein Zuhause. Da ich keine anderen Krankheitssymptome habe, lasse ich mich auf Malaria checken - Negativ - zum Glück.
Am Tag 4 im Hostel reicht es mir. Das Antibiotikum hat angeschlagen, also hieß es im Hostel eine Fahrt nach Thahkek zu buchen, welche mit 335km ein ordentlicher Ritt ist. Pünktlich 08:30 wurde ich vom Hostel abgeholt. Für den Teilabschnitt 1 ging es mit dem Minivan erstmal Savannakhet. Nachdem nochmal fix die Radmuttern nachgezogen wurden, ging es über die holbrigen Straße nach Savannakhet. Der für 15 Personen vorgesehene Toyota Hiace wurde kurzerhand auf 21 Personen erweitert. Die 3er Sitzbank im Heck beherberte 6 Personen, zugegebener Maßen auch Kinder. und zwischen im Gang wurden noch Sitzblöcke "installiert". Natürlich verlief die Fahrt für die kleinen Kinder nicht kotzfrei, Kotzbeutel waren jedoch zum Glück bereits vorhanden. Während der Tankpause wurde mit Chips, Oreos und einer Cola der leere Magen wieder gefüllt. Ich etwas sprachlos über meine getätigte Beobachtung wusste schon, dass dies nicht lange im Magen bleiben sollte. Ich sollte über einen Wechsel in die Wahrsagerei nachdenken, den so verliefen auch die restlichen 2 h Fahrt mit der Füllung weiterer vier Kotzbeutel.
In Savvanekhet ging es (zum Glück) mit dem öffentlichen Bus weiter, welches für mich ein deutlich angenehmenes Abendteuer war. Etwas skeptisch über das Glucksen aus den Beutel eines Mitfahrenden war der Bus leicht überladen. Mit Plastikstühle wurden im Gang weitere Sitzgelegenheiten geschaffen und mit stets offener Tür ging es auf die zweite Etappe.
Belustigt über die Fahrt stieg ich in Thakhek aus dem Bus aus und checkte im Hotel ein. Für den 31. hatte ich mir mal wieder ein Einzelzimmer gegönnt. Noch etwas geplättet von den fiebrigen Tagen ruhte ich mich noch aus, bevor ich mich fertig machte für ein legendäres Silvester - Dödö, ein Blick in die Stadt verriet mir, hier ist Tote Hose angesagt. Fix Google gefragt und festgestellt, dass die Laoten ihr Neujahr im April feiern. Schmunzelnd über diese Erkenntnis, ging es also um 11 ins Bett, damit ich ausgeruht bin für den Thakhek Loop.Read more
















